Irene Kainz

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Ich begleite Eltern in dabei, ihr wahres Potenzial zu leben, damit ihre Kinder einfach nur zuschauen müssen, um es für sich selbst zu lernen.

Schule ist für Kinder viel schlimmer als Social Media!Gerade habe ich bei Peter Gray folgenden Artikel gelesen, den er g...
01/02/2026

Schule ist für Kinder viel schlimmer als Social Media!

Gerade habe ich bei Peter Gray folgenden Artikel gelesen, den er geteilt hat:

https://unpublishablepapers.substack.com/p/school-is-way-worse-for-kids-than?fbclid=IwZnRzaAPr9x1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEeDVaOjM_y95NfcvAhj380FS0JPb_-dnvwyVJMv3cUENMMFQKihlQAHgCveD8_aem_acuhidMUkOBTJ4jnfaubdA

Ich habenden Artikel von ChatGPT auf Deutsch übersetzen lassen. 👇

(Ich selber hab natürlich auch eine Meinung dazu - ich nehme an, ich werde in der nächsten Zeit auch mal einen Text dazu verfassen. Aber erst muss ich noch den Teil 4 zu meinem 2016 schreiben - hab ich ja versprochen. Ich muss übrigens schmunzeln: das Thema, das hier jetzt kommt 👇, findet sich - anders, aber doch auch ähnlich - in diesem noch ausstehenden Text von über 2016. 😅 Ich liebe „Zufälle“….🧡)

(Ach - und noch was: Ja, Substack!
Wenn Du mit den Meta-Plattformen nicht mehr zufrieden bist, dann schau doch mal auf Substack.
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So, jetzt aber zum übersetzten Artikel von Eli Stark-Elster. 👇

Schule ist für Kinder viel schlimmer als Social Media

Über den Aufbau einer Welt, die Kinder nicht gestresst, ängstlich und traurig macht

ELI STARK-ELSTER
29. Januar 2026

In den letzten Monaten haben die Regierungen von Australien, Frankreich, Dänemark, Indien, England, Norwegen, Spanien und den Vereinigten Staaten Gesetze eingeführt, vorgeschlagen oder diskutiert, die Jugendlichen den Zugang zu sozialen Medien verbieten sollen – wegen ihrer angeblichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit junger Menschen. Gleichzeitig begannen öffentliche Medien zu realisieren, dass die meisten Wissenschaftler:innen sozialen Medien kaum oder gar keine negativen gesundheitlichen Effekte zuschreiben. Zu wenig, vielleicht zu spät.¹

Aber wie die Politiker:innen hinter dieser Gesetzeswelle wollen wir die Evidenz kurz ignorieren. Mehr noch: Ich möchte mir ein paar Daten einfach ausdenken.

Zum Beispiel:
Wusstest du, dass tägliche Social-Media-Nutzung die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind Suizid begeht, um 12–18 % erhöht? Oder dass Jugendliche deutlich häufiger wegen psychiatrischer Probleme in der Notaufnahme landen, wenn sie einen Instagram-Account haben? Oder dass die Nutzung sozialer Medien – ab einer bestimmten Schwelle – exponentiell mit schlechterem Schlaf, geringerem Wohlbefinden und stärkeren psychischen Symptomen korreliert?

Wenn all das für soziale Medien zuträfe – und noch einmal: nichts davon tut es – dann wären wir uns sofort einig: Menschen unter etwa 16 sollten keinen Zugang zu Plattformen wie Instagram oder Snapchat haben. Stell dir vor, du würdest deinem Kind erlauben, Teil eines Systems zu sein, das es um 12–18 % suizidgefährdeter macht. Das wäre Wahnsinn. Niemand würde sein Kind in die Nähe eines solchen Systems lassen, und die Öffentlichkeit würde protestieren, bis es endgültig abgeschafft wäre.

Großartig.
Dann schaffen wir also die Schule ab.



Ich mag keine Montage

Ja, es gibt eine offensichtliche Wendung – denn all die oben genannten Daten stimmen tatsächlich. Nur eben nicht für Social Media, sondern für Schule. Das moderne Bildungssystem ist wahrscheinlich die größte einzelne Bedrohung für die psychische Gesundheit von Kindern. Zumindest ist die Evidenz für seine negativen Effekte eindeutig – im Gegensatz zu der für soziale Medien.

