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kinderleibundseele Ich bin Kinderärztin und Kinderpsychotherapeutin i.A. Mit Wissen, Ruhe und Selbstbewusstsein durch den wirbeligen Mama Alltag!

Ich möchte euch alle Themen rund um Kindergesundheit, Kindererziehung, Schwangerschaft und Kinderpsychologie näher bringen.

Foto dump der letzten Tage. Nicht nur 2025, sondern auch zu viert . Die Ruhe vorm Sturm :-)
26/12/2025

Foto dump der letzten Tage. Nicht nur 2025, sondern auch zu viert . Die Ruhe vorm Sturm :-)

Über Weihnachten gibt’s bei vielen Familien mehr Süßigkeiten – und die Sorge kommt gleich mit: „Ist das jetzt ungesund?“...
23/12/2025

Über Weihnachten gibt’s bei vielen Familien mehr Süßigkeiten – und die Sorge kommt gleich mit: „Ist das jetzt ungesund?“ 🍬🎄

Aus kinderärztlicher Sicht ist die wichtigste Einordnung: Ein paar zuckerreiche Tage sind für gesunde Kinder in der Regel nicht gefährlich. Der Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, kurzfristige Schwankungen auszugleichen: Nach dem Essen steigt der Blutzucker, der Körper schüttet Insulin aus, und Glukose wird als Energie genutzt oder vorübergehend gespeichert. Das ist ein normaler physiologischer Prozess.

Relevant wird Zucker medizinisch vor allem dann, wenn er regelmäßig und häufig vorkommt – besonders
• zwischen Mahlzeiten (ständiges „Snacken“ → dauernde Zahnsäure-Attacken & häufige Insulinspitzen)
• in flüssiger Form (Saft, Softdrinks, süßer Tee: schnell verfügbar, wenig Sättigung)
• als Routine im Alltag (nicht die Ausnahme, sondern die Regel)

Die Risiken, die wir in der Pädiatrie langfristig diskutieren, sind dann eher: Karies (vor allem durch Häufigkeit), ein ungünstiges Energiegleichgewicht (Übergewicht) und bei entsprechender Veranlagung/Umgebung auch eine metabolische Belastung.

Praktisch heißt das für die Feiertage: keine Verbotslisten, kein „Zucker-Entzug“ danach.
Am meisten hilft evidenzbasiert: zurück zur Struktur
✅ feste Mahlzeiten (und ggf. 1 Snack)
✅ Süßes lieber zu einer Mahlzeit statt über den ganzen Tag verteilt
✅ Getränke: Wasser als Standard
✅ Zähneputzen + bei Süßem: Häufigkeit reduzieren

Kurz: Weihnachten macht keine Stoffwechselkrankheit. Entscheidend ist der Alltag danach – und der darf ganz entspannt wieder starten. 🤍

Neulich habe ich einen Podcast gehört . Der Moderator fragte seinen Gast: “what is the most important decision in your l...
20/12/2025

Neulich habe ich einen Podcast gehört . Der Moderator fragte seinen Gast: “what is the most important decision in your life ?” Und dieser antwortete : “your spouse”.

Mit den Kindern die beste Entscheidung meines Lebens ❤️.

Und dass ich als Ärztin überhaupt auf Instagram bin, triggert manche mehr als jede medizinische Aussage.Ich glaube aber,...
15/12/2025

Und dass ich als Ärztin überhaupt auf Instagram bin, triggert manche mehr als jede medizinische Aussage.

Ich glaube aber, dass genau hier die Zukunft liegt: Medizinische Aufklärung dort anzubieten, wo Eltern ohnehin sind. Niedrigschwellig, verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger.

Social Media macht Medizin menschlicher. Der „Gott in Weiß“ darf verschwinden – zugunsten von echten Menschen, die erklären, einordnen, Unsicherheiten aushalten und auch sagen können: Ich weiß es nicht oder dafür gibt es gerade keine gute Lösung.

Gerade dadurch entsteht Vertrauen. Nicht durch Distanz, sondern durch Transparenz. Nicht durch Autorität, sondern durch Beziehung.

Wenn Eltern sich gesehen und ernst genommen fühlen, ist Aufklärung wirksam. Und genau deshalb gehört evidenzbasierte Medizin auch auf Instagram.

📖 Warum Social Media für Jugendliche so belastend ist – kurz erklärtDie Forschung ist eindeutig:Das jugendliche Gehirn r...
10/12/2025

📖 Warum Social Media für Jugendliche so belastend ist – kurz erklärt

Die Forschung ist eindeutig:
Das jugendliche Gehirn reagiert anders auf Social Media als das erwachsene Gehirn.



