Duerlis-sportsnutrition

Duerlis-sportsnutrition Ernährungsberatung für SportlerInnen Selbstständig im Bereich Sporternährung für Hobby- und Leistungssportler.

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2025 Wrapped ⏯️Mein zweites Jahr als Selbstständiger –mit vielen Vorträgen, Zugfahrten und dem Satz„Es kommt drauf an.“🤝...
28/12/2025

2025 Wrapped ⏯️

Mein zweites Jahr als Selbstständiger –
mit vielen Vorträgen, Zugfahrten und dem Satz
„Es kommt drauf an.“🤝

Kein Jahresrückblick mit Superlativen,
sondern mit dem, was wirklich zählt:
Basics, Konstanz und echte Gespräche🤩

Danke an alle, die mich begleitet haben 🤍

(Und ja: Trinken ist immer noch wichtig 💧)

23/12/2025

Mythos: „Der Körper kann nur 30 g Eiweiß aufnehmen – der Rest wird ausgeschieden“

Viele glauben:
„Mehr als 30 g Protein pro Mahlzeit bringen nichts.“
➡️ Fakt: Der Körper kann deutlich mehr Protein aufnehmen und verwerten.

🧠 Was wirklich stimmt:

👉Protein wird nahezu vollständig verdaut und absorbiert

👉Die Muskelproteinsynthese (MPS) steigt dosisabhängig an –
bis zu einem Plateau

Alles darüber wird nicht ausgeschieden, sondern:

👉für andere Körperfunktionen genutzt

❌ Mythos: „Überschüssiges Protein geht direkt in den Urin“
✅ Realität: Nur der Stickstoff wird ausgeschieden – die Aminosäuren werden genutzt

📌 Fazit:
Mehr Protein steigert nicht unbegrenzt den Muskelaufbau –
aber es wird nicht verschwendet.

👇 Markiere jemanden, der glaubt, alles über 30 g Protein sei „unnötig“
💾 Speichern nicht vergessen!

Quellen:
📖Schoenfeld, B. J., & Aragon, A. A. (2018).
How much protein can the body use in a single meal for muscle-building? Implications for daily protein distribution.
Journal of the International Society of Sports Nutrition, 15, 10.

📖Moore, D. R., et al. (2012).
Protein ingestion to stimulate myofibrillar protein synthesis requires greater relative protein intakes in healthy older versus younger men.
American Journal of Clinical Nutrition, 96(2), 363–372.

22/12/2025

🔥❄️ Mythos: „Saunieren hilft beim Abnehmen“

Viele denken:
„Schwitzen = Fett verbrennen.“
➡️ Fakt: In der Sauna verlierst du fast ausschließlich Wasser, kein Körperfett.

👉 Kälte (kalte Dusche, Eisbad) ist im Vergleich theoretisch effektiver,
weil der Körper aktiv Wärme produzieren muss (Thermogenese).

🧠 Aber wichtig:

Der zusätzliche Kalorienverbrauch ist sehr klein

Kein relevanter Effekt fürs Abnehmen

Kein Ersatz für Bewegung & Ernährung

📌 Einordnung:

Sauna → Wellness, Entspannung, Wasserverlust

Kälte → minimal höherer Energieverbrauch

Abnehmen → Kaloriendefizit über Zeit

❌ Weder Hitze noch Kälte sind Abnehm-Hacks
✅ Training & Ernährung schlagen beides deutlich

Quellen:
📖Hannuksela, M. L., & Ellahham, S. (2001).
Benefits and risks of sauna bathing.
American Journal of Medicine, 110(2), 118–126.

📖van Marken Lichtenbelt, W. D., et al. (2009).
Cold-activated brown adipose tissue in healthy men.
New England Journal of Medicine, 360, 1500–1508.

21/12/2025

🧐Viele denken:
„Nach dem Training Kreatin = bessere Regeneration.“

➡️ Fakt: Kreatin hat keinen akuten Regenerationseffekt wie z. B. Schlaf, Energiezufuhr oder Protein.

