Beratungspraxis Birgit Bernhardt

Beratungspraxis Birgit Bernhardt Supervision-Coaching-Organisationsberatung-Psychosoziale Beratung Berufliche Veränderungen und Weiterentwicklungen sind stete Begleiter unseres Lebens.

Ich entschloß mich nach mehr als 13 Jahren in einer Führungsposition (Geschäftsführerin einer NPO) mein Studium zu absolvieren und mein eigenes Unternehmen zu gründen und eröffnete meine Praxis 2004. Mein Schwerpunkt ist hier die professionelle Begleitung und Gestaltung von Reflexions-, Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Mein Angebot umfasst:

Coaching und Supervision- diese beiden Beratungsformen sind eine kontinuierliche, zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen sowie Gruppen und Teams in der Verbindung von Berufsrolle und Person. Coaching und Supervision sind keine Therapie. Psychosoziale Beratung und Paarberatung ist in herausfordernden Krisen-und Lebenssituationen eine hilfreiche Unterstützung und Begleitung beim Lösen der Situation. Einzelselbsterfahrung setzt an und ein- bei der Ent-wicklung unseres Selbst- beim in die Hand nehmen meines Lebens- meiner Beziehungen zu anderen Menschen- beim Veränderungen in Gang setzen, die schon lange anstehen- beim Entdecken und auflösen der Schranken, die beiseite geräumt gehören, um das Leben mit mir selbst und meinen Mitmenschen, meiner Familie, meinen FreundInnen, KollegInnen zu führen und zu gestalten, das mich und uns zufrieden und glücklich macht. Mein Angebot umfasst:

Coaching
Dissertationen- und Masterthesencoaching
Führungskräftecoaching

Einzel-, Gruppen-, Teamcoaching

Organisationsberatung

Prozessbegleitung

Supervision (Einzel-, Gruppen-, Team-, Fallsupervision)

Coaching und Supervision für Ärzte und Ärztinnen

Lehrsupervision

Psychosoziale Beratung

Paarberatung

Einzelselbsterfahrung

Einzelberatung

Scheidungsberatung
Moderation von Klausuren, Kongressen und Großgruppenveranstaltungen

Ich freue mich auf ihre Anfrage:
birgit.bernhardt@supervision-graz.at
phone: 069915150215

Frauen, die von psychischer, emotionaler, physischer oder einer anderen Form von Gewalt betroffen sind, erleben immer wi...
30/03/2026

Frauen, die von psychischer, emotionaler, physischer oder einer anderen Form von Gewalt betroffen sind, erleben immer wieder, dass sie sich rechtfertigen müssen- am Anfang vor sich selber, weil sie nicht verstehen warum ihnen das gerade passiert, später wenn sie über den Täter( Partner, Vater, Bruder…) und seine Taten sprechen , zur Antwort bekommen: „Aber zu mir ist er immer nett gewesen, so charmant, so hilfsbereit und lustig…“
Das sind die schlechtesten Antworten, die man Opfern von Gewalt nur geben kann.
Man gibt kein Gefühl von Schutz, Verständnis, Empathie oder Unterstützung, nein- stattdessen schlägt man sich mit dieser Antwort auf die Seite des Täters ( macht sich also zum Mittäter:in) und zwingt die Betroffene sich zu rechtfertigen.
Es ist schlimm genug, was dieser Frau über Jahre angetan wurde, in welche emotionale Abhängigkeit sie geraten ist- wenn sie sich dann öffnet und ihr Schweigen bricht, braucht sie Empathie und ein an ihrer Seite stehen.
Und eines ist sicher: Jede Frau kann von Gewalt betroffen werden- jede!!!
Mittlerweile ist bereits jede 3. Frau in ihrem Leben, aktuell oder in der Vergangenheit von Gewalt betroffen.

„Warum hast du nicht die Polizei gerufen?“

Diese Frage ist schnell gestellt. Doch für Betroffene von Gewalt ist die Antwort darauf oft nicht einfach.

Scham ist ein starkes Gefühl - und zutiefst menschlich. Manchmal kann sie lähmen, verwirren oder isolieren.
Scham ist oft einer der Gründe, warum Betroffene nicht sofort Hilfe holen.
➔ „Vielleicht übertreibe ich.“
➔ „Was, wenn es ist irgendwie auch meine Schuld ist?“
➔ „Was, wenn mir niemand glaubt?“

Auch wenn Zweifel da sind, klar ist: Die Verantwortung für Gewalt liegt immer bei der Person, die Gewalt ausübt.

Hol dir Unterstützung - egal, wie lange es schon dauert.