🧠 1. Ein Gehirn in Entwicklung

Der Teil des Gehirns, der für Selbstkontrolle, Risikoeinschätzung und Emotionen zuständig ist (präfrontaler Cortex), ist erst mit etwa 25 Jahren ausgereift.
Gleichzeitig reagiert das Belohnungssystem bei Jugendlichen besonders stark auf Likes & Aufmerksamkeit.

➡️ Sie können Social-Media-Reize schwerer einordnen.
➡️ Sie sind anfälliger für Vergleich, Bewertung und Abhängigkeit.



💔 2. Vergleiche treffen Jugendliche härter

Jugendliche befinden sich mitten in der Identitätsbildung.
Social Media liefert ständig Bilder von „Perfektion“ – Filter, inszenierte Körper, unrealistische Lebensstile.

Studien zeigen:
• Mehr Social-Media-Zeit = höheres Risiko für depressive Symptome.
• Vergleiche senken den Selbstwert massiv.
• Algorithmen verstärken negative Inhalte automatisch.



😴 3. Schlaf, Aufmerksamkeit & Emotionen leiden

Viele Jugendliche verlieren nachts 1–2 Stunden Schlaf durch Social Media.
Das erhöht das Risiko für:
• Stimmungsschwankungen
• Erschöpfung
• schlechtere Konzentration
• depressive Symptome

Ihr emotionales Zentrum reagiert intensiver auf Kritik und sozialen Druck.



⚠️ 4. Warum Australien handelt

Australien setzt klare Regeln zum Schutz Minderjähriger:
mehr Alterskontrollen, weniger algorithmischer Druck, mehr Verantwortung für Plattformen.

Nicht aus Strenge — sondern weil Kinder Gehirne haben, die besonders verletzlich sind.



🌱 5. Was wir tun können
• Handyfreie Zeiten schaffen
• Über Filter & Vergleiche sprechen
• Nutzung begrenzen – als Schutz, nicht Strafe
• Echte Räume ohne Leistungsdruck ermöglichen



⭐ Fazit

Social Media ist nicht grundsätzlich schlecht.
Aber für ein Gehirn, das noch reift, ist es ein enormer emotionaler Reiz.
Je besser wir das verstehen, desto besser können wir Kinder schützen.

✨ „Alle sagen: Genieß die letzten Wochen! – aber ganz ehrlich: Wie denn, bitte?“Ich bin dankbar. Wirklich.Dankbar für di...
07/12/2025

✨ „Alle sagen: Genieß die letzten Wochen! – aber ganz ehrlich: Wie denn, bitte?“

Ich bin dankbar. Wirklich.
Dankbar für dieses kleine Leben in mir, für jeden Tritt, für die Vorfreude, die manchmal so groß ist, dass mir das Herz überläuft.

Aber gleichzeitig ist dieser letzte Monat der Schwangerschaft einfach… anstrengend.
Ich fühle mich nicht wie ich selbst. Null dynamisch. Alles ist mir zu viel, zu schwer, zu eng. Ich will einfach nur sitzen – oder liegen – aber selbst das ist unbequem.
Schlafen? Eine Katastrophe.
Atmen? Manchmal eine Aufgabe.
Haushalt, Arbeit, Alltag? Jede Kleinigkeit wird gefühlt zu einem Marathon.

Und dann sagt jeder: „Genieß das noch!“
Doch was genau soll ich genießen?
Die Müdigkeit?
Die Schwere?
Das Gefühl, im eigenen Körper kaum noch Platz zu haben?

Was ich genieße – das wirklich – ist die Vorfreude.
Der Gedanke daran, dass dieser Zustand nicht für immer ist.
Dass ich bald mein Baby im Arm halte.
Dass sich alles, was jetzt schwer ist, irgendwann lohnt.

Bald ist es soweit.

Seit 11 Jahren bin ich Kinderärztin – und trotzdem glaubt mir niemand, wenn ich sage, dass manche der größten Sorgen im ...
02/12/2025

Seit 11 Jahren bin ich Kinderärztin – und trotzdem glaubt mir niemand, wenn ich sage, dass manche der größten Sorgen im Alltag völlig unbegründet sind.
Darum heute ein paar Mythen, die ich jede Woche aufkläre – und was wirklich dahinter steckt:

Zum Beispiel

Mythos 1: „Antibiotika helfen, damit die Erkältung schneller weggeht.“

Die meisten Infekte im Kindesalter sind zu 70–90 % viral – da helfen Antibiotika schlicht nicht.
Sie können Nebenwirkungen machen und fördern Resistenzen, haben aber keinen Einfluss auf Husten, Schnupfen oder Fieber, wenn ein Virus der Auslöser ist.
➡️ Antibiotika sind wertvoll – aber nur, wenn sie wirklich nötig sind.



