Beratungspraxis Birgit Bernhardt

Beratungspraxis Birgit Bernhardt Supervision-Coaching-Organisationsberatung-Psychosoziale Beratung Berufliche Veränderungen und Weiterentwicklungen sind stete Begleiter unseres Lebens.

Ich entschloß mich nach mehr als 13 Jahren in einer Führungsposition (Geschäftsführerin einer NPO) mein Studium zu absolvieren und mein eigenes Unternehmen zu gründen und eröffnete meine Praxis 2004. Mein Schwerpunkt ist hier die professionelle Begleitung und Gestaltung von Reflexions-, Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Mein Angebot umfasst:

Coaching und Supervision- diese beiden Beratungsformen sind eine kontinuierliche, zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen sowie Gruppen und Teams in der Verbindung von Berufsrolle und Person. Coaching und Supervision sind keine Therapie. Psychosoziale Beratung und Paarberatung ist in herausfordernden Krisen-und Lebenssituationen eine hilfreiche Unterstützung und Begleitung beim Lösen der Situation. Einzelselbsterfahrung setzt an und ein- bei der Ent-wicklung unseres Selbst- beim in die Hand nehmen meines Lebens- meiner Beziehungen zu anderen Menschen- beim Veränderungen in Gang setzen, die schon lange anstehen- beim Entdecken und auflösen der Schranken, die beiseite geräumt gehören, um das Leben mit mir selbst und meinen Mitmenschen, meiner Familie, meinen FreundInnen, KollegInnen zu führen und zu gestalten, das mich und uns zufrieden und glücklich macht. Mein Angebot umfasst:

Coaching
Dissertationen- und Masterthesencoaching
Führungskräftecoaching

Einzel-, Gruppen-, Teamcoaching

Organisationsberatung

Prozessbegleitung

Supervision (Einzel-, Gruppen-, Team-, Fallsupervision)

Coaching und Supervision für Ärzte und Ärztinnen

Lehrsupervision

Psychosoziale Beratung

Paarberatung

Einzelselbsterfahrung

Einzelberatung

Scheidungsberatung
Moderation von Klausuren, Kongressen und Großgruppenveranstaltungen

Ich freue mich auf ihre Anfrage:
birgit.bernhardt@supervision-graz.at
phone: 069915150215

01/02/2026
Ich empfehle das Buch von ihm „trotzdem ja zum Leben sagen“Die Sinnfrage steht über allen im Leben und macht/ erhält uns...
29/01/2026

Ich empfehle das Buch von ihm „trotzdem ja zum Leben sagen“
Die Sinnfrage steht über allen im Leben und macht/ erhält unsere Resilienz.

1941 besaß Viktor Frankl ein Visum, das ihm das Leben hätte retten können.

Wien war bereits unter nationalsozialistischer Herrschaft. Jüdische Akademiker wurden ihrer Positionen, ihres Eigentums und ihrer Rechte beraubt. Frankl war ein junger, aber angesehener Psychiater und hatte die Erlaubnis, in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Die Flucht war möglich.

Doch die Ausreise hätte bedeutet, seine Eltern zurückzulassen.

Nach langem Überlegen ließ er das Visum verfallen. Er blieb.

1942 wurden Frankl, seine Frau Tilly und seine Eltern ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Sein Vater starb dort an Hunger und Krankheit. Seine Mutter wurde später in Auschwitz ermordet. Sein Bruder starb in einem Zwangsarbeitslager. Seine Frau kam kurz vor der Befreiung in Bergen-Belsen ums Leben.

Frankl überlebte sie alle.

Als er 1944 in Auschwitz ankam, taten die N***s das, was sie mit jedem Gefangenen taten. Sie tilgten seine Identität. Sein Name wurde zu einer Nummer. Seine Kleidung wurde ihm abgenommen. Seine Habseligkeiten wurden zerstört. In seinem Mantel versteckt fand er das Manuskript eines Buches, an dem er jahrelang gearbeitet hatte und in dem er eine neue psychologische Theorie darlegte.

Es wurde beschlagnahmt und ging verloren.

Dieser Moment markierte den völligen Verlust all seiner äußeren Ressourcen. Frankl blieb nur sein Körper, ausgehungert und geschlagen, und sein Geist, zu dem die Wachen keinen Zugang hatten.