🧠 Was Kreatin wirklich macht:

👉Kreatin ist ein Lade-Supplement

👉Es wirkt erst, wenn die Muskelspeicher gefüllt sind

👉Dann kann es indirekt die Regeneration unterstützen, weil:

💪mehr Trainingsvolumen möglich ist

💪höhere Leistungsfähigkeit → bessere Anpassung

💪langfristig weniger Ermüdung bei gleicher Belastung

❌ Einmal Kreatin nach dem Training = keine sofortige Regeneration
✅ Regelmäßige Einnahme über Tage/Wochen = volle Speicher

📌 Fazit:
Kreatin regeneriert nicht akut –
es schafft die Voraussetzung, langfristig besser zu trainieren und sich dadurch besser zu erholen.

Quellen:

📖Antonio, J., et al. (2021).
Common questions and misconceptions about creatine supplementation: what does the scientific evidence really show?
Journal of the International Society of Sports Nutrition, 18, 13.

📖Kreider, R. B., et al. (2017).
International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation.
JISSN, 14, 18.

20/12/2025

🍞 Mythos: „Toast verliert Kalorien beim Toasten“

Viele glauben:
„Getoasteter Toast ist leichter – also kalorienärmer.“
➡️ Fakt: Beim Toasten gehen keine Kalorien verloren.

🔥 Was beim Toasten wirklich passiert:

👉Wasser verdampft

👉das Brot wird trockener & leichter

👉Energie (Kalorien) bleibt gleich

☝️Pro 100 g hat getoasteter Toast sogar mehr Kalorien,
weil weniger Wasser enthalten ist.
👉 Pro Scheibe bleiben die Kalorien praktisch gleich.

📌 Fazit:
Toasten verändert die Konsistenz, nicht den Energiegehalt.

👇 Markiere jemanden, der glaubt, Toast sei die Diät-Version von Brot 😅

19/12/2025

🌾 Mythos: „Haferflocken schaden der Gesundheit“

Immer öfter hört man:
„Haferflocken sind entzündlich, schlecht für den Darm oder machen dick.“
➡️ Fakt: Dafür gibt es keine wissenschaftliche Grundlage.

🧠 Was Haferflocken tatsächlich liefern:

👉β-Glucane (lösliche Ballaststoffe) → gut für Cholesterin & Darm

👉komplexe Kohlenhydrate → langanhaltende Sättigung

👉pflanzliches Protein

👉Mikronährstoffe wie Magnesium, Eisen & Zink

📌 Studien zeigen

👉Hafer kann LDL-Cholesterin senken

👉verbessert die Blutzuckerkontrolle

👉unterstützt die Darmgesundheit

✅ Fazit

Haferflocken sind kein Gesundheitsrisiko, sondern für die meisten Menschen ein
➡️ sinnvolles, nährstoffreiches Grundnahrungsmittel.

👇 Markiere jemanden, der Haferflocken gerade unnötig verteufelt

Quellen:
📖Whitehead, A., et al. (2014).
Cholesterol-lowering effects of oat β-glucan: a meta-analysis of randomized controlled trials.
American Journal of Clinical Nutrition, 100(6), 1413–1421.

📖Tosh, S. M. (2013).
Review of human studies investigating the post-prandial blood-glucose response of oat and oat-based products.
British Journal of Nutrition, 110(1), 1–15.

18/12/2025

🐟 Mythos: „Du sollst keinen Fisch essen, weil er Schwermetalle enthält“

Viele hören: „Fisch enthält Quecksilber & Schwermetalle → gefährlich!“

➡️ Fakt: Ja, manche Fischarten können höhere Mengen an Quecksilber oder anderen Schadstoffen enthalten – besonders große Raubfische (z. B. Hai, Schwertfisch oder großer Thunfisch).

