Schau.Räume

Schau.Räume schau.Räume ist ein partizipatives Kunstformat, das zu gesellschaftlichen Tabus interveniert
(1)

schau.Räume stellt durch Intervention und Partizipation einen zeitgenössischen Diskurs her. Das Format der schau.Räume hat vier wesentliche Merkmale:
a) das Tabu
b) leer stehende Räume
c) die Performance
d) die Forschung

Das Format entstand 2011 und hat folgende Ausdifferenzierung gefunden:
* schau.Räume_lokal, beinhaltet eine einmalige Realisierung/Intervention im öffentlichen Raum oder in einem temporären Leerstand zu einem Thema, welches eine inhaltliche Leerstelle in der Gesellschaft darstellt.
* schau.Räume_regional realisiert bei inhaltlicher Konformität des Formats ein regionales Projekt, welches mehrere leerstehende Räume mit Performances bespielt.
* schau.Räume_global macht durch Kooperation mit einem anderen Land ein marginalisiertes Thema sichtbar.
* schau.Räume_virtuell bringen weltweit eine virtuelle interaktive Entsprechung von schau.Räume_global.

📍 Kuratorinnenführung · Queer-feministische ZeilenWie entstehen Räume aus Texten?Wie schreiben sich Perspektiven in den ...
24/03/2026

📍 Kuratorinnenführung · Queer-feministische Zeilen

Wie entstehen Räume aus Texten?
Wie schreiben sich Perspektiven in den Stadtraum ein?

Bei der Kuratorinnenführung durch die Residenz „Queer-feministische Zeilen“ öffnet sich die Installation in ihren Schichten:
Texte, Materialien, Entscheidungen und die Prozesse dahinter.

Gemeinsam mit der kuratorischen Begleitung bewegt ihr euch durch die Arbeit von Elisa Vladilo und begegnet den Stimmen, Gedanken und Fragmenten, die diesen Raum mitgestalten.

Ein Einblick in das, was zwischen den Zeilen passiert:
Verbindungen. Brüche. Aushandlungen.

✨ Kommt mit uns durch die Installation.

🗓 27. März · 17 Uhr
📍 schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach

Die Residenz ist noch bis 30. April zu sehen.

Kommt vorbei, stellt Fragen, bleibt stehen und entdeckt, was sich zeigt, wenn man genauer hinschaut.

be come pART.

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und HaltungDie Menschen hinter den ZeilenWo hört der Körper auf und wo beg...
19/03/2026

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und Haltung
Die Menschen hinter den Zeilen

Wo hört der Körper auf und wo beginnt die Welt?

Im Rahmen der Residenz „Queer-feministische Zeilen“ von Elisa Vladilo werden Texte von Autorinnen* Teil einer Installation im öffentlichen Raum, eingeschrieben in Farbe, Fläche und Begegnung.

Heute: Martin Dueller
Autor, Regisseur, Dramaturg und seit vielen Jahren prägend für die freie Theaterszene in Kärnten.

Für die Installation wählte er einen Text von Maren Kames („Halb Taube, Halb Pfau“).

Ein Körper liegt auf der Oberfläche der Welt.
Offen. Durchlässig. In Bewegung.

Der Wind wird zur Grenze oder hebt sie auf.
Innen und Außen verschwimmen.
Der Körper wird System, Übergang, Möglichkeit.

Der Text beschreibt keinen festen Zustand, sondern ein Dazwischen, ein Denken von Körper jenseits klarer Zuschreibungen.

Solche Zeilen werden Teil der Installation, sichtbar in den schau.Räumen, lesbar für alle.

✨ Die Residenz ist noch bis 30. April zu sehen.

📍 schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach

Kommt vorbei, bewegt euch durch die Installation und nehmt euch Zeit für die Zwischenräume.

💬 Was bedeutet Körper für euch, Grenze oder Übergang?

be come pART.

17/03/2026

📍 Queer-feministische Zeilen

Ein Vormittag zwischen Farbe, Text und Begegnung.
Ein Raum, der sich geöffnet hat, nach außen und nach innen.

