01/04/2026
Ich habe morgen wieder meinen Termin zur Darmspiegelung.
Nicht, weil ich Beschwerden habe.
Sondern weil ich das Lynchsyndrom habe (ein Gendefekt der vermehrt zu Krebs führt) und bereits mit 22 Jahren an Darmkrebs erkrankt bin.
Für mich ist die Darmspiegelung (alle 1 1/2- 2 Jahre) keine Option, sondern Teil meiner Gesundheitsstrategie. So, wie das Fasten auch.
Viele haben Angst vor einer Darmspiegelung und gehen auch dann nicht, wenn sie bereits Beschwerden haben.
Dabei gibt es klare Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist:
🔹 Veränderungen im Stuhlgang über längere Zeit
🔹 Blut im Stuhl
🔹 Unklare Bauchschmerzen oder Druckgefühl
🔹 Ungewollter Gewichtsverlust
🔹 Müdigkeit ohne klare Ursache
Der Arzt entscheidet dann, ob eine Darmspiegelung erforderlich ist.
Unabhängig davon kann jeder ab dem 50. Lebensjahr in Deutschland eine Darmspiegelung als Darmkrebsvorsorge durchführen lassen.
Darmkrebs entwickelt sich häufig erst über viele Jahre, aus so genannten Polypen.
Werden diese frühzeitig abgetragen, kann eine Krebsentstehung verhindert werden (jedoch nicht immer vermeidbar).
Auch wächst Darmkrebs sehr langsam. Dadurch kann ein frühzeitiges Erkennen die Prognose verbessern.
Was ich in meiner Arbeit immer wieder sehe, Gesundheit wird oft aufgeschoben, solange „noch nichts da ist“.
Dabei liegt die eigentliche Stärke in der Prävention.
Und auch wenn die Vorstellung einer Darmspiegelung für viele erschreckend ist, eigentlich schläft man die ganze Zeit dabei und bekommt gar nichts mit. Also alles halb so schlimm.😉
Hast du schon mal eine Darmspiegelung gemacht?