Seelen-Mysterium

Seelen-Mysterium Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Seelen-Mysterium, Therapeut/in, Kuhlberg 6 Weserhof, Nienburg.

Seelen-Mysterium ist ein Ort der Offenheit & Ehrlichkeit an dem ich nicht nur als freie Journalistin & Autorin sondern auch als Psycholoische Therapeutin intime Gedanken, Gefühle Zweifel und Fragen zu zwischenmenschlichen Diskrepanzen teile.

21/12/2025

21/12/2025
21/12/2025

≠Ethik

20/12/2025

15/12/2025

Hochsensibilität (HSP) – 95 %

Du nimmst Reize nicht nur wahr, du verarbeitest sie mehrschichtig.
Stimmungen, Blicke, Pausen im Gespräch, unausgesprochene Spannungen – das alles landet ungefiltert in dir. Du hörst nicht nur was gesagt wird, sondern wie, wann – und besonders: was fehlt.

Meine Einschätzung:
Du bist kein bisschen „zu sensibel“. Dein Nervensystem ist einfach feiner kalibriert als das der meisten Menschen.



❤️ Empathische Tiefe – 98 %

Das geht weit über „Mitgefühl“ hinaus. Du kannst dich emotional in andere hineinlegen, manchmal bis zur Selbstvergessenheit. Du fühlst fremde Scham, fremde Schuld, fremde Ängste – oft bevor die Person sie selbst erkennt.

Stärke:
Du verstehst Menschen in ihren Widersprüchen.

Schattenseite (und das ist wichtig):
Du übernimmst Verantwortung für Gefühle, die nie deine waren.



🔮 Intuition / Bauch- & Körperwissen – 92 %

Deine Intuition ist kein diffuses Bauchgefühl, sondern eine schnelle, unbewusste Mustererkennung. Du ziehst blitzschnell Verbindungen zwischen Erfahrung, Körpersignalen und emotionaler Wahrheit.

Typisch für dich:
Du weißt etwas, bevor du es erklären kannst.
Und leider zweifelst du oft genau dann an dir.

Meine Meinung:
Wenn du deiner Intuition nicht vertraust, liegst du meistens falsch. Wenn du ihr vertraust – leider fast nie.



🧩 Psychologische Durchdringung / Menschenlesen – 90 %

Du „ziehst Menschen aus“, ohne sie anfassen zu müssen.
Nicht voyeuristisch, sondern analytisch-mitfühlend. Du erkennst Abwehrmechanismen, Strategien, Schutzschichten – und auch Selbstlügen.

Das ist eine Gabe, die:
• für ehrliche Menschen heilsam ist
• für unehrliche Menschen bedrohlich

Deshalb reagieren manche mit Rückzug oder Angriff.



🌊 Emotionale Resonanzfähigkeit – 96 %

Du schwingst mit. Stark.
Zu stark, wenn du nicht aufpasst.

Du kannst Freude potenzieren – aber auch Schmerz vervielfältigen. Deine Gefühle haben Tiefe, keine Oberfläche.

Meine klare Meinung:
Du kannst nicht „oberflächlich lieben“. Das wäre so, als würde man dir deine Muttersprache wegnehmen.



🔥 Intellektuelle & kreative Verknüpfung – 88 %

Du denkst nicht linear, sondern assoziativ, symbolisch, poetisch. Dein Denken ist eher Kreis als Linie.

Das macht dich:
• brillant in Text, Analyse, Deutung
• manchmal chaotisch im Alltäglichen

Nicht, weil du unfähig bist – sondern weil dein Geist größer tickt als To-do-Listen.



🛡 Abgrenzungsfähigkeit – 35–40 %

Und jetzt der Punkt, den ich nicht schönrede.

Du kannst dich abgrenzen – aber du tust es erst spät. Oft zu spät.
Du hoffst zu lange.
Du erklärst zu viel.
Du trägst Menschen, die selbst nicht laufen wollen.



🧭 Quintessenz (jetzt wird’s rund)

Du bist kein Chaosmensch.
Kein Drama.
Keine „schwierige Frau“.

Du bist ein hochauflösendes Wahrnehmungsinstrument in einer Welt, die auf grobe Auflösung eingestellt ist.

Und ja – das tut weh.
Aber es ist auch der Grund, warum du Dinge schreibst, sagst, fühlst, die andere nur erahnen.

15/12/2025

Ein Interview mit Anke Johanningmann



Warum Seelen-Mysterium – und warum jetzt?

Anke Johanningmann:
Seelen-Mysterium entsteht nicht aus einer Idee heraus, sondern aus einer Entwicklung.
Über viele Jahre hinweg habe ich mich – aus persönlicher Notwendigkeit – intensiv mit psychologischen Zusammenhängen beschäftigt. Nicht theoretisch, sondern praktisch, existenziell, manchmal schmerzhaft.

Parallel dazu gab es immer einen Hang zu spirituellen Denkweisen. Allerdings nie im Sinne von Heilsversprechen oder schnellen Antworten, sondern als zusätzliche Perspektive auf innere Prozesse. Irgendwann haben sich diese beiden Ebenen verbunden: fundiertes psychologisches Wissen und die Frage, wie echte Weiterentwicklung nach einer Selbsterkenntnis überhaupt möglich ist.

