22/09/2023
Der Grobmotorik- Raum: das Herzstück der ergotherapeutischen Behandlung in der Arbeit mit Kindern (obwohl auch oft erwachsene Klienten sehr viel Freude und Interesse zeigen, dort ihr Training abzuhalten...)!
Für die meisten Schwierigkeiten bzw. Auffälligkeiten bei Kleinkindern, Vorschulkindern, Schulkindern ist eine oft unzureichend ausgebildete grobmotorische Entwicklung sowie eine unzureichende Auseinandersetzung mit sensorischen Reizen die Ursache.
Bereits im Babyalter werden die wichtigsten Meilensteine für eine grundlegend gute motorische Entwicklung und eine gute Körperwahrnehmung trainiert. Erst dann kann das Kind seine Feinmotorik (filigranere Bewegungen einzelner Muskelpartien wie z.B. Schreibmotorik) entwickeln.
Welche Basiskompetenzen in der Baby-bzw. Kleinkindzeit wichtig sind, zeige ich euch in meinem nächsten Beitrag.
Sind Basiskompetenzen unzureichend ausgebildet, zeigt sich dies im weiteren Verlauf oft anhand folgender Schwierigkeiten:
- Entwicklungsstörungen bzw. - Schwierigkeiten
- Lernstörungen
- Auffälligkeiten in der Feinmotorik und Schreibmotorik, unklare
Händigkeit
- Tollpatschigkeit, ungeschickte Bewegungen
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Verhaltensauffälligkeiten (wie z.B. Vermeidung beim Turnen und
auf dem Spielplatz, Ängstlichkeit, gestörte Impulskontrolle,
Rückzug, fehlendes Gefahrenbewusstsein, Probleme in der
Reizverarbeitung: Berührung, Essen, Körperhygiene, Anziehen
etc.)
- Schwierigkeiten im sozialen Umgang mit anderen Kindern
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten in oben genannten Bereichen? Hier kann eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll und förderlich sein. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Nicole Hofmann
(Ergotherapeutin, zertifizierte Therapeutin sensorische Integration SI, Heilpraktikerin für Psychotherapie)