TEMC Tactical Emergency Medical Concept

Tactical Rescue & Medic System for Police, Firefighters, Militar

Irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage:Wer hilft eigentlich uns, wenn wir selbst betroffen sind?Rettungskräfte si...
18/02/2026

Irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage:
Wer hilft eigentlich uns, wenn wir selbst betroffen sind?

Rettungskräfte sind darauf trainiert, Belastung zu tragen, Entscheidungen zu treffen und handlungsfähig zu bleiben – auch unter extremen Umständen. Dieses System funktioniert jedoch nur so lange, wie Belastung verarbeitet werden kann. Wenn unerwartete Reaktionen, persönliche Nähe oder emotionale Verletzungen hinzukommen, greifen die gewohnten Schutzmechanismen oft nicht mehr.

Das soziale Umfeld ist dabei die erste, aber nicht die einzige Ressource.
Das Gespräch auf Augenhöhe – mit KollegInnen ebenso wie mit engsten Freunden –, das stille Verständnis ohne Erklärungszwang, das Wissen, nicht allein zu sein: All das stabilisiert. Gleichzeitig reicht auch Freundschaft nicht immer aus, wenn Belastung tiefer sitzt, sich aufstaut oder keinen klaren Abschluss findet.

Hier beginnt professionelle Unterstützung.
Psychosoziale Notfallversorgung, Peer-Support, Supervision und psychologische Begleitung sind keine Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Professionalität. Sie schaffen Distanz, ermöglichen Einordnung und helfen, Erlebtes zu verarbeiten, bevor es chronisch wird oder unkontrolliert Einfluss nimmt.

Taktisch betrachtet ist Selbstfürsorge Teil der Einsatzfähigkeit.
Ein System, das ausschließlich auf Funktionieren ausgelegt ist, verschleisst seine Menschen. Ein System, das Nachbereitung, Pausen und Unterstützung integriert, bleibt langfristig resilient.

Auch hier wirkt Murphy – leise, aber konsequent.
Nicht jede Verletzung ist sichtbar. Nicht alles, was belastet, zeigt sich sofort. Und nicht alles heilt von selbst.

Wer anderen hilft, braucht Strukturen, die auch ihn auffangen.
Nicht irgendwann. Sondern genau dann, wenn er sie braucht.

Der nächste Lehrgang findet am Wochenende des 02./03. Mai 2026 statt. Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

stay safe & watch your six!

Man kann antizipieren und sich mental vorbereiten so oft und so viel wie man will. Immer gibt es Situationen oder mensch...
11/02/2026

Man kann antizipieren und sich mental vorbereiten so oft und so viel wie man will. Immer gibt es Situationen oder menschliche Reaktionen, die einen absolut unvorbereitet treffen; sei es im Einsatz oder auch im Privatleben.

Je emotionaler der Kontext, desto schwieriger – bis hin zur Unmöglichkeit – ist im ersten Moment das Handling und die darauffolgende Verarbeitung.

Abstrahieren haben sich viele von uns angewöhnt, und meistens funktioniert es auch. Doch sobald eine Meldung mit einem Kind reinkommt oder eine nahestehende Person wie Familienmitglieder oder engste Freunde involviert sind, wird die objektive Sichtweise brüchig. Die (antrainierte) Resilienz wird bis zum Äussersten gefordert.

Hier zeigt sich eine besonders unangenehme Ausprägung von Murphy:
Nicht die erwartete Belastung ist das Problem, sondern die unerwartete Reaktion – und ihre Folgen. Ein Wort, ein Verhalten, ein Rückzug. Dinge, die medizinisch nicht messbar sind, aber massive Auswirkungen auf Entscheidungsfähigkeit, Handlungsfähigkeit und innere Stabilität haben können.
Taktisch wie medizinisch ist das gefährlich.

Nicht, weil Emotionen per se schlecht wären, sondern weil sie – wenn sie unerwartet eskalieren – den Handlungsspielraum abrupt verkleinern. Fokus geht verloren, Prioritäten verschwimmen, Reaktionen werden verzögert oder unangemessen.

Professionelle Vorbereitung bedeutet deshalb auch, die eigene Verwundbarkeit mitzudenken. Nicht um sie auszuschalten, sondern um sie zu erkennen, wenn sie Einfluss nimmt. Wer versteht, dass ihn bestimmte Konstellationen härter treffen, kann früher gegensteuern: Pause einfordern, Verantwortung abgeben, Lage neu bewerten.