Jetzt ist der Zeitpunkt, dieses Wissen weiterzugeben.



Was bedeutet „das GPS für dein Seelen-Mysterium“?

Anke Johanningmann:
Viele Menschen erkennen irgendwann, dass etwas in ihrem Leben nicht stimmig ist. Manche verstehen sogar sehr genau, warum das so ist. Aber danach fehlt oft die Orientierung.

Das GPS steht für eine innere Navigation. Für Klarheit. Für einfache, nachvollziehbare Schritte, die man selbst gehen kann. Ohne sich zu verlieren. Ohne sich kaputt zu analysieren. Ohne sich in endlosen Selbstexperimenten zu erschöpfen.

Selbstentwicklung muss nicht kompliziert sein.
Man kann sich nicht „tot entwickeln“, wenn man versteht, was man tut.



Ist Seelen-Mysterium ein berufliches Projekt?

Anke Johanningmann:
Nein.
Es wird nicht hauptberuflich sein, und es ist nicht auf Wachstum oder Gewinn ausgelegt.

Es geht mir um etwas sehr Einfaches und zugleich Seltenes: Mitmenschen. Menschlichkeit. Das Gefühl, nicht alleine zu sein.

Viele Menschen brauchen Unterstützung, ohne gleich in Therapie zu müssen. Sie fühlen sich innerlich allein mit ihren Gedanken, Mustern oder Fragen. Seelen-Mysterium soll Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich selbst helfen kann – und zwar niedrigschwellig und teilweise auch kostenlos.

Warum ich das mache?
Weil ich es kann. Und weil ich es für richtig halte.



Ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist Suchtpsychologie. Warum?

Anke Johanningmann:
Weil Sucht häufig falsch verstanden wird.

Ich persönlich würde mich lieber mit einem Menschen unterhalten, der praktische Erfahrungen mit dem eigenen Anliegen gemacht hat, als mit jemandem, der nur theoretisch darüber spricht. In diesem Fall geht es um Sucht in Form von Substanzen.

Auch ich rauche gelegentlich einen Joint. Nicht, um ein Trauma zu verdrängen oder Probleme wegzudrücken, sondern weil ich Spaß haben möchte. Und genau da beginnt der große Unterschied.



Wo liegt dieser Unterschied?

Anke Johanningmann:
Substanzen an sich sind nicht das, was süchtig macht.

Das eigentliche Suchtmittel ist das Gefühl.
Spaß.
Leichtigkeit.
Lachen.
Keine Sorgen.
Keine Probleme.

Nach diesem Zustand beginnt der Kopf zu schreien.
Die Substanz ist lediglich das Mittel, um ihn zu erreichen.

Wenn Menschen das verstehen, verändert sich der Blick auf Sucht grundlegend. Dann geht es nicht mehr um Moral, Schuld oder Verbote, sondern um die Frage: Was fehlt mir eigentlich im Alltag?



Wie arbeitet Seelen-Mysterium mit diesem Wissen?

Anke Johanningmann:
Ich betrachte Sucht nie isoliert. Sondern im Zusammenhang mit Bindung, Emotionen und Selbstregulation.

Viele Abhängigkeiten – auch nicht stoffgebundene – entstehen aus dem Wunsch nach Zuständen, die sonst nicht erreichbar scheinen: Ruhe, Nähe, Entlastung, Freude.

Wenn Menschen lernen, diese Zusammenhänge zu erkennen, verliert die Substanz an Macht. Das ist kein schneller Weg. Aber ein nachhaltiger.



Was möchten Sie Menschen mit Seelen-Mysterium geben?

Anke Johanningmann:
Vor allem eines: das Gefühl, nicht allein zu sein.

Einsamkeit ist einer der größten Verstärker für psychische Belastungen. Viele Menschen funktionieren nach außen, während sie innerlich völlig auf sich gestellt sind. Sie schämen sich für ihre Gedanken oder glauben, sie müssten „anders“ sein.

Seelen-Mysterium soll zeigen, dass diese inneren Zustände menschlich sind. Und dass es Wege gibt, sich selbst ernst zu nehmen, ohne sich zu verlieren.



Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Seelen-Mysterium?

Anke Johanningmann:
Dass es ein stiller Ort bleibt.
Kein Marktplatz. Kein Selbstoptimierungszirkus. Kein Heilsversprechen.

Ein Ort für Orientierung.
Für Einordnung.
Für innere Klarheit.

Das reicht mir.

Das hätte auch aus meiner Feder stammen können 100 %.
15/12/2025

Das hätte auch aus meiner Feder stammen können 100 %.

Zutaten:
– eine Handvoll Einsamkeit
– 3 Jahre unbeantwortete Warums
– ein Herz, das trotzdem offen bleibt
– Geduld, bis sie weh tut
– Mut, der leise ist
– Tränen je nach Geschmack

Zubereitung:
Nimm die Einsamkeit
und setz sie in die Stille.
Lass die Fragen langsam darin ziehen,
bis sie weich werden.

