03/11/2025
Ich stehe nicht um 5:30 Uhr auf der Matte.
Ich meditiere nicht jeden Tag stundenlang.
Und ganz ehrlich – ein Tag mit guten Freunden macht mich oft glücklicher als jedes Superfood-Pulver.
Yoga bedeutet für mich nicht, irgendeinem Ideal hinterherzulaufen. Schon gar nicht dem, das einem auf Social Media so gerne verkauft wird.
Es braucht keinen Matcha, kein perfekt abgestimmtes Yoga-Outfit und ganz sicher keinen besonders gelenkigen Körper.
Was es braucht, ist Echtheit. Authentizität.
Ich glaube, Zufriedenheit entsteht dann, wenn wir aufhören, uns in Formen zu zwängen, die gar nicht zu uns passen.
Yoga ist für mich kein Weg zur Selbstoptimierung – sondern eine Möglichkeit, zu spüren, still zu werden, nach innen zu lauschen … und gleichzeitig das Leben in all seinen schrägen, schönen, wilden Facetten zuzulassen.
Die Yogaphilosophie darf dich inspirieren – aber sie soll dich nicht vom echten Leben ablenken.
Sie soll dich mehr zu dir bringen.
Und wenn das bedeutet, dass du lieber Kaffee trinkst statt Matcha, oder Savasana wählst statt Kopfstand – dann ist genau das dein Yoga.