Feinsein

Feinsein feinSEIN® – ein Ort für echte, verkörperte Veränderung. Nervensystem-Dolmetscherin. feinSEIN® Mentorin. Unternehmerin & Autorin.

Entdecke die Kraft des FeinSEIN® mit dir und der Welt. Schenke dir die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die du verdienst. feinSEIN® ist ein bewährtes Prinzip, das dich näher zu dem wichtigsten Menschen in deinem Leben führt – zu dir selbst. Mit feinSEIN® wirst du:

Dich in deinem feinen Wesen bestärken, um dich wieder mit deinem Körper und deinen Emotionen zu verbinden. Dein Nervensystem verstehe

n & regulieren lernen, um Reizüberflutungen zu vermeiden. Ein tiefes Verständnis für deine Wahrnehmung entwickeln um deiner inneren Weisheit zu vertrauen. Selbstbewusstsein & Selbstwert aufbauen. Zur Gestalter:in für authentische, glückliche und erfüllende Beziehungen werden. Lass dein sensibles Wesen sichtbar werden und beginne, dir selbst mit Wertschätzung und Wohlwollen zu begegnen. .

Dieses Bild ist 14 Jahre alt.Aufgenommen an dem Tag, an dem mein erstes Kind hätte auf die Welt kommen sollen. Und nicht...
21/04/2026

Dieses Bild ist 14 Jahre alt.

Aufgenommen an dem Tag, an dem mein erstes Kind hätte auf die Welt kommen sollen.

Und nicht kam.

Ich war alleine im Tessin geschäftlich unterwegs.

Die ersten warmen Frühlingstage. Ich erinnere mich, wie die sanften Sonnenstrahlen auf meiner Haut mir Wärme schenkten.

Wie alles um mich herum nach Leben roch.
Und wie leise und unlebendig es in mir drin war.

Ich schaue mich auf diesem Selfie an und denke: Sie lächelt tatsächlich. Niemand würde ahnen, was dieser Tag für sie bedeutete.

Am Abend bin ich hochgestiegen. Zu dieser Kirche auf dem Felsen. Madonna del Sasso.

Ich bin alles andere als ein religiöser Mensch. Ich weiss bis heute nicht, warum es mich an diesen Ort zog.

Vielleicht, weil ich nicht mehr wusste, wohin mit mir. Vielleicht, weil ich einfach nur dem Rummel entfliehen wollte.

Drinnen: Kerzen. Der Geruch von Wachs und altem Stein. Und an den Wänden hunderte silberne Herzen.

Hinterlassen von dankbaren Menschen, denen ein Wunder geschehen war und dieses Mutter Maria zuschrieben.

Ich sass in einer Bank und schaute diese Herzen an. Eines nach dem anderen.
Und dann kam die Welle.

Tränen, die ich nie geweint hatte.

Tränen für ein Kind, das nie geatmet hat. Für eine Mutter, die ich nie werden durfte.

Für eine Version meines Lebens, die an diesem Tag hätte beginnen sollen — und nicht begann.

Ich konnte die Wunder der anderen spüren. Und gleichzeitig: Für mich gab es keines.

Ich sass eine Stunde dort. Heulend. Schluchzend. Wütend. Und irgendwo zwischen den Tränen wusste ich: So kann und will ich nicht mehr weiter leben.

Heute, 14 Jahre später, sitze ich im Gedanken neben dieser Tanja. Auf der gleichen Bank. Als die Frau, die ich jetzt bin.

Sie würde mich ungläubig anschauen, wenn ich ihr erzählen würde, was kommt. All das hat in ihrem Verstand noch keinen Platz.

Und trotzdem ist sie es, die das alles möglich macht. Genau in diesem Moment. Auf dieser Bank. Mit diesen Tränen. Mit all dem Schmerz und der Ohnmacht.

Ich bin so stolz auf sie.

Weil sie sich hingesetzt hat und ihrem Schmerz Raum gegeben hat.

Weil sie Platz gemacht hat. Für etwas, das sie sich nicht einmal zu träumen wagte.

Die stärkste Frau im Raum ist oft die einsamste.Du machst alles perfekt. Im Job. Zuhause. Für die Kinder. Für den Partne...
21/04/2026

Die stärkste Frau im Raum ist oft die einsamste.

Du machst alles perfekt. Im Job. Zuhause. Für die Kinder. Für den Partner. Für den Chef. Du gehst durchs Feuer für andere – ohne zu fragen, ohne zu klagen. Und niemand fragt, wie es dir geht. Weil du nicht so aussiehst, als bräuchtest du Hilfe.