📞 0800 700 217
📍 Finde ein Gewaltschutzzentrum in deiner Nähe: www.gewaltschutzzentrum.at

22/03/2026

Wichtiges Thema:
Wie verhalte ich mich, wenn mir eine oder meine Freundin schon mehrfach von der psychischen, physischen, emotionalen Gewalt der sie durch den Partner ausgesetzt ist, erzählt.
Never ever:
„ Kann ich mir gar nicht vorstellen- er ist doch so nett, so lustig, so großzügig, so…“
Oder:
„ Weißt du- es gehören immer zwei zum streiten“
Oder:
„ Du ich mag euch beide, ich bin da neutral“
Reagiert so eine Freundin der man sich anvertrauen kann und support bekommt?
Wenn sich ein Mensch, der in einer Beziehung lebt, wo psychischer Druck, emotionale, physische oder psychische Gewalt vom Partner ausgeübt wird, sich einem anvertraut, dann braucht diese Person meine Solidarität und Unterstützung um so eine Gewaltspirale, so eine Traumabindung verlassen zu können.
Und nicht die Solidarisierung mit dem Täter, denn dann bist du Mittäterin.

Sehr guter Podcast zum Thema Narzissmus. Warum du worauf achten sollst bei deinem Gegenüber, warum du dieser Manipulatio...
13/03/2026

Sehr guter Podcast zum Thema Narzissmus. Warum du worauf achten sollst bei deinem Gegenüber, warum du dieser Manipulation erlegen bist und was dir hilft auszusteigen als Betroffene(r) eines narzisstischen Partners und so vieles mehr:

Wie man Menschen mit einer Narzissmus-Störung vielleicht schon beim ersten Date erkennt, welche Schutzmechanismen es gibt und wann man von gesunder Liebe sprechen kann, erklärt Narzissmus-Forscher und Psychiater Pablo Hagemeyer in dieser Folge von „Liebesg’schichten und Heiratssachen – Der P...

11/03/2026

Kennst du solche Menschen?


Für alle Angehörigen von psychisch Erkrankten- nicht nur dass ich die Selbsthilfegruppe von Herzen empfehlen möchte- auc...
10/03/2026

Für alle Angehörigen von psychisch Erkrankten- nicht nur dass ich die Selbsthilfegruppe von Herzen empfehlen möchte- auch diesen Vortrag- und gerne wieder teilen.🙏

Eine Herzensempfehlung heute. Christine Schuler ist die WS Leiterin und man ist in besten Händen bei ihr. Gerne weitersa...
24/02/2026

Eine Herzensempfehlung heute. Christine Schuler ist die WS Leiterin und man ist in besten Händen bei ihr. Gerne weitersagen und teilen. 🙏

Sehr gute Analyse zu einer Beziehung mit einem Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstil oder Störung.Öfter als ma...
18/02/2026

Sehr gute Analyse zu einer Beziehung mit einem Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstil oder Störung.
Öfter als man denkt.

Die Haltung einer guten Beraterin, Supervisorin, Therapeutin ist:
11/02/2026

Die Haltung einer guten Beraterin, Supervisorin, Therapeutin ist:

10/02/2026
Ich empfehle das Buch von ihm „trotzdem ja zum Leben sagen“Die Sinnfrage steht über allen im Leben und macht/ erhält uns...
29/01/2026

Ich empfehle das Buch von ihm „trotzdem ja zum Leben sagen“
Die Sinnfrage steht über allen im Leben und macht/ erhält unsere Resilienz.

1941 besaß Viktor Frankl ein Visum, das ihm das Leben hätte retten können.

Wien war bereits unter nationalsozialistischer Herrschaft. Jüdische Akademiker wurden ihrer Positionen, ihres Eigentums und ihrer Rechte beraubt. Frankl war ein junger, aber angesehener Psychiater und hatte die Erlaubnis, in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Die Flucht war möglich.

Doch die Ausreise hätte bedeutet, seine Eltern zurückzulassen.

Nach langem Überlegen ließ er das Visum verfallen. Er blieb.

1942 wurden Frankl, seine Frau Tilly und seine Eltern ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Sein Vater starb dort an Hunger und Krankheit. Seine Mutter wurde später in Auschwitz ermordet. Sein Bruder starb in einem Zwangsarbeitslager. Seine Frau kam kurz vor der Befreiung in Bergen-Belsen ums Leben.

Frankl überlebte sie alle.

Als er 1944 in Auschwitz ankam, taten die N***s das, was sie mit jedem Gefangenen taten. Sie tilgten seine Identität. Sein Name wurde zu einer Nummer. Seine Kleidung wurde ihm abgenommen. Seine Habseligkeiten wurden zerstört. In seinem Mantel versteckt fand er das Manuskript eines Buches, an dem er jahrelang gearbeitet hatte und in dem er eine neue psychologische Theorie darlegte.

