01/01/2026
Mit 318 Alarmen in Niederösterreich stieg die Anzahl der Rettungseinsätze zwischen 20.00 und 06.00 Uhr früh um fast 13 Prozent. Waren es voriges Jahr noch 282 Einsätze, mussten die NÖ Rettungsteams von Rotem Kreuz, Arbeitersamariterbund, Johanniter-Unfall-Hilfe, dem SMD und der Christophorus Flugrettung etwas häufiger in dieser Nacht ausrücken. Acht Menschen wurden durch Böller oder Feuerwerkskörper verletzt, das ist um eine Person mehr als im Vorjahr.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten 812 Anrufe – darunter 329 Notrufe, 178 telefonische Gesundheitsberatungen sowie zahlreiche weitere Beratungen und Auskünfte.
Die Zusammenarbeit mit allen Partnerorganisationen funktionierte auch in dieser Nacht wieder sehr gut – wie im gesamten abgelaufenen Jahr. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an den Feiertagen – besonders auch zu Silvester – im Einsatz waren und damit zur Sicherheit in Niederösterreich beitragen.
Mehr Arbeit zum Jahreswechsel: Notruf NÖ meldete in der Nacht auf den 1. Jänner ein leichtes Einsatzplus, die Feuerwehr wurde sogar mehr als doppelt so oft alarmiert wie im Vorjahr. Hauptgrund waren zahlreiche Brände, ausgelöst durch Feuerwerkskörper. Kurz nach Mitternacht wurde so etwa eine Gartenhecke in Ebreichsdorf (Bezirk Baden) in Brand gesetzt. Ein daneben parkendes Auto wurde dabei zerstört.
Acht Menschen wurden laut Notruf NÖ durch Böller verletzt. Außerdem stieg die Zahl der Patientinnen und Patienten, die nach Stürzen oder übermäßigem Alkoholkonsum versorgt werden mussten.