Deinseelenkompass

Deinseelenkompass Psyche & Nervensystem verstehen
Regulation statt Durchhalten
Psychotherapeutin.

Trauma & Kriseneinsätze
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Kennst du den inneren Kritiker? Was für Sätze, sagt er zu dir? ❤️‍🩹😔 wollt ihr gerne mehr über Innere Anteile wissen?   ...
30/03/2026

Kennst du den inneren Kritiker? Was für Sätze, sagt er zu dir? ❤️‍🩹😔 wollt ihr gerne mehr über Innere Anteile wissen?

29/03/2026

1️⃣ Sie wirken fröhlich, obwohl innen alles grau ist
Sie lächeln, machen Witze, sind „die Starken“ im Freundeskreis – aber dieses Lächeln ist Maske, kein Spiegel der Realität. Abends, wenn niemand mehr zuschaut, kippt die Stimmung und die ganze Schwere kommt hoch.
2️⃣ Sie funktionieren im Alltag auf Hochleistung
Job, Haushalt, Familie – alles läuft, oft überdurchschnittlich gut. Was niemand sieht: Jede Aufgabe kostet enorme Kraft, Ausfallen fühlt sich „verboten“ an und Pausen müssen verdient werden.
3️⃣ Sie sagen konsequent „Alles gut bei mir“
Auf „Wie geht’s dir?“ kommt automatisch: „Passt schon, ist viel, aber geht.“ Tiefe Gespräche werden vermieden oder sofort auf andere gelenkt, weil der eigene Schmerz sich zu gefährlich anfühlt, um ihn zu zeigen.
4️⃣ Sie überfüllen ihren Kalender
Arbeit, Termine, Projekte, Verabredungen – Hauptsache, keine Lücke. In Ruhephasen würden Gedanken, Erinnerungen und Gefühle hochkommen, die sich kaum aushalten lassen, also wird der Tag dicht gepackt.
5️⃣ Sie sind extrem hart zu sich selbst
Trotz Dauerleistung nennen sie sich „faul“, „zu schwach“ oder „nicht belastbar genug“. Jede Erschöpfung wird als persönliches Versagen gedeutet statt als Warnsignal eines überlasteten Nervensystems.
6️⃣ Sie ziehen sich leise zurück
Treffen werden kurzfristig abgesagt, Nachrichten bleiben liegen, sie melden sich immer seltener – mit scheinbar logischen Gründen wie „bin einfach müde“. In Wahrheit fehlt die Kraft für echte Nähe, und Scham macht es schwer, das auszusprechen.
7️⃣ Sie regulieren sich heimlich mit Ersatzstrategien
Serien bingewatchen, endlos Scrollen, Essen, Arbeiten, Perfektionismus: alles, was hilft, das innere Loch kurz nicht zu spüren. Von außen wirkt das wie „normaler Alltag“, innerlich ist es ein ständiger Versuch, überhaupt irgendwie weiterzumachen.

Diese Punkte sind Anhaltspunkte- keine Diagnose. Wenn du das Gefühl hast, du brauchst Unterstützung, hol sie dir bitte 🙏🏽
Wenn du das kennst, lass ein ❤️‍🩹 da
Folge mir, für mehr psychologische Aufklärung 🌷





Die radikalste Entscheidung, die du für deinen Seelenfrieden treffen kannst. In toxischen Dynamiken zu bleiben, ist, als...
29/03/2026

Die radikalste Entscheidung, die du für deinen Seelenfrieden treffen kannst. In toxischen Dynamiken zu bleiben, ist, als würde man versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen: Jede Diskussion liefert nur neue Munition.

Manchmal ist der totale Rückzug nicht die einfachste, sondern die einzig gesunde Lösung. Weil deine Realität zählt, deine Stimme zählt und deine Ruhe unbezahlbar ist.

Nimm das als Erlaubnis: Es ist okay, zu gehen. Ohne Abschlussgespräch. Ohne Entschuldigung. 🖤

Hast du schon mal den Kontakt zu jemanden abgebrochen? Oder erscheint dir das unmöglich?😢

Wenn du diese Ermutigung in einem schwierigen Moment griffbereit haben möchtest, klicke unten auf Speichern und lass ein ❤️‍🩹 da, wenn du noch von so einer ungesunden Beziehung heilst

29/03/2026

der häufigste „Fehler“, den ich bei Depression sehe, ist, dass Menschen sich für faul, undiszipliniert oder „charakterschwach“ halten.

