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Lithium: Unterschätztes Spurenelement statt reines Psychiatrie-Medikament?Lithium ist den meisten als stark wirksames Me...
07/04/2026

Lithium: Unterschätztes Spurenelement statt reines Psychiatrie-Medikament?

Lithium ist den meisten als stark wirksames Medikament bei bipolarer Störung bekannt. Tatsächlich gilt es seit Jahrzehnten als Goldstandard in der psychiatrischen Behandlung – allerdings in hohen, ärztlich überwachten Dosen. Gleichzeitig mehren sich wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Lithium auch in Mikrodosen, wie sie über Lebensmittel und Trinkwasser aufgenommen werden, eine physiologische Rolle spielen könnte. Einige Experten diskutieren inzwischen, ob es sich möglicherweise um ein essentielles Spurenelement handelt.

Beobachtungsstudien zeigen: In Regionen mit höherem natürlichem Lithiumgehalt im Trinkwasser sind Suizidraten, Krankenhauseinweisungen wegen psychischer Probleme und aggressives Verhalten teilweise geringer. Zudem gibt es Hinweise, dass niedrig dosiertes Lithium neuroprotektive Effekte haben kann. In Studien wurde unter Mikrodosen eine Verlangsamung des kognitiven Abbaus bei Alzheimer-Patienten beobachtet. Auch Zusammenhänge mit einem verringerten Krebsrisiko bei höherer Lithiumexposition im Trinkwasser werden erforscht. Dennoch ist die Datenlage komplex, und eine zentrale, eindeutig lebensnotwendige Funktion wurde bislang nicht definiert.

Auffällig ist zudem, dass die Lithiumaufnahme in Europa als eher gering gilt. Schätzungen aus Belgien und Polen zeigen tägliche Aufnahmen im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Mikrogrammbereich. Gleichzeitig empfehlen manche Autoren eine Zufuhr von etwa 1 mg pro Tag für einen Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht. Nahrungsergänzungsmittel mit Lithium sind in der EU zwar verboten, da Lithium nicht offiziell als essentielles Spurenelement anerkannt ist und therapeutische Dosen ein enges Sicherheitsfenster haben. Die Diskussion um Mikrodosen und deren mögliche präventive Bedeutung wird jedoch zunehmend intensiver geführt.

Wie sehen Sie das: Sollte Lithium angesichts der aktuellen Studienlage stärker als möglicher Mikronährstoff betrachtet werden – oder überwiegt für Sie das Risiko durch die bekannte Toxizität hoher Dosen?

Den vollständigen Artikel mit allen Studien, Hintergründen zu Wirkung, Nebenwirkungen und rechtlicher Lage finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/mineralstoffe-spurenelemente/weitere-mineralstoffe-spurenelemente/lithium

Quinoa-Pfanne mit Brokkoli und Tofu – Leicht, sättigend und voller FrischeKnackig angebratenes Gemüse, goldbrauner Tofu ...
07/04/2026

Quinoa-Pfanne mit Brokkoli und Tofu – Leicht, sättigend und voller Frische

Knackig angebratenes Gemüse, goldbrauner Tofu und lockere Quinoa treffen auf eine aromatische Sauce mit frischer Limette – ideal für eine ausgewogene, pflanzliche Mahlzeit.
Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/hauptgerichte/tofurezepte/quinoa-tofu-brokkoli

Mit Quinoa, Brokkoli, Tofu, Limette und einer leichten Würzsauce gelingt Ihnen ein nährstoffreiches Gericht, das schnell zubereitet ist und alltagstauglichen Genuss bietet.

Sie möchten Ihre pflanzliche Küche erweitern und neue Techniken kennenlernen? In unserer Online-Kochschule finden Sie praxisnahe Kurse:
https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Schon eine Tasse Kaffee kann Ihre Eisenaufnahme um bis zu 40 Prozent senkenEisenmangel ist weit verbreitet, insbesondere...
07/04/2026

Schon eine Tasse Kaffee kann Ihre Eisenaufnahme um bis zu 40 Prozent senken

Eisenmangel ist weit verbreitet, insbesondere bei Frauen. Müdigkeit, Blässe, Infektanfälligkeit und verminderte Leistungsfähigkeit sind typische Folgen. Der Grund: Fehlt Eisen, wird weniger Sauerstoff im Blut transportiert. Das schwächt nicht nur die Energieproduktion, sondern auch Teile des Immunsystems. Selbst das Lymphsystem und bestimmte Abwehrzellen können beeinträchtigt sein.

