Anja Bartsch - TeenagerExpertin

Anja Bartsch - TeenagerExpertin Pubertät und nichts geht mehr? Coaching und Unterstützung bei Erziehungsproblemen mit Teenagern

Warum dein Teenager manchmal genau DICH am meisten herausfordert...Viele Eltern stellen sich irgendwann die Frage:Warum ...
17/03/2026

Warum dein Teenager manchmal genau DICH am meisten herausfordert...

Viele Eltern stellen sich irgendwann die Frage:

Warum reagiert mein Teenager
bei mir so heftig –
und bei anderen scheinbar ganz normal?

In meiner Arbeit mit Familien zeigt sich oft:

Gerade dort, wo die Beziehung am engsten ist,
zeigen sich auch die stärksten Gefühle.

Zuhause ist der Ort,
an dem nicht alles perfekt sein muss.

Hier dürfen

Frust,
Unsicherheit
und Überforderung raus.

Nicht, weil wir als Eltern plötzlich unwichtig sind.
Sondern oft genau, weil wir es eben nicht sind.

Und manchmal lohnt sich ein zweiter Blick:

Was möchte mein Kind mir gerade zeigen,
auch wenn es noch nicht die richtigen Worte findet?

Was steckt hinter der Reaktion?

Denn nicht alles, was wie Rebellion aussieht,
ist auch wirklich gegen uns gerichtet.

Manches ist einfach Ausdruck eines inneren Durcheinanders.

Und glaubt mir –
die Pubertät liefert dafür oft genug die passende Bühne.

💛Wie erlebst du das bei euch zuhause?💛

Gespräche mit Teenagern folgen manchmal einem ganz besonderem Prinzip:Möglichst wenige Worte.So als müssten sie für jede...
14/03/2026

Gespräche mit Teenagern folgen manchmal einem ganz besonderem Prinzip:

Möglichst wenige Worte.
So als müssten sie für jedes zusätzliche Wort ihr Taschengeld opfern …

Maximal kurze Antworten.
Denn Zeit ist bei Jugendlichen in Gegenwart ihrer Eltern offenbar extrem knapp bemessen.

Und dann dieser Blick –
der ungefähr sagt:

„Warum stellst du so viele Fragen?“

Natürlich fein garniert mit einem theatralischen Augenrollen,
das jedem Akrobaten Konkurrenz machen würde.

Und trotzdem wissen wir Eltern:

Die wichtigen Gespräche kommen oft genau dann,
wenn wir sie am wenigsten erwarten.

Bei uns zum Beispiel gern dann,
wenn meine Teenager eigentlich schon auf dem Weg ins Bett waren
– und mein Gehirn längst im Shutdown-Modus. 😅

Ach, Pubertät ist und bleibt spannend.

Wann entstehen bei euch zuhause die besten Gespräche?

1️⃣ spät abends
2️⃣ im Auto
3️⃣ ganz spontan zwischendurch

In diesem Sinne:

Euch allen ein gemütliches Wochenende

🌟Mein Wochen-Impuls für Eltern von Teenagern🌟 Viele Gespräche eskalieren direkt nach der Schule.Dabei hat dein Teenager ...
12/03/2026

🌟Mein Wochen-Impuls für Eltern von Teenagern🌟

Viele Gespräche eskalieren direkt nach der Schule.

Dabei hat dein Teenager oft gerade einen ganzen Tag voller Eindrücke hinter sich:

Unterricht.
Freunde.
Vergleiche.
Eventuell auch Stress und / oder Frust.

Wenn dein Kind nach Hause kommt, ist sein innerer „Akku“ manchmal ziemlich leer.

Und dann passiert etwas, das viele Eltern gut kennen:

Wir stellen sofort Fragen und Forderungen:

„Wie war dein Tag?“
„Hast du Hausaufgaben?“
„Was ist mit der Klassenarbeit?“
„Denk daran, du hast gleich noch Termin XY.“
„Und räum bitte dein Zimmer auf – der Geschirrspüler wartet auch noch …“

Dabei brauchen viele Jugendliche erst einmal etwas anderes:

Zeit, um wieder anzukommen.

🌟 Ein kleiner Impuls für heute:

Nicht sofort fragen.
Nicht sofort klären.
Erst einmal ankommen lassen.

Manchmal entsteht das beste Gespräch nämlich genau dann,
wenn der Druck gerade nicht da ist.

Und vielleicht ist genau das auch eine Form von Orientierung:

Dass dein Teenager spürt –
Zuhause ist ein Ort, an dem ich erst einmal durchatmen darf. 🌿

Die Pubertät ist für viele Familien eine Zeit voller Nebel.Plötzlich fühlt sich vieles unsicher an.Gespräche werden kürz...
10/03/2026

Die Pubertät ist für viele Familien eine Zeit voller Nebel.

