Anke Recktenwald BKB Pferd & Mensch in Balance

Anke Recktenwald BKB Pferd & Mensch in Balance Pferdewirtschaftsmeisterin,
FELDENKRAIS & Tellington Lehrerin, TTouch for you Instruktorin

So süßGestern postete Laura, eine Schülerin meiner fortlaufenden Online Trainingsgruppe uns  diese süße Unterhaltung.Lau...
04/02/2026

So süß
Gestern postete Laura, eine Schülerin meiner fortlaufenden Online Trainingsgruppe uns diese süße Unterhaltung.
Laura sollte dem Steckenpferdchen Zöpfe machen fürs Turnier. Als sie ihren Sohn fragte, was er auf dem Turnier macht, sagte er: „Gepard“
Laura fragte überrascht, was heißt das, du rennst so schnell du kannst?
„Nein“, sagte er, „erst Gepard., dann Elefant.“
„Ah“, jetzt verstand Laura „ ein Tellington Turnier“
Ihr kleiner Sohn hatte gut aufgepasst, wenn sie ihre Führpositionen übte.
So sweet
Zum Schutz des Kindes ist das Foto mit Cjat god erstellt.

❤️
03/02/2026

❤️

"Über viele Jahre galten Kampf und Flucht als die primären Reaktionen, wenn sich ein Tier in Angst oder Stress, dem Zust...
02/02/2026

"Über viele Jahre galten Kampf und Flucht als die primären Reaktionen, wenn sich ein Tier in Angst oder Stress, dem Zustand des sympathischen Nervensystems befindet.
Doch in der Tellington-TTouch®-Methode wissen wir, dass Tiere mehr Möglichkeiten haben – zuerst 5, inzwischen 6 – mit Situationen umzugehen, in denen sie sich unsicher oder überfordert fühlen oder nicht verarbeiten können, was gerade geschieht.
In letzter Zeit ist es ermutigend zu sehen, dass immer mehr Trainer*innen das "Freeze" (Erstarren) als eine sehr häufige Stressreaktion sowohl bei Pferden erkennen und nicht mehr für Sturheit halten.
Das ist ein wichtiger Fortschritt.
Freeze ist subtil, leicht zu übersehen und wird oft missverstanden – und wir sprechen in der Tellington Methode bereits seit über 30 Jahren darüber.

Es gibt noch eine weitere Reaktion, von denen wir uns wünschen würden, das sie neu verstanden werden.
Sie sind möglicherweise sogar die häufigsten Strategien bei Tieren, die folgendermaßen beschrieben werden:
• gutmütig
• ruhig
• leise
• „bombensicher“
• „glücklich“
• verspielt
Eine Reaktion ist „Fool Around“ (Quatsch machen, Rumzappeln oder Herumfummeln.
Das sind die Pferde, die scharren, Maulaktiv sind oder aufdringlich werden.

Da diese Tiere weder aggressiv noch explosiv sind, wird ihr Verhalten oft als Langeweile, Verspieltheit oder mangelnde Erziehung interpretiert – statt als das, was es tatsächlich ist: ein Nervensystem, das nach Regulation sucht.

Wenn wir genervt reagieren – unsere Stimme erheben, korrigieren, schimpfen oder mehr Kraft einsetzen – sehen wir häufig, dass das Verhalten zunimmt.

Aus TTouch-Sicht ergibt das Sinn.
Die Bewältigungsstrategie des Tieres wurde nicht erkannt, und der zusätzliche Druck erhöht lediglich sein Stress- bzw. Besorgnislevel.

Bei einem Kurs erzählte mir eine Teilnehmerin, ihr junger Wallach würde beim Putzen und Satteln scharren, weil ihm „langweilig“ sei und er Geduld lernen müsse.
Ich stellte eine einzige Frage:
„Hört er auf zu scharren, wenn du mit dem Putzen oder Satteln aufhörst?“
Das tat er.