💧 Mythos 2: „Mein Kind trinkt zu wenig – das ist gefährlich.“

Der Flüssigkeitsbedarf wird oft überschätzt.
Kinder regulieren Durst erstaunlich zuverlässig selbst – Ausnahmen sind Fieber, starke Durchfälle oder Hitze.
Solange Urin hell und regelmäßig ist, Schleimhäute feucht sind und das Kind fit wirkt, besteht keine Dehydratation, auch wenn es mal einen Tag kaum isst.
➡️ Kinder müssen nicht „zum Trinken überredet“ werden – aber Angebote und Geduld helfen.



💙 Und warum ich das teile?

Weil unnötige Sorgen Eltern belasten – und weil evidenzbasierte Medizin so viel Druck rausnimmt.
Wenn wir verstehen, wie der Körper eines Kindes funktioniert, müssen wir weniger kämpfen, weniger googeln und können mehr vertrauen.

Anzeige| Freu mich Teil eines Riesenprojektes zu sein :Im Gesundheitsbundle haben sich 50 Experten zusammengetan, die di...
26/11/2025

Anzeige| Freu mich Teil eines Riesenprojektes zu sein :

Im Gesundheitsbundle haben sich 50 Experten zusammengetan, die dir insgesamt 60 Kurse rund ums Thema Prävention anbieten. Und ich darf auch dabei sein.
Diese Experten haben alle eins gemeinsam : sie arbeiten Evidenz-basiert, ihre Kurse basieren allesamt auf den neuesten Erkenntnissen in der Medizin und sie haben verstanden, dass der Weg zu einem gesunden langen Leben der Weg der Prävention ist.
Ich darf mit meinem Leitfaden zur Kinderernährung einen kleinen Teil beitragen. Die Kurse beschäftigen sich mit Bewegung, Schmerz, Laborwerten, mentaler Gesundheit , Longevity , Abnehmen, stillen Entzündungen im Körper etc.
Würden wir alle Kurse mit Originalpreis zusammenfassen, wäre der Gesamtwert tatsächlich 5990 Euro an.

Das Gesundheitsbundle ist noch bis zum 30.11. zu erwerben (danach nicht mehr verfügbar).

Bei Interesse kommentiere mit Bundle 💕

Viele kennen den Satz:„In der Kälte wirst du krank.“So einfach ist es aber nicht.Kinder werden nicht durch kalte Luft kr...
24/11/2025

Viele kennen den Satz:
„In der Kälte wirst du krank.“
So einfach ist es aber nicht.

Kinder werden nicht durch kalte Luft krank, sondern durch Viren und Bakterien, die vor allem in geschlossenen Räumen leicht übertragen werden. Gerade in Herbst und Winter sind wir viel drinnen – mit schlechterer Lüftung, engeren Kontakten und damit höherer Viruskonzentration.

Frische Luft wirkt dagegen eher schützend:
Draußen werden Krankheitserreger schneller verdünnt, UV-Licht kann Viren inaktivieren und Bewegung unterstützt den gesamten Stoffwechsel und die Durchblutung der Schleimhäute.

Aber: Frieren kann tatsächlich anfälliger machen.
Wenn Kinder über längere Zeit stark frieren, ziehen sich die Blutgefäße in Nase und Rachen zusammen. Dadurch wird die lokale Immunabwehr dort etwas geschwächt – Erreger können es leichter haben, sich festzusetzen.

Und trotzdem:
Kühle Temperaturen an sich sind nicht schädlich – im Gegenteil.
Kurzzeitige Kältereize trainieren den Körper, regen Kreislauf und Durchblutung an und unterstützen die Anpassungsfähigkeit des Immunsystems.

➡️ Wichtig ist der Unterschied zwischen kühl sein und frieren.

Solange dein Kind warm genug angezogen ist, sich bewegt, kein ausgeprägtes Frösteln zeigt und sich wohlfühlt, ist draußen sein auch bei Kälte nicht gefährlich – sondern meist sogar gesund.

