Andrea Ammann - Dein Weg aus der Bulimie

Andrea Ammann - Dein Weg aus der Bulimie Ich bin Mentorin und Expertin für Frauen mit Bulimie und begleite sie achtsam, respektvoll und erfolgreich auf ihrem Weg aus der Essstörung Bulimie.

Hin zu einem freien, erfüllten und selbstbestimmten Leben. Liebevoll verbunden mit sich selbst ❤️. Andrea Ammann ist die führende Bulimie-Expertin im deutschsprachigen Raum. Sie selber hat es geschafft, aus fast 20 Jahren Hardcore Bulimie auszusteigen und lebt seit 2004 ein Leben in Glück, Fülle und Leichtigkeit. Mittlerweile hat sie über 400 Frauen auf dem Weg aus der Bulimie, zurück ins Leben begleitet.

Du fühlst dich in deinem Körper gefangen? Er ist dein grösster Feind? Er muss passen, perfekt sein und leisten? Du hast ...
26/03/2026

Du fühlst dich in deinem Körper gefangen? Er ist dein grösster Feind? Er muss passen, perfekt sein und leisten? Du hast die Verbindung zu deinem Körper längst verloren?

Magst du dich erinnern, wann du das letzte Mal die Signale deines Körpers, wie zum Beispiel Hunger, Müdigkeit, Überforderung oder Stress ganz bewusst wahrgenommen hast? Wie oft hast du sie ignoriert, bekämpft oder überhört?

Dabei sind Körperbewusstsein und eine liebevolle und achtsame Verbindung zum eigenen Körper essentiell, um sich wohl zu fühlen! Diese Verbindung ist der Schlüssel zur Heilung.

Wenn du in der Bulimie oder einer anderen Essstörung gefangen bist, kannst du mit Hilfe einer achtsamen, sanften und fürsorglichen Verbindung zu deinem Körper, dein Körpergefühl stärken, dich auf die Signale und Wegweiser deines Körpers einlassen, sie erkennen, respektieren und lernen, mehr und mehr wieder im Einklang mit dir selbst zu sein und das Leben zu geniessen.

Drei einfache Achtsamkeitsübungen helfen dir dabei, dein Körperbewusstsein zu stärken:

🫶 Body Scan: Achtsame Reise durch den Körper mit bewusster Wahrnehmung von Empfindungen
🪥 Achtsame Alltagsbewegung: Ganz bewusstes Wahrnehmen und Erleben von alltäglichen Tätigkeiten wie Gehen oder Zähneputzen
🫁 Atemwahrnehmung & Muskelentspannung: Den Atem spüren und Spannungen sanft loslassen.

In meinem neuen Blog-Artikel teile ich detaillierte Anleitungen, um Schritt für Schritt deinen Körper wieder bewusst wahrzunehmen, auf ihn zu hören und ihn zu achten.

Es ist Zeit, dein Zuhause liebevoll wieder zu entdecken, zu respektieren und zu ehren. Mach es dir in deinem Zuhause gemütlich und richte es dir wohlig und liebevoll ein. Den Link zum Artikel findest hier:

https://lnkd.in/dq7RjaRW

Wenn du in einer Essstörung gefangen bist und bereits bist, aus dem Gefängnis auszubrechen, dann begleite ich dich von Herzen gern auf deinem Weg zu einer liebevollen und achtsamen Verbindung mit deinem Körper ❤️

Ich freue mich darauf dich kennen zu lernen und bin von Herzen gern für dich da.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Narzissmus in Partnerschaft oder Familie kann Essstörungen fördernNarzisstische Dynamiken sind gekonnt subtil und können...
12/03/2026

Narzissmus in Partnerschaft oder Familie kann Essstörungen fördern

Narzisstische Dynamiken sind gekonnt subtil und können total zerstörerisch sein.
Sie beginnen leise und kaum spürbar und werden mit der Zeit jedoch lauter durch regelmässige Kritik, Ignoranz, Schweigen oder subtile Abwertung.

Wenn du in einem solchen Umfeld aufwächst oder lebst, lernst du sehr schnell, dass Liebe und Anerkennung an Bedingungen geknüpft sind. Du bist nur wertvoll, und wirst nur geliebt, wenn du passt und so funktionierst, so wie es erwartet wird. Das ist jedoch keine echte oder bedingungslose Liebe, das ist Missbrauch.

