30/12/2025
Gemeinsam für einen sicheren und verantwortungsvollen Jahreswechsel 🎆
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, das Österreichische Rote Kreuz und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband warnen eindringlich vor den Risiken von Feuerwerk und Böllern, insbesondere in der Silvesternacht. Schwere Verletzungen und Brände – häufig ausgelöst durch illegale und hochgefährliche Knallkörper – sind immer wieder die Folge. Zudem belasten Lärm und Rauch Menschen, Tiere und Umwelt erheblich.
Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes, betont:
„Wir behandeln Jahr für Jahr Menschen mit schweren Hand- oder Augenverletzungen sowie Hörschäden. Besonders problematisch sind illegale Böller, deren Sprengkraft oft weit über das hinausgeht, was privat erlaubt ist. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten wäre es sinnvoller, dieses Geld als Spende für Menschen in sozialen Notlagen einzusetzen.“
Auch Robert Mayer, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, warnt:
„Rund um die Silvesternacht verzeichnen Österreichs Feuerwehren in der Regel mehr Einsätze als an anderen Tagen. Dazu zählen auch zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen. Schon ein kleiner Funke kann großen Schaden anrichten – die Wirkung vieler Knallkörper wird häufig unterschätzt.“
Neben den akuten Gefahren für Menschen leiden auch Umwelt und Tiere unter dem Feuerwerk. Rauch und Feinstaub verschlechtern die Luftqualität und belasten insbesondere Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis. Haus- und Wildtiere geraten durch die lauten Explosionen in Panik, fliehen oder verletzen sich.
Am sichersten sei es daher, auf Feuerwerk und Böller zu verzichten, sind sich die drei Organisationen einig. Leisere Alternativen wie Licht- oder Lasershows bieten ein ebenso stimmungsvolles, aber deutlich unbedenklicheres Erlebnis. „Unser Appell ist klar: weniger Gefahr, weniger Umweltverschmutzung und Tierleid – und mehr Sicherheit für alle“, so Greenpeace-Sprecherin Bittner. 🌳🐾🎇