Speichern für den nächsten „Zieh dich warm an“-Moment ❄️💙

Manche Trends muss man einfach mitmachen. Riesen weil meine aktuelle Lieblingsapp der focus friend mit meiner strickende...
09/11/2025

Manche Trends muss man einfach mitmachen. Riesen weil meine aktuelle Lieblingsapp der focus friend mit meiner strickenden Bohne grad pausiert und ich meinen Lernmarathon damit belohne, durch alte Fotos zu stöbern :-)
In manchen Jahren gibt es so gut wie kein Foto ohne dass Kinder an mir dran sind und in anderen hab ich meinen Niels an mir dran. So schön ist das eigentlich !

„Sowas nennt sich Ärztin und Mutter.“Reaktion auf eine Impfaufklärung.Bei weitem nicht die schlimmste, die ich erhalten ...
24/10/2025

„Sowas nennt sich Ärztin und Mutter.“
Reaktion auf eine Impfaufklärung.
Bei weitem nicht die schlimmste, die ich erhalten habe.
Ich klicke auf das Profil.
Mal wieder eins mit vielen Buchstaben und Zahlen, kein richtiges Profilbild.
Ich blockiere trotzdem.

Ich mache das mittlerweile fast automatisch.
Weil ich gelernt habe, dass es keinen Sinn hat, mit Profilen zu diskutieren, die nur schreiben, um zu verletzen.
Und trotzdem – manchmal bleibt so ein Satz hängen.
Nicht, weil ich ihn glaube.
Sondern weil es traurig ist, dass Aufklärung über Gesundheit so viel Hass auslösen kann.

Ich bin Ärztin. Und ja – Mutter.
Ich spreche über Impfungen, weil ich weiß, was Krankheiten anrichten können, die wir heute verhindern können.
Weil ich Kinder gesehen habe, die an etwas leiden, das vermeidbar gewesen wäre.
Und weil ich überzeugt bin, dass Prävention eine der größten medizinischen Errungenschaften ist, die wir haben.

Aber jedes Mal, wenn ich öffentlich über Impfungen schreibe, weiß ich, was kommt.
Nachrichten, die sachlich sind – und viele, die es nicht sind.
Beleidigungen. Unterstellungen.
Manchmal auch Drohungen.

Ich verstehe, warum viele Kolleg:innen lieber schweigen.
Warum sie ihre Profile schließen, ihre Kommentare deaktivieren oder sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.
Denn diese Angriffe gehen nicht spurlos an einem vorbei.

Aber ich möchte weitermachen.
Nicht, weil es mir egal ist.
Sondern gerade weil es mich berührt.
Weil ich glaube, dass Medizin Menschlichkeit braucht – und Haltung.
Und weil es wichtiger denn je ist, Wissen, Mitgefühl und Vertrauen laut zu vertreten.

Ich bin dankbar, dass hier so viele Menschen sind, die zuhören, nachfragen und offen bleiben.
Für euch schreibe ich weiter.
Und für all die Kinder, die nicht selbst entscheiden können, ob sie geschützt werden oder nicht.

Ich werde weiter über Impfungen sprechen.
Trotzdem.

Eine dritte Schwangerschaft ist in vielerlei Hinsicht ganz anders als die beiden davor. Sie läuft wirklich vollkommen ne...
20/10/2025

Eine dritte Schwangerschaft ist in vielerlei Hinsicht ganz anders als die beiden davor. Sie läuft wirklich vollkommen nebenher, sowohl ich als auch mein Umfeld kennt die “Schwangere Nikola”. Man ist eher überrascht davon , wie die Wochen vergehen und vergisst teilweise auch völlig, in welcher Woche man ist (während man in der ersten mich genau wusste, welche Fruchtgröße das Baby jetzt hat).
Der Bauch (zumindest meiner) kennt den Weg, den er gehen muss nur zu gut, also beschließt er ab dem fünften Monat langsam schon in das Endstadium@zu gehen (was auch dazu führt, dass das Umfeld teils gefragt, zum größten Teil ungefragt die Größe des Bauches kommentiert).
Und man weiß wirklich , welches Wunder aber auch welche Anstrengung da auf einen zu kommt. Die letzten Illusionen über durchschlafende Babys hat spätestens das zweite Kind genommen und zu sehr in den Knochen stecken einem viele Jahre an durchgemachten Nächten.
Aber man weiß eben auch, wie sehr man die Partnerschaft und Ehe pflegen muss und dass sie die Basis für alles ist. Und das haben wir dieses Wochenende mit sehr viel Genuss getan :-)

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