➡️ Aber: Bei normalem, moderatem Konsum überwiegen die gesundheitlichen Vorteile klar die Risiken.

✅ Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Fisch (z. B. 1–2 Portionen/Woche) das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt und die Gesamtsterblichkeit reduziert, trotz potenzieller Kontaminanten.

➡️ Die positiven Effekte durch Omega-3-Fettsäuren, hochwertiges Protein & Mikronährstoffe sind deutlich nachweisbar.

⚠️ Natürlich gibt es Ausnahmen:

👉sehr große Raubfische können höhere Quecksilberwerte haben

👉bestimmte Gruppen (z. B. Schwangere) sollten gezielt Fischarten mit niedrigem Quecksilbergehalt wählen
→ aber nicht ganz vermeiden, solange es Auswahl und Abwechslung gibt.

📌 Fazit

Fisch essen ist nicht per se ungesund – auch wenn er geringe Schadstoffspuren haben kann.
Wichtig ist:
✔️ Art und Menge wählen
✔️ bevorzugt kleinere, fettreiche Fische wie Lachs, Hering oder Sardinen
✔️ große Raubfische eher selten

Quellen:

📖Mozaffarian D, Rimm EB. (2006). Fish intake, contaminants, and human health: evaluating the risks and the benefits. JAMA, 296(15):1885–1899.

📖Deutsche Ernährungsgesellschaft & nationale Empfehlungen: Fisch-Verzehr von 1–2 Portionen/Woche überwiegt Vorteile gegenüber Risiken von Quecksilber und Schadstoffen.

17/12/2025

🍌 Mythos: „Eine braune Banane hat mehr Kalorien“

Viele denken: Je brauner die Banane, desto mehr Zucker – also mehr Kalorien.
➡️ Fakt: Die Kalorien bleiben nahezu gleich.

Beim Reifen passiert Folgendes:

👉Stärke (langkettige KH) ➝ Zucker (kurzkettige KH)

👉Menge an Kohlenhydraten bleibt gleich

👉Zucker und Stärke liefern beide ca. 4 kcal/g

🧠 Was sich ändert, ist nicht die Kalorienmenge, sondern die Wirkung im Körper:

👉reife Banane ➝ schneller verdaulich, schneller verfügbar

👉grüne Banane ➝ langsamer, sättigender, mehr resistente Stärke

📌 Fazit:
Braune Banane = nicht mehr Kalorien
Braune Banane = andere Verdaulichkeit

Quellen:
📖Leong, S. Y., & Oey, I. (2012). Effects of ripening on starch chemistry and physicochemical properties of banana fruit. Food Chemistry, 135(3), 1797–1807.

📖Englyst, H. N., et al. (1999). Classification and measurement of nutritionally important starch fractions. European Journal of Clinical Nutrition, 52(Suppl 1), S33–S50.

16/12/2025

🗞️News: Abnehmen im Liegen funktioniert!

👉 Wenn dein Ziel Wasserverlust statt Fettabbau ist.

Warum das so ist – und warum diese Konzepte trotzdem verkauft werden –
erkläre ich im Video📽️

Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=xfWRD-RLqxI&t=8s

15/12/2025

Viele denken: „Pflanzenöle = Entzündungen, Gewichtszunahme und ungesund.“
➡️ Fakt: Hochwertige Pflanzenöle gehören zu den gesündesten Fettquellen, die wir haben.

🧠 Warum Pflanzenöle gesund sind:

👉reich an ungesättigten Fettsäuren (Herzschutz ❤️)

👉können LDL-Cholesterin senken

👉wichtig für Zellmembranen & Hormone

👉unterstützen sportliche Regeneration & Gesundheit

Was nicht stimmt:
❌ sie sind automatisch entzündungsfördernd
❌ sie verursachen Gewichtszunahme (Kalorienüberschuss tut das – nicht das Öl selbst)
❌ sie seien „künstlich“ oder „nicht für den Körper gemacht“

Quellen:
📖Schwingshackl, L., et al. (2018). Impact of different dietary fats on cardiovascular health: a systematic review and meta-analysis. BMJ, 361, k2139.