Aber was niemand sieht: Hinter dieser Stärke steckt kein Selbstbewusstsein. Da steckt ein zutiefst verletztes Mädchen, das irgendwann beschlossen hat: Wenn mir niemand hilft, dann mache ich es eben alleine. Wenn mich niemand hält, dann halte ich mich eben selbst. Wenn mich niemand schützt, dann werde ich eben so stark, dass ich keinen Schutz mehr brauche.

Und so wurdest du unnahbar. Ohne es zu merken. Reserviert. Kontrolliert. Perfekt. Streng zu dir selbst – und streng zu anderen. Und du hast nicht auf dem Schirm, wie sehr das andere auf Abstand hält.

Das ist keine Stärke. Das ist Härte. Härte dir selbst gegenüber, die nach aussen strahlt und dich von der Welt und dir selbst isoliert.

Stärke sagt: Ich kann das, und ich darf trotzdem Hilfe annehmen. Härte sagt: Ich muss das alleine schaffen, sonst bin ich schwach.

Stärke zeigt sich verletzlich. Härte zeigt gar nichts.
Und der grösste Mut ist nicht das Durchhalten. Nicht das Funktionieren. Nicht das Alleine-Schaffen. Sondern die Maske abzunehmen und zu riskieren, dass jemand sieht, was du so lange versteckt hast.
Die stärkste Frau im Raum ist nicht die, die alles alleine trägt. Es ist die, die den Mut hat zu sagen: Ich brauche Unterstützung.
Du musst das nicht mehr alleine tragen.

Das war Kapitel 11 von 20 und der Beginn von Phase 3 meiner Serie: Die Mutterwunde verstehen.
Speichere dir diesen Beitrag und teile ihn mit der stärksten Frau, die du kennst, um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine durchs Leben gehen muss.

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19/04/2026

Das, was wir denken und fühlen und wie wir handeln ist eine Summe aus Erfahrungen und genau diese werden in unserem Körper gespeichert.

In jeder Zelle, jeder Muskelfaser, in den Faszien und Organen.

Unser Körper ist so weise. Wenn wir uns in der Tiefe verändern wollen, dann brauchen wir Zugang zu seiner Weisheit.

Wissen ist dabei sekundär. Wir können zum Beispiel noch so viel darüber wissen, weshalb und warum wir die Dinge tun, wie wir sie tun oder wissen, wie man es besser machen könnte.

Nur wenn der Körper dieses Wissen nicht integrieren kann und er die Erfahrung gemacht hat, dass er sich vor bestimmten Mechanismen schützen muss, wirst du nie die Veränderung in dein Leben holen können, die du dir wünschst.

Wir können genau das zu unserem Vorteil nutzen: indem wir damit aufhören, ständig alles nur immer über den Verstand lösen zu wollen und uns für die Weisheit des Körpers öffnen. Indem wir für korrigierende Erfahrungen sorgen.

18/04/2026

Grenzen setzen scheint echt eines meiner Lebensthemen zu sein - ich weiss auch warum.

Heute glaube ich, dass gute, sichere und vertrauensvolle Beziehungen nur durch starke Grenzen entstehen können.

Grenzen machen uns sichtbar.
Grenzen machen uns fassbar.
Grenzen machen uns verletzlich, ja.
Grenzen zeigen aber auch unseren Handlungsspielraum auf.

Ich lerne wieder ganz viel über Grenzen. Und darüber, dass ich sie klar benennen darf. Nicht erst dann, wenn das Gegenüber über sie drüber gegangen ist.

Dass ich das mittlerweile kann ist nicht selbstverständlich. Denn wer Bindungstrauma erfahren hat ist automatisch mit Grenzüberschreitungen gross geworden.

Es war die Norm. Sich einzugestehen, dass das, was passiert ist, nicht ok war ist ein erster, manchmal schon echt grosser Schritt.

Ich könnte noch lang über das Thema sprechen. Aber noch mehr bin ich neugierig darauf, wie du das mit den Grenzen erlebst.

Magst du es mir verraten?

Vor wenigen Wochen hat die Schweiz abgestimmt. Die Frage: Sollen die Abgaben für die SRG von 335 auf 200 Franken gesenkt...
18/04/2026

Vor wenigen Wochen hat die Schweiz abgestimmt. Die Frage: Sollen die Abgaben für die SRG von 335 auf 200 Franken gesenkt werden?

Die Bevölkerung hat entschieden Nein gesagt.

