KompassRaum

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Ich biete Fortbildungen und Begleitung für Menschen, Teams und Einrichtungen an, die sich mehr Sicherheit, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz im Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer wünschen.

Heute ging es weiter mit der Vertiefung traumapädagogischer Arbeitsweisen.Im Mittelpunkt standen unter anderem verschied...
15/03/2026

Heute ging es weiter mit der Vertiefung traumapädagogischer Arbeitsweisen.

Im Mittelpunkt standen unter anderem verschiedene Methoden, Ressourcenarbeit sowie Biografie- und Genogrammarbeit als wichtige Zugänge in der traumapädagogischen Begleitung.

Diese Methoden helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Ressourcen zu stärken und Menschen in belastenden Lebenssituationen unterstützend zu begleiten. #
Ein intensiver Weiterbildungstag mit vielen wertvollen Impulsen für die Praxis.




Q | Qualität am LebensendeWenn Heilung nicht mehr möglich ist, verändert sich der Blick auf das Wesentliche. Nicht die L...
15/03/2026

Q | Qualität am Lebensende

Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, verändert sich der Blick auf das Wesentliche. Nicht die Länge des Lebens steht im Vordergrund, sondern die Qualität der verbleibenden Zeit.

Qualität am Lebensende kann vieles bedeuten: möglichst schmerzfrei zu sein, gut Luft zu bekommen oder ohne starke Übelkeit durch den Tag zu gehen. Es kann heißen, im eigenen Bett liegen zu dürfen statt in einer fremden Umgebung oder vertraute Stimmen zu hören und nicht allein zu sein.

Manchmal zeigt sich Lebensqualität in sehr persönlichen Wünschen. Vielleicht noch einmal das Lieblingsessen genießen, die Taufe des Enkelkindes miterleben, im Garten sitzen und die Sonne auf der Haut spüren oder ein letztes Mal das Meer sehen. Was im Alltag selbstverständlich erscheint, kann in dieser Lebensphase eine tiefe Bedeutung bekommen. Solche Momente stehen für Selbstbestimmung, für gelebtes Leben und für ein Stück Normalität.

Für mich zeigt sich Qualität am Lebensende darin, den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen. Nicht nur die Erkrankung, sondern auch die Persönlichkeit, die Lebensgeschichte und das, was diesem Leben Sinn gegeben hat.

So habe ich zum Beispiel bei einem ehemaligen Metzgermeister, der nicht mehr schlucken konnte, eine Mundpflege mit Salami durchgeführt.

Was Lebensqualität bedeutet, ist so individuell wie der Mensch selbst. Deshalb geht es in der palliativen Begleitung immer wieder darum zu fragen: Was ist jetzt wichtig? Was tut gut? Was gibt Halt?

Denn auch wenn Zeit begrenzt ist, bleibt eines unverändert: Jeder Mensch verdient eine Begleitung, die Würde bewahrt und Lebensqualität bis zuletzt ermöglicht.

Heute durfte ich Modul 2 meiner Weiterbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin besuchen.In diesem...
14/03/2026

Heute durfte ich Modul 2 meiner Weiterbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin besuchen.

In diesem Modul geht es vor allem um die traumasensible Haltung in der pädagogischen und beratenden Arbeit. Also um die Frage, wie wir Menschen mit belastenden Erfahrungen so begegnen können, dass Sicherheit, Verständnis und Entwicklung möglich werden.

Ein zentraler Gedanke dabei ist z.B. das Konzept des „guten Grundes“:
Verhaltensweisen entstehen nicht zufällig. Sie haben oft eine Geschichte und waren einmal eine wichtige Strategie, um mit schwierigen oder überwältigenden Erfahrungen umzugehen.

Traumapädagogische Arbeit bedeutet deshalb auch, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern den Sinn dahinter zu verstehen.

Gleichzeitig richtet sich der Blick auf:
• Ressourcen und vorhandene Stärken
• den Körper als wichtigen Zugang in der Arbeit mit Trauma
• biografische Zusammenhänge und generationenübergreifende Erfahrungen
• sowie die eigene professionelle Haltung und Selbstreflexion.

Ein Modul, das wieder einmal zeigt, wie wichtig Verstehen, Beziehung und Sicherheit in der Arbeit mit Menschen sind.