Essstörungen sind in solchen Beziehungen oft kein Zufall, sondern eine Folge und eine Strategie um klar zu kommen und um auszuhalten, was nicht verstanden wird.
Bulimie wird zur Kompensation, eine Art Kontrolle in einem Umfeld, das sich falsch und unkontrollierbar anfühlt.

Die Verbindung zwischen Narzissmus und Essstörungen ist keine Theorie, sie ist Realität in so vielen Lebensgeschichten von Betroffenen und von Frauen, die ich in den letzten Jahren begleitet habe.

Achtsame Selbstfürsorge bedeutet, den Blick von aussen nach innen zu richten. Dir selbst wieder zu vertrauen. Dir zuzuhören. Auch dich zu achten.
Nicht mehr zu fragen: „Was erwarten andere? Was muss ich tun, damit ich genüge?“
Sondern so: „Was brauche ich? Was tut mir gut? Was wünsche ich mir?“

Du darfst lernen, Grenzen zu setzen, deine Wahrnehmung ernst zu nehmen und dich selbst, dein Fühlen und dein Tun nicht länger zu hinterfragen.

Heilung bedeutet, dich wieder als Ganzes zu sehen, absolut unabhängig davon, wer dich einst klein gemacht oder unterdrückt hat.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️


08/03/2026

„Ich habe mich so geschämt.“

Katrin war 17, als ihre Bulimie begann.
Älteste Tochter. Verantwortung. Grosse Innenwelt.
Und niemand, der sah, was wirklich los war.

Nach aussen: stark.
Innen: leer, einsam, überfordert.

In unserem YouTube-Talk sprechen wir über:

✨ Scham & heimliches Doppelleben
✨ Einsamkeit als Trigger
✨ Warum Rückfälle kein Beweis für Schwäche sind
✨ Wie Sanftheit stärker ist als Härte
✨ Und warum Heilung mit kleinen Schritten beginnt

Das Gespräch ist roh. Echt. Ungeschnitten. Ehrlich.
Und vielleicht genau das, was du gerade hören musst.

Du bist nicht kaputt.
Du bist nicht allein.
Und es ist möglich. 🤍

🎥 Link zum ganzen Video im ersten Kommentar.

Schreib mir ein Wort oder einen persönlichen Impuls in die Kommentare, was dich in diesem Gespräch am meisten berührt hat.

Ich freue mich auf deine persönlichen Impulse und wünsche dir viel Freude beim reinhören.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Wenn Kinder schon Diäten kennen – Körperbild und Essverhalten früh verstehenKörperunzufriedenheit und der Wunsch, die ei...
06/03/2026

Wenn Kinder schon Diäten kennen – Körperbild und Essverhalten früh verstehen

Körperunzufriedenheit und der Wunsch, die eigene Figur zu verändern, beginnen oft schon im Kindes- und Jugendalter. Studien zeigen, dass viele Mädchen früh lernen, ihren Körper kritisch zu betrachten und gezielt zu beeinflussen. Maßnahmen zur Gewichtsreduktion reichen von Diäten und dem Auslassen von Mahlzeiten über intensiven Sport bis hin zu riskanten Methoden wie Abführmitteln, Entwässerungstabletten oder selbst herbeigeführtem Erbrechen.

Besonders auffällig ist, dass Diätverhalten bei diversen Körperformen vorkommt, auch bei normal- oder untergewichtigen Mädchen. Entscheidend scheint weniger das tatsächliche Gewicht zu sein als die subjektive Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper.

Vergleiche zwischen Altersgruppen zeigen zudem, dass erste Diätversuche bereits im Grundschulalter auftreten können. Manche Kinder zählen Kalorien, vermeiden bestimmte Lebensmittel oder entwickeln Schuldgefühle nach dem Essen. Teilweise wird Essen versteckt, weggeworfen oder Essanfälle entstehen. Häufige Diäten stehen außerdem in Verbindung mit weiteren riskanten Verhaltensweisen. Damit wächst das Risiko, dass sich Essstörungen verfestigen.

