16/02/2026
Don´t worry – be happy!
„Mach dir keine Sorgen – sei glücklich!“- Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Die Binsenweisheit „Denk positiv, dann wird alles gut“ ist nur bedingt hilfreich. Läuft es gerade gar nicht gut im Leben, bewirken solche Floskeln sogar oft das Gegenteil. Denn es gibt Phasen, in denen sind wir nicht glücklich und positiv, sondern am Verzweifeln und am Rande des Nervenzusammenbruchs und da gibt es nichts zu beschönigen. Manchmal müssen wir dunkle Täler durchwandern. Trotzdem können wir auch in diesen Lebensphasen etwas für uns tun!
Egal welches Tal man gerade durchschreitet, man kann sicher sein, man ist NICHT der oder die Einzige, die sich in diesem Tal befindet. Spätestens wenn man beginnt von dem Tal zu erzählen, staunt man meistens, wer dieses aller Tal kennt. Spannend ist dann, wie andere die Taldurchschreitung geschafft haben, es gibt leider keine genauen Rezepte für die erfolgreiche Wanderung, aber immerhin Ideen und Hinweise, was schon funktioniert hat. Den eigenen Weg muss aber jeder für sich selbst finden. Wenn man aber gerade gar keine Lust hat auf Gespräche kann man zumindest seine Aufmerksamkeit auf das richten, was in dem Tal gut ist, manchmal heißt das auch die Aufmerksamkeit auf das lenken, was am wenigsten schrecklich ist, denn auch da gibt es Abstufungen. Und zu guter Letzt: in einer endlichen Welt sind auch die Täler endlich – irgendwann ist jedes Tal durchschritten. Deswegen einen Schritt nach dem anderen und daran denken, dass sogar in der Wüste Blumen blühen und es nicht ausgeschlossen ist, dass sie auch in dunklen Tälern zu finden sind. Und nur wer eine Reise tut hat was zu erzählen.