29/01/2026
⚠️ Das ist mir als Pädagogin im Bereich Schulreife wirklich wichtig.
Viele Eltern denken, ihr Kind müsse schon bestimmte Dinge können, bevor Schule, Lernen oder ein guter Schulstart überhaupt möglich sind.
Dabei liegt der Fokus woanders.
Mir ist egal, wie lange ein Kind stillsitzen kann.
Mir ist egal, ob Vorschulmappen gemacht wurden oder nicht.
❌ Nicht Stillsitzen entscheidet.
❌ Nicht Arbeitsblätter oder frühe Leistung.
❌ Nicht der Vergleich mit anderen Kindern oder der Druck von außen.
Entscheidend ist etwas anderes.
Aus entwicklungspsychologischer Sicht gilt:
👉 Selbstregulation reift langsam – sie lässt sich nicht trainieren wie ein Muskel.
👉 Aufmerksamkeit ist begrenzt und wächst mit Sicherheit, nicht mit Druck.
👉 Feinmotorik baut auf Grobmotorik auf – nicht auf Sitzzeit.
Und konkret heißt das:
✅ Ob ein Kind sich innerlich regulieren kann.
Nicht Perfektion oder frühes Funktionieren,
sondern ein Körper, der sich sicher fühlt.
✅ Ob Beziehung da ist.
Nicht Optimierung oder Anpassung,
sondern Begleitung, Vertrauen und echtes Gesehen-Werden.
✅ Ob Entwicklung respektiert wird.
Nicht Tempo oder Erwartungen,
sondern Stimmigkeit und Zeit.
Das ist der Punkt, der trägt.
Nicht Meinungen.
Nicht Bewertungen.
Nicht Vergleiche.
Schulreife ist kein Leistungsnachweis.
Sie ist ein Entwicklungsprozess.
Und genau das macht den Unterschied.
⁉️ Was hat dich rund um den Schulstart deines Kindes am meisten verunsichert?
– Konzentration
– Stillsitzen
– Schreiben
– oder der Vergleich mit anderen?