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27/12/2025
Unser Team von "Mehr Gesundheit & mehr Wohlbefinden" 🍏 und allen Partnern wünscht EUCH . . .
24/12/2025

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24/12/2025
22/12/2025

Familienkonflikte verletzen nicht nur Gefühle — sie können das Gehirn eines Kindes prägen.

Forschung zeigt: Wiederholter Stress, emotionale Anspannung oder verbale Feindseligkeit zu Hause — auch ohne körperliche Gewalt — können die Entwicklung des kindlichen Gehirns stören. Ein dauerhaft aktiviertes Stresssystem kann beeinträchtigen, wie Gehirnregionen für Emotionen, Angst und Selbstkontrolle wachsen und vernetzen.

Neurobildgebende Studien fanden: Kindern, die unter chronischer Angst oder Stress leiden, reagiert das Gehirn mit erhöhter Aktivität in Angstzentren (z. B. Amygdala), während Kontrollzentren weniger stark regulieren — das heißt: Ihr Gehirn bleibt ständig auf Alarm — auch wenn keine Gefahr droht.

Auch strukturelle Veränderungen sind beschrieben: Manche Kinder zeigen reduzierte kortikale Dicke oder Abweichungen in der weißen Substanz des Gehirns.

Das heißt nicht, dass jedes Kind aus einem schwierigen Haushalt langfristig leidet — Entwicklung ist sehr individuell. Schutzfaktoren wie stabile, unterstützende Beziehungen, liebevolle Betreuung und Sicherheit können viele Folgen abmildern.

Dennoch macht diese Forschung klar: das emotionale Klima in der Familie zählt — nicht nur für das Wohlbefinden, sondern für die ganzheitliche Entwicklung des Gehirns. Ein liebevolles Umfeld kann entscheidend sein.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen:
National Scientific Council on the Developing Child. (2014). Excessive Stress Disrupts the Architecture of the Developing Brain. Working Paper 3, Center on the Developing Child at Harvard University.

22/12/2025

Ultra-verarbeitete Lebensmittel (UPFs) entwickeln sich zu einer der größten globalen Gesundheitsherausforderungen.

Eine neue dreiteilige Lancet-Serie zeigt, dass UPFs – industriell hergestellte Produkte mit vielen Zusatzstoffen, raffiniertem Zucker und ungesunden Fetten – maßgeblich zu Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitiger Sterblichkeit beitragen. Laut den Forschenden ist die Evidenz inzwischen so stark, dass sofortige Maßnahmen gerechtfertigt sind, auch wenn weitere Studien folgen.

In mehreren wohlhabenden Ländern machen UPFs bereits über die Hälfte der täglichen Kalorienzufuhr aus. Während traditionelle Mahlzeiten verdrängt werden, verschärfen UPFs sowohl Ernährungsprobleme als auch gesundheitliche Ungleichheiten weltweit.

Die Serie zeigt zudem, wie große Lebensmittelkonzerne mit aggressivem Marketing, politischem Einfluss und Strategien zur Blockierung von Gesundheitsrichtlinien den weltweiten UPF-Konsum antreiben. Die Autor*innen fordern eine globale Reaktion nach dem Vorbild der Anti-Tabak-Bewegung – einschließlich Steuern, Warnhinweisen, Werbebeschränkungen und politischen Maßnahmen, die den Zugang zu frischen, bezahlbaren Lebensmitteln verbessern.

Veränderung kann nicht allein auf individueller Willenskraft beruhen. Entscheidend sind systemische Reformen, die Ernährungssysteme neu ausrichten und künftige Generationen schützen.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen:
Monteiro, C. A., et al. (2025). The ultra-processed dietary pattern and human health. The Lancet.
Scrinis, G., et al. (2025). Policies to reduce ultra-processed food consumption. The Lancet.
Baker, P., et al. (2025). Towards unified global action on ultra-processed foods. The Lancet.

22/12/2025

Was macht Körperfett wirklich?

Körperfett – medizinisch Fettgewebe oder adipöses Gewebe genannt – ist weit mehr als ein Energiespeicher. Es ist ein aktives Organ, das Hormone bildet, Stoffwechselprozesse steuert und sogar das Immunsystem beeinflusst.

Es gibt verschiedene Arten von Fettgewebe:

Weißes Fett speichert Energie, polstert Organe und reguliert Hormone.

Braunes Fett verbrennt Energie, um Wärme zu erzeugen – besonders bei Neugeborenen.

Beiges Fett kann je nach Bedarf Energie speichern oder verbrennen.

Fettgewebe befindet sich unter der Haut, um die Organe, zwischen Muskeln und sogar im Knochenmark. Doch wichtiger ist: Es ist kein passives Gewebe. Fettzellen setzen Botenstoffe frei – sogenannte Adipokine – die mit Gehirn, Leber, Muskeln und Immunsystem kommunizieren.

Diese Signale steuern Hunger, Blutzucker, Fettstoffwechsel, Entzündungen und Energieverbrauch. So beeinflusst Fettgewebe Appetit, Fruchtbarkeit, Hormonhaushalt und das Immunsystem.

Doch Gleichgewicht ist entscheidend. Bei Übergewicht vergrößern sich Fettzellen, was Entzündungen und Insulinresistenz fördert – mit Risiken wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu wenig Fett hingegen kann Hormone stören, Fruchtbarkeit mindern und die Temperaturregulation beeinträchtigen.

Fazit: Körperfett ist kein Gegner, sondern ein lebendiges, hormonaktives Organ, das unsere Gesundheit von innen heraus steuert. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen, dieses System im Gleichgewicht zu halten.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen:
Avtanski, D., & Stojchevski, R. (2024). Adipose Tissue: Endocrine Functions, Health Implications, and Future Perspectives.
Cleveland Clinic (2025). Adipose Tissue (Body Fat).

Adresse

Neuburg
Koblach
6842

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