18/02/2026
Österreich hat keinen Pflegemangel - es braucht nur einen Anruf
Was wäre, wenn Freie Wohlfahrt bestehend aus Caritas, Hilfswerk, Volkshilfe, Rotes Kreuz, Diakonie und Freiberufliche Pflegefachpersonen nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander?
1️⃣ Versorgungssicherheit:
Freiberufliche DGKP springen dort ein, wo Trägerdienste an Kapazitätsgrenzen stoßen – kurzfristig, flexibel, ohne Fixkosten. Kein Patient wartet, weil kein Dienst verfügbar ist.
2️⃣ Flächendeckung:
Im ländlichen Raum entstehen Lücken, die große Organisationen kaum wirtschaftlich schließen können. Freiberufliche leben und arbeiten vor Ort. Sie sind die Nahversorgung der Pflege.
3️⃣ Fachkräfte zurückholen:
Tausende DGKP haben dem System den Rücken gekehrt – nicht dem Beruf. Freiberuflichkeit holt dieses Wissen und diese Erfahrung zurück in den Pflegesektor. Und hält es dort, weil Selbstständigkeit Autonomie, Sinn und faire Bedingungen bietet, die ein Dienstvertrag nicht liefern kann.
4️⃣ Entlastung:
Personalausfälle durch Krankheit, Urlaub oder Fluktuation können Freiberufliche gezielt abfedern – ohne dass bestehende Teams dauerhaft an der Belastungsgrenze arbeiten.
5️⃣ Spezialisierung:
Wundmanagement, Palliativpflege, Demenzbetreuung, psychiatrische Pflege, Intensivpflege – Freiberufliche bringen Schwerpunkte mit, die das Breitband-Angebot großer Träger ergänzen.
6️⃣ Kosteneffizienz:
Keine Overheadkosten, keine Verwaltungsapparate. Freiberufliche Einsätze sind skalierbar – nach Bedarf, nicht nach Planstelle.
7️⃣ Innovation:
Kleine, agile Einheiten bringen neue Ansätze schneller in die Praxis als große Strukturen.
❓ Die einzige Voraussetzung:
Die Freie Wohlfahrt legt die Angst ab, Freiberufliche würden ihr Personal wegnehmen.
✅ Das Gegenteil ist der Fall. Wer Fachkräften Wahlfreiheit zwischen Anstellung und Selbstständigkeit gibt, vergrößert den Gesamtpool.
❌ Wer sie blockiert, verliert sie an andere Branchen.
Gemeinsam lässt sich eine Versorgungsstruktur aufbauen, die ganz Österreich tatsächlich abdeckt. Nicht auf dem Papier. In der Realität.
pflege network® ist bereit für dieses Gespräch. Unser Brief an die BAG Freie Wohlfahrt mit einem konkreten Gesprächsangebot blieb bis heute unbeantwortet.
Das Angebot steht.
Thomas Maximilian Lener
Co-Founder & CEO pflege network®