Mobile Pfotenpraxis RH GmbH

Mobile Pfotenpraxis RH GmbH Ihr Sprechzimmer vor Ihrer Haustüre Wir behandeln Kleintiere von der Maus bis zum Hund im Sprechzimmer vor Ihrer Haustüre oder in Ihrer Wohnung.

Somit können wir einen grossen Anteil des oft auftretenden Transportstress für Ihr Haustier verhindern

Zecken:Die von Zecken übertragene Krankheiten nehmen immer weiter zu. Früher war die Verbreitung der häufigsten Zeckenar...
12/03/2026

Zecken:

Die von Zecken übertragene Krankheiten nehmen immer weiter zu. Früher war die Verbreitung der häufigsten Zeckenart in der Schweiz (die Holzbockzecke) eher auf tiefere Lagen beschränkt. Jedoch heute gilt die gesamte Schweiz als Verbreitungsgebiet.
Zecken befallen neben Menschen auch Hunde, Katzen und andere Tiere.

Von wann bis wann besteht Ansteckungsgefahr?

Aktiv sind die Blutsauger je nach Art fast das gesamte Jahr über. Zeckenhauptsaison ist März bis November. Der Holzbock und die Igelzecke kommen gehäuft im Frühjahr und Herbst vor. Vom Februar bis Dezember findet man die Auwaldzecke besonders in der Westschweiz. Die braune Hundezecke kommt im Tessin und in der Westschweiz, selten in der übrigen Schweiz, vor. Sie kann nördlich der Alpen auch in warmen Innenräumen (z.B. von Hundeheimen) überleben.
Zecken sind vor allem in Gebüschen, an Gräsern und auch in Zwingern oder Innenräumen.
Zecken führen bei Hunden und Katzen nicht nur zu Hautirritationen und/oder Juckreiz. Zecken spielen eine zentrale Rolle als Ueberträger (Vektor): Sie können Viren, Bakterien, Protozoen, Pilze und sogar Würmer übertragen.
Die Übertragung findet mit dem Stich- und Saugakt statt. Eine Zecke kann mehr als einen Erreger beherbergen und somit übertragen.

Wie äussern sich von Zecken übertragene Krankheiten?

Da die Symptome oft unspezifisch sind und die Krankheit teils erst nach Tagen bis Wochen ausbricht, ist die Diagnose oft nicht einfach zu stellen. In der Schweiz spielt der Holzbock als Überträger der Anaplasmose, Borreliose und Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME) eine wichtige Rolle. Daneben ist auch die Babesiose (Babesia canis) verbreitet, eine durch die Auwaldzecke übertragene Infektion. In Südeuropa kann die Ehrlichiose bei Hunden zu schweren, chronischen Infektionen führen.
Bei Hunden kann vor allem die Babesiose sehr dramatisch verlaufen und mit Fieber, blassen Schleimhäuten und erhöhter Blutungsneigung einhergehen. Gelbsucht, braune Urinverfärbung und Nierenversagen können genauso auftreten. Bei akuter Erkrankung können die Babesien oft im Blutausstrich als Einschlüsse in Zellen gesehen werden. Betroffene Hunde brauchen oft intensive medizinische Versorgung.

Die Anaplasmose verläuft häufig mild. Die Infektion kann jedoch mit hohem Fieber und deutlichem Abfall der Blutplättchen einhergehen. Die meisten Hunde sprechen auf die Therapie mit einem wirksamen Antibiotikum gut an und genesen vollständig. Die Prophylaxe stützt sich auf guten Zeckenschutz.