Wenig bekannt ist, dass bereits eine Tasse Kaffee die Eisenaufnahme aus einer Mahlzeit deutlich reduzieren kann. In einer Studie sank die Eisenresorption von 5,88 Prozent auf 1,64 Prozent bei Filterkaffee, bei Instantkaffee sogar auf 0,97 Prozent. Wurde die Instantmenge verdoppelt, fiel sie auf 0,53 Prozent. Auch Tee wirkt hemmend: Schwarz- und Grüntee reduzierten die Eisenaufnahme um bis zu 64 Prozent. Besonders relevant ist der Zeitpunkt: Wird Kaffee eine Stunde nach dem Essen getrunken, hemmt er die Eisenaufnahme ähnlich stark wie direkt zur Mahlzeit. Eine Stunde vor dem Essen zeigte sich hingegen kein hemmender Effekt.

Eine Studie aus 2018 zeigte zudem: Männer und Frauen, die mehr als drei Tassen Kaffee täglich trinken, haben niedrigere Ferritinwerte, also geringere Eisenspeicher, als Personen mit niedrigem Kaffeekonsum. In der Schwangerschaft kann Eisenmangel schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind haben – auch hier kann Kaffee den Mangel zusätzlich verstärken.

Wie handhaben Sie das in Ihrem Alltag? Trinken Sie Kaffee zu den Mahlzeiten – und haben Sie schon einmal Ihren Ferritinwert überprüfen lassen?

Mehr Hintergründe und konkrete Empfehlungen lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/mineralstoffe-spurenelemente/eisen-uebersicht/kaffee-eisenmangel

Sonnenbrille immer sinnvoll? Warum zu viel Augenschutz Ihrer Gesundheit schaden kannSonnenbrillen gelten als unverzichtb...
06/04/2026

Sonnenbrille immer sinnvoll? Warum zu viel Augenschutz Ihrer Gesundheit schaden kann

Sonnenbrillen gelten als unverzichtbarer Schutz vor UV-Strahlung und Blaulicht. Häufig wird gewarnt, UV-Licht könne Reizungen, Grauen Star oder sogar Erblindung begünstigen, während Blaulicht mit einem erhöhten Risiko für Makuladegeneration in Verbindung gebracht wird. Entsprechend empfehlen viele Modelle mit maximaler Abschirmung – breite Bügel inklusive, um selbst seitlichen Lichteinfall zu verhindern.

Doch unsere Augen sind weit mehr als nur empfindliche Sinnesorgane. Sie sind das „Sonnensystem“ unseres Körpers. Über sie wird Licht direkt an die Zirbeldrüse im Gehirn weitergeleitet, die unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert und das Schlafhormon Melatonin bildet. Sonnenlicht ist zudem an der Bildung von Serotonin beteiligt – jenem Hormon, das für Wachheit, Leistungsfähigkeit und eine stabile Stimmung mitverantwortlich ist. Wird Licht dauerhaft durch dunkle Gläser gefiltert, kann dies den Hormonhaushalt beeinflussen und unter Umständen Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme oder eine gedrückte Stimmung begünstigen.

Gleichzeitig verfügt das Auge über ausgeklügelte Schutzmechanismen. Die Pupille reguliert automatisch den Lichteinfall, die Netzhaut passt ihre Empfindlichkeit innerhalb von Sekundenbruchteilen an. Außerdem ist das Auge von Natur aus mit Antioxidantien ausgestattet – eine Art „innere Sonnenbrille“. Über eine vitalstoffreiche Ernährung mit Carotinoiden wie Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin sowie weiteren Antioxidantien wie Astaxanthin, Safranextrakt oder Curcumin lässt sich dieser Schutz gezielt unterstützen.

Das bedeutet nicht, dass Sonnenschutz für die Augen grundsätzlich überflüssig ist. In Extremsituationen wie im Hochgebirge, auf Schnee und Eis, am Meer oder bei starker Blendung etwa beim Autofahren ist eine geeignete Sonnenbrille sinnvoll. Auch eine Brille ohne UV-Schutz ist problematisch, da sie die Pupille erweitert und zusätzlich schädliches UV-Licht ins Auge lassen kann. Doch außerhalb solcher Situationen stellt sich die Frage, ob ein dauerhafter 100-prozentiger UV-Block wirklich immer notwendig ist – oder ob wir unseren Augen damit wichtige Lichtimpulse entziehen.

