08/03/2026
👩Weltfrauentag
Eigentlich ein Tag zum Feiern. Und gleichzeitig ein Tag, der zeigt, dass er leider noch immer notwendig ist.
Denn wenn wir ehrlich sind: In den letzten Jahren hat sich in vielen Bereichen der Gleichberechtigung erschreckend wenig verändert. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Und noch immer sind es überwiegend Frauen, die den Großteil der Kindererziehung, der Carearbeit und des Haushalts übernehmen.
Kein Wunder also, dass so viele Frauen Teilzeit arbeiten. Irgendjemand muss diese Arbeit ja machen. Arbeit, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist – aber kaum gesehen, kaum bezahlt und politisch viel zu wenig berücksichtigt wird. Besonders deutlich wird das später im Leben: Altersarmut ist nach wie vor überwiegend weiblich.
Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, politisch an Stellschrauben zu drehen. Carearbeit könnte stärker anerkannt werden – zum Beispiel bei den Anrechnungszeiten für die Pension. Denn wer jahrelang für andere sorgt, darf im Alter nicht benachteiligt sein.
Aber Gleichberechtigung beginnt auch im Kleinen. Im Alltag. Und vor allem bei uns selbst.
Viele Frauen kümmern sich um alle anderen – nur nicht um sich selbst. Dabei ist gerade das so wichtig für unsere Gesundheit. Sich Zeit zu nehmen. Auf den eigenen Körper zu hören. Pausen zuzulassen. Sich Unterstützung zu holen.
Genau hier setzt auch meine Arbeit an. Mit Shiatsu und meinem B.E.U.M.E life Modell begleite ich Menschen dabei, wieder mehr Balance zu finden – körperlich, emotional und im Alltag. Weil Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern eine Grundlage für Gesundheit und Lebensqualität.
Vielleicht ist der Weltfrauentag auch eine Einladung:
innezuhalten, nachzudenken – und sich selbst wieder ein Stück wichtiger zu nehmen.
Denn eine Gesellschaft wird nicht nur daran gemessen, wie sie arbeitet.
Sondern auch daran, wie sie sorgt.
Für andere.
Und für sich selbst.