Die Bedeutung der Borreliose bei Hunden ist umstritten. Die Erreger sind schwer nachweisbar, die Diagnostik schwierig. Viele Infektionen verlaufen ohne Symptome. Unbestritten kann die Infektion bei Hunden mit Fieber und einer Gelenkentzündung einhergehen. Auch eine Entzündung der Nieren wurde mit Borreliose verbunden. Die Behandlung stützt sich auf die frühzeitige Therapie mit einem wirksamen Antibiotikum. Zur Vorbeugung ist ein guter Zeckenschutz unumgänglich. In der Schweiz ist ein Borreliose-Impfstoff für Hunde zugelassen.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) äussert sich beim Hund ähnlich wie beim Menschen mit Entzündung der Hirnhaut (Meningitis) und/oder des Hirngewebes (Enzephalitis). Sehr häufig verlaufen Infektionen symptomlos. Schwer betroffene Hunde zeigen hohes Fieber, Schmerzen bei der Beugung des Halses und Krämpfe oder Lähmungserscheinungen.

Da es sich dabei um eine Virusinfektion handelt, ist eine Antibiotikatherapie unwirksam. Die Therapie ist unterstützend und der Heilungsverlauf oft langwierig. Im Gegensatz zum Menschen ist für Hunde kein Impfstoff gegen FSME zugelassen. Die Vorsorge baut auf guten Zeckenschutz.

Auch für Menschen gefährlich?

Borreliose, Anaplasmose, FSME und Rickettsiose treten ebenfalls bei Menschen auf. Das Risiko einer direkten Übertragung der Erreger vom Hund oder Katze auf den Menschen besteht jedoch kaum. Zecken, die von Hunden abgesammelt werden, können Infektionserreger enthalten und sollten sorgfältig entsorgt werden, um eine Übertragung auf neue Wirte/ein anderes Lebewesen zu verhindern.

Was tun, wenn mein Hund oder Katze eine Zecke hat?

Wenn Sie eine Zecke auf Ihrem Hund oder Katze sehen, ist diese sofort zu entfernen. Das senkt das Infektionsrisiko, da viele Erreger erst nach einigen Stunden bis Tagen übertragen werden. Da jedoch neuere Studien belegen, dass die Erregerübertragung schon in den ersten Stunden beginnen kann, ist ein schnelles Entfernen sehr sinnvoll. Deshalb ist ein tägliches gründliches Absuchen auf Zecken sehr sinnvoll.
Verwenden Sie dafür geeignete Instrumente wie Zeckenzangen. Verwenden Sie bitte keine Öle, Alkohol oder andere Substanzen, denn wenn die Zecke stirbt kann sie sich noch einmal übergeben und somit Erreger übertragen. Bei der Entfernung sollte die Zecke möglichst nahe an der Haut gefasst und ein gleichmässiger Zug gerade von der Einstichstelle weg ausgeübt werden. Beim Entfernen allein mit den Fingern besteht die Gefahr, dass die Zecke gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Tragen Sie danach ein Zeckenschutz-Präparat auf, um allenfalls nicht entdeckte Zeckenstadien abzutöten.

Wie schütze ich meinen Hund oder Katze?

Die effizienteste Schutzmassnahme ist eine gute Zeckenprophylaxe. In der Schweiz sind zahlreiche wirksame Produkte zugelassen; sie sollten strikt gemäss Herstellerangaben angewendet werden. Tiere mit regelmässigem Zugang ins Freie und Kontakt zu anderen Tieren ausserhalb des Haushalts sollten während der ganzen Zeckenzeit vorbeugend behandelt werden. Bei Tieren mit hohem, anhaltendem Risiko (z. B. Hunde in Tierheimen, Jagdhunde) wird eine ganzjährig vorbeugende Behandlung empfohlen. Bei Reisen nach Süd- und Osteuropa ist ein Zeckenschutz zusätzlich zur Prävention gegen Leishmaniose (Mückenschutz) und Herzwurminfektion (Entwurmung) unumgänglich. Die Zeckenprophylaxe muss frühzeitig gestartet und bei längerem Aufenthalt regelmässig nach Herstellerangaben erneuert werden.