Am 8. März wurde die Residenz von Elisa Vladilo bei schau.Räume eröffnet.
Gemeinsam mit der Künstlerin und den Mitwirkenden sind erste Spuren entstanden, im Stadtraum, im Austausch, im Miteinander.

Die Installation wächst weiter.
Mit jedem Besuch.
Mit jedem Blick.

✨ Und sie bleibt in Bewegung.

In den kommenden Wochen laden wir euch ein, tiefer einzutauchen:

• Kuratorinnenführung
🗓 27. März · 17 Uhr
🗓 8. April · 11 Uhr

• Salon „Partizipation“
🗓 18. April · 19 Uhr
→ hier entsteht Raum, eigene Perspektiven und Texte einzubringen

Die Residenz ist noch bis 30. April bei schau.Räume zu erleben.

📍 Draupromenade 6 · Villach

Kommt vorbei, nehmt euch Zeit und werdet Teil dieses Prozesses.

be come pART.

16/03/2026

UPDATE: Wir haben die Kommentarfunktion für diesen Beitrag vorerst deaktiviert. Wir schätzen den Austausch, aber die aktuelle Diskussion hat leider die Grenzen eines respektvollen Miteinanders verlassen. Um unsere Community vor weiteren Hasspostings zu schützen, pausieren wir den Dialog an dieser Stelle.

Ursprünglicher Beitragstext:
Weil sich einige von unseren q***r-feministischen Zeilen am Asphalt gestört gefühlt haben, mussten wir unseren Feminismus q***r wegputzen. In diesem Sinne: „Putz di…!“
PS: Herzliche Einladung zum Biografie Workshop, Dienstag, 17.3. 18-20 Uhr bei schau.Räume um das alles zu verarbeiten….

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und HaltungDie Menschen hinter den ZeilenWelche Texte begleiten uns?Welche...
13/03/2026

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und Haltung
Die Menschen hinter den Zeilen

Welche Texte begleiten uns?
Welche Worte bleiben, auch wenn wir weitergehen?

Im Rahmen der Residenz „Queer-feministische Zeilen“ von Elisa Vladilo bringen Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus Texte von Autorinnen* in eine gemeinsame Installation im Stadtraum ein. Die ausgewählten Zeilen werden Teil der Installation und schreiben sich, innen wie außen, in den Raum vor den schau.Räumen ein.

Heute: Alina Zeichen
Theatermacherin und Kulturarbeiterin bei KD Barba und UNIKUM / Kulturni center univerze.

Für die Installation wählte sie ein Gedicht der Kärntner slowenischen Autorin Maja Haderlap. Die Zeilen erzählen vom Weggehen, vom Erinnern, von Landschaften, Farben und Beziehungen, die sich verändern, während man sich entfernt.

Die Texte erscheinen in der Installation in ihrer Originalsprache und öffnen damit auch einen Raum für Mehrsprachigkeit, Erinnerung und Zugehörigkeit.

Alina Zeichen engagiert sich seit vielen Jahren für Kunst- und Kulturprojekte in Kärnten/Koroška und wurde 2026 mit dem Kärntner Kulturvogel ausgezeichnet, einem Preis, der Menschen würdigt, die sich unermüdlich für Kunst, Kultur und gemeinsame Visionen einsetzen.

Solche Zeilen werden Teil der Installation, sichtbar im öffentlichen Raum, lesbar für alle.

✨ Die Residenz „Queer-feministische Zeilen“ ist noch bis 30. April zu sehen.

📍 schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach
🕖 Dienstags 10-14 Uhr, Donnerstags 12-18 Uhr

Kommt vorbei, entdeckt die Texte und nehmt euch Zeit für die Zeilen.

💬 Welche Autorin begleitet euch gerade?

be come pART.


📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und HaltungWelche Texte begleiten uns?Welche Gedanken schreiben sich in un...
10/03/2026

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und Haltung

Welche Texte begleiten uns?
Welche Gedanken schreiben sich in unsere Arbeit ein?

Im Rahmen der Residenz „Queer-feministische Zeilen“ von Elisa Vladilo bringen Menschen aus Kunst, Wissenschaft, Aktivismus und Bildung Texte von Autorinnen* in eine gemeinsame Installation im öffentlichen Raum ein.

Heute stellen wir vor: Ute Liepold
Theatermacherin, Philosophin und Gründerin von VISIBLE – Verein zur Sichtbarmachung von Frauen in Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ute Liepold wählte einen Text aus „Spiegel des anderen Geschlechts“ von Luce Irigaray.

Der Auszug stellt eine scheinbar einfache Frage:
Wie erkennen wir das Geschlecht eines anderen Menschen und warum erscheint uns diese Einordnung so selbstverständlich?

Gerade dieses „unbedenkliche Wissen“ macht Irigaray sichtbar: eine kulturelle Gewissheit, über die selten gesprochen wird, die aber unsere Wahrnehmung und gesellschaftliche Ordnung prägt.

Solche Gedanken, Texte und Perspektiven werden Teil der Installation und schreiben sich in den Raum ein.

✨ Die Residenz ist bis 30. April bei schau.Räume zu sehen.

📍 schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach
🕖 Dienstag 10-14 Uhr, Donnerstag 14-18 Uhr

Kommt vorbei, entdeckt die Texte und erlebt die Installation vor Ort.

be come pART.

07/03/2026

Morgen 8.März, komm vorbei 11.00 Draupromenade 6,Villach

05/03/2026

🎨 work in progress

Farbe berührt den Boden.
Der Stadtraum beginnt zu sprechen.

Vor den schau.Räumen setzt Elisa Vladilo gerade die ersten Spuren für die Residenz „Queer-feministische Zeilen“.
Leuchtende Rechtecke entstehen auf dem Asphalt, eine Einladung, den Raum neu zu betreten.

Draußen markieren Farben den Weg.
Drinnen entfalten sich Texte, Erfahrungen und Haltungen.

Schicht für Schicht wächst eine Installation zwischen Stadt, Körper und Sprache.

✨ Eröffnung
8. März · 11 Uhr
schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach

Kommt vorbei.

be come pART.


📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und HaltungWarum nehmen Menschen an diesem Projekt teil?Welche Texte begle...
04/03/2026

📍 Queer-feministische Zeilen · Zwischen Zeile und Haltung

Warum nehmen Menschen an diesem Projekt teil?
Welche Texte begleiten sie und warum?

Heute: Mitch Noah Münzer
Diversität, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit bei schau.Räume.

In der eigenen Arbeit beschäftigt Mitch besonders, wie sich gesellschaftliche Erwartungen in Körper einschreiben und wie Erfahrungen von Anpassung, Scham und Gewalt weiterwirken.

Für die Installation wählte Mitch ein Gedicht von Aaiún Nin, einer angolanischen non-binären Dichter*in und Aktivist*in. Nins Texte sprechen über Rassismus, Gender, Körper und Widerstand.

Für Mitch ist q***r-feministische Literatur deshalb mehr als Text:
ein Resonanzraum für widersprüchliche, verkörperte Identitäten und ein Widerstand gegen das Verschwinden q***rer Biografien.

Diese Stimmen werden Teil der Installation, sichtbar im Stadtraum.

✨ Kommt zur Eröffnung der Residenz.

🗓 8. März 2026 · 11 Uhr
📍 schau.Räume · Draupromenade 6 · Villach

be come pART.

02/03/2026

📚 LESUNG · Queer-feministische Stadtgeschichten

Ein Raum voller Zuhören.
Ein Abend voller Austausch.
Viele Perspektiven, viele Begegnungen.

Die Lesung im Musilhaus war geprägt von zahlreichen Zuhörer*innen, intensiven Gesprächen und bewegenden Ausschnitten aus unserer Publikation „Queer-feministische Stadtgeschichten aus Villach/Beljak und Klagenfurt/Celovec“.

