18/12/2025
Die Geschichte der Familie Gregory und ihrer Tochter Gracie, die an einer klinischen Studie der Duke University zur Nutzung von Nabelschnurblut bei der Behandlung von Autismus teilnahm, wurde weltweit medial aufgegriffen. Gracie, bei der kurz nach ihrem zweiten Geburtstag ein leichter bis mittelschwerer Autismus diagnostiziert wurde, zeigte vor der Therapie viele typische Merkmale dieser Störung – darunter die Vermeidung sozialer Kontakte, Schwierigkeiten in der verbalen und nonverbalen Kommunikation, repetitive Verhaltensmuster sowie häufige Wutanfälle.
➡️ Nach der Teilnahme an der Studie stellten die Eltern eine deutliche Verbesserung fest, und bewerteten ihren Fortschritt auf einer Skala mit 8–9 von 10 Punkten. Gracie besucht inzwischen eine reguläre Schule, zeigt deutlich weniger Wutanfälle, mehr Zuneigung und kann ihre Emotionen besser regulieren. Ihr Vater Wade erklärte, dass sie die Therapie zwar nicht als „Heilung“ sehen, jedoch glauben, dass sie ihren Fortschritt beschleunigt und ihr Dinge ermöglicht hat, die sonst nicht möglich gewesen wären.
➡️ Dieser Fall ist einer von vielen, die auf das Potenzial von Nabelschnurblut bei der Behandlung von Autismus hinweisen. Laut Dr. Joanne Kurtzberg von der Duke University enthält Nabelschnurblut verschiedene Zelltypen – bei Kindern mit Autismus spielen insbesondere sogenannte Monozyten eine wichtige Rolle.
➡️ Trotz skeptischer Stimmen ist die Familie überzeugt, dass die Behandlung geholfen hat. Gracie hat sich verändert – sie kann sich besser konzentrieren und akzeptiert heute sogar Umarmungen, die sie früher ablehnte. Ihr Vater Wade fasst ihre Erfahrung so zusammen:
„Wir sagen nicht, dass es sie geheilt hat, aber es hat ihr deutlich geholfen.“
➡️ Für ein besseres Verständnis der Erfahrungen der Familie Gregory können Sie sich ihr Interview ansehen:
https://edition.cnn.com/2017/04/05/health/autism-cord-blood-stem-cells-duke-study/index.html