02/02/2026
Fibromyalgie & Älterwerden – wird es wirklich immer schlimmer?
Viele Erkrankungen nehmen mit dem Alter zu.
Bei Fibromyalgie kann es – überraschenderweise – auch anders laufen.
Das höre ich immer wieder in Rückmeldungen aus meinen Vorträgen und aus der Praxis.
Warum könnte das so sein?
Leider gibt es zu Fibromyalgie nur wenige aussagekräftige Studien. Aber aus der Erfahrung heraus zeigt sich immer wieder ein Muster:
Der größte Symptomverstärker bei Fibromyalgie ist Stress.
Und der Körper unterscheidet dabei nicht zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Stress.
Mit dem Älterwerden fallen für viele Menschen einige Dauerstressoren weg oder werden weniger:
🌚Arbeitsdruck
🌚Mehrfachbelastungen
🌚Pflege der Eltern
🌚ständiges Funktionieren-Müssen
Stattdessen kommt oft:
ein langsameres Tempo,
mehr Selbstbestimmung,
mehr Raum für Dinge, die guttun
Wenn das Leben ruhiger wird, reagiert der Fibro-Körper häufig ebenfalls ruhiger.
Nicht immer. Nicht bei allen. Und natürlich nur, wenn keine weiteren schwerwiegenden Erkrankungen dazukommen.
Wichtig bleibt – in jedem Alter – der multimodale Therapieansatz.
Fibromyalgie ist kein Sprint.
Eher ein lebenslanger Spaziergang – mal holprig, mal überraschend ruhig.
Und manchmal wird der Weg mit den Jahren sogar ein kleines bisschen freundlicher
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