Glüxschmiede

Glüxschmiede Als Psychologe unterstützte ich Menschen darin ihren Weg zu gehen - das Pferd dient uns dabei als Impulsgeber, Sprachrohr, Motivation, Stütze ...

Dezember.Natürlich schaue ich zurück und denke zuerst:Da war gar nicht so viel Schönes dieses Jahr mehr so „funktioniere...
30/12/2025

Dezember.
Natürlich schaue ich zurück und denke zuerst:
Da war gar nicht so viel Schönes dieses Jahr mehr so „funktionieren“.

Und dann halte ich kurz inne.
Stopp. Das stimmt nicht.

Es war viel Schönes da.
Mehr, als ich mir am Anfang des Jahres gewünscht hätte.
Nur war mein Kopf nicht immer dabei.

Oft war ich schon im Morgen.
Oder noch im Gestern.
Gedanklich einen Schritt zu früh oder zu spät.

Ich merke das immer wieder, auch wenn mir etwas wichtig ist:
Mein Kopf springt schneller weiter, als mein Herz nachkommen kann.

Vielleicht ist das der Punkt.
Schönes braucht Zeit.
Muße.
Raum, um es zu verdauen, zu integrieren, wirklich aufzunehmen.

Nicht nur erleben, sondern auch einsacken lassen.
Kurz bleiben.
Spüren: Das war gut.

Ich glaube, ich darf mir genau dafür mehr Zeit nehmen.
Nicht, um noch mehr Schönes zu produzieren.
Sondern um das, was schon da war, wirklich bei mir ankommen zu lassen.

Wie wär’s, wenn wir nächstes Jahr gemeinsam unsere Neurodivergenz noch etwas mehr entdecken? Bleib gern hier und folge mir zu mehr Wissen rund um ADHS

ADHS
RUHE
SCHÖNHEIT
2026

30/12/2025

Das lief anders als geplant.

Kinderskikurs ist mein persönlicher Realitätscheck.
Wie gut bin ich eigentlich reguliert?

Auf dem Papier klingt ja vieles machbar. Auch so ein Kinder-Skikurs nach den fordernden Weihnachts Feiertagen.

In der Realität sieht es anders aus, wenn du dir morgens schon dreimal die Finger eingeklemmt hast, dir ein Skihelm ins Gesicht knallt und dir jemand aller paar Minuten sehr laut ins Ohr schreit.
Dazu Kälte, Zeitdruck, volle Pisten und ein Kind, das exakt an der Grenze seiner Frustrationstoleranz existiert. Dauerhaft.

Spätestens dann zeigt sich ziemlich ehrlich, welches Muster in mir hochkommt.

Mein kleiner Tipp am Rand, weil Veränderung nicht sofort passiert:
Beobachte dich.
Nicht dein Kind. Dich.

Was steigt in dir auf, wenn deine Nerven blank liegen?
Und schaffst du es, dich einen kurzen Moment zu fragen:
Was bräuchte ich jetzt antatt sofort zu reagieren?

Diese kleine Pause zwischen Reiz und Reaktion ist am Anfang unglaublich schwer.
Aber sie wird größer, wenn man sie trainiert.

Zweiter wichtiger Punkt:
Verurteile dich nicht gleich für alles.
Ein Skikurs ist keine leichte Übung, auch wenn die Hochglanzbroschüren so tun, als wäre das ein einziger Spaß für ALLE Beteiligten.

In Wahrheit zeigt er dir sehr schnell, wo deine Grenze liegt.
Und das ist gar nicht schlecht zu wissen...

Frag dich also lieber:
Was brauche ich gerade
Wie kann es ein kleines Stück leichter werden.
Wo dürfen wir auch mal loslassen von dem Bild, das wir im Kopf davon haben, wie es „sein sollte“

Ja, der Skikurs war teuer.
Die Ausrüstung auch.
Und trotzdem muss nicht jede Anstrengung maximal „ausgenutzt“ werden.

Manchmal reicht es zu merken:
Ich lerne hier gerade etwas.
Über mein Kind.
Und über mich.