Sie sehen nur, was sie nicht mehr schaffen – aufstehen, arbeiten, antworten, den Haushalt machen und übersehen dabei, dass ihr Nervensystem längst im Überlebensmodus läuft, um sie überhaupt durch den Tag zu bringen.

Depression bedeutet nicht, dass du „einfach keine Lust“ hast, sondern dass dein System überfordert, erschöpft und oft jahrelang über die eigenen Grenzen gegangen ist. Viele meiner Patient:innen haben in dieser Zeit Höchstleistungen erbracht: funktionieren, lächeln, für andere da sein, Erwartungen erfüllen.

Wenn der Körper dann irgendwann streikt, wird dieses Zusammenbrechen schnell als persönliches Versagen gedeutet – statt als Signal, wie viel zu lange viel zu viel war.

Was von außen wie Trägheit aussieht, ist innen oft Kampf: jedes Mal aus dem Bett kommen, Nachrichten beantworten, duschen, essen, Termine einhalten.

Wenn du mitten in einer depressiven Phase bist, geht es nicht um Willenskraft, sondern darum, die nächste machbare Mini‑Aufgabe zu finden, dein Nervensystem zu entlasten und dir Unterstützung zu holen, die dich nicht beschämt.

Lass ein Herz ❤️‍🩹 da, wenn du das fühlst und folge mir gerne, für mehr psychologische Aufklärung 🌷





26/03/2026

Wenn jemand früh hört „Das wird bei Ihnen nie besser“ oder „Damit müssen Sie halt leben“, dann prägt das nicht nur das Selbstbild, sondern auch jede weitere Entscheidung, überhaupt noch Hilfe zu suchen.

Solche Sätze spiegeln oft Erschöpfung, Überforderung oder innere Begrenzungen der Fachpersonen wider – nicht das tatsächliche Potenzial eines Menschen, sich zu verändern.

Gerade in der Trauma‑, Depressions‑ oder Persönlichkeitsdiagnostik werden Diagnosen manchmal wie ein Urteil formuliert statt wie eine Momentaufnahme: als wäre Entwicklung nur in eine Richtung möglich. Doch Nervensysteme bleiben lernfähig, Beziehungen können sich verändern, innere Arbeitsmodelle lassen sich Stück für Stück neu schreiben – auch wenn der Weg schwer, langsam oder nicht linear ist. Eine verantwortliche Prognose benennt Risiken und Herausforderungen, ohne dem Gegenüber die Zukunft abzusprechen.

Wenn du solche Sätze gehört hast, heißt das nicht, dass mit dir „nichts mehr zu machen“ ist. Es heißt oft nur, dass du Menschen begegnet bist, die deine Geschichte, deine Ressourcen oder auch ihre eigenen Grenzen nicht gut genug verstanden haben. Du darfst dir erlauben, nach Behandler:innen zu suchen, die dich nicht auf eine Diagnose reduzieren, sondern mit dir gemeinsam neugierig bleiben: Was ist trotz allem möglich, was braucht dein Nervensystem, welche kleinen Schritte fühlen sich machbar an?

Deine Entwicklung ist kein Urteil, sondern ein fortlaufender Prozess und kein Mensch kann heute endgültig wissen, wozu du morgen in der Lage sein wirst.

Wie sind deine Erfahrungen?
Lass ein Herz ❤️‍🩹 da, wenn du auch gerade heilst und folge mir gerne 🌷





Du musst nicht laut werden, um gehört zu werden.🤫Wir alle kennen diesen Moment: Jemand übergeht deine Grenze, und plötzl...
26/03/2026

Du musst nicht laut werden, um gehört zu werden.🤫

Wir alle kennen diesen Moment: Jemand übergeht deine Grenze, und plötzlich schießt das Adrenalin ein. Du willst dich erklären, rechtfertigen, die andere Person davon überzeugen, dass deine Sicht der Dinge auch zählt.

Der „Fehler“? Du gibst ihnen Munition. Manche Menschen nähren sich von deiner emotionalen Reaktion.

