22/04/2026
Stress kann die Fruchtbarkeit beeinflussen – bei Frauen und Männern.
Der April ist der Internationale Monat der Stressbewusstheit und bietet einen guten Anlass, sich mit den Auswirkungen von Stress auf den Körper und die Fruchtbarkeit auseinanderzusetzen.
Es ist wichtig zu wissen, dass anhaltender Stress hormonelle Veränderungen auslösen kann.
Bei Frauen kann dies den weiblichen Zyklus beeinflussen, den Eisprung verzögern oder sogar vorübergehend aussetzen lassen.
Gleichzeitig kann Stress den Hormonhaushalt stören und sich negativ auf den Schlaf, die Ernährung und den allgemeinen Lebensstil auswirken.
Auch die Häufigkeit sexueller Aktivität kann durch Stress sinken, was zusätzlich die Chance auf eine Schwangerschaft beeinflussen kann.
Studien zeigen, dass ein dauerhaft hoher Stresslevel dazu beitragen kann, dass es länger dauert, bis eine Schwangerschaft eintritt.
Bei Männern kann chronischer Stress ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Er kann den Testosteronspiegel senken sowie die Anzahl, Beweglichkeit und Qualität der Spermien beeinträchtigen.
Deshalb kann es bei der Planung einer Familie besonders wichtig sein, nicht nur auf die körperliche Gesundheit zu achten, sondern auch auf die seelische Balance, ausreichend Erholung und einen ausgewogenen Lebensstil zu achten.