Und darum wünsche ich allen, die gerade wie ich im Bootcamp der Emotionsregulation sitzen,
eine gute Freundin
einen warmen Kaffee
und wenigstens einen kleinen Moment zum Lachen.

Ich bin Isabella, klinische Therapeutin und Psychologin und selbst Mutter. Auf meinem Account geht es um Strategien, die auch im stressigen Familienalltag funktionieren. Erprobt und getestet.

Also bleib gern hier.

ADHS STRATEGIEN
KINDER SKIKURS
SILVESTER
WINTER
NEURODIVERGENZ

Auf der Suche nach dem großen Glück.Wir jagen dem Koffer voll Gold am Ende des Regenbogens hinterher.Liebe. Sicherheit. ...
29/12/2025

Auf der Suche nach dem großen Glück.
Wir jagen dem Koffer voll Gold am Ende des Regenbogens hinterher.
Liebe. Sicherheit. Geld. Erfolg.
Alles soll irgendwann dort sein - an Punkt X.
Wir hetzen -
als ginge es nur ums Ankommen.

Und hadern mit dem Leben um die vermeintlich falschen Karten.
Mit den Umwegen, die zu lange dauern.
Oder den Abkürzungen, die uns etwas genommen haben.
Und dabei übersehen wir, die viele Chancen, in denen wir unsere Liebe spüren könnten.
Die Kurven.
Die dunklen Schluchten.
Die Ecken, in denen wir uns verlieren - und neu zusammensetzen.
Wer anfängt, den Weg zu lieben, die Karten die ausgeteilt werden, die Mitspieler, die gemeinsame Zeit, die kniffligen Momente, die Möglichkeiten und all die Dinge die wir dabei lernen der findet Selbstliebe.

Denn es ist nicht das Ende, das zählt.
Es ist das Leben dazwischen.

Auf meinem Account zeige ich dir, wie du lernen kannst den Weg mehr zu genießen.
Wir sind viele hier, die alle dieselben Struggles teilen. Also bleib gern hier.
Du bist in guter Gesellschaft.

ADHS VERSTEHEN
SELBSTLIEBE LERNEN
NEURODIVERGENZ
ADHS DIAGNOSE

Leben mit ADHS ist wie auf einer Achterbahn der Gefühle und Gedanken zu sitzen.Einen Moment lang bin ich voller Energie,...
27/12/2025

Leben mit ADHS ist wie auf einer Achterbahn der Gefühle und Gedanken zu sitzen.

Einen Moment lang bin ich voller Energie, meine Gedanken springen von einer Idee zur nächsten.

Dann, plötzlich, kann etwas Kleines mich komplett aus der Bahn werfen.

Emotionen überrollen mich wie eine Flutwelle, intensiv und unvorhersehbar.

Und manchmal scheinen sie ihren Auftritt zu verpassen, dann steh ich da und warte auf meinen Einsatz.

Früher dachte ich vielleicht bin ich wirklich - zu viel, komisch, unlogisch, emotional oder kalt (kann man eigentlich beides sein?)

Aber jetzt habe ich gelernt mich zu verstehen. Jeden Tag entdecke ich neue Wege, um im Gleichgewicht zu bleiben. Es ist nicht immer einfach, aber ich lerne, jeden Tag etwas mehr - mich selbst zu umarmen.

Möchtest du dich und dein ADHS besser verstehen? Dann bleib gerne hier.

ADHS
GEFÜHLE
ACHTERBAHN

25/12/2025

Eltern fragen mich ganz oft, was wirklich wichtig ist für ihr Kind mit ADHS im Alltag. Welche zehn Punkte.

Und es ist verlockend, jetzt 20 richtige Verhaltensweisen weiterzugeben. Aber etwas, dass viel besser wirkt, hab ich selbst erst sehr spät wirklich verstanden.
Nicht im Kopf (da hatte ich es schon ein paar Mal gelesen), sondern in meinem Alltag auch spüre und bewusst umsetze.

Meine Präsenz verändert mehr als meine Worte.
Mehr als meine Ratschläge.
Mehr als jede gut gemeinte Intervention.

Und das gilt ganz besonders für unsere Kinder.

