19/04/2026
Was für ein qualitativ hochstehender Podcast So long Covid.
Sowohl die Inhalte als auch die Gestaltung und die Art und Weise, wie neuroplastische Symptomatik anhand der sehr einschneidenden Erkrankung Long Covid vermittelt wird, sind auf einem beeindruckend hohen Niveau.
Ein grosses DANKE an Zita Bauer und Jann Zosso für eure wertvolle Arbeit.
Ihr habt ganz sicher vielen Menschen mit neuroplastischen Symptomen Hoffnung auf ein Leben „danach“ geschenkt.
Ebenso danke ich allen Beteiligten für ihre Offenheit. Meine Patient:innen erwähnen immer wieder, wie wichtig es für sie ist, Erfahrungsberichte zu hören oder zu lesen.
Wir stehen noch am Anfang in der Behandlung dieser Symptomatiken. Im deutschsprachigen Raum vernetzen wir Therapeut:innen uns zunehmend, tauschen uns aus und unterstützen einander – mit dem Ziel, diese Behandlungsansätze bekannter zu machen.
Als Physiotherapeut war ich lange auf der Suche nach dem „Warum“ hinter chronischen Schmerzen.
Viele Erklärungsmodelle fühlten sich für mich nicht stimmig an.
Auf meiner Suche hat sich mein Verständnis nach und nach wie ein Trichter gebündelt – durch Bücher, Podcasts und unterschiedliche Perspektiven.
Bis ich Ende 2021 auf einen niederländischen Podcast stiess, in dem Marjon Oomens im Gespräch mit Richard de Leth ihre eigene Heilungsgeschichte teilte.
Das war mein „Klick-Moment“.
Sie sprach über die Arbeit von John E. Sarno – ein Ansatz, der für mich zum Ausgangspunkt wurde, wie ich Menschen mit neuroplastischen Symptomen begleiten konnte.
Ich suchte damals nach Kolleg:innen in der Schweiz, die mit diesem Ansatz arbeiteten – und fand niemanden.
Seither habe ich unzählige Bücher gelesen, Podcasts gehört sowie Weiterbildungen und Workshops besucht.
Unter anderem bei Dr. Howard Schubiner, organisiert von Marjon Oomens und der .emovere in den Niederlanden.
Der letzte Workshop bei ihm – vor wenigen Tagen – hat meine Überzeugung weiter gestärkt, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Mit dem Ziel, möglichst viele Menschen mit solchen Symptomen auf ihre Weg zurück zu einem „normaleren Leben“ begleiten zu können.