Es wurde beschlagnahmt und ging verloren.

Dieser Moment markierte den völligen Verlust all seiner äußeren Ressourcen. Frankl blieb nur sein Körper, ausgehungert und geschlagen, und sein Geist, zu dem die Wachen keinen Zugang hatten.

In den Lagern beobachtete er, wie Menschen auf unterschiedliche Weise zerbrachen. Manche Gefangene gaben schnell auf und verfielen der Verzweiflung. Andere hielten länger durch, manchmal gegen jede Vernunft. Kraft und Jugend waren nicht ausschlaggebend. Gesundheit allein erklärte das Überleben nicht.

Was zählte, war der Sinn.

Diejenigen, die sich an einen Lebensgrund klammerten, so zerbrechlich er auch sein mochte, hatten eine größere Überlebenschance. Manche träumten von einem Wiedersehen mit ihren Lieben. Manche hielten am Glauben fest. Manche glaubten, sie hätten eine unvollendete Aufgabe, die sie erfüllen mussten, wenn sie überlebten.

Frankl hielt an dem Bild seiner Frau fest, selbst als er nicht wusste, ob sie noch lebte. Er sprach in Gedanken mit ihr. Er erinnerte sich an Gespräche, die noch nicht stattgefunden hatten. Diese innere Verbindung gab ihm Halt.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte er eine Idee weiter, die er bereits vor dem Krieg erarbeitet hatte: dass die tiefste menschliche Motivation nicht Vergnügen oder Macht, sondern Sinn ist. Selbst wenn Leid unvermeidbar ist, behält der Mensch die Freiheit, zu entscheiden, wie er damit umgeht.

Später nannte er diesen Ansatz Logotherapie.

Frankl bemerkte noch etwas anderes. Selbst in den Lagern konnten Menschen Mitgefühl wählen. Manche teilten Brot. Manche trösteten andere, die dem Tod entgegengingen. Andere wählten Grausamkeit. Die äußeren Bedingungen waren identisch, aber die inneren Reaktionen unterschieden sich.

Dieser Unterschied war entscheidend.

Nach der Befreiung 1945 kehrte Frankl mit kaum 36 Kilogramm nach Wien zurück. Er erfuhr, dass seine gesamte Familie tot war. Alles, wofür er zurückgeblieben war, war zerstört worden.

Anstatt sich in Schweigen zu verstricken, schrieb er.

In den folgenden Monaten diktierte Frankl das Manuskript, das später zu „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ werden sollte. Das Buch verband seine Erfahrungen in den Lagern mit dem psychologischen Rahmen, den er dort entwickelt hatte. Seine zentrale These war einfach und beunruhigend: Leid ist unvermeidlich, Verzweiflung jedoch nicht.

Das Leben verliert nie seinen Sinn, selbst im Schmerz.

Das Buch verbreitete sich zunächst langsam, dann weltweit. Es verkaufte sich millionenfach und ist bis heute Pflichtlektüre in Psychologie, Philosophie, Medizin und im Strafvollzug weltweit.

Frankl baute sich ein neues Leben auf. 1947 heiratete er erneut. Er nahm seine klinische Tätigkeit und seine Lehrtätigkeit wieder auf. Bis ins hohe Alter von über achtzig Jahren hielt er international Vorträge. Er starb 1997 im Alter von 92 Jahren.

Er behauptete nie, Leid sei gut. Er bestand lediglich darauf, dass man darin Sinn finden könne und dass dieser Sinn einen Menschen tragen könne, wenn nichts anderes mehr bleibe.

Die N***s nahmen ihm seine Familie, seine Freiheit, seine Arbeit und beinahe auch sein Leben.

Sie nahmen ihm nicht die Fähigkeit, selbst zu entscheiden, wie er darauf reagierte.

Diese in den Lagern gewonnene Erkenntnis ist der Grund, warum Viktor Frankl unvergessen bleibt. Nicht weil er Leid ertrug, sondern weil er der Welt zeigte, dass selbst unter den dunkelsten vorstellbaren Bedingungen die Menschenwürde erhalten bleibt, wenn der Sinn bewahrt wird.

Er wurde auf eine Zahl reduziert.

Er wurde zur Stimme, die Millionen lehrte, wie man ausharren kann, ohne seine Menschlichkeit aufzugeben.

Wenn’s wieder soweit ist mit den Sorgen und Ängsten, dann an den Satz denken. Hilft.Schwöre. 😊
10/11/2025

Wenn’s wieder soweit ist mit den Sorgen und Ängsten, dann an den Satz denken.
Hilft.
Schwöre. 😊

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Klosterwiesgasse 33/1
Graz
A-8010

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Dienstag 09:00 - 17:00
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