Auf dem Markt gibt es verschiedenste Präparate. Sogenannte Spot-on Präparate zum Auftragen auf die Haut, Tabletten und auch Halsbänder. Wir können Sie gerne bei der Auswahl beraten.
Das positive bei diesen Medikamenten, sie wirken gleichzeitig auch gegen Flöhe welche ganzjährig vorkommen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

FERIENVom 16.02.2026 bis zum 20.02.2026 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 23.02.2026 wieder für Sie und ...
05/02/2026

FERIEN
Vom 16.02.2026 bis zum 20.02.2026 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 23.02.2026 wieder für Sie und Ihre Fellnasen da. Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an die Tierklinik Mittelland AG, Kieferstrasse 2, 4665 Oftringen, 062 789 70 70

Ihr Praxis-Team 🐾🐾🐾

FERIENVom 25.12.2025 bis zum 04.01.2026 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 05.01.2026 wieder für Sie und ...
16/12/2025

FERIEN
Vom 25.12.2025 bis zum 04.01.2026 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 05.01.2026 wieder für Sie und Ihre Fellnasen da. Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an die Tierklinik Mittelland AG, Kieferstrasse 2, 4665 Oftringen, 062 789 70 70

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 🎊🎉

Ihr Praxis-Team 🐾🐾🐾

Wir wünschen Ihnen einen guten Wochenstart 🐾🐾🐾Ihr Praxis-Team 🐾🐾
17/11/2025

Wir wünschen Ihnen einen guten Wochenstart 🐾🐾🐾

Ihr Praxis-Team 🐾🐾

FERIENVom 13.10.2025  bis zum 17.10.2025 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 20.10.2025 wieder für Sie und...
29/09/2025

FERIEN
Vom 13.10.2025 bis zum 17.10.2025 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 20.10.2025 wieder für Sie und Ihre Fellnasen da. Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an die Tierklinik Mittelland AG, Kieferstrasse 2, 4665 Oftringen, 062 789 70 70

Ihr Praxis-Team 🐾🐾🐾

FERIENVom 28.07.2025  bis zum 08.08.2025 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 11.08.2025 wieder für Sie und...
18/07/2025

FERIEN
Vom 28.07.2025 bis zum 08.08.2025 befinden wir uns in den Ferien. Wir sind gerne am 11.08.2025 wieder für Sie und Ihre Fellnasen da. Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an die Tierklinik Mittelland AG, Kieferstrasse 2, 4665 Oftringen, 062 789 70 70

Ihr Praxis-Team 🐾🐾🐾

Die Entspannung vor dem grossen Entdecken 🐾🐾
20/06/2025

Die Entspannung vor dem grossen Entdecken 🐾🐾

31/05/2025

Ferienbetreuung

Bislang haben wir diese Dienstleistung nur vereinzelt unseren Patienten der Mobilen Pfotenpraxis auf Anfrage angeboten.

Nun möchten wir dieses Angebot ausbauen, da wir mehrere Anfragen erhalten haben.
Deshalb möchten wir Ihnen nun die neue Dienstleistung der Mobilen Pfotenpraxis RH GmbH vorstellen

Der Grundgedanke ist die Betreuung von Katzen und Heimtieren vor Ort bei Ihnen zu Hause während Ihrer Abwesenheit.
Das Ziel ist dasselbe wie in der Mobilen Pfotenpraxis, nämlich den Stress in dieser Situation zu reduzieren. Denn es bleibt die gewohnte Umgebung mit Freigang, den eigenen Bettli und Katzentoiletten. Natürlich können wir Sie als Bezugsperson nicht ersetzen, aber wir versuchen es so gut als möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.mobilepfotenpraxis.ch unter Ferienbetreuung.

FERIEN Vom 26.05.2025 bis zum 30.05.2025 befinden wir uns in den Ferien. Ab dem 02.06.2025 sind wir gerne wieder für Sie...
21/05/2025

FERIEN
Vom 26.05.2025 bis zum 30.05.2025 befinden wir uns in den Ferien. Ab dem 02.06.2025 sind wir gerne wieder für Sie und Ihre Tiere da. Bitte wenden Sie sich bei Notfällen an Tierklinik Mittelland AG, Kieferstrasse 2, 4665 Oftringen, 062 789 70 70.