Plötzlich fühlt sich vieles unsicher an.

Gespräche werden kürzer.
Reaktionen heftiger.

Und manchmal bleibt bei Eltern ein nagender Gedanke:

Verliere ich gerade den Zugang zu meinem Kind🥶???

In meiner Arbeit mit Familien erlebe ich immer wieder etwas Spannendes:

Auch wenn Jugendliche sich abgrenzen und vieles infrage stellen –
sie orientieren sich weiterhin an ihren Eltern.

Oft sogar mehr, als wir denken.

Sie beobachten genau:

Wie wir mit Konflikten umgehen.
Wie wir Grenzen setzen.
Wie wir wieder aufeinander zugehen.

Selbst wenn sie laut protestieren.
Selbst wenn sie die Augen verdrehen.
Und manchmal sogar dann, wenn sie so wirken, als wäre ihnen alles völlig egal.

Denn auch wenn Teenager das oft nicht zeigen können:

Tief in ihrem Inneren suchen sie nach Orientierung.

Nach Menschen, die bleiben.
Die Halt geben.

Vielleicht so wie dieser Pfosten am Strand,
der selbst im dichten Nebel stehen bleibt.

Nicht perfekt.
Aber verlässlich.

Egal wie hoch die Wellen reichen.
Egal wie schlecht die Sicht auch gerade sein mag.

Und genau das macht für Teenager oft den größten Unterschied.

💛 Kennst du solche Momente auch? 💛

P.S.: Dieses Foto habe ich selbst aufgenommen.
Eigentlich sollte es Sonne geben – doch wir standen mitten im dichten Nebel. Zwei Stunden später kam die ☀️wieder hervor.
Irgendwie erinnert mich das an das Auf und Ab mit Teenagern… manchmal ganz schön neblig, manchmal klar.

08/03/2026

⚓️ Ein kleiner Impuls für Eltern von Teenagern ⚓️

Wenn Streit mit Teenagern entsteht, passiert oft etwas ganz automatisch:

Wir wollen meist sofort...
Reagieren.
Erklären.
Korrigieren.
Recht haben.

Doch manchmal hilft etwas anderes mehr:

Eine kurze Atempause.

Denn in solchen Momenten fährt unser Nervensystem hoch –
und die Explosion lässt dann oft nicht lange auf sich warten.

Hier eine kleine Übung aus meinem Alltag als Familientherapeutin, die schon vielen Eltern geholfen hat:

1️⃣ Bevor du antwortest, atme bewusst tief ein.
2️⃣ Atme langsam wieder aus.
3️⃣ Spüre kurz deine Füße auf dem Boden.

Das dauert vielleicht 10 Sekunden.

Aber diese wenigen Sekunden können entscheiden
ob ein Gespräch eskaliert –
oder wieder ruhiger wird.

Manchmal sind es die kleinen Stellschrauben, die helfen,
das Familienleben wieder ein Stück entspannter zu machen.

Euch allen einen gemütlichen Sonntag 💛💛💛

Mein Teenager weiß genau, wie man mich aus der Fassung bringt… 😅“Letzte Woche sagte eine Mutter zu mir:„Oh je… mein Teen...
07/03/2026

Mein Teenager weiß genau, wie man mich aus der Fassung bringt… 😅“

Letzte Woche sagte eine Mutter zu mir:

„Oh je… mein Teenie weiß genau, wie er mich triggern kann.
Und eigentlich müsste ich es doch besser wissen.
Aber statt ruhig zu bleiben, springe ich sofort aus der Hose.
Ich werde laut, verletzend.
Nicht selten spüre ich dann richtig tiefe Wut auf mein Kind
– und das zeige ich auch.
Mein Kind verlässt dann mit laut krachender Tür den Raum und will von mir nichts mehr hören.
Ich fühle mich dann einfach nur noch mies.
Denn ich spüre, dass auch mein Kind darunter leidet.
Danach kommt das schlechte Gewissen – weil ich es kaum aushalte, dass es uns beiden gerade nicht gut geht.“

Vielleicht kennst du solche Momente. 😉

Manche Eltern werden laut, andere ziehen sich innerlich zurück oder schweigen.
In allen Fällen spüren wir die Ohnmacht und das Bedürfnis, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.

Wenn unsere Teenager uns so herausfordern, passieren oft zwei Dinge:

1️⃣ Wir reagieren stark emotional – denn wir sind selbst von alten Glaubenssätzen, familiären Verstrickungen und tiefliegenden Mustern geprägt.
2️⃣ Im Anschluss versuchen wir sofort zu „reparieren“:
wir erklären, beruhigen und suchen verzweifelt nach Lösungen.

