30/12/2025
Dezember.
Natürlich schaue ich zurück und denke zuerst:
Da war gar nicht so viel Schönes dieses Jahr mehr so „funktionieren“.
Und dann halte ich kurz inne.
Stopp. Das stimmt nicht.
Es war viel Schönes da.
Mehr, als ich mir am Anfang des Jahres gewünscht hätte.
Nur war mein Kopf nicht immer dabei.
Oft war ich schon im Morgen.
Oder noch im Gestern.
Gedanklich einen Schritt zu früh oder zu spät.
Ich merke das immer wieder, auch wenn mir etwas wichtig ist:
Mein Kopf springt schneller weiter, als mein Herz nachkommen kann.
Vielleicht ist das der Punkt.
Schönes braucht Zeit.
Muße.
Raum, um es zu verdauen, zu integrieren, wirklich aufzunehmen.
Nicht nur erleben, sondern auch einsacken lassen.
Kurz bleiben.
Spüren: Das war gut.
Ich glaube, ich darf mir genau dafür mehr Zeit nehmen.
Nicht, um noch mehr Schönes zu produzieren.
Sondern um das, was schon da war, wirklich bei mir ankommen zu lassen.
Wie wär’s, wenn wir nächstes Jahr gemeinsam unsere Neurodivergenz noch etwas mehr entdecken? Bleib gern hier und folge mir zu mehr Wissen rund um ADHS
ADHS
RUHE
SCHÖNHEIT
2026