31/03/2026
„Was, wenn das Pferd während der Behandlung tritt?“
Die meisten sehen darin Gefahr.
Ich sehe darin den Moment, in dem Heilung beginnt.
Treten ist kein Fehlverhalten.
Es ist oft der erste echte Ausdruck nach langer Unterdrückung.
Gerade im Becken speichern viele Pferde
tiefe Schock- und Traumaenergien – z. B. durch Kastration oder nicht vollendete Stressreaktionen.
Wenn sich diese Energie entlädt, braucht es keinen Deckel. Sondern Raum.
Und genau das ist unsere Aufgabe:
Nicht kontrollieren. Sondern halten.
Nicht unterdrücken. Sondern begleiten.
Denn ein Pferd, das wieder fühlt und sich ausdrückt,
kehrt zurück in seine Lebendigkeit.
Ich habe in den letzten 10 Jahren mit tausenden Pferden gearbeitet.
Und nicht ein einziges hat mich dabei getreten.
Warum?
Weil es nicht um Technik geht.
Sondern um deine innere Haltung.
Wenn ich klar bin, verbunden mit mir und dem Pferd den Raum halte, weiß es ganz genau:
👉 Es tritt nach hinten.
👉 Nicht gegen mich.
Die größte Herausforderung sind nicht die Pferde, die treten. Sondern die, die nichts mehr zeigen. Die einfrieren. Die gelernt haben, dass Ausdruck nicht sicher ist.
Und genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
✨ Und genau darüber spreche ich im Mai in meinem Workshop zum Kastrationstrauma.
Wenn du die Infos dazu nicht verpassen willst,
komm unbedingt in meinen Instagram-Channel
👉 „Kastrationstrauma Workshop“
(du findest ihn oben in meinem Profil)