Als ich mich ihm mit einer flächigen TTouch-Körpererkundung vorstellte, begann er genau in dem Moment zu scharren, als meine Hand sich seinem Gurtbereich näherte.
Als ich zurückwich, hörte das Scharren auf.
Das war keine Langeweile, das war klare, höfliche Kommunikation.
Wenn ein Verhalten aufhört, sobald ein bestimmter Auslöser wegfällt, ist das ein ziemlich deutlicher Hinweis auf einen Zusammenhang.

Im TTouch achten wir sehr genau auf diese kleinen Veränderungen in Haltung, Bewegung, Atmung und Verhalten – denn sie geben uns wertvolle Informationen darüber, wie ein Tier den jeweiligen Moment erlebt.

Tiere, die „mitmachen, um keinen Ärger zu machen“, werden in ihrer Kommunikation oft übersehen, weil sie nicht gefährlich oder störend ist. Und doch sind es häufig genau diese Tiere, die gelernt haben, Stress still intern zu reduzieren – mit Bewältigungsstrategien wie Rumhampeln, statt Widerstand.
Wenn dein Tier das nächste Mal etwas „Nerviges“ tut, halte inne.
Werde langsamer.
Beobachte, ohne zu urteilen.
Frage dich, ob deine Interpretation auf Annahmen beruht oder auf Informationen.
Dein Tier ist vielleicht einfach nur aufgeregt – doch um das beurteilen zu können, braucht es Beobachtung, Kontext und weitere Hinweise. Nichts ist in Stein gemeißelt, aber offen dafür zu bleiben, Verhalten als Mitteilung zu sehen, kann deine Wahrnehmung grundlegend verändern.

Frage dich:
Was versucht mir das Nervensystem meines Tieres gerade mitzuteilen?
Manchmal ist es ganz einfach, eine andere Reaktion zu unterstützen, zum Beispiel durch:
• langsamer werden
• unsere Intention weicher machen und den Impuls zu reagieren bewusst unterbrechen
• eine Pause anbieten
• hörbar ausatmen
• oder einen Moment TTouch einbauen, um das Tier wieder ins Gleichgewicht zu bringen
In anderen Fällen ist dieses „Herumalbern“ ein Türöffner zu einem tieferliegenden körperlichen oder emotionalen Thema – und das Tier hat so höflich kommuniziert, wie es nur konnte.
Wenn wir den Fokus von Verhaltenskontrolle hin zum Zuhören über den Körper verlagern, verändert sich alles."
Mandy Pretty

Mehr dazu gibt es heute Abend im Zoom Meeting mit Linda Tellington-Jones & Robyn Hood. Den Link zum Meeting findest du in der Gruppe Triff Linda Tellington Jones online
Foto: chat gpd

„Das Einzige, was wir wirklich kontrollieren können, ist unsere Reaktion auf eine Situation“Unsere Intelligenz gibt uns ...
01/02/2026

„Das Einzige, was wir wirklich kontrollieren können, ist unsere Reaktion auf eine Situation“
Unsere Intelligenz gibt uns die Möglichkeit zu wählen, wie wir in einer Situation reagieren. Sind wir im Stress, oder ängstlich, haben wir weniger, bis keinen Zugang zu dieser Intelligenz.
Dann handeln auch wir instinktiv und nicht unbedingt freundlich, oder angemessen.
Darum ist es wichtig, im Zusammensein mit einem uns anvertrauten Wesen, Mensch oder Tier, gut auf seinen inneren Zustand zu achten, so dass man die Möglichkeit der Wahl erkennen kann und, je nach eigenem Charakter, sich zwischen dem freundlichen und dem unfreundlichen Weg entscheiden kann.