Murphy zeigt sich hier nicht als technisches Versagen, sondern als menschlicher Faktor. Und genau deshalb gehört mentale Nachbereitung genauso zur Einsatzrealität wie die akute Versorgung. Nicht jede unerwartete Reaktion lässt sich verhindern. Aber ihre verheerenden Folgen lassen sich begrenzen – durch Bewusstsein, Ehrlichkeit mit sich selbst und den Mut, auch mentale Verletzungen ernst zu nehmen.

Auch im Rahmen der Real Scenarios in jedem TEMC-Lehrgang versuche ich regelmässig, diesen Aspekt zu provozieren.

Der nächste findet statt am Wochenende des 02./03. Mai 2026. Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

stay safe & watch your six !

Murphy wirkt nicht zuerst auf Material oder Abläufe – er wirkt auf den Kopf.Das Unerwartete verletzt selten nur den Körp...
04/02/2026

Murphy wirkt nicht zuerst auf Material oder Abläufe – er wirkt auf den Kopf.

Das Unerwartete verletzt selten nur den Körper, es trifft vor allem die mentale Stabilität: Überraschung, Stress, Entscheidungshemmung.

Antizipation beginnt deshalb nicht bei Ausrüstung oder Technik, sondern im Denken. Wer mental vorbereitet ist, akzeptiert, dass Dinge schiefgehen dürfen – und bleibt genau deshalb handlungsfähig, wenn es passiert.

Mentale Vorbereitung heisst, sich innerlich mit Abweichung vertraut zu machen.
Nicht am Idealplan festzuklammern, sondern frühzeitig umzuschalten: neu bewerten, priorisieren, handeln. Das ist trainierbar.

In der Notfallmedizin wie in der Taktik entscheidet nicht der perfekte Ablauf, sondern die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben und Optionen zu erkennen.

Murphy nimmt dir den Komfort – aber nicht die Kontrolle, wenn du mental vorbereitet bist.

Professionelle Vorbereitung bedeutet nicht, alles zu kontrollieren.
Sie bedeutet, sich selbst unter Kontrolle zu haben.

Murphy kommt immer.
Die Frage ist nur, ob dein Kopf schon dort war, bevor er eintrifft.

Na, gespannt? Die nächsten Murphy's werden am nächsten Lehrgang vom 02. & 03. Mai 2026 generiert, garantiert :-)

Alle Informationen und Anmeldung auf der Homapage (in der Bio).

stay safe & watch your six!

Murphy steht nicht für das Offensichtliche, sondern für das Unerwartete.Nicht der bekannte Risikofaktor ist das Problem,...
28/01/2026

Murphy steht nicht für das Offensichtliche, sondern für das Unerwartete.

Nicht der bekannte Risikofaktor ist das Problem, sondern das eine Detail, das niemand auf dem Schirm hatte: der falsche Schritt, das unerwartete Hindernis, die Position des Gegners, der Moment, in dem Plan A plötzlich nicht mehr greift.

Antizipation bedeutet deshalb nicht, jede Eventualität vorhersagen zu wollen.
Das ist unmöglich. Antizipation heißt, Strukturen zu schaffen, die auch dann funktionieren, wenn etwas Ungeplantes passiert.

In der Taktik wie in der Notfallmedizin rechnen wir nicht mit festen Abläufen, sondern mit Abweichungen. Stress verändert Verhalten. Verletzungen verändern Prioritäten. Die Lage verändert sich schneller als jede Checkliste.

Wer vorbereitet ist, braucht keine perfekte Vorhersage.
Er braucht Entscheidungsfähigkeit, Anpassung und saubere Grundlagen.

Murphy ist kein Gegner, den man besiegt.
Er ist ein Faktor, den man einkalkuliert.

Und genau darin liegt Professionalität:
Nicht überrascht zu sein, wenn das Unerwartete eintritt.

Aber auch am nächsten Lehrgang vom 02. & 03. Mai 2026 gibt es ganz sicher Eventualitäten; entweder sie ergeben sich oder ich schaffe Sie für Euch :-)

Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

stay safe & watch your six!

Schach ist kein Spiel der Züge, sondern der Konsequenzen.Jeder gute Spieler denkt nicht nur an den eigenen Plan, sondern...
21/01/2026

Schach ist kein Spiel der Züge, sondern der Konsequenzen.

Jeder gute Spieler denkt nicht nur an den eigenen Plan, sondern an das, was schiefgehen kann: Gegenangriffe, übersehene Linien, erzwungene Reaktionen.