Ich gehe mit vielen Gedanken und Impulsen aus diesem Tag – und mit großer Vorfreude auf die nächsten Schritte dieser Weiterbildung.

Gleich geht’s los… Palliative Care - ein erster Einblick. Ich freue mich auf euch 🤩
13/03/2026

Gleich geht’s los… Palliative Care - ein erster Einblick. Ich freue mich auf euch 🤩

Heute habe ich mich wieder auf den Weg nach Hattingen gemacht.Im Fallseminar bei Medcompetence waren angehende Palliativ...
13/03/2026

Heute habe ich mich wieder auf den Weg nach Hattingen gemacht.

Im Fallseminar bei Medcompetence waren angehende Palliativärzte. Eineinhalb Stunden habe ich über Wunden und über die palliative Haltung gesprochen. Es war ein sehr interessierter Kreis, mit tollen Teilnehmern und ein richtig guter Austausch mit vielen Fragen und Gedanken.

Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie wichtig es ist, Wissen weiterzugeben und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Heute Abend geht es direkt weiter. Um 19 Uhr halte ich ein Online Seminar für alle, die sich für Palliative Care interessieren.

Mitmachen können Menschen, die das Thema einfach interessiert, Ehrenamtliche oder Pflegekräfte, die bisher noch wenig Berührung mit Palliative Care hatten.

Wer spontan teilnehmen möchte, kann mir einfach eine Nachricht schreiben. Mehr Infos gibts auf https://www.kompassraum.de/veranstaltungen-and-termine/

P | Palliative CarePalliative Care bedeutet, Menschen mit einer schweren und nicht heilbaren Erkrankung ganzheitlich zu ...
13/03/2026

P | Palliative Care

Palliative Care bedeutet, Menschen mit einer schweren und nicht heilbaren Erkrankung ganzheitlich zu begleiten. Nicht die Verlängerung des Lebens steht im Mittelpunkt, sondern die bestmögliche Lebensqualität. Es geht darum, Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Dabei wird nicht nur der körperliche Zustand betrachtet. Ebenso wichtig sind seelische, soziale und manchmal auch spirituelle Bedürfnisse. Den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen, ist ein zentraler Gedanke der palliativen Haltung.

Für mich bedeutet Palliative Care vor allem eines: da zu sein, aufmerksam zuzuhören und Menschen in einer besonders verletzlichen Lebensphase verlässlich zu begleiten. Es bedeutet, nicht wegzuschauen, sondern auch schwierige Situationen gemeinsam auszuhalten und Orientierung zu geben.

Unverzichtbar ist dabei die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Pflegefachpersonen, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, psychosoziale Fachkräfte sowie Ehrenamtliche bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Erst dieses Zusammenspiel ermöglicht eine Begleitung, die den vielfältigen Bedürfnissen gerecht wird.

Palliative Care zeigt, wie kraftvoll Zusammenarbeit sein kann. Niemand muss diesen Weg allein gestalten, weder Betroffene noch Angehörige.

Im Kern erinnert uns Palliative Care daran, was wirklich zählt: Menschlichkeit, Würde und eine Begleitung, die den Menschen bis zuletzt in den Mittelpunkt stellt.

O | Ohnmacht fühlenWenn ein Mensch schwer erkrankt oder sich dem Lebensende nähert, begegnen viele Angehörige einem Gefü...
11/03/2026

O | Ohnmacht fühlen

Wenn ein Mensch schwer erkrankt oder sich dem Lebensende nähert, begegnen viele Angehörige einem Gefühl, das schwer auszuhalten ist: Ohnmacht. Zu sehen, dass ein geliebter Mensch leidet, ohne es verändern zu können, gehört zu den belastendsten Erfahrungen.

Auch Pflegekräfte kennen dieses Gefühl. Trotz Fachwissen, Erfahrung und großem Engagement gibt es Situationen, die nicht „gelöst“ werden können. Diese Grenze zu erkennen, kann schmerzhaft sein und ist gleichzeitig Teil einer professionellen Begleitung.

Ohnmacht zeigt sich oft dort, wo Kontrolle verloren geht. Umso wichtiger ist es, Menschen in dieser Situation nicht allein zu lassen. Verständnis, Gespräche und ein verlässliches Gegenüber können helfen, dieses Gefühl gemeinsam zu tragen.

