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Doc_schelle Dr. med. Viktoria Schelle -
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18/12/2025

Wusstest Du, dass Du mit Deinem Zinkpräparat bei Dir Eisenmangel und viele weitere Nebenwirkungen auslösen kannst?

Ich sehe das regelmäßig in meiner Praxis: Frauen nehmen am Tag mehrere Supplemente ein, darunter fast immer Zink – „für das Immunsystem“ oder „wegen der Haare“. Und ich verstehe die Motivation absolut. Aber schauen wir uns mal die Datenlage an.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 7-10 mg täglich für Frauen, je nach Phytat-Zufuhr aus Vollkorn und Hülsenfrüchten. Die durchschnittliche Aufnahme liegt bei 8 mg. Das klingt erstmal knapp. Aber: Ein echter Zinkmangel ist in Deutschland tatsächlich selten. In den letzten 5 Jahren konnte ich bei keiner Patientin einen echten Zinkmangel sehen.

Risikogruppen gibt es dennoch – chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie, streng vegane Ernährung ohne gezielte Planung, ältere Menschen mit einseitiger Kost.

Und dann ist da die Erkältungssache. Studien zeigen: Zink beugt Erkältungen nicht vor. Bei akuten Infekten KÖNNTE es die Dauer um 1-2 Tage verkürzen – aber nur bei sehr hohen Dosen ab 75 mg täglich, gelutscht als Acetattablette, und mit häufigen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Bauchschmerzen und metallischem Geschmack.

Nasale Zinksprays? Potenziell riskant, weil sie mit bleibenden Riechstörungen in Verbindung gebracht wurden.

Zink auf Dauer eingenommen begünstigt zudem Eisenmangel, da Zink und Eisen bei der Aufnahme im Darm konkurrieren.

Genau darum schauen wir im 360° Check Up bei Dir genauer hin: Wie ist Deine tatsächliche Ernährung? Gibt es Verdauungsstörungen?
Was zeigen die Laborwerte? Nicht prophylaktisch supplementieren, sondern gezielt dort einsetzen, wo ein echter Mangel gepaart mit Symptomen besteht.

Das heißt konkret: Zink als Dauersupplement ohne ärztliche Begleitung ist auf keinen Fall zu empfehlen.

Nimmst Du aktuell Zink – und weißt Du, ob Du es wirklich brauchst?


18/12/2025

Ich sehe das regelmäßig: Patientinnen kommen mit einem Koffer voller Supplements – und Selen ist fast immer dabei, oft hochdosiert, ohne je gemessen zu haben.

Selen ist ein essenzielles Spurenelement. Es aktiviert Glutathionperoxidasen, die freie Radikale neutralisieren. Es steuert Dejodinasen, die Schilddrüsenhormone aktivieren oder deaktivieren. Ohne Selen funktioniert die hormonelle Balance nicht richtig.

Klingt also vernünftig, oder?

Das Problem: Die therapeutische Breite ist schmal. Sehr schmal. Schon leichte Überdosierungen können toxisch werden. Haarausfall, brüchige Nägel, metallischer Geschmack, neurologische Symptome.

In den USA gab es Fälle mit schweren Vergiftungen durch überdosierte Nahrungsergänzungsmittel.

Für gesunde Menschen mit ausgewogener Ernährung gibt es keinen belegten Nutzen einer Supplementation. Keine bessere Herzgesundheit, keine geringere Krebsrate, keine längere Lebenserwartung. Die Datenlage ist uneinheitlich.

Anders bei bestimmten Risikogruppen: Wie chronische Niereninsuffizienz, Hämodialyse, entzündliche Darmerkrankungen. Hier gehen Spurenelemente verloren.

Auch bei Hashimoto-Thyreoiditis gibt es Hinweise, dass 200 µg über einen begrenzten Zeitraum Laborparameter verbessern können – ob das langfristig klinisch relevant ist, bleibt unklar.

Und genau darum schauen wir im 360° Check Up genauer hin: Nicht blind supplementieren, sondern messen. Selenspiegel in Vollblut. Schilddrüsenwerte. Entzündungsmarker. Darmgesundheit. Erst dann entscheiden wir, ob und wie viel Sinn macht.