Wie handhaben Sie es im Alltag? Tragen Sie Ihre Sonnenbrille grundsätzlich bei jedem Sonnenschein – oder nur in bestimmten Situationen?

Den vollständigen Artikel mit allen Hintergründen lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/koerper/augen/sonnenbrille-schaedlich

Knuspriges Gemüseschnitzel mit Blattsalat – außen goldbraun, innen saftigDieses Gemüseschnitzel überzeugt mit krosser Pa...
06/04/2026

Knuspriges Gemüseschnitzel mit Blattsalat – außen goldbraun, innen saftig

Dieses Gemüseschnitzel überzeugt mit krosser Panko-Hülle und aromatischem Gemüse-Kern. Eine pflanzliche Alternative, die der ganzen Familie schmeckt.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/beilagen-uebersicht/beilagen/gemueseschnitzel

Mit Kartoffeln, Kichererbsen, Mais und Erbsen entsteht eine nährstoffreiche Basis mit feiner Würze. Dank Panko wird das Schnitzel besonders knusprig. Zubereitung: unkompliziert und alltagstauglich.

Wenn Sie Ihr pflanzliches Kochrepertoire erweitern möchten, besuchen Sie auch unsere Online-Kochschule mit vielseitigen Praxiskursen: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Basenwasser: Gesundheitswunder oder überschätzter Trend?Kaum ein anderes Wasserkonzept wird so intensiv beworben wie Bas...
06/04/2026

Basenwasser: Gesundheitswunder oder überschätzter Trend?

Kaum ein anderes Wasserkonzept wird so intensiv beworben wie Basenwasser. Von „Entsäuerung“ über Zellschutz bis hin zu Anti-Aging-Versprechen ist vieles im Umlauf. Doch was sagt die wissenschaftliche Datenlage tatsächlich? Entscheidend ist zunächst die Unterscheidung: Handelt es sich um mineralstoffreiches basisches Wasser oder um ionisiertes Basenwasser? Denn Wirkung ist nicht gleich Wirkung – und der pH-Wert spielt oft eine andere Rolle als behauptet.

Studien zu mineralstoffreichem basischem Wasser zeigen durchaus positive Effekte, etwa auf antioxidative Parameter oder die Knochendichte. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, dass diese Wirkungen am erhöhten pH-Wert liegen. Vielmehr werden sie auf enthaltene Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium sowie Spurenelemente wie Selen, Bor oder Molybdän zurückgeführt. Auch bei Osteoporose-Patientinnen verbesserte sich die Knochendichte unter calcium- und magnesiumangereichertem Wasser – doch auch hier war der pH-Wert nicht der entscheidende Faktor.

Beim ionisierten Wasser ist die Lage komplexer. Viele verbreitete Werbeaussagen – etwa zur Neutralisierung von „toxischen Säuren“, zu angeblich freien Elektronen oder besonderen Wasserstrukturen – sind wissenschaftlich widerlegt oder physikalisch nicht haltbar. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen: Wenn ionisiertes Wasser gesundheitliche Effekte entfaltet, dann aufgrund seines Gehalts an molekularem Wasserstoff (H2) – nicht wegen eines alkalischen pH-Werts. Dieser Wasserstoff kann jedoch stark schwanken und ist nicht über die pH-Einstellung kontrollierbar.

Zudem sind mögliche Risiken zu beachten. Stark basisches Wasser kann die Magensäure neutralisieren und dadurch Verdauungsprobleme, Nährstoffmängel oder Infektanfälligkeit begünstigen – insbesondere bei regelmäßigem Konsum nahe zu Mahlzeiten. Auch sehr hohe pH-Werte können problematisch sein. Daher gelten moderate Einstellungen (z. B. pH 8–9) und Abstand zum Essen als sinnvoll.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Basenwasser? Nutzen Sie es regelmäßig – und wenn ja, aus welchem Grund?

Hier finden Sie die vollständige, wissenschaftlich fundierte Analyse mit allen Studien und Hintergründen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/wasser-uebersicht/wirkung-basenwasser

Laetril bei Krebs: Hoffnungsträger oder gefährlicher Irrweg?Eine 81-jährige Frau mit bereits metastasiertem Eierstockkre...
05/04/2026

Laetril bei Krebs: Hoffnungsträger oder gefährlicher Irrweg?