📖Estruch, R., et al. (2013). Primary prevention of cardiovascular disease with a Mediterranean diet. New England Journal of Medicine, 368(14), 1279–1290.

14/12/2025

🥛 Mythos: „Milch führt zur Übersäuerung!“

Viele glauben: Milch übersäuert den Körper und ist deshalb ungesund.
➡️ Fakt: Dein Körper hat ein extrem gut reguliertes Säure-Basen-System, das unabhängig davon funktioniert, ob du Milch trinkst oder nicht.

🧠 Warum Milch NICHT zur „Übersäuerung“ führt

Dein Blut-pH ist konstant zwischen 7,35–7,45.

Der Körper reguliert den pH-Wert über Nieren, Lunge und Puffersysteme — nicht über einzelne Lebensmittel.

Lebensmittel können kurzfristig die Ausscheidung von Säuren/Basen beeinflussen, aber nicht den Blut-pH verändern.

Studien zeigen: Milchprodukte wirken neutral bis sogar leicht basisch, weil sie Kalzium und andere Mineralstoffe enthalten.

👉 „Übersäuerung durch Ernährung“ ist kein medizinisch belegtes Konzept bei gesunden Menschen.

✔️ Ja: „Basische Ernährung“ wirkt oft gesünder – aber nicht wegen des pH-Werts, sondern wegen der Lebensmittelauswahl

Eine sogenannte „basische Ernährung“ ist nicht gesünder, weil sie den Körper „entsäuert“ (das tut der Körper autonom).
ABER: Sie ist indirekt oft gesünder, weil sie viele sehr sinnvolle Ernährungsregeln enthält:

Warum eine „basische Ernährung“ scheinbar gesünder ist:

viel Gemüse & Obst

kaum hochverarbeitete Lebensmittel

wenig Fast Food

wenig Zucker

weniger Fleisch & Wurstwaren

mehr Vollwertiges, mehr Pflanzenpower

➡️ Das macht die Ernährung per Definition hochwertiger — aber nicht wegen eines Säure-Basen-Effekts.

Quellen:
📖Schwalfenberg, G. K. (2011). Is there evidence that an alkaline pH diet benefits health? Nutrition Journal, 10, 41.

📖Fenton, T. R., & Huang, T. (2016). Systematic review of dietary acid load and health outcomes. PMC.

13/12/2025

Mythos: „Magnesium hilft gegen Muskelkrämpfe!“

Viele denken: Wenn ich Krämpfe habe, brauche ich mehr Magnesium.
➡️ Fakt: Die meisten Krämpfe entstehen nicht durch Magnesiummangel.

🧠 Was wirklich hinter Krämpfen steckt:

Die häufigsten Ursachen sind:

👉Natriumverlust durch Schwitzen

👉Zu wenig Flüssigkeit

👉Zu wenig Energie

Oder einfach: Zu hohe Intensität / zu wenig Regeneration

Magnesium spielt zwar eine Rolle im Muskelstoffwechsel – aber:
👉 Bei den meisten Sportlern sind die Speicher gut gefüllt, und extra Magnesium verhindert Krämpfe nicht zuverlässig.

Quellen:
📖Garrison, S. R., Dormuth, C. R., & Morrow, R. L. (2020).
Magnesium for skeletal muscle cramps. Cochrane Database of Systematic Reviews, 9, CD009402. https://doi.org/10.1002/14651858.CD009402.pub3

📖Schwellnus, M. P. (2008).
Cause of exercise-associated muscle cramps (EAMC) – altered neuromuscular control, dehydration or electrolyte depletion? British Journal of Sports Medicine, 43(6), 401–408. https://doi.org/10.1136/bjsm.2008.050401

Adresse

Wildbergstraße 15
Linz
4040

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