Das bedeutet für Dich: Erst messen, dann supplementieren – nicht umgekehrt.

Nimmst Du Selen oder andere Spurenelemente – und machst Du regelmäßig Laborkontrolle?


16/12/2025

Vielleicht denkst, dass Du einfach zu wenig Disziplin hast.

Nein.

Du hattest bisher einfach noch keine strukturierte medizinische Ursachensuche, keine personalisierte Therapie, keine ärztliche Begleitung mit regelmäßiger Erfolgskontrolle und Anpassungen.

Wenn Du ohne Diagnostik handelst, basiert Deine Therapie auf Vermutungen.

Du weißt nicht, ob Dein Stoffwechsel optimal arbeitet.
Du weißt nicht, ob Hormone im Ungleichgewicht sind.
Du weißt nicht, ob Mikronährstoffe fehlen und warum oder ob eine niedriggradige Entzündung vorliegt.

Du weißt schlicht und einfach nicht, ob das, was Du da machst, wirklich das Richtige für Dich ist.

Und wenn Du das alles nicht weißt, wie kannst Du dann konkrete Ergebnisse erwarten?

Eine Frau sagte mir neulich im online Analysegespräch: „Ich mache 3 Mal pro Woche Crossfit. Ernähre mich sehr kalorienbewusst und ausgewogen. Zähle meine Kalorien in der App und nehmen bereits bioidentisches Progesteron. Aber ich schlafe dennoch schlecht, bin gereizt und meinen wachsenden Bauch täglich zu sehen frustriert extrem.„

Ich fragte: „Hat jemals jemand gemessen, WAS in Ihrem Körper los ist?
Hatten Sie eine ausführliche Beratung, personalisierten und ganzheitlichen Plan und vor allem regelmäßige Erfolgskontrollen mit Anpassungen?„

Sie: „Nein. Ich dachte, ich muss einfach mehr Disziplin haben.“

Das D.A.T.A.-Protokoll in meinen Gesundheitsprogrammen stellt sicher, dass Deine Therapie auf Daten basiert.

Erst diagnostizieren, dann analysieren, dann therapieren, dann anpassen.

Der Unterschied zwischen „es funktioniert einfach nichts bei mir“ und „es funktioniert endlich“ liegt in der Diagnostik, Beratung und Begleitung.

Bist Du auch langsam am Verzweifeln, weil Du das Gefühl hast, bei Dir funktioniert einfach nichts? 👇
Was alles hast Du bereits schon versucht, um den Bauch los zu werden und die Gewichtszunahme zu stoppen?

16/12/2025

Letzte Woche saß ein Paar vor mir. Er sagte: „Ich weiß nicht mehr, wie ich ihr helfen soll.“

5 Dinge, die Dein Partner über Perimenopause wissen sollte:

1. Es ist NICHT ihre Schuld
Wenn Östrogen schwankt, verändert sich die Stimmungsregulation im Gehirn. Das ist keine Charakterschwäche.

2. Es ist NICHT fehlende Liebe
Wenn sie sich zurückzieht, liegt es nicht daran, dass sie Dich nicht mehr liebt. Sondern daran, dass sie aktuell ziemlich überfordert ist. Brain Fog macht es ihr schwer sich zu fokussieren. Erschöpfung und Müdigkeit machen sie schwach und schnell reizbar. Sie braucht jetzt mehr Zuwendung und Verständnis.

3. Es ist NICHT „nur Stress“
„Entspann Dich doch mal“ hilft ihr nicht. Hormonelle Veränderungen machen Stressregulation schwieriger. Je mehr sie an Deiner Seite Sicherheit, Stabilität und Schutz empfindet, desto besser für ihr Nervensystem. Nimm ihr Alltagsarbeiten ab, denn diese rauben ihr jetzt mehr Energie als sonst.

4. Es IST behandelbar
Perimenopause ist nichts, das man „durchhalten“ muss. Es gibt evidenzbasierte Therapieoptionen. Helfe deiner Partnerin professionelle Beratung zu finden. Zeige und SAGE es ihr, dass es in Ordnung ist, sich an erste Stelle zu stellen und um sich zu kümmern.