Wenn ein Kind seine Nerven verliert, sich nicht mehr regulieren kann, die Orientierung verliert oder emotional überflutet ist, dann: dann kommt deine tollen Ratschläge nicht mehr „an“.

In solchen Momenten hilft es selten, noch mehr zu erklären.
Noch mehr zu korrigieren.
Noch mehr „Das müsstest du jetzt eigentlich…“.

Was wirklich hilft, ist jemand, der da bleibt.
Ruhig. Ansprechbar.

Wir alle kennen das doch selbst.
Wenn unser Kopf voll ist, wenn wir aus dem Takt sind, dann brauchen wir keinen weiteren Input.
Wir brauchen einen Moment Sicherheit, an dem sich unser Nervensystem neu sortieren kann.

Präsenz heißt nicht, nichts zu tun.
Präsenz heißt, dem anderen kurz die Ruhe zu leihen, die er selbst gerade nicht herstellen kann.

Und ja, das ist der schwierige Teil.
Denn dafür muss ich zuerst bei mir bleiben.
Mich selbst regulieren.
Nicht ins Chaos des anderen hineinkippen und emotional mit schreien hinein ins Drama.

Wenn ich das schaffe, werde ich zur Insel.
Nicht zur Lösung.
Nicht zum Besserwisser.
Sondern zu einem ruhigen Punkt, an dem sich der andere wieder orientieren kann.

Und oft findet er den nächsten Schritt dann selbst.
Mit seinem eigenen Wissen.
In seinem eigenen Tempo.

Bleib gern hier, wenn du Ideen suchst, damit die Gedanken in deinem Kopf die Richtung ändern können.
Ich teile regelmäßig Gedanken aus dem therapeutischen Alltag, über Regulation, Beziehung und das Leben mit neurodiversen Kindern.
Und wenn du magst, schreib mir unten, wie sich Präsenz für dich anfühlt oder wo sie dir gerade schwerfällt.

ADHS
ELTERN
REGULATION

25/12/2025

Eltern fragen mich ganz oft, was wirklich wichtig ist für ihr ADHS Kind im Alltag. Welche zehn Punkte.

Und es ist verlockend, jetzt 20 richtige Verhaltensweisen weiterzugeben. Jetzt sag ich dir, was ich erst sehr spät wirklich verstanden.
Nicht im Kopf (da hatte ich es schon ein paar Mal gelesen), sondern in meinem Alltag auch spüre.

Meine Präsenz verändert mehr als meine Worte.
Mehr als meine Ratschläge.
Mehr als jede gut gemeinte Intervention.

Und das gilt ganz besonders für unsere Kinder.

Wenn ein Kind seine Nerven verliert, sich nicht mehr regulieren kann, die Orientierung verliert oder emotional überflutet ist, dann: dann kommt deine tollen Ratschläge nicht mehr „an“.

In solchen Momenten hilft es selten, noch mehr zu erklären.
Noch mehr zu korrigieren.
Noch mehr „Das müsstest du jetzt eigentlich…“.

Was wirklich hilft, ist jemand, der da bleibt.
Ruhig. Ansprechbar.

Wir alle kennen das doch selbst.
Wenn unser Kopf voll ist, wenn wir aus dem Takt sind, dann brauchen wir keinen weiteren Input.
Wir brauchen einen Moment Sicherheit, an dem sich unser Nervensystem neu sortieren kann.

Präsenz heißt nicht, nichts zu tun.
Präsenz heißt, dem anderen kurz die Ruhe zu leihen, die er selbst gerade nicht herstellen kann.

Und ja, das ist der schwierige Teil.
Denn dafür muss ich zuerst bei mir bleiben.
Mich selbst regulieren.
Nicht ins Chaos des anderen hineinkippen und emotional mit schreien hinein ins Drama.

Wenn ich das schaffe, werde ich zur Insel.
Nicht zur Lösung.
Nicht zum Besserwisser.
Sondern zu einem ruhigen Punkt, an dem sich der andere wieder orientieren kann.

Und oft findet er den nächsten Schritt dann selbst.
Mit seinem eigenen Wissen.
In seinem eigenen Tempo.