Eine 81-jährige Frau mit bereits metastasiertem Eierstockkrebs lehnte die empfohlene Chemotherapie und umfangreiche Operation ab. Die Prognose im fortgeschrittenen Stadium lag laut Angaben bei nur etwa 5 Prozent Erfolgschance. Stattdessen entschied sie sich für Laetril, auch bekannt als Amygdalin oder „Vitamin B17“, kombiniert mit CBD-Öl. Der klinische Fall wurde 2019 im Fachmagazin Gynecologic Oncology Reports veröffentlicht.

Bereits nach vier Wochen sank ihr Tumormarker CA-125 von zuvor erhöhten Werten in den Normalbereich. In den folgenden Monaten zeigten CT-Untersuchungen eine nahezu vollständige Rückbildung der Tumoren. Auch ein Jahr später blieb sie tumorfrei. Gleichzeitig ist die Studienlage zu Laetril kritisch: Ein Cochrane Review fand keine belastbaren randomisierten kontrollierten Studien, die den Einsatz bei Krebs rechtfertigen. Zudem kann beim Abbau von Laetril Cyanid entstehen, was zu schweren Vergiftungen führen kann. Die FDA hat Laetril aus diesem Grund bereits in den 1980er Jahren verboten.

Auch CBD wird intensiv diskutiert. Cannabidiol zeigte in Labor- und Tierstudien krebshemmende Effekte, unter anderem durch Andocken an bestimmte Rezeptoren wie GPR55, die bei Eierstockkrebszellen vorkommen. Klinische Belege am Menschen sind jedoch noch begrenzt. Experten betonen daher, wie wichtig ein offener Dialog zwischen Patienten und Ärzten ist, insbesondere wenn begleitende oder alternative Maßnahmen in Betracht gezogen werden.

Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie gehen wir mit Einzelfallberichten um? Wann ist Hoffnung berechtigt, wann ist Vorsicht geboten? Und wie können Patienten Schulmedizin und komplementäre Ansätze verantwortungsvoll kombinieren, ohne unnötige Risiken einzugehen?

Wie stehen Sie zu alternativmedizinischen Ansätzen bei Krebs – eher als begleitende Unterstützung oder als eigenständige Option? Welche Erfahrungen haben Sie oder Ihre Angehörigen gemacht?

Den vollständigen Fallbericht und eine differenzierte Einordnung finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/erfahrungsberichte/laetril-krebs

Knackiger Blumenkohlsalat mit Kräuter-Dressing – roh, frisch und voller AromaDieser fruchtig-frische Rohkostsalat bringt...
05/04/2026

Knackiger Blumenkohlsalat mit Kräuter-Dressing – roh, frisch und voller Aroma

Dieser fruchtig-frische Rohkostsalat bringt Abwechslung in Ihre Küche und überzeugt mit feinem Kräuter-Dressing und natürlicher Leichtigkeit.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/salate/rohkostsalate/blumenkohlsalat

Mit Blumenkohl, frischen Kräutern, fruchtigen Komponenten und einem aromatischen Dressing ist dieser Salat im Handumdrehen zubereitet und ideal für eine leichte, gesunde Mahlzeit – schnell und unkompliziert.

Sie möchten Ihre pflanzenbasierte Küche erweitern? In unserer Online-Kochschule finden Sie alltagstaugliche, gesunde Kochkurse: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Mini-Schlaganfall: Harmlos, weil die Symptome verschwinden?Eine transitorische ischämische Attacke, kurz TIA, wird oft u...
05/04/2026

Mini-Schlaganfall: Harmlos, weil die Symptome verschwinden?

Eine transitorische ischämische Attacke, kurz TIA, wird oft unterschätzt. Die neurologischen Ausfälle – Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindel oder Lähmungserscheinungen – klingen meist innerhalb von Minuten oder Stunden wieder ab. Im MRT oder CT bleibt nichts Sichtbares zurück. Genau das führt dazu, dass viele Betroffene oder auch ihr Umfeld das Ereignis nicht ernst nehmen. Doch eine TIA ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns durch ein Gerinnsel – und sie kann ein deutlicher Vorbote für einen echten Schlaganfall sein. Je nach Risikoprofil folgt ohne adäquate Behandlung in bis zu 25 Prozent der Fälle ein weiterer, dann oft folgenschwerer Insult.