5. Ihr seid NICHT allein
Jede Frau kommt in die Perimenopause. Und es betrifft fast jede Partnerschaft.

Was kannst Du als Partner tun?
→ Zuhören ohne zu bagatellisieren („Das ist doch nicht so schlimm“)
→ Gemeinsam zur Aufklärung kommen
→ Verstehen, dass hormonelle Veränderungen starke Symptome machen können
→ Unterstützen bei der Suche nach ärztlicher Begleitung
Deshalb lade ich Partner zur Aufklärung ein. Denn wenn beide verstehen, was passiert, können beide damit umgehen.

Das ist Teil meines D.A.T.A. Protokolls:
Diagnostik → Analyse → Therapie → Anpassung.

Und zur Analyse gehört: Wie betrifft das Dein Leben, Deine Beziehung, Deine Familie?

Teile diesen Beitrag mit Deinem Partner. 👇

16/12/2025

Perimenopause ist nicht nur eine Phase hormoneller Veränderungen.

Es ist ein kritisches Zeitfenster für Deine langfristige Gesundheit.

In dieser Zeit entscheidet sich, wie gut Du in die Menopause und dann in die postmenopausale Phase übergehst.

Knochendichte, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Stoffwechselgesundheit – alles wird JETZT beeinflusst.

Frühe Diagnostik und gezielte Therapie – wenn Hormone noch schwanken und beeinflussbar sind – können das Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolisches Syndrom, Krebsrisiko und Demenzrisiko signifikant senken.

Aber das Fenster für optimale Wirkung ist leider begrenzt.

Das soll jetzt keine Panikmache sein.

Aber ich will nicht, dass Du später sagst „Warum hat mir das früher niemand so direkt gesagt“.

Denn das ist Präventivmedizin: Das Zeitfenster für präventive Maßnahmen JETZT systematisch zu nutzen, statt es ungenutzt verstreichen zu lassen.

Deine Symptome haben eine URSACHE und diese müssen abgeklärt werden. Lass Dich nicht mit „alles in Ordnung“ abwimmeln, obwohl Du Dich spürst, dass nichts mehr in Ordnung ist.

Hattest Du dieses Jahr schon Deinen 360° Check Up? 👇

16/12/2025

Patientin kam zu mir wegen Hormonbauch und Erschöpfung. Sie hatte bereits 3.000€ in Nahrungsergänzung und Gesundheitscoachings investiert. Doch nichts hat geholfen.

Der 360°-Check-up zeigte nicht nur die Ursachen für den Hormonbauch und Erschöpfung, sondern auch ein hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall:

✅ Bluthochdruck: 141/88 (sollte unter 130/80 sein)
✅ Cholesterin massiv erhöht: Das „schlechte“ Cholesterin war doppelt so hoch wie es sein sollte
✅ Vorstufe von Diabetes – Zuckerspitzen nach dem Essen bis 205 mg/dl
✅ Chronische Entzündung im Körper: 5-fach erhöht + gefährlichen Magenbakterium gefunden
✅ Gefährliches Bauchfett: 1,7 Liter (erhöht) – das ist das Fett, das Organe umgibt
✅ Sehr hohes Risiko für Fettleber

Sie dachte, es geht nur um Ästhetik und Hormone. Es ging um ihr Leben.

OHNE umfassende Diagnostik wären die echten Ursachen für ihre Erschöpfung, den Hormonbauch und vor allem ihr hohes Risiko übersehen worden.

Nahrungsergänzungsmittel ohne Diagnostik und Gesundheitscoaching ohne ärztliche Abklärung sind ein Risiko.

Umfassende Diagnostik bedeutet bei mir:
Diagnostik →
Nicht nur TSH, sondern komplette Schilddrüse.
Nicht nur Gesamtcholesterin, sondern Lipidprofil.
Nicht nur Nüchternglukose, sondern CGM über 10-14 Tage.
Nicht nur Gewicht auf der Waage, sondern Körperzusammensetzung (BIA).
Nicht nur „Stress“, sondern Cortisol-Tagesprofil.

Analyse →
Alle Befunde zusammen betrachten, nicht isoliert.

Therapie →
Evidenzbasiert, individuell angepasst.