Ihr Praxis-Team 🐾🐾

15/05/2025

Was ist eine Atemnot?

Der Zustand einer Atemnot wird als Dyspnoe bezeichnet.

Die normale Atemfrequenz in Ruhe liegt bei der Katze bei 20-40 Atemzügen und beim Hund beim 10-30 Atemzüge pro Minute.

Atembeschwerden können sich sehr unterschiedlich zeigen.

Zu Beginn sind diese Anzeichen in Ruhe oft noch nicht sichtbar, jedoch wenn sich die Tiere anstrengen wie beim Spazieren gehen, Spielen oder Fressen können sich die ersten Symptome zeigen.
Möglich sind geweitete Nasenflügel bei der Atmung, die Anzahl der Atemzüge pro Minute kann erhöht sein, die Bewegungen des Brustkorbes oder des Bauches können viel stärker aussehen als normal.
Diese Patienten wollen sich oft nicht hinlegen. Oft stehen oder sitzen sie mit abgespreizten Ellbogen. Hunde strecken oft den Hals nach vorne.
Bei der Katze ist die Maulatmung ein deutlicher Hinweis für eine Atemnot, Ausnahme ist eine verstopfte Nase bei Schnupfen.
Die Schleimhaut im Maul ist normalerweise rosa, bei einer Atemnot kann sie sich bläulich verfärben da zu wenig Sauerstoff im Blut vorhanden ist.

Anfangs kann auch Fieber, Gewichtsverlust durch schlechteres Fressen, etwas müder Allgemeinzustand oder Husten vorhanden sein.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Es können Krankheiten im Nasen-Rachen-Raum, im Kehlkopfbereich, in der Luftröhre, in der Lunge oder im Brustkorb sein.
Es kann von einem Fremdkörper im Rachenraum über eine Lungenentzündung bis hinzu Wasser auf der Lunge gehen. Alle Ursachen bewirken, dass zu wenig Sauerstoff ins Blut aufgenommen werden kann. Somit werden Organe wie Leber, Gehirn, Herz und Muskulatur mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

Egal welche Ursache die Atemnot hat, dies ist ein sehr anstrengender und belastender Zustand für das Tier. Von betroffenen Menschen wird es als sehr angsteinflössend und lebensbedrohlich empfunden.

Die erste wichtige Therapie bei diesen Patienten ist die Gabe von reinem Sauerstoff über eine Maske oder einen speziellen Sauerstoffkäfig, damit sich die Sauerstoffaufnahme in den Kreislauf der Tiere verbessert und so die Atemnot abnimmt.

Aufgrund der Art der Atemnot und der klinischen Untersuchungen können erste Rückschlüsse auf die Ursache gestellt und mit einer Therapie begonnen werden.
Jedoch sind weitere Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall und Blutuntersuchungen enorm wichtig um eine genaue Diagnose zu stellen und somit eine gezieltere Therapie zu beginnen. Viele Krankheiten, welche eine Atemnot bewirken, können lebensbedrohliche Zustände verursachen.

Aufgrund dessen ist eine schnelle und möglichst stressarme weitere Vorgehensweise wichtig, um die besten Aussichten zu haben.
Diese Untersuchungen und notwendigen Therapien erfordern den Besuch einer gut ausgerüsteten Tierklinik oder Praxis.

Falls sich Ihr Haustier in einer solchen Situation befindet und Sie sich unsicher sind, können Sie uns gern kontaktieren, damit wir das bestmöglichen weiter Vorgehen für Ihr Tier besprechen können.

So das Auto ist jetzt auch fertig 🐾🐾🐾
13/05/2025

So das Auto ist jetzt auch fertig 🐾🐾🐾

Wir wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühlingsanfang 🐾🐾Ihr Praxis-Team 🐾🐾
03/04/2025

Wir wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühlingsanfang 🐾🐾

Ihr Praxis-Team 🐾🐾

Adresse

Boningen
4618

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Mobile Pfotenpraxis RH GmbH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram