21/01/2026
Wer mich kennt, weiß, dass heute ein besonderer Tag ist.
21.01.
Ich liebe die Einsen und die Zweien.
Und doch ist dieser Tag für mich so viel mehr als nur ein Datum.
Er ist ein Erinnerungstag.
Eine Erinnerung daran, dass wir in uns etwas tragen, das größer ist als Schmerz, größer als Leid, größer als alles, was uns je dunkel erschienen ist. Vielleicht ist es eine Kraft. Vielleicht ist es ein Licht. Etwas, das sich nicht erklären lässt, sondern nur fühlen.
Heute, vor genau zehn Jahren, war ich in einer Phase meines Lebens, die sehr dunkel war. Kein einzelner Moment, sondern ein Zustand. Ein tiefes, dunkles Tal. Damals hatte ich das Gefühl, alles verloren zu haben. Nichts zu haben. Leer zu sein.
Und es hat Zeit gebraucht. Einen langen Weg. Viele Schritte. Viel Loslassen. Viel Erinnern. Viel Wiederfinden.
Und genau deshalb kann ich heute, zehn Jahre später, diesen Geburtstag so anders wahrnehmen. Nicht, weil im Außen alles „perfekt“ wäre, sondern weil ich mich so reich beschenkt fühle. In einer Fülle, die nichts mit äußeren Umständen zu tun hat.
Ich bin immens dankbar für die Menschen in meinem Leben, die mich lieben.
Aber eigentlich geht es um noch viel mehr: darum zu spüren, dass diese Liebe bereits in mir ruht. Dass ich sie nicht suchen muss. Dass ich sie nicht verdienen muss. Dass sie einfach da ist.
Dass ich diese Liebe bin – und dass genau diese Liebe, die ich in mir trage, das größte Geschenk ist.
Nicht aus dem Verstand heraus, sondern aus einem tiefen Gefühl:
Ich trage alles in mir.
Ich muss nicht kämpfen.
Es braucht keine Anstrengung.
Es braucht Mut.
Mut, zu gehen.
Mut, mich zu befreien von dem, was mich zurückhält.
Mut, mich zu erinnern, wer ich wirklich bin.
Die bedingungslose Liebe, die wir so oft im Außen suchen, wartet die ganze Zeit in uns darauf, umarmt zu werden.
Sie ist bereits in uns.
Und so will ich heute im Stillen feiern –
still im Außen,
aber lebendig im Inneren.
Ich werde heute dieses innere Geschenk zelebrieren.
Das Göttliche in mir.
Mich.
Das Leben.
Ein Selbstfürsorge-Liebetag.
Ein Tag des Erinnerns.
Ein Tag der Sanftheit.
Ein Tag tiefer Dankbarkeit, dieses Leben erfahren zu dürfen.
Effata
C