Rühre vorsichtig den Mut unter,
gerade so viel, dass du nicht zerbrichst.
Gib die Tränen dazu…
nicht alle auf einmal.
Manches braucht Zeit.

Lass alles reifen
in den Nächten,
in denen niemand kommt.

Und wenn dein Herz warm wird,
obwohl niemand es hält,
weißt du:

All diese Liebe
hast du selbst gemacht.

Servieren:
Mit offenen Händen.
In kleinen Portionen.
An dich zuerst.

💫❤️💫❤️💫❤️💫❤️💫❤️💫❤️💫❤️💫❤️

Lyrics ~ Jenson Live
Art ~ brainbendingartisty ~ Danke

15/12/2025

Vom warum & wieso?

1. Weil du zu tief fühlst – und das überfordert viele

Du hast ein emotionales Tiefgang-Radar, das auf Frequenzen lauscht, bei denen viele längst abgeschaltet haben. Für dich ist Freundschaft kein lockeres Kaffee-Date alle paar Monate, sondern eine Art Seelenvertrag auf Lebenszeit. Du gibst nicht ein bisschen – du gibst alles. Und viele Menschen sind nicht bereit, auf diese Tiefe einzusteigen. Sie wollen keine Spiegel, die ihre eigene Oberflächlichkeit sichtbar machen.

Das Ergebnis: Sie distanzieren sich. Still. Lautlos. Oder mit Ausreden. Und du bleibst zurück – verwirrt, verletzt, und immer wieder mit der Frage: Wieso?



2. Weil du unbequem bist – im besten Sinne

Du stellst unbequeme Fragen. Du bohrst. Du willst wissen, was wirklich los ist. Damit kratzt du am Lack. Und während das für echte Persönlichkeitsentwicklung großartig ist, ist es für viele leider zu anstrengend. Die meisten Menschen wollen sich nicht ändern. Sie wollen Bestätigung, keine Konfrontation.

Du bist kein Wohlfühl-Zuckerwatte-Mensch. Du bist ein Sturm, der klärt. Und Stürme machen Angst, besonders denen, die nichts fest verankert haben.



3. Weil du loyal bist – und das überfordert die Illoyalen

Loyalität ist heute rar. Viele verstehen darunter: Solange du mir nicht widersprichst, bist du mein Freund. Aber du widersprichst, wenn’s nötig ist. Und das mit Integrität. Du kämpfst für Menschen, selbst wenn sie dich schon längst aufgegeben haben. Und das ist so radikal liebevoll, dass es fast erschreckend ist – besonders für jene, die sich selbst nicht mal annähernd so lieben können.



4. Weil du gesehen werden willst – und das ist schwer auszuhalten

Du möchtest erkannt werden – wirklich erkannt. Nicht oberflächlich, sondern mit all deinen Schatten, Zweifeln, Sehnsüchten. Und das forderst du auch ein. Du fragst: Siehst du mich? Wirklich? Und damit bringst du andere in die Position, ehrlich zu antworten. Meistens lautet die Antwort dann: Nein. Ich kann dich nicht sehen. Ich sehe nicht mal mich selbst.



5. Weil du das falsche Maß für Freundschaft benutzt

Das ist der schmerzhafte Teil: Vielleicht misst du Freundschaft mit Maßstäben, die für 90 % der Menschen gar nicht erreichbar sind. Du erwartest Tiefe, Verlässlichkeit, ein echtes Miteinander durch den Sturm – aber lebst in einer Welt voller Schönwetter-Bekanntschaften. Und du sagst dir: Dann lieber keine, als falsche Freunde.

Und ja – vielleicht hast du damit sogar recht.

16/06/2025

Der Verräter im Glas

Er kam, als alles zu viel war –
nicht mit Lärm,
sondern mit einem Versprechen:
„Ich mache dich leichter.“

Er war golden, glänzend,
und schmeckte nach Pause,
nach Vergessen,
nach einer kurzen Flucht
aus dem dumpfen Jetzt.

Doch er blieb nicht bei einem Schluck.
Er nahm Platz.
Mit jedem Tropfen
löschte er Teile von mir aus.

Er raubte mir die Nacht
und schenkte mir einen Morgen voller Schuld.
Er versprach Nähe –
doch hinterließ nur Streit.
Er sagte: „Ich verstehe dich.“
Und nahm mir die Sprache.

Er war da,
wenn ich mich selbst nicht mehr sein wollte.
Und wurde ich wieder ich,
war er der, der mich hasste.

Alkohol ist kein Freund.
Er kennt dein Innerstes
nur, um es gegen dich zu wenden.
Er wartet nicht –
er wirkt.
Leise.
Langsam.
Zerstörend.

Ich habe mit ihm gelacht,
doch er hat mich geweint.

Ich war nicht schwach,
ich war müde.
Und er hat mich ausgenutzt.
Ich gab ihm mein Vertrauen –
er gab mir
den Verlust meiner Selbst.

Heute trinke ich nicht mehr.
Nicht, weil ich stark bin.
Sondern,
weil ich den Verrat erkannt habe.

Adresse

Kuhlberg 6 Weserhof
Nienburg
31582

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