In den Lagern beobachtete er, wie Menschen auf unterschiedliche Weise zerbrachen. Manche Gefangene gaben schnell auf und verfielen der Verzweiflung. Andere hielten länger durch, manchmal gegen jede Vernunft. Kraft und Jugend waren nicht ausschlaggebend. Gesundheit allein erklärte das Überleben nicht.

Was zählte, war der Sinn.

Diejenigen, die sich an einen Lebensgrund klammerten, so zerbrechlich er auch sein mochte, hatten eine größere Überlebenschance. Manche träumten von einem Wiedersehen mit ihren Lieben. Manche hielten am Glauben fest. Manche glaubten, sie hätten eine unvollendete Aufgabe, die sie erfüllen mussten, wenn sie überlebten.

Frankl hielt an dem Bild seiner Frau fest, selbst als er nicht wusste, ob sie noch lebte. Er sprach in Gedanken mit ihr. Er erinnerte sich an Gespräche, die noch nicht stattgefunden hatten. Diese innere Verbindung gab ihm Halt.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte er eine Idee weiter, die er bereits vor dem Krieg erarbeitet hatte: dass die tiefste menschliche Motivation nicht Vergnügen oder Macht, sondern Sinn ist. Selbst wenn Leid unvermeidbar ist, behält der Mensch die Freiheit, zu entscheiden, wie er damit umgeht.

Später nannte er diesen Ansatz Logotherapie.

Frankl bemerkte noch etwas anderes. Selbst in den Lagern konnten Menschen Mitgefühl wählen. Manche teilten Brot. Manche trösteten andere, die dem Tod entgegengingen. Andere wählten Grausamkeit. Die äußeren Bedingungen waren identisch, aber die inneren Reaktionen unterschieden sich.

Dieser Unterschied war entscheidend.

Nach der Befreiung 1945 kehrte Frankl mit kaum 36 Kilogramm nach Wien zurück. Er erfuhr, dass seine gesamte Familie tot war. Alles, wofür er zurückgeblieben war, war zerstört worden.

Anstatt sich in Schweigen zu verstricken, schrieb er.

In den folgenden Monaten diktierte Frankl das Manuskript, das später zu „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ werden sollte. Das Buch verband seine Erfahrungen in den Lagern mit dem psychologischen Rahmen, den er dort entwickelt hatte. Seine zentrale These war einfach und beunruhigend: Leid ist unvermeidlich, Verzweiflung jedoch nicht.

Das Leben verliert nie seinen Sinn, selbst im Schmerz.

Das Buch verbreitete sich zunächst langsam, dann weltweit. Es verkaufte sich millionenfach und ist bis heute Pflichtlektüre in Psychologie, Philosophie, Medizin und im Strafvollzug weltweit.

Frankl baute sich ein neues Leben auf. 1947 heiratete er erneut. Er nahm seine klinische Tätigkeit und seine Lehrtätigkeit wieder auf. Bis ins hohe Alter von über achtzig Jahren hielt er international Vorträge. Er starb 1997 im Alter von 92 Jahren.

Er behauptete nie, Leid sei gut. Er bestand lediglich darauf, dass man darin Sinn finden könne und dass dieser Sinn einen Menschen tragen könne, wenn nichts anderes mehr bleibe.

Die N***s nahmen ihm seine Familie, seine Freiheit, seine Arbeit und beinahe auch sein Leben.

Sie nahmen ihm nicht die Fähigkeit, selbst zu entscheiden, wie er darauf reagierte.

Diese in den Lagern gewonnene Erkenntnis ist der Grund, warum Viktor Frankl unvergessen bleibt. Nicht weil er Leid ertrug, sondern weil er der Welt zeigte, dass selbst unter den dunkelsten vorstellbaren Bedingungen die Menschenwürde erhalten bleibt, wenn der Sinn bewahrt wird.

Er wurde auf eine Zahl reduziert.

Er wurde zur Stimme, die Millionen lehrte, wie man ausharren kann, ohne seine Menschlichkeit aufzugeben.