Die erste Statistik ist dabei die belastendste. Im März 2020 kam COVID, und Schüler:innen gingen nicht mehr zur Schule. Allgemein gilt COVID als verheerend für die psychische Gesundheit junger Menschen. Doch als Kinder nicht mehr zur Schule gingen, geschah etwas Bemerkenswertes: Die Suizidraten sanken drastisch und blieben den ganzen Sommer über niedrig. Im Herbst – als die meisten Schulen wieder Präsenzunterricht aufnahmen – begannen Jugendliche wieder, sich das Leben zu nehmen.

Diese Entwicklung ist in der unten beschriebenen Grafik zu sehen. Sie zeigt die Suizidraten relativ zu den Monaten vor und nach der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. Die Linie in der Mitte markiert diesen Zeitpunkt. Panel A zeigt Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, Panel B junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren.

Abbildung 6 aus Hansen et al., 2022

Bei jungen Erwachsenen hatte die Rückkehr zur Präsenzlehre keinen Effekt auf die Suizidraten. Bei Jugendlichen hingegen schon – und zwar deutlich.

Diese COVID-Daten – oder genauer: die Effekte des Entkommens aus der Schule und der Rückkehr in sie – sind extrem aufschlussreich. Die Veränderungen betreffen spezifisch jene Jugendlichen, die wieder zur Schule gingen, nicht ihre Altersgenossen, die zu Hause blieben. Das ist Kausalität, nicht bloße Korrelation.

Aber auch die Korrelationen sind interessant. Seit Jahrzehnten beobachten Forscher:innen sogenannte Kalendereffekte bei Suiziden und psychischen Notfällen von Kindern. Von 1990 bis 2019 sanken die Suizidraten junger Menschen im Sommer immer deutlich ab und stiegen im September wieder stark an. Erwachsene zeigen dieses Muster nicht.

Abbildung 2 aus Hansen et al., 2022

Auch in England steigen stressbedingte Notaufnahmen während der Schulzeit und sinken in den Ferien. Das gilt für Mädchen und Jungen über mehrere Jahre hinweg. Die unten beschriebene Grafik zeigt die Daten von 2017–2018.

Abbildung 1 aus Blackburn et al., 2021

Abseits dieser klinischen Daten sagen Kinder selbst sehr klar, dass sie Schule stressiger finden als fast alles andere in ihrem Leben. Eine Studie mit 2.000 englischen Sekundarschüler:innen ergab, dass etwa die Hälfte wegen Angst schon einmal den Unterricht geschwänzt hatte. Eine Pew-Umfrage von 2018 zeigte: 88 % empfanden schulischen Leistungsdruck als belastend; nur 28 % nannten sozialen Anpassungsdruck.

Kurz gesagt: Schule ist so belastend, dass sie Kinder zuverlässig dazu bringt, sich zu Hause zu verstecken, die Notaufnahme aufzusuchen – oder sich das Leben zu nehmen. Diese Datenlage ist seit Jahren eindeutig.



Danke, Obama

Die negativen Effekte der Schule stagnieren jedoch nicht – sie haben sich verschärft. 2009 nannten nur 43 % der Jugendlichen Schule als bedeutende Stressquelle. 2013 hatte sich dieser Anteil fast verdoppelt. Ab 2024 lag schulischer Leistungsdruck weiterhin bei rund 70 %.

Genau in dem Zeitraum dieses Anstiegs schnellten auch die Suizidraten bei 15- bis 19-Jährigen in die Höhe.

(Grafik nach Peter Gray)

Der Einbruch der psychischen Gesundheit Jugendlicher um 2012 ist gut dokumentiert und wird meist auf Social Media und Smartphones zurückgeführt – prominent vertreten durch Jonathan Haidt in The Anxious Generation. Doch diese Interpretation macht mich skeptisch.

Wenn Social Media der Hauptfaktor wäre, müssten Jugendliche mehr Stress wegen Aussehen oder sozialem Status berichten. Doch das tun sie nicht. Stattdessen berichten sie mehr Stress wegen Schule – besonders Mädchen, also genau jene Gruppe, die laut Haidt am stärksten von Social Media betroffen sein soll.

Um diese Hypothese ernst zu nehmen, braucht es jedoch einen strukturellen Umbruch im Schulsystem um 2012. Und den gab es: die Einführung der Common Core Standards.