Was viele nicht wissen: Auch wenn offiziell keine „Restsymptome“ bleiben, berichten zahlreiche Betroffene über anhaltende Erschöpfung. Eine Studie aus dem Jahr 2025 zeigte, dass bereits innerhalb der ersten 14 Tage nach Klinikentlassung über 60 Prozent der Patienten unter Müdigkeit litten – nach 12 Monaten noch immer mehr als die Hälfte. Tritt die Fatigue früh auf, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie langfristig bestehen bleibt. Die Ursachen werden unter anderem in neuroinflammatorischen Prozessen, mitochondrialer Dysfunktion, oxidativem Stress, Störungen der Hirnnetzwerke und einem Ungleichgewicht der Neurotransmitter vermutet. Das bedeutet: Auch ohne sichtbare Hirnschäden kann das Gehirn funktionell aus dem Gleichgewicht geraten.

Besonders tückisch ist, dass viele Menschen eine TIA gar nicht erkennen. Leichte Wortfindungsstörungen, vorübergehender Schwindel oder Benommenheit werden schnell als Stress oder Erschöpfung abgetan. Wenn Wochen später eine unerklärliche, anhaltende Müdigkeit auftritt, stellt kaum jemand einen Zusammenhang her. Umso wichtiger ist es, selbst kurze neurologische Ausfälle sofort ärztlich abklären zu lassen. Naturheilkundliche Maßnahmen können im Anschluss unterstützend eingesetzt werden – insbesondere eine entzündungshemmende Ernährung, gezielte Mikronährstoffe, Bewegung, Stressmanagement und kognitives Training zur Förderung der Neuroplastizität. Sie ersetzen jedoch nicht die notwendige Akutbehandlung.

Haben Sie oder jemand in Ihrem Umfeld schon einmal plötzlich auftretende neurologische Symptome erlebt, die sich rasch wieder zurückgebildet haben – und später mit unerklärlicher Müdigkeit zu kämpfen gehabt?

Hier finden Sie die vollständige Übersicht mit Hintergrundwissen und unterstützenden Maßnahmen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/herz-kreislauf-erkrankungen/schlaganfall-uebersicht/mini-schlaganfall

Zucker macht glücklich? Warum genau das Gegenteil der Fall sein kannZucker gilt für viele als schnelle Energiequelle und...
04/04/2026

Zucker macht glücklich? Warum genau das Gegenteil der Fall sein kann

Zucker gilt für viele als schnelle Energiequelle und Stimmungsaufheller. Tatsächlich führt er über die Insulinausschüttung kurzfristig zu einer vermehrten Serotoninbildung im Gehirn – das Gefühl von Wohlbefinden steigt. Doch dieser Effekt hält nur kurz an. Was folgt, ist häufig ein rapider Abfall des Blutzuckerspiegels mit Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nervosität oder Heißhunger – der bekannte „Sugar Blues“. Besonders problematisch ist dabei der Konsum von Haushaltszucker in Süßigkeiten, Softdrinks und Auszugsmehlen, denen die natürlichen Begleitstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien fehlen.

Studien zeigen, dass ein hoher Zuckerkonsum nicht nur das Kariesrisiko erhöht, sondern auch mit Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang steht. Zudem steigt das Risiko für vorzeitige Sterblichkeit. Auch das Gehirn leidet: Gedächtnis und kognitive Leistungsfähigkeit können beeinträchtigt werden, bei Kindern werden Zusammenhänge mit Hyperaktivität und neurokognitiven Defiziten diskutiert. Hinzu kommt, dass starke Blutzuckerschwankungen das Immunsystem schwächen und die Infektanfälligkeit erhöhen können.

Dabei ist Zucker nicht gleich Zucker. Natürlicher Zucker aus Früchten oder vollwertigen Lebensmitteln wird durch Ballaststoffe und Mikronährstoffe „gebremst“. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer und regulierter an. Haushaltszucker hingegen – eine Kombination aus Glucose und Fructose – gelangt oft in großen Mengen und ohne schützende Begleitstoffe in den Körper. Das begünstigt starke Blutzuckerspitzen, hohe Insulinausschüttungen, Unterzuckerungsphasen und langfristig Stoffwechselstörungen. Überschüssige Fructose wird zudem leicht in Fett umgewandelt und kann erhöhte Blutfettwerte sowie eine Fettleber fördern.