Genau dieses Denken braucht es auch in Taktik und Notfallmedizin.
Murphy schlägt nicht dort zu, wo wir vorbereitet sind, sondern dort, wo wir etwas übersehen haben. Wo wir eine Option nicht mitgedacht, eine Reserve nicht eingeplant oder einen zweiten Schritt ignoriert haben.

Vorausdenken heisst, nicht auf den besten Fall zu hoffen, sondern den schlechtesten einzuplanen.

Antizipieren heisst, Entscheidungen zu treffen, bevor Zeitdruck, Stress und Verletzungen sie erzwingen.

In der Taktik und der Medizin wie im Schach gilt:
Wer antizipiert, behält Handlungsspielraum.

Murphy spielt immer mit.

Die Frage ist nur, ob man mehrere Züge vorausdenkt.

Kann man lernen; z.B. am nächsten Lehrgang, der am 02. & 03. Mai 2026 stattfindet. Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

stay safe & watch your six!

17/01/2026
16/01/2026
a loooooong time ago 😎stay safe & watch your six my friends!
14/01/2026

a loooooong time ago 😎

stay safe & watch your six my friends!

Murphy’s Gesetz ist kein Aberglaube – es ist eine realistische Lageannahme.Alles, was fallen kann, fällt. Und wenn es fa...
14/01/2026

Murphy’s Gesetz ist kein Aberglaube – es ist eine realistische Lageannahme.

Alles, was fallen kann, fällt. Und wenn es fallen muss, dann genau dorthin, wo es Schaden anrichtet, z.B. auf den Fuss (ja, mir kommt grad jemand in den Sinn).

In der Notfallmedizin und im taktischen Bereich und insbesondere in der Kombination gehen wir genau davon aus.

Wir planen nicht für den Idealzustand, sondern für das (mögliche) Versagen: Material versagt, Menschen stolpern, Konzentration lässt nach, Stress steigt. Verletzungen entstehen selten durch „grosse Dramen“, sondern durch kleine, unachtsame Sekunden; Kleinigkeiten, die sich summieren; oft eine ganze Kette von zusammenhängenden Einzelteilen.

Taktisch denken heisst, Murphy mitzudenken.
Medizinisch vorbereitet sein heisst, handlungsfähig zu bleiben, wenn er zuschlägt.

Ein verletzter Fuss ist kein Weltuntergang – aber er kann Mobilität, Einsatzfähigkeit und Entscheidungsfindung massiv einschränken, wenn auch nur für eine kurze Zeit. Es gibt aber – natürlich – weiss Gott auch viel Schlimmeres, das Murphy zu verantworten hat. Wer dann weiss, wie man richtig versorgt, beurteilt und priorisiert, gewinnt Zeit, Kontrolle und Sicherheit zurück.

Murphy arbeitet zuverlässig. Die Frage ist nur: Bist du vorbereitet, wenn er auftaucht?

Handlungssicherheit kann am nächsten Lehrgang trainiert werden. Dieser findet statt am Wochenende des 02. & 03. Mai 2026.
Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

stay safe & watch your feet, ehm : six ! 😊

Ein absolut wunderschönes Wochenende mit viel Schnee neigt sich dem Ende zu.Einen wunderbaren Abend und Morgen einen tol...
11/01/2026

Ein absolut wunderschönes Wochenende mit viel Schnee neigt sich dem Ende zu.

Einen wunderbaren Abend und Morgen einen tollen Start in die neue Woche!

stay safe & watch your six!

Einen wunderschönen guten Morgen allerseits!Zuerst wünsche ich Euch allen ein gutes, neues, glückliches, erfolgreiches u...
07/01/2026

Einen wunderschönen guten Morgen allerseits!

Zuerst wünsche ich Euch allen ein gutes, neues, glückliches, erfolgreiches und gesundes 2026!

Auch im neuen Jahr halte ich Euch regelmässig mit Beiträgen auf dem Laufenden. Nebst Notfallmedizin gibt es auch Berichte zu Training, Einsatzvorbereitung, Ausrüstung und Anwendung u.v.m.

Natürlich kann ich es nicht jedem recht machen oder teile meine ggf. nicht übereinstimmende Meinung im einen oder anderen Post. Aber vom Diskurs kann m.E. jeder und somit auch ich profitieren.

Da wären wir schon fast wieder beim "über den Tellerrand schauen".

Die Lehrgänge im 2026 sind geplant auf die Wochenenden des 02. & 03. Mai sowie den 29. & 30. August. Alle Informationen, Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).

Einen guten Start also und

stay safe & watch your six!

Marc

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Zürcherstrasse 35
Basel
4052

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Dienstag 08:00 - 18:00
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