Insgesamt wird in Studien deutlich: Diätverhalten bei Kindern und Jugendlichen ist kein reines „Gewichtsthema“, sondern eng mit Selbstbild, Gefühlen und sozialen Einflüssen verknüpft. Körperzufriedenheit und ein entspannter Umgang mit Essen spielen daher eine zentrale Rolle für eine gesunde Entwicklung und die Prävention von Essstörungen.

Und die gute Nachricht ist: Wenn du früh gelernt hast, dich kritisch zu betrachten oder das Essen zu kontrollieren, darfst du heute neue, sanftere Wege lernen. Denn dein Wert war nie abhängig von Gewicht, Diäten oder Selbstverzicht.

Wenn du merkst, dass dich Gedanken an Essen, Figur oder Kontrolle belasten und du nicht weißt, wo du anfangen sollst, melde dich gern bei mir. Du bist nicht allein und Veränderung darf behutsam beginnen.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Körperbild, Körperzufriedenheit, Diätverhalten und Selbstwert bei Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis dreizehn Jahren. S. P. Kreikebaum. 1999.

02/03/2026

Ich wünsche dir einen kraftvollen Start in die Woche und auf deinem ganz persönlichen Weg ❤️

Ich möchte dich heute mit einem berührenden Zitat von Rumi ganz herzlich dazu einladen, dich selbst wieder ein Stück mehr mit dir zu verbinden, deinen Körper mehr zu fühlen und deinem Herzen Raum zu schenken.

„Lass dich still in die Anziehung dessen hineinziehen, was du wirklich liebst.“ – Rumi

Diese Worte erinnern uns daran, dass in uns eine leise, weise Stimme lebt. Eine Stimme, die weiss, was uns nährt, was uns lebendig fühlen und uns wachsen lässt. Doch im Trubel des Alltags überhören wir diese so wertvolle Stimme viel zu oft.

Schenke dir heute ganz bewusst einen Moment des Innehaltens. Vielleicht jetzt gleich, damit es im Alltag nicht wieder unter geht.

Lege deine Hände sanft auf dein Herz.
Schliesse für einen Augenblick deine Augen und atme dreimal ganz tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus.

Fühle die Verbindung zu deinem Herz und nimm wahr:

Was bewegt dich gerade?

Wie fühlt sich dein Herz an?

Zeigt sich ein Wunsch nach Veränderung?

Oder hast du einfach ein Bedürfnis nach Ruhe - Im Innen wie im Aussen?

Alles darf da sein. Du musst weder etwas lösen, noch optimieren oder erreichen. Vertraue darauf: Dein Herz kennt deinen Weg und führt dich zum höchsten Wohl von dir durch das Leben.

Wenn du magst, teile gerne einen Impuls oder eine Erkenntnis aus dieser Übung mit uns in der Community. Damit inspirierst du auch andere, ihrer inneren Stimme zu lauschen und mehr auf sie zu hören.

Ich sende dir nun von Herzen viel Klarheit, Vertrauen und ganz viel liebevolle Energie für diesen wundervollen Montag.

Sei ehrlich zu dir selbst, achte darauf was dein Herz dir zeigt und geh deinen Weg weiterhin mutig – Schritt für Schritt und in deinem persönlichen Tempo.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Wenn Schönheitsideale belasten.Wie wir unseren Körper erleben, ist nicht nur individuell, sondern auch stark kulturell g...
27/02/2026

Wenn Schönheitsideale belasten.

Wie wir unseren Körper erleben, ist nicht nur individuell, sondern auch stark kulturell geprägt. In westlichen Industrienationen gilt Schlankheit oft als Massstab für Attraktivität, Erfolg oder Selbstkontrolle. In vielen anderen Kulturen dagegen werden rundere Körper mit Gesundheit, Stärke und Fruchtbarkeit verbunden. Entsprechend unterscheiden sich auch Körperzufriedenheit und Essverhalten deutlich.

Studien zeigen, dass sich in Kulturen mit extremem Schlankheitsideal Körperunzufriedenheit, Diätverhalten und Essstörungen deutlich häufiger zeigen. Besonders eindrücklich ist dies bei Migration zu beobachten. Frauen, die aus Ländern mit positiveren, kräftigeren Körperidealen in westliche Gesellschaften ziehen, übernehmen oft das dortige Schlankheitsideal, womit das Risiko für Essstörungen steigt. Der innere Druck sich anzupassen, verbunden mit Identitätsfragen, Leistungsanforderungen und sozialen Umbrüchen, kann das Essverhalten stark beeinflussen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass das Schönheitsideal allein eine Essstörung nicht erklärt. Familiäre Einflüsse, Peer-Group, psychische Verletzlichkeit und biologische Faktoren wirken zusammen und der kulturelle Kontext kann zudem ein Klima schaffen, in dem Selbstkritik, Körperkontrolle und Unzufriedenheit genährt werden.

