16/12/2025
Wusstest du, dass Kardamom zu den teuersten Gewürzen der Welt gehört – gleich nach Safran und Vanille? Das liegt daran, dass die Fruchtkapseln von Hand gepflückt werden und dies nur in einem sehr kleinen Zeitraum möglich ist, nämlich kurz bevor die Kapseln aufspringen und die Samen freige-ben.
Kardamom stammt ursprünglich aus Indien, wo man ihn als «Königin der Gewürze» bezeichnet. Auch heute noch wird er dort und in vielen anderen tropischen Ländern angebaut. Kardamom zählt zu den Ingwergewächsen. Anders als bei Ingwer erntet man aber nicht die Wurzeln, sondern die Fruchtkapseln der Schilfstaude. Sie kommen in Schwarz, Grün und Weiss vor, wobei vorwiegend der aromatische grüne Kardamom in der Küche verwendet wird. Als Gewürz verwendet man die kleinen Samenkörner des Kardamoms, die in den Kapseln sitzen.
Kardamom ist nicht nur Lebkuchen und Weihnachten
Ist von Kardamom die Rede, denken die meisten Menschen hierzulande zuerst an Weihnachten. Doch die (zumeist) grünen Kapseln können viel mehr als Lebkuchen und Weihnachtsgebäck verfeinern. Der frische Geschmack von Kardamom ist würzig, süsslich, leicht zitronig und erinnert an Eukalyptus. Er harmoniert deshalb generell mit süssen Speisen, wie Fruchtsalat, Konfitüren, Cremes oder Milchreis. Passt aber als Würzzutat ebenso zu Fleischgerichten wie Roastbeef, Schweinebraten oder Lamm-fleisch. Auch Fisch- und Meeresfrüchten verleiht er ein frisches Aroma. In Asien und im Orient findet man ihn häufig in Currys oder Chutneys.
Kardamom sorgt aber nicht nur für die nötige Würze, sondern er ist auch
- verdauungsfördernd: Er unterstützt bei Blähungen, Völlegefühl und Übelkeit.
- atemerfrischend: In Indien wird er als natürlicher Kaugummi verwendet.
- wärmend: Sein Duft regt an und schickt einen auf eine Reise der Sinne.
Wie verwendest du Kardamom am liebsten? Schreib es uns in die Kommentare!
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