Hast du das schon mal erlebt?
Speichere dir den Beitrag, dass du die Sätze griffbereit hast 🌷

Hochfunktionale Depression ist keine eigene Diagnose, aber sie beschreibt ein verdammt reales Leiden.  Gemeint sind Mens...
25/03/2026

Hochfunktionale Depression ist keine eigene Diagnose, aber sie beschreibt ein verdammt reales Leiden.

Gemeint sind Menschen, die viele typische Depressionssymptome zeigen (zb. Erschöpfung, innere Leere, Grübeln, Schlafprobleme, Interessenverlust), nur eben hinter einer Fassade, die nach außen „funktioniert“: arbeiten, Care-Arbeit, Humor,…

Gefährlich:
Sie fallen oftmals durchs Raster, weil unser Bild von Depression oft „Bett, Rückzug, nichts geht mehr“ ist.
Solange sie Deadlines einhalten, Kinder versorgen, Termine schaffen und halbwegs lächeln, gelten sie als „stark“, „belastbar“, „gut organisiert“ und fühlen sich selbst häufig „nicht krank genug“, um Hilfe zu beanspruchen.

Der Begriff „hochfunktionale Depression“ beschreibt deshalb weniger eine neue Krankheit, sondern die Kombination aus:
Depression plus weiterlaufen,
Depression plus Leistung,
Depression plus Fassade.

Wenn du dich darin wiedererkennst, heißt das nicht, dass deine Erschöpfung „nicht echt“ oder du „nur müde“ bist.

Es KANN heißen, dass du seit sehr langer Zeit über deine Grenzen hinweg funktionierst und dass du Unterstützung nicht erst dann verdient hast, wenn gar nichts mehr geht.

Erkennst du dich in den Zeilen? lass ein ❤️‍🩹 da und speichere dir den Beitrag, für schlechte Zeiten oder schicke ihn an jemanden, der ihn gerade gebrauchen kann. 🫶

24/03/2026

Wir konsumieren heute in 10 Minuten gefühlt mehr Leid, als oft unsere Vorfahren in einem ganzen Jahr. Dein Nervensystem ist nicht dafür gemacht, rund um die Uhr im Schockzustand zu sein. 🧠💔

Wut ist ein Motor, aber Ohnmacht ist eine Sackgasse. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir handlungsfähig bleiben. Und das geht nur mit guter Psychohygiene.

Hier sind die 5 Anker (Speichern für schlechte Tage 📥):
• Physiologischer Stopp: Kaltes Wasser bricht den Freeze-Zustand.
•Kuration: Deine Timeline ist dein Wohnzimmer. Wer nur Gift streut, sollte rausfliegen.
• Grenzen setzen: Ein „Nein“ zu einem Video ist ein „Ja“ zu deiner mentalen Gesundheit.
• Struktur: 15 Minuten News sind Information. 2 Stunden sind Doomscrolling.
• Schlaf-Hygiene: Ab 20 Uhr gehört dein Kopf wieder dir, nicht den Algorithmen.

Extratipps

1️⃣ Der Tetris-Hack : Klingt verrückt, ist aber effektiv. Studien zeigen, dass visuelle Puzzlespiele direkt nach einem belastenden Ereignis verhindern, dass sich traumatische Bilder im Gedächtnis festsetzen. Es unterbricht die visuelle Verarbeitung des Schreckens.
2️⃣ Micro-Aktivismus : Ohnmacht ist das Gift der Seele. Wandle das „Ich kann nichts tun“-Gefühl sofort in eine kleine Handlung um. Eine Unterschrift, eine Mini-Spende oder eine Nachricht an jemanden, der Hilfe braucht. Damit holst du dir deine Handlungsfähigkeit zurück.

Welchen dieser zwei Hacks kanntest du schon? lass mir ein ❤️ da, wenn du dir davon was mitnehmen kannst

Vergiss das bitte nicht 🫶🌷❤️‍🩹 was davon, kannst du heute gut gebrauchen?
22/03/2026

Vergiss das bitte nicht 🫶🌷❤️‍🩹 was davon, kannst du heute gut gebrauchen?

Collien Fernandes und Gisèle Pelicot – das sind zwei Fälle, die es in die Schlagzeilen geschafft haben. Zwei „Fassaden“,...
21/03/2026

Collien Fernandes und Gisèle Pelicot – das sind zwei Fälle, die es in die Schlagzeilen geschafft haben. Zwei „Fassaden“, die öffentlich zerbrochen sind.