Dein Wert hängt nicht von einem äusseren Ideal ab. Du darfst dich aus diesen Normen lösen und deinen Körper Schritt für Schritt als ein Geschenk, als ein Wunderwerk erleben und dich wieder liebevoll und achtsam mit ihm verbinden.

Wenn du gerade gegen die Bulimie oder eine ähnliche Essstörung kämpfst und nicht weisst wo anfangen, dann melde dich bei mir. ich zeige dir gern die ersten konkreten Schritte dafür. Du bist nicht allein auf diesem Weg. Veränderung und Heilung sind möglich.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Quelle: Universität Köln, Dissertation; Körperbild, Körperzufriedenheit, Diätverhalten und Selbstwert bei Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis dreizehn Jahren; S. P. Kreikebaum, 1999

23/02/2026

Ich wünsche dir einen ruhigen, behutsamen Start in den Montag ❤️

„Manchmal ist der richtige Weg nicht der einfachste Weg.“

Diese Worte dürfen dich heute daran erinnern, dass dein Weg nicht immer leicht sein muss, um richtig zu sein. Sei dir bewusst, dass Umwege dich formen, Pausen dich stärken und Herausforderungen oft leise Wegweiser sind ehrlich hinzuschauen. Auch dann, wenn sie sich im Moment schwer oder unüberwindbar anfühlen.

Darum gibt es heute eine ganz liebevolle Einladung an dich, dir heute einen kurzen Augenblick nur für dich zu nehmen. Schenke dir etwas Ruhe, bevor der Tag beginnt oder auch mitten am Tag. Genau dann, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird oder dann, wenn es zu laut ist. Schliesse genau in diesem Moment sanft deine Augen und richte deine Aufmerksamkeit für ein paar Minuten nach innen. Nimm deinen Atem wahr, wie er kommt und geht, ohne damit etwas tun oder verändern zu müssen.

Welcher Schritt fühlt sich für mich heute wahr an, auch wenn er nicht der einfachste ist?

Was hilft mir, im Vertrauen zu bleiben, auch wenn der Weg gerade im Nebel verschwindet?

Für welchen nächsten Schritt wünschst du dir mehr Mut und Leichtigkeit?

Begegne diesen Erkenntnissen und Wahrnehmungen mit Achtsamkeit und Offenheit, so als würdest du einer guten Freundin zuhören.

Wie wäre es, wenn heute nicht der schnelle Weg zählt, sondern der ehrliche. Wenn du nicht den lauten und perfekt optimierten, sondern den sanften, leisen und dafür mutigen nächsten Schritt wählst?

Wenn du magst, teile gern einen Impuls oder eine Erkenntnis dazu mit uns in der Community. Oft entsteht aus dem Mut, den eigenen Weg in Ruhe und Beständigkeit zu gehen auch eine stille Erlaubnis für andere.

Ich wünsche dir nun von Herzen einen Montag voller innerer Stärke und dem tiefen Vertrauen in dich und deinen ganz eigenen Weg.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Körperbild & innere WahrnehmungDas Körperbild ist weit mehr als das, was wir im Spiegel sehen. Es ist die innere Vorstel...
20/02/2026

Körperbild & innere Wahrnehmung

Das Körperbild ist weit mehr als das, was wir im Spiegel sehen. Es ist die innere Vorstellung von Form, Grösse und Gestalt unseres Körpers. Ein mentales Bild, das durch biologische, psychische, soziale und kulturelle Einflüsse geprägt wird. Gefühle, Erfahrungen, Beziehungen und gesellschaftliche Normen formen mit, wie wir unseren Körper wahrnehmen und bewerten.

Dieses innere Bild ist ein komplexes, mehrdimensionales Konstrukt. Es umfasst nicht nur das Sehen des eigenen Körpers, sondern auch Empfindungen, Gedanken und Bewertungen. Deshalb kann das erlebte Körperbild stark von der objektiven Realität abweichen.