16/01/2026

Eine richtig schöne und außergewöhnliche Liebesgeschichte.
Toll ❤️

Alles erklärt und gesagt:Inadäquate EmotionsregulationNarzisstische BasisEmotionskälteFunktionsgestörtes PatriachatBreit...
16/01/2026

Alles erklärt und gesagt:

Inadäquate Emotionsregulation
Narzisstische Basis
Emotionskälte
Funktionsgestörtes Patriachat
Breiter Diskurs dringend notwendig …

14/01/2026

Weinen- kein Zeichen von Schwäche- weinen ist Entladung am höchsten Punkt deines emotionalen Stresses.
Das Video erklärt es sehr gut:

12/01/2026

Häusliche Gewalt hat viele Gesichter- das ist eines.
…und NEIN- es ist nicht ok und verzeihbar- denn es hat Wiederholungen- immer und immer wieder in unterschiedlichen Formen.
Installiere die App DEC112
Der stille Notruf in der App ist dafür gedacht, wenn du in Gefahr bist und nicht laut sprechen kannst (z. B. bei Gewalt)
Oder du wählst die Frauenhelpline
O800222555 (0-24 Uhr kostenlos und anonym)
133 Polizeinotruf

23/12/2025

Sehr tolle Feier- sollte es in jeder großen Stadt geben. ❤️

🌟Meine liebe Kollegin und Freundin Karin Klug hat einen großartigen Artikel verfasst. Lesenswert und gleich zum umsetzen...
11/12/2025

🌟Meine liebe Kollegin und Freundin Karin Klug hat einen großartigen Artikel verfasst. Lesenswert und gleich zum umsetzen.
Und so befreiend.🙏🌟

https://www.klug.or.at/25-tipps-zum-leichter-leben/?fbclid=IwdGRleAOnjOJleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEeu44RusLLHNb7abfDskGwH4RDw3SayxgytmMp5IpjQbm4KBSMKWoAUOicaYo_aem_tKNFS5QBTct0evtm71kVyQ

Immer wieder werde ich nach Tipps gefragt, wie sich das Leben vereinfachen lässt, wie man mit aufräumen anfangen kann. Hier ein paar Anregungen (die ich auch gerne in Seminaren verteilt habe), die zuallererst mal auf der materiellen Ebene ansetzen: 1. 10-Minuten-Entrümpeln: Geh 10 Minuten lang mi...

Wenn’s wieder soweit ist mit den Sorgen und Ängsten, dann an den Satz denken. Hilft.Schwöre. 😊
10/11/2025

Wenn’s wieder soweit ist mit den Sorgen und Ängsten, dann an den Satz denken.
Hilft.
Schwöre. 😊

Bitte teilen und: von der Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Erkrankter sollte jede und jeder wissen. Es braucht...
07/10/2025

Bitte teilen und: von der Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Erkrankter sollte jede und jeder wissen.
Es braucht Räume, wo man geschützt und verstanden wird als Angehörige:r
Noch immer ist es oft ein schambehafteter Teil im Leben von Angehörigen. Das braucht’s nicht sein.

HPE ( https://www.hpe.at ), Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter,  ist eine renommierte Stelle, die unterschiedlich...
03/10/2025

HPE ( https://www.hpe.at ), Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter, ist eine renommierte Stelle, die unterschiedliche und sehr wichtige kostenfreie Angebote für Betroffene psychischer Erkrankung und ihren Familien zur Verfügung stellt.
Hier ein Hilferuf der Einrichtung nach der Totalkürzung durch das Sozialministerium:

"Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen. Das Sozialministeriumservice hat uns mitgeteilt, dass die Förderung der HPE in Wien mit 2026 eingestellt wird. Dadurch halbiert sich unser Budget und wir sind gezwungen unseren Personalstand dementsprechend zu reduzieren. Das wird unsere Kapazitäten und die Unterstützung für Angehörige psychisch schwer erkrankter Menschen massiv einschränken. Wir wollen das Sozialministerium ersuchen diese Entscheidung zu überdenken und bitten euch deshalb, unser Anliegen zu unterstützen, indem ihr euch dem nachfolgendem Schreiben als Unterstützer:in anschließt:
Bitte unterstützt die HPE indem ihr die nachstehende Forderung an diese zuständigen Stellen weiterleiten: post@sozialministerium.gv.at; ulrike.koenigsberger-ludwig@sozialministerium.at; post.wien@sozialministeriumservice.at; rueckhalt@hpe.at
Verwendet bitte alle diese Adressen.
Sollte es euch ein Anliegen sein, schreibt gerne ein paar Worte dazu, warum euch die HPE wichtig ist.
Sehr gerne könnt Ihr diese Email auch weiterleiten!

