Dr. Michael Spitzbart

Dr. Michael Spitzbart Arzt, Autor, Keynote-Speaker, Journalist (VDZV)

23/01/2026

Es gibt etwas, das mich immer wieder berührt, wenn ich ältere Paare sehe, die seit vielen Jahren zusammen sind. Nicht, weil alles perfekt wirkt, sondern weil man spürt, dass da etwas gewachsen ist. Über Zeit. Über Krisen. Über Phasen, in denen es sicher nicht immer leicht war.

Gerade in einer Gesellschaft, in der vieles schnell austauschbar geworden ist. Wenn es schwierig wird, wird gewechselt. Beziehungen werden manchmal behandelt wie ein kaputtes Kleidungsstück. Die Ansprüche an den Partner sind hoch, auf beiden Seiten, während die Bereitschaft, an etwas zu arbeiten, oft geringer geworden ist.

Darum geht es mir nicht um jung oder alt. Es gibt glückliche Paare in jedem Alter. Aber es gibt auch viele Beziehungen, die bestehen bleiben, nicht aus Liebe, sondern aus Gewohnheit. Gewohnheit ist ein starker Klebstoff. Man bleibt zusammen aus Angst vor Veränderung, wegen finanzieller Gründe, wegen des Umfelds oder weil man nicht weiß, was sonst kommen soll. Und nicht selten leidet dabei mindestens einer.

Dann lohnt es sich, innezuhalten und sich ehrlich zu fragen:
Bin ich glücklich mit dem Menschen, mit dem ich lebe?
Bin ich glücklich an dem Ort, an dem ich bin?
Bin ich glücklich mit dem, was ich täglich tue?

Diese Fragen sind unbequem, aber wichtig. Denn Gesundheit hat nicht nur mit Ernährung, Bewegung oder Blutwerten zu tun, sondern auch mit innerer Stimmigkeit. Mit dem Gefühl, am richtigen Platz zu sein.

Nicht Perfektion, sondern die Entscheidung, immer wieder hinzuschauen und dranzubleiben.

Liebe Freunde,es gibt auf Facebook eine Gruppe mit inzwischen über 20.000 Mitgliedern, die meinen Namen trägt und in der...
22/01/2026

Liebe Freunde,

es gibt auf Facebook eine Gruppe mit inzwischen über 20.000 Mitgliedern, die meinen Namen trägt und in der Inhalte rund um meine Arbeit geteilt werden:

https://www.facebook.com/share/g/1AoGYPr9cb/?mibextid=wwXIfr

Ich habe mir das eine Zeit lang angesehen, weil ich grundsätzlich nichts dagegen habe, wenn mein Wissen weitergetragen wird. Im Gegenteil: Wenn Menschen meine Videos teilen oder Inhalte weiterverbreiten – idealerweise mit Verweis auf die Originalquelle – dann freut mich das.

Was für mich aber eine klare Grenze überschreitet, ist Folgendes: In dieser Gruppe wird zunehmend der Eindruck erweckt, sie sei offiziell von mir oder stünde in meinem Auftrag. Teilweise wird sogar in meinem Namen gesprochen.

Das ist nicht akzeptabel.

Ich stelle deshalb hiermit unmissverständlich klar:
Diese Facebook-Gruppe steht in keinerlei Verbindung zu mir. Sie wird weder von mir betrieben noch autorisiert, und ich trage keinerlei Verantwortung für die dort verbreiteten Inhalte oder Aussagen.

Sich als mich auszugeben oder meinen Namen zu benutzen, um eigene Meinungen oder Botschaften zu verbreiten, ist keine Fan-Aktivität mehr, sondern eine Grenzüberschreitung. Juristisch nennt man das Identitätsmissbrauch.

Aus diesem Grund werde ich in dieser Angelegenheit nun rechtliche Schritte einleiten, damit hier wieder klare Verhältnisse herrschen.

Noch einmal, damit es keine Missverständnisse gibt:
Inhalte teilen – gerne. Verlinken auf meine offiziellen Kanäle – sehr gerne.

Sich als mich ausgeben oder in meinem Namen sprechen – nein.

Danke für euer Verständnis.

Steuergelder für Meinungseinfalt
20/01/2026

Steuergelder für Meinungseinfalt

19/01/2026

3 Gründe warum es Frauen schwerer beim Eiweißaufbau haben.

18/01/2026

Immer wieder kommt die Frage auf, welche Menschen mich eigentlich inspirieren. Welche Vorbilder ich habe. Und eine Antwort fällt mir dabei besonders leicht: Monika Gruber.