Wie erleben Sie Ihren Zuckerkonsum im Alltag? Kennen Sie das Leistungshoch mit anschließendem Energietief oder beobachten Sie bei sich oder Ihren Kindern Konzentrations- und Stimmungsschwankungen nach süßen Mahlzeiten?

Wenn Sie die Mechanismen und Auswirkungen von Zucker auf Körper und Gehirn genau verstehen möchten, lesen Sie hier weiter:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/zucker-uebersicht/zucker

Matcha-Protein-Smoothie – Ihr vitales Frühstück mit Sättigung und FokusCremig, belebend und leicht verdaulich: Dieser Sm...
04/04/2026

Matcha-Protein-Smoothie – Ihr vitales Frühstück mit Sättigung und Fokus

Cremig, belebend und leicht verdaulich: Dieser Smoothie versorgt Sie am Morgen mit pflanzlichem Protein, feinen Grüntee-Noten und natürlicher Frische.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/getraenke-rezepte/smoothies/rezept-matcha-protein-smoothie

Mit Erbsenprotein, Matcha Grüntee, Avocado, Gurke, Datteln und frisch gepressten Säften. Schnell zubereitet, angenehm sättigend und ideal als ausgewogenes Frühstück.

Sie möchten noch mehr gesunde Rezeptideen kennenlernen und Ihr Wissen vertiefen? In unserer Online-Kochschule zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

Vergesslichkeit ist kein Altersproblem – sie beginnt oft schon mit 40Viele verbinden Vergesslichkeit automatisch mit Dem...
04/04/2026

Vergesslichkeit ist kein Altersproblem – sie beginnt oft schon mit 40

Viele verbinden Vergesslichkeit automatisch mit Demenz oder hohem Alter. Doch immer mehr 30- bis 50-Jährige berichten, dass sie Namen vergessen, Termine verpassen oder vor dem Regal im Supermarkt nicht mehr wissen, was sie eigentlich kaufen wollten. In den meisten Fällen steckt keine Demenzerkrankung dahinter, sondern ein überlastetes Gehirn im Dauerstress unserer modernen, digitalisierten Welt.

Studien zeigen deutlich, welche Faktoren das Gedächtnis im mittleren Alter beeinflussen. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2024 ergab, dass unruhiger Schlaf in der Lebensmitte zehn Jahre später mit schlechteren Ergebnissen in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests verbunden war – entscheidend war dabei nicht die Schlafdauer, sondern die Schlafqualität. Eine schwedische Langzeitstudie zeigte zudem, dass Frauen mit stressbedingter Erschöpfung ein fast dreifach erhöhtes Demenzrisiko vor dem 75. Lebensjahr hatten. Auch Depressionen in Kombination mit körperlichem Stress beschleunigten den kognitiven Abbau über Jahre hinweg deutlich.

Hinzu kommen Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen, die laut einer großen US-Studie mit rund 2600 Erwachsenen mit einem schnelleren Nachlassen der Gedächtnisleistung verbunden sind. Umgekehrt wirkt Bewegung wie ein Schutzfaktor: In einer Langzeitstudie mit über 10.000 Personen verloren körperlich aktive Menschen deutlich weniger an geistigem Tempo und Gedächtnisschärfe. Auch Ernährung und Nährstoffversorgung spielen eine Rolle. Eine mediterrane, pflanzenbetonte Kost zeigt schützende Effekte auf das Gehirn, während ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure oder Vitamin D mit kognitiven Problemen in Verbindung gebracht wird.

Die gute Nachricht: Vergesslichkeit im mittleren Alter ist häufig – und in vielen Fällen beeinflussbar. Wer Stress reduziert, besser schläft, sich regelmäßig bewegt, geistig aktiv bleibt, soziale Kontakte pflegt und auf eine gesunde Ernährung sowie gute Nährstoffversorgung achtet, stärkt nicht nur sein Herz, sondern auch sein Gehirn.

Wie erleben Sie das selbst: Hat Ihre Vergesslichkeit in den letzten Jahren zugenommen – und was hat Ihnen spürbar geholfen?

Mehr Hintergründe, Studien und konkrete Maßnahmen finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/ratgeber/lebenshilfe/vergesslichkeit

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