Aber was ist mit all den Frauen, die niemals sichtbar werden?
In meiner täglichen Arbeit in der Praxis sehe ich das, was hinter verschlossenen Türen passiert. Ich höre die Geschichten, die keine Schlagzeilen machen, aber Leben zerstören.

Es macht mich fassungslos und unendlich wütend, wie tief systematische emotionale Gewalt, Kontrolle und Entmenschlichung in unserem Alltag verwurzelt sind.

Besonders schmerzhaft ist es, wenn ich sehe, wie Frauen diesen Hass gegen sich selbst oder andere Frauen richten. Internalisierte Misogynie ist das Gift, das das System am Laufen hält – wenn Frauen mit die Ersten sind, die fragen: „Warum ist sie nicht früher gegangen?“ oder „Warum hat sie sich so jemanden ausgesucht?“.

Wir müssen aufhören, uns hinter „Not All Men“-Reflexen zu verstecken. Wir müssen anfangen, den Schmerz der Betroffenen ohne „Wenn und Aber“ anzuerkennen und die Täter dort zu benennen, wo sie sind: mitten unter uns.

Hast du selbst schon Gew*lt erlebt, oder kennst du wem?
Lass ein ❤️‍🩹 da, wenn du nicht mehr wegschauen willst- sondern hin und teile den Beitrag, wenn du die Schnauze voll hast, von der Gewa*t, gegen Frauen.

Volle Solidarität mit Collien und allen Frauen, die Gew*lt erleben mussten 🫂
Musik:

19/03/2026

Viele Menschen glauben, es hätte erst „schlimm genug“ sein müssen, damit ihr Erleben als Trauma zählt. Genau dieser Vergleich hält so viele Betroffene davon ab, ihren Schmerz ernst zu nehmen, obwohl nicht die äußere Katastrophe allein entscheidend ist, sondern auch das innere Erleben von Hilflosigkeit, Überforderung und Alleinsein.

In der Praxis sehe ich immer wieder Menschen, die über Jahre funktionieren, leisten, helfen, organisieren und alles im Griff behalten und trotzdem innerlich dauerhaft angespannt, erschöpft oder leer sind.

Sie sagen Sätze wie: „Anderen ging es viel schlechter“, „Ich sollte mich nicht so anstellen “ oder „Das war doch nichts Besonderes“. Aber Trauma zeigt sich selten nur in dem, was jemand erzählt.

Es zeigt sich auch in dem, was der Körper nicht loslässt: ständiges Scannen, starke Selbstkontrolle, emotionale Taubheit, Rückzug, Reizbarkeit oder das Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen.

Gerade bei emotionaler Vernachlässigung, subtilen Grenzverletzungen oder langanhaltendem Stress wird das eigene Erleben oft kleingeredet. Nach außen wirkt alles vielleicht stabil, vernünftig und leistungsfähig – innen ist das Nervensystem aber oft im Dauer-Alarm oder im Rückzug.

Und genau deshalb ist dieser Denkfehler so gefährlich: Wer sein eigenes Erleben nicht anerkennt, sucht die Lösung oft an der falschen Stelle. Dann wird noch mehr Disziplin gefordert, noch mehr Kontrolle, noch mehr Funktionieren – statt Mitgefühl, Sicherheit und echte Regulation.

lass ein ❤️‍🩹 da, wenn die Zeilen etwas in dir berühren und folge mir gern, wenn du mehr psychologische Aufklärung willst 🫶

Diese Muster sind oft alte Schutzmechanismen, die du dir oft Früh angeeignet hast. Hab Geduld mit dir- neue Denkpfade zu...
15/03/2026

Diese Muster sind oft alte Schutzmechanismen, die du dir oft Früh angeeignet hast.

Hab Geduld mit dir- neue Denkpfade zu bauen, braucht Zeit.

Welches dieser Muster, kennst du am besten?
Speichere dir diesen Post als liebevollen Reminder für die Tage, an denen der Weg steinig wirkt. 🔖

Lass ein ❤️ da, wenn dich diese Worte heute genau zur richtigen Zeit erreicht haben.





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