20/04/2026
Gewichtszunahme nach Fettabsaugung – was passiert wirklich?
Bei einer Fettabsaugung werden gezielt hartnäckige Fettdepots – zum Beispiel im Hüftbereich – reduziert. Dabei entfernt man nicht einfach „Fett“, sondern tatsächlich Fettzellen. Das bedeutet: An diesen behandelten Stellen gibt es dauerhaft weniger Zellen, die Fett speichern können.
Doch was passiert, wenn du nach dem Eingriff wieder zunimmst?
Dein Körper lagert überschüssige Energie weiterhin als Fett ein – aber jetzt verteilt sich dieses Fett anders. Die verbliebenen Fettzellen in anderen Regionen vergrößern sich stärker, weil sie die „Speicherarbeit“ übernehmen.
👉 Mögliche Folge: veränderte Körperproportionen
• Asymmetrische Gewichtszunahme: Bereiche, die nicht behandelt wurden, können im Vergleich stärker an Volumen zunehmen
• Die behandelten Zonen bleiben oft schlanker – dadurch kann ein Ungleichgewicht entstehen
• Die natürliche Symmetrie des Körpers kann sich sichtbar verändern
Auf zellulärer Ebene bedeutet das:
Die Anzahl der Fettzellen ist in der behandelten Region reduziert, aber die verbleibenden Zellen im Körper sind weiterhin voll funktionsfähig. Sie können sich vergrößern (Hypertrophie), wenn überschüssige Kalorien aufgenommen werden.
Aus Sicht der plastischen Chirurgie gilt daher:
Eine Fettabsaugung ist kein Ersatz für einen gesunden Lebensstil, sondern ein Werkzeug zur Formung des Körpers. Das langfristige Ergebnis hängt stark davon ab, ob das Gewicht stabil gehalten wird.
💡 Fazit:
Wer sein Gewicht nach dem Eingriff konstant hält, profitiert am meisten von einem harmonischen und gleichmäßigen Ergebnis.
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