Gemeinsam haben wir Stadt neu gelesen, als Ort von Macht und Widerstand, von Erinnerung und solidarischer Praxis.
Nicht abstrakt, sondern im Dialog.
Nicht abgeschlossen, sondern weiterführend.

Danke an alle, die da waren, mitgedacht, nachgefragt und weitergedacht haben.
Und danke für die Einladung im Rahmen von „Denken erlaubt“.

Diese Gespräche wirken nach.
Und sie gehen weiter.

Wer war dabei?
Was ist euch besonders geblieben? 💬

Teilt eure Gedanken in den Kommentaren oder markiert Menschen, die beim nächsten Mal dabei sein sollten.

be come pART.

Danke an .malle für die Einladung und .mochar für die schönen Worte.

***rfeministisch

26/02/2026

Eine Zeile verändert einen Raum.
Ein Raum verändert, wie wir einander begegnen.

Mit „Queer-feministische Zeilen“ bringt die italienische Künstlerin Elisa Vladilo eine partizipative Installation nach Villach, die Worte sichtbar macht.

Seit den 1990er Jahren arbeitet Vladilo mit Farbe, Text, Material und kollektiver Beteiligung in Städten Europas. Ihre Interventionen öffnen Orte für Begegnung, Berührung und neue Wahrnehmung.

Ausgehend von ihrem Projekt Rhyme of Origin lädt sie in Villach dazu ein, Zeilen von Autorinnen* einzuschreiben, Texte zu Gender, Identität, Begehren, Feminismus.

Nicht als fertiges Werk.
Sondern als Prozess.
Als gemeinsames Schreiben im Raum.

🎥 In diesem Reel erzählt Elisa:
Wer mitwirkt.
Wo das Potential in dem Projekt lieg.

✺ Eröffnung: 8. März · 11 Uhr
✺ schau.Räume · Draupromenade 6
✺ Ausstellung bis 30. April

Welche Zeile würdest du in die Stadt schreiben?

Speichern, teilen, vorbeikommen.

be come pART.


Was passiert, wenn Gedichte den Raum übernehmen?Wenn Planen zu Textflächen werden.Wenn Worte nicht gelesen, sondern betr...
19/02/2026

Was passiert, wenn Gedichte den Raum übernehmen?
Wenn Planen zu Textflächen werden.
Wenn Worte nicht gelesen, sondern betreten werden können.

Mit „Queer-feministische Zeilen“ bringt Elisa Vladilo ab 8. März eine partizipative Installation nach Villach, die schreibt, verbindet, verschiebt.

Ausgehend von ihrem internationalen Projekt Rhyme of Origin lädt sie regionale q***r-feministische Akteur*innen ein, Texte von Autorinnen* zu teilen, über Gender, Identität, Begehren, Feminismus. Diese Zeilen werden gemeinsam in eine wachsende Installation eingeschrieben. Unfertig. Offen. Erweiterbar.

Vladilos künstlerische Praxis bewegt sich seit Jahrzehnten im öffentlichen Raum, mit Farbe als Haltung, mit Partizipation als Methode. Ihre Arbeiten entstehen zwischen Menschen, nicht nur für sie. Sie verwandeln Orte in temporäre Möglichkeitsräume.

Nun entsteht ein solcher Raum in Villach.

✺ ERÖFFNUNG: So, 8. März 2026 · 11 Uhr
✺ schau.Räume · Draupromenade 6
✺ Ausstellung bis 30. April 2026

Begleitend:
17.3. „Zeilenfluss“ – Biografie-Arbeit
27.3. & 8.4. Kuratorinnenführungen
18.4. Salon „Partizipation“
30.4. „Haut-Manifest“

Diese Residenz ist kein abgeschlossenes Werk.
Sie ist ein Prozess. Ein Einschreiben. Ein Sichtbarwerden.

Kommt zur Eröffnung.
Kommt ins Gespräch.
Kommt schreiben.

be come pART.

Adresse

Draupromenade 6
Villach
9500

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 14:00
Donnerstag 14:00 - 18:00

Telefon

+436502608195

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