17/04/2026
Erklärung:
1.) Viele Hebammen sind sehr schnell ausgebucht. Es bricht mir jedes Mal das Herz, wenn ich Frauen absagen muss, weil meine Kapazitäten schon voll sind.
2.) Ein großer Vorteil ist, wenn Frauen entspannt an die Geburt denken. Leider sind das oft nicht jene, die glauben, keinen Geburtsvorbereitungskurs zu brauchen. Häufig sind da Ängste, mit denen sie sich nicht beschäftigen. Genau das ist das Problem. In meinen Kursen geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um mentale Vorbereitung und die beeinflusst wesentlich, wie positiv du deine Geburt erlebst.
3.) Viele Frauen haben zum Stillen schon so viel Unterschiedliches gehört, dass sie denken, es sei Glückssache, ob sie stillen „können“. Dabei können 99 % der Frauen stillen – wenn sie wollen. Dafür braucht es Wissen und oft auch fachliche Unterstützung. Bei den wenigsten klappt das Stillen ab der ersten Minute völlig unkompliziert. Wenn du stillen willst, kannst du das schaffen, auch wenn es am Anfang nicht immer leicht ist.
4.) Wenn Eltern beim Hausbesuch sagen, „unser Baby ist so brav“, läuten bei uns Hebammen oft die Alarmglocken. Meist ist damit gemeint, dass das Baby viel schläft. Gerade in den ersten Wochen ist aber wichtig, dass es regelmäßig trinkt, mindestens 8–12x pro Tag, am Anfang im besten Fall an beiden Brüsten. Sonst kann leicht ein Teufelskreis entstehen: mehr Schlaf, weniger Trinken, weniger Milch, mehr Müdigkeit, zu wenig Gewichtszunahme.
5.) Kontrolltermine im Wochenbett vergeben wir nicht einfach nach Lust & Laune. Wir haben gute Gründe, wenn wir einen weiteren Termin empfehlen. Wenn keine akute Gefahr für Mutter oder Kind besteht, muss natürlich keine Kontrolle stattfinden. Aber Vorsicht ist oft besser als Nachsicht. Wenn ihr unsicher seid, fragt eure Hebamme, warum sie einen weiteren Termin empfiehlt.
Folg mir gerne für Hebammenwissen & Einblicke in meine Hebammenarbeit.