Im Vorfeld haben Politikerinnen und das SRF selbst ein Argument immer wieder gebracht: Das Schweizer Fernsehen sei ein Kulturgut.

Wenn man Gelder streiche, gehe diese Kultur verloren.
Die Menschen haben ihnen vertraut. Haben ihnen gesagt: Ja, macht weiter wie bisher.

Wenige Wochen später zeigt das SRF, was es mit dieser Kultur meint.

Patrick Fischer, Nationaltrainer der Eishockey-Nati, hat 2022 ein Covid-Zertifikat gefälscht, um an den Olympischen Spielen dabei zu sein. Er wurde verurteilt. Zahlte Strafe. Juristisch war die Sache vor vier Jahren erledigt.

Bei einem Mittagessen im Rahmen eines SRF-Porträts erzählte Fischer dem Journalisten ungefragt davon. Daraufhin hat SRF den Strafbefehl offiziell bei der Staatsanwaltschaft Luzern eingefordert. Mit der Begründung: überwiegendes öffentliches Interesse.

Und hier fangen meine Fragen an.
Wo genau liegt dieses überwiegende öffentliche Interesse?

Bei einer vier Jahre alten, verbüssten Strafe eines Sporttrainers, dessen Amt nach der WM ohnehin geendet hätte?

Welches öffentliche Interesse wird hier bedient, das nicht auch noch drei Wochen später hätte bedient werden können — nach der Heim-WM?

Der SRF-Redaktor Pascal Schmitz sagt im Interview selbst, sie hätten die Information "einfach vergessen" können. Sie haben sich anders entschieden.

Kurz vor dem grössten Eishockey-Ereignis, das in der Schweiz seit Jahren stattfindet. Auf Kosten der Spieler, die jahrelang darauf hingearbeitet haben. Auf Kosten der Fans, die Tickets gekauft haben. Auf Kosten eines Menschen, dessen Sache längst bezahlt war.

Das ist keine Berichterstattung über einen Missstand. Das ist eine Recherche, die einen Missstand erst erzeugt hat. Und das ist ein Unterschied.

Mich beschäftigt aber noch etwas anderes.
Was sagt es über uns als Gesellschaft aus, dass ein vier Jahre altes Covid-Zertifikat reicht, um eine ganze Karriere in wenigen Tagen zu beenden?

Swiss Olympic reagierte "ungehalten". Sponsoren nannten es "inakzeptabel". Der internationale Verband kündigte Untersuchungen an. Alle sprangen sofort auf.

Ich dachte, wir hätten Corona hinter uns gelassen. Ich merke gerade: Wir haben es nur zugedeckt. Und es reicht ein einziger Strafbefehl, um zu sehen, wie dünn die Decke ist und wie schnell wir wieder polarisieren, emotional werden, die Gemüter überkochen.

Fischer hat einen Fehler gemacht. Er hat dafür bezahlt. Vor vier Jahren.

Jetzt bezahlt er nochmal. Und mit ihm eine ganze Mannschaft. Und viele Hockey Begeisterte.

Das SRF hat uns vor der Abstimmung gesagt, ohne sie gehe unsere Kultur verloren.

Ich sehe es anders.
Sie ist längst verloren. Und mit ihr einiges an Menschlichkeit. Und das SRF hat gerade mitgezeigt, wo sie hin ist.

Wer vertraut diesen Medien eigentlich noch?

17/04/2026

Heute geht es nur um mich!

Wie sehr kannst du dir das erlauben?

16/04/2026

Ich habe jahrelang gekämpft, anders zu sein. Dabei habe ich mich selbst verloren.

Hier ist, was ich stattdessen gelernt habe:

Ich wollte anders sein — um jeden Preis.

Anders als mein Vater.
Anders als meine Mutter.
Anders als die Gesellschaft.
Anders als der verbohrte Lehrer, der vor mir stand. Anders als meine Bünzli Nachbarn.

Hauptsache ANDERS.

Nur: Habe ich mich dabei gefunden?

Nein. Denn auch ich bin eine Kopie der Kopie der Kopie. Ich habe so viele Überlebensmuster blind übernommen — nicht weil ich das wollte, sondern weil ich musste.

Kopieren ist unser Naturell. Wir lernen nur so. Laufen lernen ist Kopieren.
Sprechen lernen ist Kopieren.

Und ja — wir kopieren auch den Mist, den unsere Eltern nie aufgelöst haben. Ihr Trauma. Ihre Angst. Ihre unausgesprochenen Regeln.

Der Schmerz dabei war manchmal echt unerträglich.