Common Core sollte nationale Bildungsstandards vereinheitlichen und war bekannt für seine hohe kognitive Belastung. Eine Folge war deutlich mehr Hausaufgaben und weniger soziale Zeit. Pew-Daten zeigen klar, dass sich die Zeitverwendung zwischen 2003–2006 und 2014–2017 massiv verschob.

Eltern berichteten 2013 zu 63 %, dass ihre Kinder „sehr viel Stress“ wegen der Hausaufgaben hätten. Studien zeigen zudem: Der Effekt von Hausaufgaben auf psychische Gesundheit ist nicht linear – ab einem gewissen Punkt explodieren die negativen Auswirkungen.

Ich behaupte nicht, dass Common Core allein die Ursache ist. Wie Tyler Cowen anmerkte, ist es absurd, komplexe Phänomene auf eine einzige Ursache zu reduzieren. Aber es ist auffällig, dass die Stimmen der Kinder selbst weitgehend ignoriert werden. Sie nennen Schule, nicht Social Media, als Hauptstressfaktor.

Vielleicht sollten wir ihnen zuhören.



Außergewöhnliche Maßnahmen brauchen außergewöhnliche Beweise

Ist Social Media völlig harmlos? Vielleicht nicht. Aber wir wissen es schlicht nicht genau. Die meisten Studien unterscheiden nicht zwischen sehr unterschiedlichen Nutzungsarten – Chatten mit Freund:innen vs. algorithmisches Doomscrolling. Beides wird als „Screen Time“ gemessen.

Die vorhandenen Daten sind widersprüchlich. Manche Studien finden leichte negative Effekte bei ohnehin vulnerablen Mädchen, andere keinerlei Zusammenhang. Pew-Daten zeigen sogar mehr positive als negative Erfahrungen.

Wenn Social Media wirklich der planetengroße Drache wäre, den Haidt beschreibt, gäbe es klare Evidenz und wissenschaftlichen Konsens. Den gibt es nicht. Bei Schule hingegen schon.

Mein Bauchgefühl sagt: Algorithmische Feeds sind problematisch, soziale Interaktion eher nicht. Vielleicht sollten wir genau dort regulieren – statt pauschal zu verbieten.

Selbst wenn Social Media schadet, ist ein Totalverbot für Kinder eine extreme Maßnahme ohne solide Grundlage. Was wir sicher wissen: Schule ist massiv belastend.



Was tun?

Warum redet niemand darüber? Weil einfache Probleme einfache Feindbilder brauchen. Social Media ist greifbar. Schule nicht.

Doch Wissenschaftler:innen haben einfache, evidenzbasierte Maßnahmen identifiziert:

1. Späterer Schulbeginn

Spätere Startzeiten → mehr Schlaf → bessere psychische Gesundheit und bessere Leistungen.

2. Weniger Hausaufgaben

Hausaufgaben sind der größte Stressfaktor. Eine Reduktion könnte überproportional positive Effekte haben.

3. Mehr Pausen und Bewegung

Recess und Mittagspausen wurden seit Jahrzehnten gekürzt – entgegen klarer Evidenz für ihre Vorteile.



Fazit

Diese kleinen Änderungen könnten große Effekte haben. Aber letztlich ist Schule als System das Problem. Kinder sind nicht dafür gemacht, unter Dauerüberwachung zu funktionieren – sie sind fürs Spielen, Entdecken und soziale Nähe gemacht.

Social-Media-Verbote sind nur ein weiterer Ziegel in der Mauer. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, sollten wir anfangen, den Menschen zuzuhören, die wir in dieses System gesteckt haben: den Kindern.

On building a world that doesn’t make children stressed, anxious, and sad

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Gestern ist noch jemand in AMPLIFY gehüpft, meine Jahresbegleitung, wo du die Kapazitäten deines Nervensystems im Bezug auf Geld trainieren kannst und du gleichzeitig auch Geld in ein vollautomatisiertes Tradingkonto legst, damit sich das auch gleichzeitig amplifien kann.

Real Life. Kein abgehobenes und bequemes Moral-Getue.

Der erste Call war schon. Es zahlt sich natürlich trotzdem immer noch mehr als aus.

Schreib mir für die Details…
Am besten gleich auf Telegram

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Raabs An Der Thaya
1120

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