Hospiz Zentralschweiz

Hospiz Zentralschweiz In Luzern/Littau steht das erste Hospiz für die Zentralschweiz - für ein würdevolles Leben bis zuletzt.

Im Hospiz Zentralschweiz pflegen und begleiten wir schwerkranke Menschen. Auch die Begleitung ihrer Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Im Hospiz finden Schwerkranke einen Ort, an dem sie bis zu ihrem Lebensende gut umsorgt leben können.

Der Frühling beginnt nicht plötzlich. Er zeigt sich schrittweise. Die Tage werden länger, das Licht verändert sich, die ...
11/03/2026

Der Frühling beginnt nicht plötzlich. Er zeigt sich schrittweise. Die Tage werden länger, das Licht verändert sich, die Temperaturen steigen langsam. In der Natur passiert das “einfach”. Es ist ein Ablauf aus sich heraus. Ohne scharfkantige Brüche. Wir Menschen neigen dazu, darin Bedeutung zu suchen, Übergänge zu benennen und Erwartungen zu knüpfen. Vielleicht genügt es manchmal, genau das nicht zu tun. Und einfach wahrzunehmen, was sich verändert.

Heute ist Internationaler Frauentag.Wir nutzen diesen Tag, um DANKE zu sagen. Danke all den Frauen, die begleiten, pfleg...
08/03/2026

Heute ist Internationaler Frauentag.
Wir nutzen diesen Tag, um DANKE zu sagen. Danke all den Frauen, die begleiten, pflegen, tragen, organisieren, zuhören, aushalten. Und genauso danke den Männern, die hinter ihnen stehen, mitgehen, entlasten, ermöglichen. Denn Sorgearbeit, Nähe und Verantwortung sind kein Solo. Sie entstehen im Miteinander.

Diese Haltung ist uns wichtig. Nicht das Gegeneinander. Sondern das Zusammenspiel.

Im Hospiz arbeiten?Wir suchen per sofort oder nach VereinbarungSachbearbeiter/in Patientenadministration & Spendewesen (...
06/03/2026

Im Hospiz arbeiten?
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung
Sachbearbeiter/in Patientenadministration & Spendewesen (50%)

Informationen zur Stelle im Bild.
Auskünfte/Kontakt:
Corinne Bucher, Kaufmännische Geschäftsleiterin
Tel. 041 259 91 99 / Mail: c.bucher@hozs.ch

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. 🙏🏻

Einst war es das Surren der Nähmaschine, das ihren Alltag bestimmte. Heute sind es Begegnungen mit Menschen am Lebensend...
04/03/2026

Einst war es das Surren der Nähmaschine, das ihren Alltag bestimmte. Heute sind es Begegnungen mit Menschen am Lebensende. Doris Scheuner hat die Schneiderei hinter sich gelassen – das feine Gespür ist geblieben.

Doris Scheuner arbeitet im Hospiz Zentralschweiz. Seit dem Sommer 2025 drückt sie die Schulbank für die FAGE-Ausbildung. Natürlich sei es herausfordernd mit über 50 etwas so gänzlich Neues zu lernen. All die Fachbegriffe seien fast wie eine neue Sprache. Doch sie empfindet es auch als grosses Glück, dass sie ihrer Berufung nachgehen kann.

Und wir empfinden es als grosses Glück, dass Doris bei uns arbeitet.

Das ganze Porträt lesen Sie im MUT Dezember 25 ab Seite 22.

«Hier kann ich so richtig schön ausleben …» Diese Worte sagte kürzlich ein Patient im Hospiz. Und schob auch gleich hint...
01/03/2026

«Hier kann ich so richtig schön ausleben …» Diese Worte sagte kürzlich ein Patient im Hospiz. Und schob auch gleich hinterher, was er damit meint: Dass er an einem wohligen Ort seine letzte Lebenszeit verbringen kann. In Ruhe ordnen, was es zu ordnen gibt. Er könne total im Moment leben und fühle sich in jeder Minute liebevoll betreut und umsorgt.