Bleib gern hier, wenn du Ideen suchst, damit die Gedanken in deinem Kopf die Richtung ändern können.
Ich teile regelmäßig Gedanken aus dem therapeutischen Alltag, über Regulation, Beziehung und das Leben mit neurodiversen Kindern.
Und wenn du magst, schreib mir unten, wie sich Präsenz für dich anfühlt oder wo sie dir gerade schwerfällt.

ADHS
ELTERN
REGULATION

22/12/2025

Es gibt so viele Sätze, die wir irgendwann einmal hätten hören müssen.
Von unseren Eltern. Von Lehrern. Von irgend jemand, der uns in unserem Leben begleitet hat.

Ich habe euch gefragt, welche Sätze euch gefehlt haben. Und ihr habt mir unglaublich viele geschickt.
Ich habe sie gesammelt. Zusammengefasst. Bewahrt.

Schreib „Lächeln“ in die Kommentare und ich schicken dir die Audiodateien.

Ein ganz einfacher Text nur eure Sätze.
All das, was ihr euch so sehr gewünscht hättet, dass es jemand zu euch sagt.

Warum als Audio?
Weil dein Gehirn solche Botschaften nutzen kann um neue Wege im Gehirn anzulegen.
Und ja, auch dann, wenn sie nicht von der Person kommen, von der du sie gebraucht hättest.
Dein Gehirn kann sie trotzdem annehmen.

Vielleicht hörst du sie abends.
Oder im Auto, einfach zwischendurch. Zwei Minuten. Immer wieder.

Vielleicht wird es einfach Zeit dir selbst zu erlauben, es endlich zu hören.

Du bist genau richtig so, wie du bist.

ADHS
SELBSTWERT
SÄTZEDIEDUHÖRENSOLLTEST

22/12/2025

„Geben Sie mir bitte schnell Ihr Passwort.“ - da schaltet mein Körper direkt um auf: Ich will hier weg.

Passwörter und ich, dass war noch nie eine gute Geschichte. Am laufenden Band muss ich neue anfordern und überhaupt wieso darf man nicht eins Passwort für alles haben? Aber ganz schlimm wird’s wenn mich jemand um mein Passwort bitte. Wie zum Beispiel der Pc Profi vor kurzem wissen wollte, was mein Email Passwort ist.

Für viele ist das ein ganz normaler Satz.
Für mein ADHS-Gehirn ist es ein kleiner Schockmoment.

Woran scheitert unser Gehirn in diesen Momenten?

Gestern wusstest du deinen PIN Code noch - aber jetzt hast du keine Chance dich zu erinnern?
So ein ADHS-Gehirn liebt es Informationen zustands- und kontextgebunden zu speichern und abzurufen.

Passwörter liegen selten als isolierte Fakten bereit.
Sie sind gekoppelt an
den Ort
das Gerät
die Handlung
die Routine
den Moment des Einloggens

Das Gehirn ruft sie nicht auf Kommando ab, sondern im Tun.

Kommt dann jemand von außen mit „mal schnell“, passiert neurobiologisch Folgendes:
Zeitdruck aktiviert das Stresssystem.
Stress blockiert die Verarbeitung.
Der Abruf bricht ein.

Das ist weder Dummheit noch Faulheit. Eventuell etwas chaotisch aber durchaus logisch. Unter Druck und mit der Angst zu scheitern wird die leichte Aufgabe plötzlich zum bedrohlichen Hindernis.

Und dann passiert das, was viele kennen:
Leere im Kopf.
Innere Panik.
Scham.

Leider auch in wichtigen Momenten wie bei Prüfungen oder wenn du wie ich, dem Pc Fachmann dein Passwort geben musst damit er das Problem beseitigen kann.

Kennst du dieses Moment? Wie gehst du damit um?

Wenn du dich wiederfindest und noch mehr über ADHS wissen willst, dann bleib gern hier für mehr Wissen und Austausch.

ADHS
ANGST
BLACKOUT
CODE

22/12/2025

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich eines Tages in „Ariel, die Meerjungfrau“ wiederfinden würde. Sie die für einen Menschen, den sie liebte, ihr Element verließ. Und ich vermute, in „Arielle, die Meerjungfrau 2“, nach der Hochzeit und mit Kindern, hätte ich mich viel schneller wiedererkannt. Wenn sie voller Sehnsucht auf das Meer blickt und die Momente der Schwerelosigkeit, des Eintauchens, der bunten Farben und der Freiheit herbeisehnt.