Nicht, weil sie laut ist, sondern weil sie Haltung hat. Weil sie den Mund aufmacht, wenn es unbequem wird. Weil sie den Finger in die Wunde legt, ohne dabei bitter zu sein. Und dabei eine Meisterin der wohl schwersten Disziplin ist: Menschen zum Lachen zu bringen. Nicht oberflächlich. Sondern mit Herz & Seele. Aber vor allem schätze ich sie, weil sie sich trotz Erfolg und Öffentlichkeit eines bewahrt hat: ihre Normalität.

Vielleicht liegt genau darin ihre Stärke. Aufgewachsen auf dem Bauernhof, mit dem, was man einen gesunden Hausverstand nennt. Erdung, Klarheit, ein feines Gespür für richtig und falsch. Das kann man nicht studieren, das lebt man. Menschen wie sie laufen nicht jedem Zeitgeist hinterher, sie bleiben stehen, wenn andere mitlaufen.

Davon bräuchten wir mehr. Menschen mit Rückgrat, Mut und innerer Klarheit. Für die Freundschaft, die Gespräche und die gemeinsamen Momente bin ich sehr dankbar.

Danke Monika! .gruber.official

17/01/2026

Panikattacken - so können sie entstehen.

16/01/2026

Süß ist kein Laster, sondern ein uralter Reflex.
Die Natur belohnt Süßes, weil es früher extrem selten war.
Unser Hormonsystem tickt noch genauso wie damals – nur ist Zucker heute überall.

Das Problem ist nicht der Mensch.
Das Problem ist die ständige Verfügbarkeit.

Statt über Diäten nachzudenken, macht es mehr Sinn, den Geschmack neu zu justieren. Schon nach etwa 14 Tagen ohne Süßes stellt sich das Geschmacksempfinden um. Was vorher als Genuss galt, wirkt plötzlich unangenehm süß.

Das ist kein Verzicht.
Das ist eine Umstellung.

Gesunde Ernährung heißt nicht, etwas „durchzuhalten“.
Sie sollte zur eigenen Lebensweise passen, langfristig guttun und Freude machen.

Nicht die Diät entscheidet.
Sondern die Gewohnheit.

15/01/2026

Machen Diäten Sinn? Kurzfristig vielleicht. Langfristig in den allermeisten Fällen nicht. Und genau darin liegt das eigentliche Problem. Schon das Wort „Diät“ ist bei uns negativ belegt. Es klingt nach Verzicht, nach Disziplin, nach etwas, das man „durchhalten“ muss. Dabei bedeutet Diät ursprünglich nichts anderes als Ernährungsform.

Eine Ernährungsform sollte so gestaltet sein, dass sie langfristig gesund ist und sich nicht wie eine dauerhafte Einschränkung anfühlt. Genau daran scheitern die meisten Diäten. Sie funktionieren vielleicht ein paar Wochen, manchmal auch ein paar Monate, aber sie verlangen immer einen Kampf gegen sich selbst. Und diesen Kampf verliert man irgendwann.

Man kann sein Leben bewusst gestalten, vielleicht für eine Woche oder zwei. Danach übernimmt das Unterbewusstsein. Und dort sitzen die alten Programme, die viel stärker sind als jeder gute Vorsatz. Glaubenssätze wie „Iss den Teller leer“, „Nichts verschwenden“ oder „Süßes gehört einfach dazu“ stammen oft noch aus ganz anderen Zeiten, wirken aber bis heute – und steuern unser Verhalten, ohne dass wir es merken.

Deshalb geht es nicht um die nächste Diät, sondern um eine nachhaltige Veränderung von Gewohnheiten. Um eine Ernährungsform, die den Körper versorgt, statt ihn zu stressen. Eine, die nicht ständig Willenskraft erfordert, sondern sich mit der Zeit selbstverständlich anfühlt. Gesundheit entsteht nicht durch kurzfristige Aktionen, sondern durch viele kleine Entscheidungen, die über Jahre hinweg getroffen werden.

In meinen Seminaren und in der Masterclass zeigt sich immer wieder: Ernährung ist nur ein Teil des Ganzen. Bewegung, eine ausreichende Eiweiß- und Mikronährstoffversorgung sowie ein ausgeglichenes Nervensystem gehören immer dazu. Erst wenn diese Bausteine zusammenspielen, kann der Körper in seine natürliche Regulation zurückfinden.

Eine gute Ernährungsform fühlt sich irgendwann nicht mehr wie Verzicht an. Sie wird zur Gewohnheit. Und genau dann beginnt echte, stabile Gesundheit.

In der klassischen Medizin lernen wir unzählige Krankheiten.Symptome, Leitlinien, Medikamente. Was wir kaum lernen, ist ...
14/01/2026

In der klassischen Medizin lernen wir unzählige Krankheiten.
Symptome, Leitlinien, Medikamente. Was wir kaum lernen, ist Gesundheit.

