03/02/2021
So schaut es aus mit Õffnung
Wir wehren uns gegen diese überzogenen Maßnahmen der Wiedereröffnung. Es ist eine Schikane, die nur wenige nachvollziehen können. Der Kundeverkehr und damit der Umsatz wird fallen.
Sg. Herr Bundeskanzler,
sehr geehrter Herr Gesundheitsminister,
sehr geehrte Entscheidungsträger,
wir freuen uns, dass wir am 8. Februar wieder öffnen dürfen, obwohl diese Freude durch die geplanten Maßnahmen sehr getrübt ist.
Wir ersuchen Sie, die Auflagen für die körpernahen Dienstleistungsbetriebe noch einmal zu überdenken. Vor allem aber den PCR Test.
Viele in unserer Branche haben schon jetzt, bevor die neue Verordnung veröffentlicht ist, wegen des Te**es Absagen zu den Terminen.
Kunden, die wöchentlich zu Massagen kommen oder ihren Friseur beanspruchen, werden sich nicht wöchentlich in einer Teststraße anmelden, um sich dort testen zu lassen. Pensionisten werden sich nicht in einer Apotheke kostenpflichtig wöchentlich testen lassen.
Es gibt nämlich auch Kunden, die aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig eine körpernahe Dienstleistung in Anspruch nehmen müssen.
Dann fragen wir uns auch, wie das bei Physio Therapeuten, die oft 2x pro Woche in Anspruch genommen werden, funktionieren soll.
Es ist für Kunden nicht zumutbar, einen Test vor zu weisen und für uns als Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure, Tätowierer, Piercer, Nageldesigner nicht vorstellbar, von unseren Kunden einen negativen Test verlangen zu müssen, der zudem sicherlich nicht 48 Stunden gültig sein kann.
Alleine, wenn unser Kunde am Vortag einen Test gemacht hat, anschließend in der überfüllten Straßenbahn nach Hause fährt und am nächsten Tag in der überfüllten Straßenbahn zum Termin kommt, ist der Test völlig sinnlos.
Viel besser ist es, die Hände zu waschen, sich selbst zu schützen, Abstand der Kunden zueinander, nach jedem Kunden alle benötigten Gegenstände zu desinfizieren, Abstand zu den einzelnen Termine, lüften und nur sich gesund fühlende Menschen zu behandeln.
Außerdem fragen wir uns, ob das nicht auch ein „Freitesten“ ist, das bereits im Jänner diesen Jahres von der Mehrheit und auch von der Opposition abgelehnt wurde.
Wir ersuchen Sie wirklich, diese Testerei zu überdenken. Wir alle im körpernahen Dienstleistungsbereich haben hohe Hygienemaßnahmen und sehen diese Auflagen als übertrieben und nicht durchführbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Liste L Team – Vertreter der Branchen FKM