Manchmal entsteht Entlastung bereits dann, wenn ausgesprochen werden darf, wie hilflos sich alles anfühlt. Ohnmacht muss nicht verborgen werden. Sie ist eine menschliche Reaktion auf eine zutiefst herausfordernde Lebenssituation.

Und doch liegt in der Begleitung eine besondere Kraft. Auch wenn wir nicht alles verändern können, können wir da sein, zuhören, Halt geben und Leiden lindern.

Denn nicht immer besteht Stärke darin, eine Lösung zu haben. Manchmal zeigt sie sich darin, einen schweren Moment gemeinsam auszuhalten.

„Das Leben ist schon eine krasse Aufgabe Mama.“Heute sagte mein 11 jähriger Sohn diesen Satz.  Und ich musste lächeln un...
09/03/2026

„Das Leben ist schon eine krasse Aufgabe Mama.“

Heute sagte mein 11 jähriger Sohn diesen Satz.
Und ich musste lächeln und nachdenken zugleich.

Er meinte damit nicht den Tod.
Er meinte all die Dinge, die wir im Leben meistern müssen.

Schule. Freundschaften. Gefühle.
Herausforderungen, die manchmal ganz schön groß wirken.

Gerade Kinder spüren viel intensiver, was in ihrem Umfeld passiert.
Sie nehmen Stimmungen, Sorgen und auch Trauer wahr.

In meiner Arbeit in der Palliativbegleitung und in der Trauerarbeit denke ich oft genau daran.
Das Leben stellt uns Aufgaben. Manche sind leicht. Manche schwer.

Und manchmal brauchen Menschen jemanden, der sie ein Stück auf diesem Weg begleitet.

Der zuhört.
Der Raum lässt für Gefühle.
Für Fragen. Für Trauer. Für Hoffnung.

Vielleicht hat mein Sohn recht.

Das Leben ist eine krasse Aufgabe.
Und niemand sollte sie ganz allein bewältigen müssen.

N | NotfallplanungEine gute Notfallplanung gibt Sicherheit. Nicht nur schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen, sond...
09/03/2026

N | Notfallplanung

Eine gute Notfallplanung gibt Sicherheit. Nicht nur schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen, sondern auch den Pflegekräften, die sie begleiten. In akuten Situationen brauchen alle Beteiligten Orientierung und klare Handlungsschritte.

Symptome wie starke Schmerzen, Luftnot oder auch Blutungen können plötzlich auftreten und sehr belastend sein. Wenn im Vorfeld besprochen wurde, was dann zu tun ist, entsteht mehr Ruhe in einem Moment, der sonst schnell von Unsicherheit geprägt wäre.

Zu einer guten Vorbereitung gehört es zu wissen, wen man im Notfall kontaktiert, welche Medikamente bereitliegen sollten und welche Maßnahmen dem Willen der betroffenen Person entsprechen. Diese Klarheit unterstützt Pflegekräfte dabei, sicher zu handeln, und entlastet Angehörige, die emotional stark gefordert sind.

Notfallplanung bedeutet, vorausschauend wichtige Fragen zu klären und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Sie schafft einen Rahmen, an dem sich alle orientieren können.

Auch wenn sich nicht jede Situation vorhersehen lässt, kann Vorbereitung helfen, handlungsfähig zu bleiben. Sie stärkt das Vertrauen und vermittelt das Gefühl, nicht ausgeliefert zu sein.

Notfallplanung ist daher kein Ausdruck von Angst, sondern von professioneller und fürsorglicher Begleitung. Sie hilft dabei, schwere Momente möglichst stabil und achtsam zu gestalten.

M | MitgefühlMitgefühl gehört zu den tragenden Kräften in der Begleitung schwerkranker Menschen. Es zeigt sich nicht in ...
07/03/2026

M | Mitgefühl

Mitgefühl gehört zu den tragenden Kräften in der Begleitung schwerkranker Menschen. Es zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern oft in den leisen Momenten. Im aufmerksamen Zuhören, in einem verstehenden Blick oder darin, einfach auszuhalten, was gerade da ist.

Es geht darum, Nähe zuzulassen und gleichzeitig stabil zu bleiben.
Diese Balance macht eine einfühlsame Begleitung möglich.

Gerade am Lebensende kann echtes Mitgefühl ein tiefes Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Wer spürt, dass sein Erleben ernst genommen wird, fühlt sich weniger allein.

