08/10/2025
Der Ayurveda kennt den Übergang der Jahreszeiten, besonders zwischen Sommer und Herbst, als energetisch sensible Zeit, in der du noch liebevoller auf dich achten darfst. Jetzt zeigt sich die bewegte, dynamische Vata-Energie in der Natur in kühlen Temperaturen, Wind, Trockenheit und du kannst die Vermehrung dieses Doshas z.B. in Form von trockener Haut, Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung und Blähungen, Kopfschmerzen, Migräne, Muskelverspannungen und Steifigkeit bzw. auch innerer Kälte wahrnehmen. Oder vielleicht fühlst du dich "durch den Wind", kannst dich nicht so gut konzentrieren, beginnst vieles und verlierst dich dann aber darin. Wenn dir das bekannt vorkommt, dann ist jetzt der Zeitpunkt, um dich zu nähren und zu erden. Ernährungsmäßig helfen dir dabei warme Gerichte wie Eintöpfe, Suppen, Ofengemüse, wärmende Gewürze und hochwertige Fette. Also gerne ein Löffel mehr von deinem Lieblingsöl auf die Kürbissuppe oder ein Klacks mehr Nussmus auf dein Porridge. Erdende Yoga- und Atemübungen wie vatasenkende Vorbeugen und die Wechselatmung geben dir mehr Fokus und Stabilität. Und nimm dir abends Zeit für ein entspannendes wohliges Bad oder eine Fußmassage (klassisch ayurvedisch mit wärmendem Sesamöl).
Diese Empfehlungen können schon große Gamechanger sein, um gelassen und kraftvoll die Buntheit des Herbsts genießen zu können. Wenn du tiefer in diese Weisheit eintauchen möchtest, dann sei vom 7. - 8.11. beim Workshop "Yoga trifft intuitives Essen - Seelenfrieden auf der Matte und auf dem Tisch" dabei. Du kannst - ganz entspannt - ins Thema Intuitives Essen eintauchen und reflektieren, ob es Situationen gibt, wo du im Autopilot zum Essen greifst, obwohl es andere Bedürfnisse gibt, die "hungrig" sind. Du isst, weil du müde, verärgert, traurig, überfordert bist und oft auch in Verbindung mit dem Gefühl, nicht satt zu werden. Oder im Laufe des Tages treten Cravings auf, die du nicht so richtig steuern kannst, und du fühlst dich - wenn du ihnen nachgibst - nicht wohl und machst dir Vorwürfe. Meist liegt die Lösung nicht in mehr Disziplin und Kontrolle, sondern im Wahrnehmen deiner Bedürfnisse, die hinter dem emotionalen Essen stehen. Hier kann dir deine Yogapraxis eine echte Unterstützung sein, denn da geht es um dich, ums wahrnehmen, was dir gut tut. Und aus diesem Wahrnehmen heraus, kannst du bewusster deine (Essens-)Entscheidungen treffen. Ein bewusster Griff zur Schoko, weil du dich dafür entscheidest, auf diese Art und Weise Energie für den Alltags zu tanken und die süße des Lebens zu schmecken, lässt dich diesen Snack viel mehr genießen. Oder du entscheidest dich, dir über eine echte Pause, eine Atemübung etc. neue Kraft zu holen, um Stress und Anspannung los zu lassen. Wenn beim Lesen dieser Zeilen etwas in dir in Resonanz geht, dann schenk dir diese Zeit als liebevolle Reise zu dir selbst, um dir anschließend im Alltag achtsamer zu begegnen, weil du wieder mehr in Berührung mit deinen Bedürfnissen gekommen bist.
Hier findest du noch mehr Infos: https://finetune.at/events/yoga-trifft-intuitives-essen-seelenfrieden-auf-der-matte-und-auf-dem-tisch/