30/01/2026
Wenn du nach Anerkennung strebst, ist das verständlich. Als Mensch, im Beruf, in Beziehungen und in dem, was du gerade erlebst und erreichen willst. Gesehen zu werden gehört zu uns.
Als Motivator jedoch ist Anerkennung ungeeignet. Denn dann misst du die Erreichung deines Ziels daran, ob andere damit zufrieden sind. Dein Maßstab liegt nicht mehr bei dir, sondern im Außen.
Zu viel Anerkennung steigert den Ehrgeiz, immer noch mehr zu tun – oft über das eigene Maß hinaus. Nicht aus innerer Klarheit, sondern aus dem Wunsch, noch mehr „genug“ zu sein. Zu wenig Anerkennung lässt Motivation schwinden und Enttäuschung größer werden. Gedanken wie „Warum sehen sie mich nicht?“ oder „Warum bin ich nicht gut genug?“ werden lauter.
Beides führt dazu, dass du dich am Außen bemisst.
Ein tragfähiger Motivator kann dein eigener Stolz sein. Das Gefühl, deinem Ziel näherzukommen. Die Klarheit darüber, was du wirklich erreichen willst. Die Fähigkeit, deine Grenzen zu sehen und zu achten. Und die ehrliche Frage, ob du heute – unabhängig von Anerkennung – für dich schon genug bist.
SELBSTLIEBE
EHRLICHKEIT
MOTIVATION