«Das Thema Schmerz war für meine Mutter zentral. Sie sagte klar: «Ich will keine Schmerzen ertragen, sondern schmerzfrei...
22/02/2026

«Das Thema Schmerz war für meine Mutter zentral. Sie sagte klar: «Ich will keine Schmerzen ertragen, sondern schmerzfrei gehen.» Frau Jean-Petit-Matile, die Ärztin im Hospiz, erklärte uns ruhig und direkt, dass sie das gewährleisten könne. Im Hospiz sei die gleiche Bandbreite an medizinischen Massnahmen möglich wie im Spital. Da war keine Sekunde des Zögerns oder Abwiegelns. Das gab Sicherheit.»

Adrian Niklaus, Angehöriger

Das ganze Interview lesen Sie im MUT Dezember ab Seite 12. Wie wir im Hospiz der Angst vor Schmerzen und den Schmerzen selbst begegnen erfahren Sie in den Slides.

Wir dürfen den Tag nehmen, wie er kommt, mit allem, was er bringt. Und der Tag nimmt auch uns, wie wir sind: mit unserer...
18/02/2026

Wir dürfen den Tag nehmen, wie er kommt, mit allem, was er bringt. Und der Tag nimmt auch uns, wie wir sind: mit unserer Trauer, unserer Angst, unserer Erschöpfung, aber auch mit unseren kleinen Momenten der Freude.
In der Hospizarbeit erleben wir täglich: Jeder Tag bringt, was er bringt. Wenn wir aufhören, uns zu wünschen, er wäre anders, entsteht Raum für das, was wirklich da ist.

«Ich möchte nach Hause.»Dieser Satz fällt manchmal am Lebensende. Was bedeutet er? Mit «nach Hause» kann auch etwas ande...
15/02/2026

«Ich möchte nach Hause.»

Dieser Satz fällt manchmal am Lebensende. Was bedeutet er? Mit «nach Hause» kann auch etwas anderes als das eigene Daheim gemeint sein, nämlich nach Hause in den Himmel, zu Gott, oder was auch immer diesem Menschen Heimat bedeutet.
Hier dürfen wir nachfragen, damit der Patient sich gehört und verstanden fühlt. Und: Wir dürfen einwilligen, dass der Weg nach Hause frei ist.

Abschied beginnt selten erst im letzten Moment. Er zeigt sich früher, oft leise. In veränderten Blicken, in Sprechpausen...
11/02/2026

Abschied beginnt selten erst im letzten Moment. Er zeigt sich früher, oft leise. In veränderten Blicken, in Sprechpausen. Beim Abschiednehmen braucht es keine perfekten Worte. Was gesagt werden möchte, darf auch unordentlich sein. Ehrlichkeit wiegt mehr als Form.

Viele Menschen sind unsicher, wenn es um körperliche Nähe mit sterbenden Personen geht. Darf ich berühren, darf ich mich...
08/02/2026

Viele Menschen sind unsicher, wenn es um körperliche Nähe mit sterbenden Personen geht. Darf ich berühren, darf ich mich dazusetzen, darf ich bleiben?

Diese Unsicherheit ist verständlich. Nähe kann Halt geben, sie kann aber auch überfordern. Entscheidend ist deshalb, die Reaktion des Gegenübers ernst zu nehmen: Körpersprache, Rückzug, Zustimmung. Nähe braucht keine Erklärung, sondern Einverständnis. Und das erfährt man in aufmerksamem Wahrnehmen.

Diese Gedanken richten sich an Menschen, die Trauer begleiten. Im privaten Umfeld, im Arbeitsalltag, im Freundeskreis. T...
04/02/2026

Diese Gedanken richten sich an Menschen, die Trauer begleiten. Im privaten Umfeld, im Arbeitsalltag, im Freundeskreis. Trauer ist nicht immer sichtbar und lässt sich nicht beschleunigen. Wer sich darauf einlässt, langsamer zu werden und Unsicherheiten auszuhalten, gibt Halt. Oft genügt genau das.

Viele Menschen fragen sich im Kontakt mit Sterbenden, was sie sagen sollen. Diese Frage ist verständlich, führt aber oft...
28/01/2026

Viele Menschen fragen sich im Kontakt mit Sterbenden, was sie sagen sollen. Diese Frage ist verständlich, führt aber oft am Wesentlichen vorbei.

Begleitung besteht selten aus den richtigen Worten. Sie besteht daraus, zu bleiben. Auch dann, wenn es still wird. Auch dann, wenn nichts zu klären ist. Präsenz ist keine kleine Geste, sondern eine Haltung.

Adresse

Gasshofstrasse 18
Lucerne
6014

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