24/12/2025
Überraschende News kurz vor Weihnachten: In Rumänien und Kroatien wurden neue Lepra-Fälle entdeckt. Was die Festtage damit zu tun haben? In Jesus Christus sind diese beiden Themen eng verknüpft: Jesus, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern, hat zur Heilung der Leprakranken aufgerufen und sie auch selbst geheilt.
Wir feiern die Geburt Jesu Christi, jenes Kindes, das zu dem Mann wurde, der die Kranken berührte, die Ausgegrenzten annahm und dazu aufrief, Leprakranke zu heilen. In der Weihnachtsgeschichte begegnet uns ein Gott, der den Leidenden nahekommt und Hoffnung schenkt, wo andere wegsehen.
Gerade in diesen Tagen erreicht uns eine Nachricht, die aufhorchen lässt: In Rumänien und Kroatien wurden erstmals seit Jahrzehnten wieder Lepra-Fälle festgestellt. Betroffen sind ausländische Arbeitskräfte aus Asien. In Rumänien wurden vier Verdachtsfälle gemeldet, in Kroatien ein Fall bestätigt (nähere Infos in unserem Hintergrund-Bericht auf unserer Webseite).
Diese Meldungen erinnern uns daran, dass Lepra noch nicht vollständig verschwunden ist. Markus Freudiger, Geschäftsleiter der Lepra-Mission Schweiz sagt: «Selbst wenn einzelne Fälle auftreten: Für die Menschen in Europa besteht keine Gefahr. Lepra ist heute komplett heilbar. Allerdings gibt es in Asien und Afrika noch mehrere Millionen Betroffene. Ihnen gilt unser Einsatz, damit die Krankheit weltweit eliminiert werden kann.»
Mit der internationalen Initiative «Zero Leprosy» verfolgen wir gemeinsam mit unseren Partnern ein grosses Ziel: Bis ins Jahr 2035 die Anzahl der Ansteckungen auf null zu reduzieren, Behinderungen zu vermeiden und die Diskriminierung der Betroffenen zu überwinden.
Dies ist möglich dank IHNEN.
Von Herzen danken wir Ihnen für Ihr Mittragen und wünschen Ihnen eine gesegnete, hoffnungsvolle Weihnachtszeit.
Foto: Sabrina Dangol