Auch für Angehörige ist Mitgefühl von großer Bedeutung. Es schafft einen Raum, in dem Sorgen ausgesprochen werden dürfen und Trauer Platz haben kann.

Dabei ist Mitgefühl keine Frage perfekter Worte. Oft reicht es, präsent zu sein und einem Menschen offen zu begegnen.

Mitgefühl erinnert uns daran, was im Kern zählt: Menschlichkeit. Sie verbindet Menschen gerade dort, wo das Leben besonders verletzlich wird.

L | Letzte WünscheWenn das Lebensende näher rückt, gewinnen persönliche Wünsche oft eine besondere Bedeutung. Was von au...
05/03/2026

L | Letzte Wünsche

Wenn das Lebensende näher rückt, gewinnen persönliche Wünsche oft eine besondere Bedeutung. Was von außen klein wirken mag, kann für Betroffene von unschätzbarem Wert sein. Ein vertrautes Lied hören, einen besonderen Menschen noch einmal sehen oder einen Herzensort besuchen.

Es gibt Organisationen und gemeinnützige Vereine, die genau das möglich machen. Sie erfüllen letzte Wünsche und organisieren beispielsweise Fahrten ans Meer, einen Besuch im Stadion oder einen Ausflug an einen Ort voller Erinnerungen. Was zunächst wie ein einfacher Wunsch klingt, wird so zu einem kostbaren Moment.

Letzte Wünsche zu ermöglichen bedeutet vor allem, genau hinzuhören. Was ist diesem Menschen jetzt wichtig? Was würde guttun? Nicht immer lässt sich alles realisieren, doch schon das ernsthafte Bemühen vermittelt Wertschätzung und Respekt.

Dabei geht es auch um Selbstbestimmung. In einer Zeit, in der vieles nicht mehr kontrollierbar scheint, können eigene Entscheidungen ein Gefühl von Würde bewahren.

Für Angehörige entstehen durch das Erfüllen letzter Wünsche oft Erinnerungen, die lange tragen. Das Wissen, einem geliebten Menschen noch etwas Bedeutungsvolles ermöglicht zu haben, kann Trost schenken.

Letzte Wünsche erinnern uns daran, dass es am Lebensende nicht um große Ereignisse gehen muss. Oft liegt die größte Kraft in den einfachen, aber zutiefst persönlichen Momenten.

# ̈nsche

K | KindertrauerKinder trauern anders als Erwachsene. Ihre Gefühle zeigen sich oft nicht durchgehend, sondern in Wellen....
03/03/2026

K | Kindertrauer

Kinder trauern anders als Erwachsene. Ihre Gefühle zeigen sich oft nicht durchgehend, sondern in Wellen. Eben noch traurig und im nächsten Moment wieder im Spiel versunken. Dieses Wechseln ist kein Zeichen dafür, dass sie weniger betroffen sind. Es ist eine natürliche und gesunde Form der Selbstregulation.

Kinder brauchen vor allem eines: Ehrlichkeit. Sie spüren sehr genau, wenn etwas nicht stimmt. Werden sie ausgeschlossen oder mit unklaren Aussagen beruhigt, bleiben sie häufig mit ihren eigenen Gedanken und Ängsten allein.

Klare und altersgerechte Worte geben Orientierung. Statt beschönigender Formulierungen hilft eine Sprache, die verständlich ist und Vertrauen schafft. Kinder dürfen Fragen stellen, Gefühle zeigen und immer wieder nachfragen. Trauer ist kein einmaliges Gespräch, sondern ein Prozess.

Ebenso wichtig ist es, Kinder aktiv einzubeziehen. Ob bei Abschieden, Ritualen oder Gedenkmomenten, beteiligt zu sein hilft ihnen, zu begreifen, was geschehen ist. Das stärkt ihr Gefühl, weiterhin Teil der Familie zu sein.

Kinder brauchen verlässliche Erwachsene, die ihre Emotionen ernst nehmen und Halt geben. Nicht perfekte Antworten sind entscheidend, sondern echte Präsenz.

Wenn Kinder in ihrer Trauer gut begleitet werden, lernen sie etwas sehr Wertvolles: Dass Schmerz zum Leben gehört und dass sie damit nicht allein bleiben.

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