Bis ich verstanden habe: Das Problem war nie das Kopieren. Das Problem war, dass ich mich dabei selbst verloren habe.

Wenn du beides gleichzeitig halten kannst — dass du kopierst UND ein einzigartiges Wesen bist — findest du deinen inneren Kompass.

Und kannst auflösen, was nicht zu dir gehört.
Das ist keine Theorie. Das ist der Weg.

Du trägst eine Schuld, die dir nicht gehört.Du spürst sie jeden Tag. In jedem Nein, das sich anfühlt wie ein Verbrechen....
15/04/2026

Du trägst eine Schuld, die dir nicht gehört.

Du spürst sie jeden Tag. In jedem Nein, das sich anfühlt wie ein Verbrechen. In jeder Grenze, die du setzt und sofort wieder einreisst. In jedem Moment, in dem du dich fragst: Was habe ich falsch gemacht?

Du setzt eine Grenze – und innerhalb von Sekunden kippst du um. Du entschuldigst dich, noch bevor der andere überhaupt reagiert hat. Oder du fällst ins Loch und denkst: Siehst du, ich kann das nicht.

Und das Verrückte ist: Du kannst Raum einnehmen. Solange er niemandem auf die Füsse tritt. Aber sobald da Widerstand kommt, brichst du ein. Weil du nie gelernt hast, deinen Raum zu halten, wenn es dem anderen nicht passt.

Die Schuld lässt dich nie in Ruhe. Du fühlst dich schuldig, wenn du eine Grenze setzt. Und du fühlst dich schuldig, wenn du es nicht tust. Es gibt keinen Ausweg. Das ist der Schuld-Käfig.

Aber woher kommt diese Schuld? Sie kommt nicht von dir. Sie wurde dir aufgeladen. Früh. Leise. Unmerklich. Du warst die Einzige, die nah genug war, um sie zu tragen. Du warst das Kind, das die emotionale Verantwortung übernommen hat, die nie deine war. Für ihre Stimmung. Für ihren Schmerz. Und du tust es bis heute.

Das Tragische ist: Du bist mittlerweile 1000 Mal strenger und misstrauischer zu dir selbst, als deine Mutter es je war. Weil du als kleines Mädchen die emotionale Last einer erwachsenen Frau tragen musstest. Aber das ist nun vorbei.

Schuld war nie dein Kompass. Schuld war dein Käfig. Und der Schlüssel liegt nicht bei ihr. Er liegt bei dir. Er lag schon immer bei dir.

Das war Kapitel 10 von 20 und der Abschluss von Phase 2 meiner Serie: Die Mutterwunde verstehen.
Speichere dir diesen Beitrag und teile ihn mit jemandem, der es verdient hat, sich endlich von der lähmenden Schuld zu befreien.

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Orientierungslosigkeit ist keine Schwäche. Es ist dein Nervensystem in einem Zustand, den es gelernt hat: Scanne. Passe ...
14/04/2026

Orientierungslosigkeit ist keine Schwäche.

Es ist dein Nervensystem in einem Zustand, den es gelernt hat: Scanne. Passe dich an. Halte die Lage. Wenn dein System wieder unterscheiden kann — zwischen deiner Meinung und der der anderen, zwischen einem echten Bedürfnis und einem alten Reflex — kommt Richtung ganz von selbst.

Genau darum geht es im Workshop “Den inneren Kompass finden” am 30. April.

Kommentiere mit KOMPASS und ich schicke dir alle Infos direkt ins Postfach.

13/04/2026

Um in toxischen Beziehungen überhaupt bleiben zu können müssen wir uns ein Stück weit selbst verlassen.

Anders funktioniert das nicht.

Zum einen ist das ein cleverer Schachzug von deinem Nervensystem. Denn Kinder sind darauf angewiesen, in Beziehung zu bleiben - auch wenn diese nicht sicher sind.

Es sichert ihnen ihr Überleben.

Als Erwachsene bleiben wir oft in diesen Strategien. Nicht, weil wir das wollen, sondern weil wir nichts anderes kennen.

Jetzt ist eine unglaublich gute Zeit, um dieses Muster zu durchbrechen und deinem inneren Ruf zu folgen.

Wenn du diesen inneren Kompass finden willst, dann bist du herzlich eingeladen zum nächsten live Workshop am 30.4. “Innerer Kompass finden”.

Kommentiere mit KOMPASS und erhalte mehr Infos dazu in dein Postfach.

