01/02/2018
Man muss davon ausgehen, dass das menschliche Wesen aus 4 Ebenen besteht. Das heisst jeder Mensch hat physische Anteile, wie auch psychische Anlagen als auch ein bestimmtes geistiges Potential sowie Anlagen, die man als heilig oder bezeichnen kann.
Diese Betrachtung ist in der westlichen Welt spätestens seit den Zeiten des Rationalismus stark in den Hintergrund gedrängt worden. Die Folgen dieser Entwicklung sind heutzutage in allen Bereichen, in denen das menschliche Wesen im Mittelpunkt stehen sollte (z.B. Medizin, Psychologie, Religion, Erziehung u.v.m) auf drastischste Art und Weise zu sehen. Die (westliche) Medizin besticht zwar durch eine perfektionierte Chirurgie und spektakuläre Heilerfolge bei akuten Krankheiten, vor allem auch in Notfällen, doch eine wirklich erfolgreiche Therapie bei chronischen Krankheiten und Degenerationserscheinungen kann sie in vielen Fällen nicht bieten.
Das Problem und die grassierende Hilflosigkeit dieser Medizin ist die chronische Vernachlässigung der seelischen Anteile und vor allem die Verdrängung der heiligen Anteile des Menschen.
Die etablierte Medizin hat sich ausschliesslich auf die physischen Anteile konzentriert und sieht deshalb eine Erkrankung nur noch aus einer armseligen Symptombetrachtung und damit verbundenen Überbewertung heraus. Ganzheitlich gesehen ist eine Krankheit immer das Resultat einer beharrlichen Ignoranz der unsterblichen Anlagen und somit in der Wurzel auch nur mit Methoden zu behandeln, die genau in diesem Bereich ansetzen.
Die herausragende Therapie, die genau in diesem Bereich ansetzt und nicht zuletzt auch deshalb so schwer zu verstehen ist, ist die Homöopathie.(Quelle: Paracelsus Magazin 4/1998)