17/01/2026
Warum ich selten über meine inneren Erfahrungen im Yoga spreche.
Vor einiger Zeit hat mich eine Yogafreundin gefragt,
warum ich so selten über meine inneren Erfahrungen im Yoga spreche oder schreibe.
Ich habe einen Moment gebraucht, um zu antworten.
Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte.
Sondern weil mir wichtig ist, wie und wann ich darüber spreche.
Nicht alles, was sich in der Praxis zeigt,
möchte sofort nach außen.
Manches braucht Zeit.
Nicht, um verstanden zu werden –
sondern um wirklich Teil von uns zu werden.
Vielleicht kennst du das von dir selbst.
Die Momente, die dich am tiefsten berührt haben,
wirken oft lange nach.
Sie begleiten dich leise.
Verändern deinen Blick, deine Haltung,
ohne dass du sie ständig benennen müsstest.
Wenn wir solchen Erfahrungen Raum lassen,
ohne sie gleich einzuordnen oder weiterzugeben,
können sie sich setzen.
Sie dürfen reifen.
Und manchmal zeigen sie erst viel später,
was sie eigentlich in Bewegung gebracht haben.
Hinzu kommt, dass vieles von dem,
was im Inneren geschieht,
sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Es braucht ein Gegenüber,
das wirklich zuhört.
Und den richtigen Moment.
Vielleicht ist genau das auch ein wichtiger Punkt,
wenn es um die Frage geht,
ob Yoga persönliche Praxis bleibt –
oder ob sich etwas weiter öffnen möchte.
Nicht als Ziel.
Nicht als Plan.
Sondern als Gefühl von Stimmigkeit.
THE COURAGE TO TEACH YOGA ist aus genau diesem Verständnis entstanden.
Als ein Raum auf Zeit,
in dem du dir erlauben darfst,
dieser Frage ohne Eile zu begegnen.
Du musst nichts festlegen.
Du musst nichts entscheiden.
Du darfst einfach da sein –
und spüren, was sich zeigen möchte.
Die Challenge beginnt am 21. Januar.
🤍 Wenn du dich angesprochen fühlst, findest du den Link in den Kommentaren.