Doch nicht selten passiert etwas Paradoxes:

Je mehr wir aus unserer Sicht Gutes tun – ob mit Taten oder vielen erklärenden Worten – desto mehr zieht sich unser Teenager zurück.

Jugendliche brauchen in solchen Situationen oft etwas anderes.

Und zwar Eltern, die zugeben können:

„Verflixt, gerade habe ich überreagiert.“
Die sich entschuldigen können und dadurch zeigen:
Ich bin ein Mensch. Ich bin nicht perfekt. Und ja – manchmal ärgere ich mich über meine eigene Reaktion, die unfair war.

💛„Lass uns gemeinsam schauen, wie wir beim nächsten Streit wieder zur Ruhe kommen –
ohne dass wir beide zu tief verletzt werden.“💛

So zeigst du deinem Kind:
Du bist mir wichtig – und ich möchte lernen, anders zu reagieren.

„Bin ich überhaupt noch wichtig für mein Kind?“Diese Frage höre ich so oft von Eltern mit Teenagern.Und ja – auch ich ke...
04/03/2026

„Bin ich überhaupt noch wichtig für mein Kind?“

Diese Frage höre ich so oft von Eltern mit Teenagern.
Und ja – auch ich kenne diese nächtlichen Gedankenschleifen nur zu gut.

Die Pubertät kommt manchmal wie ein Sturm.
Gestern noch Nähe.
Vertrauen.
Offene Gespräche.

Heute:
Augenrollen in Perfektion.
Donnernde Türen.
Ein genervtes: „Lass mich in Ruhe.“

Und du stehst mittendrin –
verunsichert, traurig, ratlos, manchmal verletzt.
Vielleicht auch wütend.

Aber was, wenn diese Distanz kein Zeichen von Ablehnung ist –
sondern ein Entwicklungsschritt?

Ein leiser, doch zutiefst menschlicher Test deines Kindes:

„Bist du noch da – auch wenn ich schwierig bin?“
„Hältst du mich aus – auch wenn ich mich selbst kaum verstehe?“

Teenager brauchen in dieser Phase weniger perfekte Worte.
Sie brauchen eine Haltung.
Eine, die sagt:
Ich bleibe.
Auch wenn ich nicht alles gutheiße.
Ich verliere dich nicht aus dem Herzen.

Vielleicht beginnt genau dort Veränderung.

Du bist mit diesen Gedanken nicht allein.
Geht es dir manchmal ähnlich?

Möchtest du verstehen, warum Pubertät alles auf den Kopf stellen kann– und wie Nähe und Leichtigkeit zurückkehren können...
02/03/2026

Möchtest du verstehen, warum Pubertät alles auf den Kopf stellen kann– und wie Nähe und Leichtigkeit zurückkehren können?

Willkommen auf meiner Seite.
Nach über 25 Jahren im sozialen Bereich starte ich jetzt endlich selbstständig durch – mit einem bunten Lebenslauf in der Jugendhilfe, vielen inspirierenden Weiterbildungen und einem großen💛 für Familien.

Aber wer denkt, als Pädagogin und Familientherapeutin lief bei uns zu Hause alles rund… den muss ich leider enttäuschen.

Die Pubertät meiner Kinder brachte unser Familienleben völlig durcheinander:
- Nächte ohne Schlaf
- Drama nonstop
- Endlose Diskussionen ...

Ich dachte oft:
„Das schaffen wir nicht.“
„Das zerbricht uns als Familie.“

Doch dann begann die Veränderung:
✨ Hilfe annehmen
✨ ehrliches Hinschauen
✨ den eigenen Anteil erkennen

Alte Muster verstehen. Verstrickungen lösen. Sich für Neues öffnen.

Dieser Weg hat mich wachsen lassen – nicht nur als Mutter, sondern auch als Mensch.
Er hat meinen Blick als Therapeutin verändert.
Weil ich selbst an Grenzen gestoßen bin, weiß ich heute, wie sich Ohnmacht, Sorgen und Ängste anfühlen – und wie befreiend es ist, wenn wieder Klarheit, Leichtigkeit und liebevolle Nähe in die Familie zurückkehren.

⚓️Wenn dich das anspricht, bleib gerne hier⚓️
Ab jetzt nehme ich dich mehrmals pro Woche mit in meine Arbeit, meine Erfahrungen und Gedanken rund ums Elternsein in der Teenagerzeit.

Adresse

Odenthal
51519

Webseite

https://teenagerexpertin.start.page/

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