06/01/2026
Eine wichtige Arbeit, sich selber besser zu verstehen und die prägende Umgebung von damals, loszulassen.
Ich kann meine Gefühle klarer ausmachen und somit gedanklich erkennen.
Manchmal spüren wir im eigenen Leben eine Schwere, die wir uns nicht erklären können. Reaktionen, die „wie automatisch“ kommen. Gefühle, die nicht zu unserem heutigen Leben passen. Entscheidungen, die sich wiederholen, obwohl wir es besser wissen.
Oft liegt der Ursprung nicht im Jetzt, sondern in dem, was wir aus unserem Familiensystem übernommen haben.
Wir alle sind eingebettet in eine Linie, die lange vor uns begonnen hat. Dort, wo Liebe, Stärke und Ressourcen weitergegeben wurden, aber auch Schmerz, ungelöste Konflikte, Verluste oder unausgesprochene Geheimnisse.
Unser System versucht immer, in Balance zu bleiben. Und manchmal tragen wir etwas, das eigentlich nicht zu uns gehört. Aus Liebe. Aus Loyalität. Aus einem unbewussten Wunsch, dazuzugehören.
Systemische Aufstellungen zeigen uns genau diese verborgenen Dynamiken.
Sie machen sichtbar, was im Inneren wirkt:
Wo du vielleicht einen Platz einnimmst, der nicht deiner ist.
Wo du Verantwortung trägst, die zu schwer für dich ist.
Wo du Gefühle hältst, die aus einer anderen Generation stammen.
Und wo du deinem eigenen Leben wieder näherkommen darfst.
Es ist kein Vorwurf an Eltern oder Vorfahren. Jeder hat nach seinem Wissen und seiner Kraft gehandelt. Doch ungelöste Themen wandern weiter und oft, bis jemand den Mut hat hinzuschauen.
Wenn wir beginnen, systemische Zusammenhänge zu verstehen, geschieht etwas Wunderbares:
Wir lösen uns aus alten Mustern.
Wir geben zurück, was nicht unseres ist.
Wir lassen Liebe wieder fließen, ohne die Last dahinter.
Und wir schaffen Raum für unsere Kinder, ohne dass sie unsere Themen weitertragen müssen.
Heilung geschieht, wenn Klarheit entsteht.
Wenn du deinen eigenen Platz findest.
Wenn du Frieden mit dem System schließt, aus dem du kommst ,und gleichzeitig deinen eigenen Weg ehren kannst.
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