Störungen der Körperwahrnehmung zeigen, dass unser Gehirn über eine innere „Landkarte“ des Körpers verfügt. Wird diese Repräsentation verzerrt, können Körperteile falsch wahrgenommen, übersehen, überdimensioniert oder sogar innerlich „verleugnet“ werden. Wahrnehmung ist also kein direkter Abdruck der effektiven Realität, sondern kenn ein unreales Konstrukt des Nervensystems sein.

Das heisst, dass die psychische Gesundheit abhängig davon sein kann, wie wir uns im eigenen Körper erleben und das ist nicht nur eine Frage des Aussehens, sondern ist eng mit Identität, Selbstwert und emotionalem Erleben verbunden. Ein stabiles, wohlwollendes Körperbild ist daher eine wichtige Grundlage für innere Sicherheit, Stabilität und Heilung.

Verzerrungen der inneren Körperrepräsentation können dazu beitragen, dass der eigene Körper nicht mehr realistisch erlebt wird und Kontrolle, Bewertung und Ablehnung zum Nährboden für die Entwicklung einer Essstörung werden kann.

Wenn du gern mehr Licht in dieses dunkle Tabu-Thema zaubern möchtest, dann melde dich bei mir und lass uns gemeinsam in einem Podcast, Interview oder Beitrag aufklären und helfen.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Quelle: Universität Köln, Dissertation; Körperbild, Körperzufriedenheit, Diätverhalten und Selbstwert bei Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis dreizehn Jahren; S. P. Kreikebaum, 1999

MentalHealthAwareness

15/02/2026

Hast du dich jemals gefragt, ob das, was du isst, „zu viel“ ist?
Ob das überhaupt noch normal sein kann?

Und gleichzeitig hast du dieses tiefe Gefühl, völlig allein damit zu sein. Allein mit diesen Unmengen, die du täglich in dich reinstopfst?
Zwei Kilo Brot.
Zwei Kilo Teigwaren.
Ein Kilo Butter.
Ein 500-Gramm-Glas Konfitüre.

Alles an einem Abend. Oder in einer Nacht. Für eine Person.

Wenn du nicht in der Bulimie gefangen bist, dann klingt das absolut absurd. Dann passiert dir das nicht, das geht gar nicht.

Für Menschen, die ganz tief in der Bulimie stecken, sind diese Mengen keine Ausnahme. Sie sind Teil der täglichen Realität.
Nicht einmal. Sondern wiederkehrend. Täglich. Immer und immer wieder.

Viel zu viel essen, danach direkt kompensieren.
Dann wieder nachladen.
Wieder kompensieren.
Wieder essen.

Wieder kompensieren.
Dann kommen noch die Kekse dazu. Nicht zwei oder drei Stück, nein! Es muss die grösste Familienpackung sein! Je grösser umso besser und gleich noch ein paar Schokoriegel obendrauf.

All das und meist noch vieles mehr dazu passt. An einem einzigen Abend. Von einer einzigen Person.

Vor allem dann, wenn Betroffene allein sind. Wenn niemand da ist.
Wenn sie nicht mehr wissen, wie sie diesen inneren Druck aushalten bzw loswerden können.
Das macht keinen Spass. Es erfüllt nicht. Es tröstet nicht. Es macht die Betroffenen mit jedem Tag noch einsamer, noch leerer.

Trotzdem ist genau das die pure Realität vieler Menschen die in der Bulimie gefangen sind.
Sie tun das nicht aus Genuss, auch nicht aus Gier oder weil sie zu wenig Disziplin haben oder einfach nur masslos sind.

Sie tun es aus Überforderung, aus massiver innerer Not und dem ständigen Versuch, das zu viel vom Aussen im Innen zu regulieren.

Wenn du dich darin wieder erkennst: Du bist damit nicht allein. Ein Weg in die Freiheit ist möglich, auch für dich!

Ich nehme dich gern ein Stück auf diesem Weg an die Hand und zeige dir wie du Schritt für Schritt wieder frei wirst.
Melde dich per PN bei mir.

Von Herzen alles Liebe,
Andrea ❤️

Adresse

Kratzgasse 22
Greifensee
8307

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

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