Manche lesen ein Buch. Sehen eine Doku. Gehen ein Wochenende lang in ein Seminar übers Manifestieren — und schwupp, etwa...
13/04/2026

Manche lesen ein Buch. Sehen eine Doku.

Gehen ein Wochenende lang in ein Seminar übers Manifestieren — und schwupp, etwas verschiebt sich.

Das Universum liefert.
Das Leben öffnet sich.

Ich gönne ihnen das von Herzen.

Aber für mich hat das nie funktioniert.
Nie.
Nicht einmal annähernd.

Und lange dachte ich, ich mache irgendetwas falsch.
Dass ich zu verkopft bin.
Zu skeptisch.
Zu schwer.

Bis ich verstanden habe, dass das kein Versagen ist.
Sondern Biologie.

Dein Nervensystem interessiert sich nicht für positive Gedanken.

Es interessiert sich nicht für Dankbarkeitsjournals oder Affirmationen.

Es interessiert sich NUR für eines: dein Überleben.

Und wenn es in einer Umgebung geformt wurde, in der Wachsamkeit notwendig war — dann schaltet es nicht einfach ab, weil du es nett bittest oder jetzt mantraartig deine Affirmationen rezitierst.

Du bist nicht kaputt. Du bist nicht zu negativ. Du bist nicht zu wenig spirituell.

Dein Nervensystem ist NICHT darauf ausgelegt, dich glücklich zu machen.

Es ist darauf ausgelegt, dich zu schützen.
Und das macht es fleissig weiterhin.

Auch dann, wenn du beginnst, dem Glück hinterher zu rennen.

Und das zu verstehen, hat bei mir mehr verändert als jedes Seminar.

Denn plötzlich habe ich gemerkt, dass FÜR MICH die einfachen Lösungen nicht in Frage kommen.

UND DAS IST GUT SO!

Mein Nervensystem ist die Basis für jede nachhaltige, bewusste und achtsame Veränderung.

Ohne das Bewusstsein für diese Basis ist alles andere wie Navigieren ohne Kompass.

Wenn dich das tiefer interessiert kommentiere hier mit KOMPASS und guck in dein Postfach - am 30.4. gibts einen Live Workshop zu dem Thema.

Dein Platz wurde dir so oft genommen, dass du vergessen hast, dass du einen hast.Du warst das zu-Kind. Zu laut. Zu sensi...
11/04/2026

Dein Platz wurde dir so oft genommen, dass du vergessen hast, dass du einen hast.

Du warst das zu-Kind. Zu laut. Zu sensibel. Zu wild. Zu viel. Für sie. Und viel zu wenig für dich.

Du hattest keinen Raum, um dich in deinem feinen Wesen zu entfalten. So wie du gedacht bist. Stattdessen hast du gelernt: Was ich spüre, zählt nicht.

Was ich bin, ist falsch. Meine Wahrnehmung stimmt nicht.

Und heute? Wenn du versuchst, dir deinen Platz zu nehmen, kommt sofort das schlechte Gewissen. Die Stimme deiner Mutter sitzt dir im Nacken.

Dieselbe Stimme, die dir damals schon keinen Raum gelassen hat. Nur dass sie heute nicht mehr von aussen kommt. Sie kommt von innen. Du bist deine eigene Kontrolleurin geworden.

Vielleicht ist deine Mutter gar nicht mehr da. Vielleicht hast du ihr längst verziehen. Aber das, was dich geprägt hat, lebt jeden Tag in dir – in jedem Moment, in dem du dich zurücknimmst.

Und hier ist die härteste Wahrheit: Es wird nicht besser, indem du darauf wartest, dass sie dich versteht. Es wird nicht besser, indem du auf ihre Entschuldigung wartest. Denn die Narben aus diesem Schmerz sind deine. Nicht ihre. Deine. Und dein Anteil ist, was du heute daraus machst.

Du darfst dem, was du fühlst, glauben. Du darfst Raum einnehmen. Du darfst das zu-Kind sein – und genau darin liegt deine Kraft. Das war nie zu viel. Das warst du. In voller Grösse.
Dein Platz wurde dir genommen. Aber er gehört immer noch dir. Und niemand ausser dir kann ihn dir zurückgeben.

Das ist Kapitel 9 von 20 meiner Serie: Die Mutterwunde verstehen. Phase 2 – Verstehen.
Speichere dir diesen Beitrag. Und teile ihn mit jemandem, der es verdient hat, endlich seinen Platz zu finden und seinen Raum einzunehmen.
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Adresse

Industriestrasse 15
Hitzkirch
6285

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:30
19:00 - 21:00
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