Bevor ich Kinder hatte, und das war mir gar nicht so bewusst, lebte ich vielmehr in einem Fluss. In meinem ganz eigenen Takt.

Mein Leben gehörte nicht irgendwelchen Konstrukten von Zeit oder Tabellen oder To-Dos an, es ergab sich viel natürlicher. Und ja ich lebte auch in einer Welt, in der Struktur vorhanden war, aber es gab genug Zeit für mich, an den Fluss zurückzukehren und darin zu verweilen und den Dingen nachzuhängen, die mein Geist so sehr liebt, und um mich darin aufzutanken.

Und es war mir nicht bewusst, als ich eine Familie gegründet habe, dass ich mich damit auch von diesem Fluss verabschieden muss.

Und dass ich, wenn, dann nur noch zurückkomme, um dort ein Picknick zu machen, aber dass ich nicht mehr darin eintauchen kann und mich nicht mehr daran auftanken kann. Das war mir wirklich nicht bewusst.

Dieser Fluss ist die Kraft meines Geistes, im Hier und Jetzt zu sein und sich der jeweiligen Energie anzupassen, um entweder zu verweilen oder zu arbeiten, etwas Kreatives zu schaffen oder etwas zu was Neuem zu verbinden und all die Dinge, die ich erlebt habe, neu zu sortieren und einzuordnen.

Und das Leben in diesem mir unnatürlichen Konstrukt führte vielmehr dazu, dass ich mich ganz oft sehr abgehackt fühlte. Nicht mehr ich selber, dass ich Dinge nicht zu Ende tun konnte und damit in der Luft hingen blieben oder am Boden zerbarsten in tausend Teile und ich irgendwann vor einem Scherbenhaufen stand.

Ich hätte jemand gebraucht, der mir dies alles erklärt und auch meinem Partner. Damit ich zurück gehe an diesen Fluss um mich aufzutanken für meine Zeit auf dem Land.

Wie war deine Reise als Mutter mit ADHS bisher? Kennst du diese Sehnsucht in deinem Flow zu leben? Dann bleib gern hier 🙂
ADHS
MUTTERSCHAFT
FLOW

20/12/2025

Meine Antwort als Therapeutin?

Manchmal trifft dich ein Satz völlig unvorbereitet.
So, dass du kurz innerlich kurz stockst.

„Wir haben doch alle ein bisschen ADHS.“

Und erst Minuten später merkst du, warum dich dieser Satz eigentlich so getroffen hat.

Was kann man hier antworten? Kurz und Bündig.

Hier kommen meine besten Antworten:

▪️wenn es jeder hat, warum muss ich es dir dann erklären?

▪️es geht nicht um ein Symptom, sondern um die Gesamtwirkung auf ein Leben.

▪️viele Menschen kennen einzelne Symptome. ADHS unterscheidet sich nicht in der Art, sondern in der Tiefe der Auswirkung, der Breite über mehrere Lebensbereiche hinweg und den Energiekosten, die das Funktionieren erfordert.

▪️Unordnung auf dem Schreibtisch ist nicht gleich ADHS. Sonst hätten 98 % der Bevölkerung eine Diagnose – inklusive deiner Katze.

▪️ ist nicht ‚ein bisschen abgelenkt‘ – es ist, als würdest du 20 Radiosender gleichzeitig empfangen. Und keiner spielt dein Lied.

▪️ist, als würdest du sagen: ‚Jeder hat ein bisschen Asthma – wenn er schnell rennt.‘ Nope.

▪️ADHS bedeutet nicht, dass du manchmal verträumt bist – es heißt, dein Gehirn schaltet mitten im Satz auf ein komplett anderes Thema um. Ohne dein Einverständnis.

▪️Nein!

Schreib in die Kommentare:
Was ist dein bester Konter auf gut gemeinte, aber unpassende Aussagen über ADHS?

Und wenn du ehrliche, alltagstaugliche Gedanken zu ADHS lesen willst,
bleib gern hier.