Für den Moment herzliche Grüße und vielen Dank,
Edwin, Vera und Ariane


Sehr geehrte Frau Bundesministerin Korinna Schumann!
Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig!
Sehr geehrter Herr Amtsleiter Harald Gruber!
Sehr geehrte Frau Sabine Knopf, MBA MSc!


Psychisch erkrankte Menschen brauchen den Rückhalt durch ihre Familien und Freund:innen – hier darf nicht gespart werden

Am 15.09.2025 haben wir erfahren, dass das Sozialministeriumservice, das seit mehr als 20 Jahren finanzierte Projekt „Rückhalt durch Angehörige“ ohne Vorankündigung einspart. Die Beratungsstelle der HPE in Wien verliert damit über die Hälfte ihres Budgets.

Das bedeutet konkret: jährlich 1.700 Familien von schwer psychisch erkrankten Menschen haben von nun an keine Anlaufstelle mehr, wo sie Unterstützung bei ihrer herausfordernden Betreuungstätigkeit ihres erkrankten Familienmitglieds finden. Davon betroffen sind in großem Ausmaß auch Kinder und Jugendliche, die ihre psychisch erkrankten Eltern betreuen und pflegen.

Dass die psychosoziale und psychiatrische Versorgung, speziell für schwer psychisch erkrankte Menschen, große Lücken aufweist, ist ein offenes Geheimnis. Durch diese großen Lücken bleiben die Betroffenen mit ihrer Erkrankung sich selbst und ihren Familien überlassen. Besonders herausfordernd ist es, den psychisch erkrankten Menschen am Weg zu geeigneter Hilfe und Therapie zu begleiten, zu motivieren und bei Entwicklungsschritten, bis hin zur beruflichen Integration zu stärken. Mit Unterstützung gelingt dies oft.

Wie auch andere pflegende Angehörige, sind die Angehörigen psychisch Erkrankter damit oft überfordert und brauchen Orientierung bei den Hilfsangeboten, Beratung in Krisensituationen und Begleitung bei den alltäglichen Herausforderungen.

In den letzten 20 Jahren haben Angehörige und Berater:innen in der HPE gemeinsam ein umfassendes Konzept für die Unterstützung der von psychischer Erkrankung betroffenen Familien erarbeitet: Vielfältige Beratungsschwerpunkte, differenzierte Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten mit anderen Angehörigen und die Sicherheit, eine Stelle zu haben, an der man in Krisenzeiten immer wieder andocken kann.

Diese Sparmaßnahme des Sozialministeriumservice trifft massiv Angehörige und Freund:innen psychisch erkrankter Menschen. Die negativen Auswirkungen betreffen aber nicht nur Angehörige, sondern dadurch verlieren Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen eine ihrer wichtigsten Ressourcen. Die große Belastung und fehlende Unterstützung führen dazu, dass auch Angehörige gesundheitliche Probleme entwickeln, ihre Berufstätigkeit einschränken müssen und psychisch erkrankten Menschen keinen Rückhalt mehr geben können.

Einrichtungen und Kooperationspartner, die auf die HPE verweisen und Klient*innen überweisen, sind für ihre Arbeit auf die aktive und professionelle Angehörigenberatung der HPE angewiesen.

Wir ersuchen dringend, diese fatale Sparmaßnahme noch einmal zu überdenken.

Angehörige von psychisch erkrankten Personen können hier Unterstützung finden.Auch Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil können sich hier beraten lassen.Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle haben viel Erfahrung.Sie kennen die Probleme von Angehörigen psychisch e...

Empfehlung- Ganz tolle Themen im Das Schaukelstuhl 🌟👌🤩
03/10/2025

Empfehlung- Ganz tolle Themen im Das Schaukelstuhl 🌟👌🤩

Da wir nächste Woche am 9.10. den Tag der seelischen Gesundheit im "das Schaukelstuhl" ehren möchten, laden wir zu einem ganz besonderen Nachmittag ein.

Wir haben 3 Personen, die mit ihrer Arbeit Menschen unterstützen eingeladen über ihre Arbeit zu sprechen.

Anschließend wird die Möglichkeit geboten sich persönlich auszutauschen.

Damit die Zeit bis zum 9.10. nicht zu lange wird, werde ich diese Zeit nützen um jeden zweiten Tag eine der drei Frauen vorzustellen.

Adresse

Klosterwiesgasse 33/1
Graz
A-8010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00

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