Wir lernen, was passiert, wenn etwas kaputtgeht – aber nicht, was ein System stabil, belastbar und lebendig hält. Gesundheit ist kein Zustand, der einfach da ist, solange man „nichts hat“.
Gesundheit ist ein aktiver Prozess.

Ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Mikronährstoffen, Eiweiß, Bewegung, Schlaf, Nervensystem, Hormonen und seelischer Balance.

Aus meiner jahrzehntelangen ärztlichen Erfahrung und aus unzähligen Gesprächen, Seminaren und Auswertungen weiß ich: Viele Menschen haben „normale“ Blutwerte und fühlen sich trotzdem müde, kraftlos, innerlich leer oder dauerhaft erschöpft.

Sie gelten nicht als krank – aber sie sind auch nicht gesund.

Die Medizin greift oft erst ein, wenn das System bereits laut schreit. Wenn Diagnosen gestellt werden können. Wenn Medikamente verordnet werden dürfen.

Doch lange davor ist meist schon irgendwo eine Handbremse angezogen. Ein Mangel. Dauerstress. Eine stille Entzündung. Ein überlastetes Nervensystem.

Meine Medizin setzt früher an. Nicht bei der Krankheit – sondern bei dem, was Gesundheit überhaupt erst möglich macht.

Denn wenn das Essenzielle stimmt, werden viele Medikamente überflüssig. Und Lebensenergie, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude kommen oft ganz von allein zurück.

14/01/2026

Keto – Teil 3: Zurück auf Werkseinstellung

Die ketogene Ernährung ist keine Mode, sondern die ursprüngliche Werkseinstellung unseres Stoffwechsels. In der Ketose läuft der Körper weitgehend zuckerfrei und nutzt Ketonkörper als Energiequelle. Genau das hat weitreichende Effekte.

Krebszellen leben fast ausschließlich von Zucker. Wird dieser Brennstoff entzogen, verlieren sie einen entscheidenden Wachstumsvorteil. Ähnliches gilt für viele chronisch-entzündliche Erkrankungen, bei denen ein dauerhaft erhöhter Blutzucker und Insulinspiegel das Feuer am Laufen halten.

Auch das Gehirn profitiert. Entgegen eines weit verbreiteten Mythos braucht das Gehirn keinen Zucker. Ketonkörper sind ein hoch effizienter Treibstoff für Nervenzellen. In der Praxis zeigen sich deshalb positive Effekte bei Epilepsie, Psychosen, Schizophrenie, Tourette-Syndrom – und sogar bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz. Es gibt eindrucksvolle Beobachtungen, bei denen Menschen in der Ketose geistig wieder klarer wurden und erneut aktiv am Alltag teilnehmen konnten.

Ketogen heißt nicht „für immer“, sondern gezielt. Für viele ist eine zeitlich begrenzte Phase ein wirksamer Reset für Stoffwechsel, Immunsystem und Gehirn. Weniger Zucker, weniger Entzündung, mehr Klarheit – körperlich wie mental.

13/01/2026

Fruktose, Weizen, Mehl – das sind aus meiner Sicht die großen Entzündungstreiber unserer Zeit.
Nicht, weil sie „böse“ sind, sondern weil sie evolutionär die absolute Ausnahme waren.

Es gab keinen Bäcker an jeder Ecke.
Honig war ein seltener Glücksfall, vielleicht ein- oder zweimal im Jahr.
Heute ist Zucker permanent verfügbar – und überfordert unseren Stoffwechsel.

Darum halte ich es für sinnvoll, den Körper einmal im Jahr auf Werkseinstellung zurückzusetzen.
Ketogen, für einige Wochen. Manche bleiben länger dabei, weil sie spüren, wie gut es ihnen tut.

Nicht als Ideologie.
Sondern als Rückkehr zur Biologie.

12/01/2026

In den USA wurde die Ernährungspyramide neu gedacht. Endlich. Die Frage bleibt: Was ist denn nun die richtige Ernährungsform?

Die gibt es nicht. Zumindest nicht für jeden gleich.
Aus jahrzehntelanger Praxiserfahrung zeigt sich jedoch immer wieder: Eine ketogene Ernährung kann sehr positive Effekte haben. Nicht als Dauerzustand, sondern als gezielter Reset.

Sechs Wochen im Jahr reichen oft aus, um den Stoffwechsel zurück in seine ursprüngliche Einstellung zu bringen, Entzündungen zu senken und Insulinresistenz zu durchbrechen. Danach ist vieles wieder möglich – bewusster, stabiler, gesünder.

Ernährung ist kein Glaubenssystem. Sie ist Biologie.

Adresse

Nößlthal 12
Pöndorf
4891

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
Dienstag 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+43768421601

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