ADHS STRATEGIEN
ADHS DIAGNOSTIK
NEURODIVERGENZ
ADHS VERSTEHEN

20/12/2025

Manchmal trifft dich ein Satz völlig unvorbereitet.
So, dass du kurz innerlich kurz stockst.

„Wir haben doch alle ein bisschen ADHS.“

Und erst Minuten später merkst du, warum dich dieser Satz eigentlich so getroffen hat.

Es geht dabei nicht darum, andere Meinungen nicht auszuhalten. Aber was kann man hier antworten? Kurz und Bündig.

ADHS ist kein Charakterzug. Kein „oh, sie ist bisschen-chaotisch“.
Mehr als eine Modediagnose.

Wenn man ADHS pauschalisiert, wird die Belastung, die im Alltag damit einhergehen unsichtbar.
Der Aufwand. Die Erschöpfung. Die Strategien, die niemand sieht. Und das Gefühl, wie das ist, wenn man erst viel zu spät erfährt, warum man so tickt.

Genau deshalb möchte ich hier mit dir gemeinsam Antworten sammeln.
Damit du das nächste Mal, wenn du diesen Satz hörst, schlagfertige Antworten einfallen, die dir den Rücken stärken.

Konter, die Grenzen setzen, ohne zu verletzen.
Sätze, die klar machen: Nein nicht jeder hat ein bisschen ADHD.

▪️wenn es jeder hat, warum muss ich es dir dann erklären?
▪️es geht nicht um ein Symptom, sondern um die Gesamtwirkung auf ein Leben.
▪️viele Menschen kennen einzelne Symptome. ADHS unterscheidet sich nicht in der Art, sondern in der Tiefe der Auswirkung, der Breite über mehrere Lebensbereiche hinweg und den Energiekosten, die das Funktionieren erfordert.

Schreib in die Kommentare:
Was ist dein bester Konter auf gut gemeinte, aber unpassende Aussagen über ADHS?

Und wenn du ehrliche, alltagstaugliche Gedanken zu ADHS lesen willst,
bleib gern hier.

ADHS STRATEGIEN
ADHS DIAGNOSTIK
NEURODIVERGENZ
ADHS VERSTEHEN

19/12/2025

Meine Antwort als Therapeutin?

Manchmal trifft dich ein Satz völlig unvorbereitet.
So, dass du kurz innerlich kurz stockst.

„Wir haben doch alle ein bisschen ADHS.“

Und erst Minuten später merkst du, warum dich dieser Satz eigentlich so getroffen hat.

Es geht dabei nicht darum, andere Meinungen nicht auszuhalten. Es geht darum, dass diese Sätze etwas unsichtbar machen, das mehr Sichtbarkeit braucht.

ADHS ist kein Charakterzug. Kein "oh, sie ist bisschen-chaotisch".
Mehr als eine Modediagnose.

Wenn man ADHS pauschalisiert, werden die Einschränkungen, die im Alltag damit einhergehen unsichtbar.
Der Aufwand. Die Erschöpfung. Die Strategien, die niemand sieht. Und das Gefühl, wie das ist, wenn man erst viel zu spät erfährt, warum man so tickt.

Genau deshalb möchte ich hier etwas sammeln.
Damit du das nächste Mal, wenn du diesen Satz hörst, schlagfertige Antworten einfallen, die dir den Rücken stärken.

Konter, die Grenzen setzen, ohne zu verletzen.
Sätze, die klar machen: Das ist nicht witzig.

Hier kommen meine besten Antworten:

▪️wenn es jeder hat, warum muss ich es dir dann erklären?
▪️es geht nicht um ein Symptom, sondern um die gesantwirkung auf ein Leben.
▪️viele Menschen kennen einzelne Symptome. ADHS unterscheidet sich nicht in der Art, sondern in der Tiefe der Auswirkung, der Breite über mehrere Lebensbereiche hinweg und den Energiekosten, die das Funktionieren erfordert.

Schreib in die Kommentare:
Was ist dein bester Konter auf gut gemeinte, aber absurde Aussagen über ADHS?

Und wenn du ehrliche, alltagstaugliche Gedanken zu ADHS lesen willst,
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