Ende Februar fahre ich eine der beiden Routen für Einzelstunden und Behandlungen.Feldenkrais, Rebalance, Reitunterricht,...
31/01/2026

Ende Februar fahre ich eine der beiden Routen für Einzelstunden und Behandlungen.
Feldenkrais, Rebalance, Reitunterricht, Tellington Methode. Wenn du dabei sein willst, melde dich.

  vertiefen ❤️Am Montag habe ich Robyn Hood & Linda Tellington-Jones zusammen im kostenfreien Zoom Meeting,in deutscher ...
29/01/2026

vertiefen ❤️
Am Montag habe ich Robyn Hood & Linda Tellington-Jones zusammen im kostenfreien Zoom Meeting,
in deutscher Sprache

(darf sehr gern geteilt werden, DANKE)
wie die Tellington TTouch® Methode Pferden und Hunden hilft, sich sicherer, ausgeglichener und kooperationsbereiter zu fühlen – besonders in Momenten, die sich sonst stressig, reaktiv oder festgefahren anfühlen würden.

Vertrauen ist nichts, was wir „trainieren“ – es ist etwas, das wir kultivieren.

Wenn ein Tier uns vertraut und sich sicher fühlt, verändert sich dadurch sehr viel. Kooperation wird leichter, der Umgang ruhiger, und sowohl Tiere als auch Menschen fühlen sich verbundener und selbstsicherer.

Dabei geht es nicht darum, ein Tier „zum Benehmen zu bringen“ oder es zum „Gehorsam“ zu zwingen – auch wenn das Ergebnis eine verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation ist. Es geht vielmehr darum, körperliches, mentales und emotionales Gleichgewicht zu unterstützen, sodass Lernen wieder möglich wird und Kooperation leichter fällt. Der Begriff „Vertrauen“ wird in der Welt des Tiertrainings häufig verwendet, doch hier geht es wirklich darum, Tieren zu helfen, sich sicher genug zu fühlen, um bewusst zu handeln und zu reagieren, anstatt in einem reaktiven, nicht denkenden Zustand zu verharren.

Dieses Webinar enthält viele Denkanstöße, unter anderem:

•Wie man den Unterschied erkennt zwischen einem Tier, das lediglich „zurechtkommt“, und einem Tier, das wirklich ruhig ist und vertraut

•Warum Verhalten oft ein Spiegel von Körperspannung, Ungleichgewicht und dem Zustand des Nervensystems ist

•Wie sanfter TTouch-Input die Körperwahrnehmung verbessern kann und Tieren hilft, sich organisierter und selbstsicherer zu fühlen

•Warum „langsamer werden“ tatsächlich bedeuten kann, weiter und schneller zu kommen – mit nachhaltigeren Ergebnissen und besserem Verständnis

•Wie man so arbeitet, dass Rückmeldungen respektiert werden, Vertrauen aufgebaut wird und mehr „Ja“ in den täglichen Umgang einzieht

Außerdem sprechen wir über reale Herausforderungen, mit denen Menschen täglich konfrontiert sind, darunter:
• Führen und Handling (ohne Gegenspannung, Ziehen oder inneres Abschalten)

• Putzen und Berührungsempfindlichkeit

• Tierarzt- und Hufschmiedbesuche / kooperatives Handling

• Angst, Unsicherheit, Reaktivität und Überforderung

• Wiederaufbau von Vertrauen nach schwierigen Erfahrungen

Eine der wichtigsten Botschaften dieser Session ist:
Das Erlernen der Tellington Methode bedeutet nicht, das zu verändern, was für dich bereits gut funktioniert. Es ist ein Ansatz, den du in jedes Handling- oder Trainingsprogramm integrieren kannst, um mehr Wahlmöglichkeiten, Klarheit, Verbindung und emotionale Sicherheit in die Arbeit einzubringen, die du ohnehin schon machst.

Für den Link und Infos, über weitere Webinare mit Linda in deutscher Sprache, komm in meine interne Facebookgruppe Triff Linda Tellington Jones online

Adresse

FriedhofStr. 31
Marpingen
66646

Webseite

http://Feldenkrais-Recktenwald.de/

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