Anpassung →
Regelmäßiges Monitoring, keine „einmal und fertig“-Lösung.

Das ist mein D.A.T.A. Protokoll.
Datengetrieben statt Geraten.

Der Unterschied zwischen „Mir scheint nichts zu helfen“ und „Wir haben eine konkrete Ursache für das Problem, das wir JETZT angehen“ liegt in der Diagnostik und strukturiertem Vorgehen.

Bist Du auch frustriert, weil der Bauch dicker wird, die Erschöpfung mehr – obwohl Du bereits alles machst? 👇

08/12/2025

Diese Sätze sind nicht hilfreich. Sie sind ein großes Problem. Besonders für Dich, weil diese Sätze dazu führen, dass wichtige Diagnostik unterlassen oder verzögert wird.

„Normal“ bedeutet nicht „optimal für Dich“. Laborwerte können im Referenzbereich liegen und trotzdem suboptimal sein - für Deine individuelle Situation.

Perimenopause kann mit Mitte 30 beginnen.
Und frühzeitige Menopause kann auch Frauen unter 40 treffen!

Und Sport ist kein Ersatz für fehlende Hormone.

Wenn Du Dich nicht gut fühlst, ist das wirklich kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Symptom Deines Körpers, dass etwas nicht optimal läuft.

Und diese Symptome müssen medizinisch abgeklärt werden und nicht ignoriert.

In meiner Praxis habe ich meine Gesundheitsprogramme auf die Bedürfnisse von Frauen wie Dich - ab der Perimenopause spezialisiert.

Es gibt strukturierte Diagnostik, individuelle Analyse und personalisierte Therapie mit regelmäßiger Erfolgskontrolle und Anpassungen.

Erst letzte Woche hatte ich wieder eine Patientin mit 43 und vorzeitiger Ovarialschwäche - die Frau dachte, es wäre normal, dass der Zyklus nun weggefallen ist, schließlich habe sie aktuell viel Stress. Das ist so aber nicht richtig.

Deine Symptome sind echt.
Und Du brauchst echte Medizin.

08/12/2025

Vielleicht denkst, dass Du einfach zu wenig Disziplin hast.

Nein.

Du hattest bisher einfach noch
keine strukturierte medizinische Ursachensuche,
keine personalisierte Therapie,
keine ärztliche Begleitung mit regelmäßiger Erfolgskontrolle und Anpassungen.

Wenn Du ohne Diagnostik handelst, basiert Deine Therapie auf Vermutungen.

Du weißt nicht, ob Dein Stoffwechsel optimal arbeitet.
Du weißt nicht, ob Hormone im Ungleichgewicht sind.
Du weißt nicht, ob Mikronährstoffe fehlen und warum oder ob eine niedriggradige Entzündung vorliegt.

Du weißt schlicht und einfach nicht, ob das, was Du da machst, wirklich das Richtige für Dich ist.

Und wenn Du das alles nicht weißt, wie kannst Du dann konkrete Ergebnisse erwarten?

Eine Frau sagte mir neulich im online Analysegespräch: „Ich mache 3 Mal pro Woche Crossfit. Ernähre mich sehr kalorienbewusst und ausgewogen. Zähle meine Kalorien in der App und nehmen bereits bioidentisches Progesteron. Aber ich schlafe dennoch schlecht, bin gereizt und meinen wachsenden Bauch täglich zu sehen frustriert extrem.„

Ich fragte: „Hat jemals jemand gemessen, WAS in Ihrem Körper los ist? Hatten Sie eine ausführliche Beratung, personalisierten und ganzheitlichen Plan und vor allem regelmäßige Erfolgskontrollen mit Anpassungen?„

Sie: „Nein. Ich dachte, ich muss einfach mehr Disziplin haben.“

Das D.A.T.A.-Protokoll in meinen Gesundheitsprogrammen stellt sicher, dass Deine Therapie auf Daten basiert. Erst diagnostizieren, dann analysieren, dann therapieren, dann anpassen.

Der Unterschied zwischen „es funktioniert einfach nichts bei mir“ und „es funktioniert endlich“ liegt in der Diagnostik, Beratung und Begleitung.

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Adresse

Mombacher Strasse 52
Mainz
55122

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