21/03/2023
Körperlicher Frühlingsputz
Die Tatsache das wir noch traditionell zur Frühjahrskur raten und viele Menschen dies auch tun zeigt, dass wir den Geist unserer naturverbundenen Urahnen noch tief in uns tragen. Wie das Ostara-Fest (Ostern) der Tag-und-Nacht-Gleiche (Frühjahrsanfang), am 21.März, gehörte die Frühjahrskur zur alljährlichen Routine. Der Ursprung des Fastens lag wohl an den leeren Vorräten gegen Winterende. Da die neue Ernte noch lange andauerte, gab es im Frühling wenig zu essen. Die Not wurde zur Tugend. Diese kennen wir noch heute mit der Fastenzeit bis Ostern. Diese diente auch der Entschlackung – denn der Winter war geprägt durch Einseitige Ernährung und wenig Bewegung.
Die typische
Frühjahrsmüdigkeit müsste heute eigentlich überwunden sein, da der moderne Mensch im Winter genauso gut versorgt ist wie im Rest des Jahres. Am Lichtmangel jedoch leiden wir im Winter nach wie vor und sportliche Aktivitäten finden eher drinnen in geheizten sauerstoffarmen Räumlichkeiten statt. Gifte aus der Mitwelt oder Säuren und den daraus zu salzen gebunden Schlacken machen uns dann träge und steif. Da unser Stoffwechsel im Winter auch träger wird, verläuft er Abtransport weniger effizient.
Sebastian Kneipp hatte recht als er sagte: «Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen». Im Frühjahr wachsen Löwenzahn (Bitterstoffe), Bärlauch (entgiftend, antibakteriell), Brennnesseln und junge Birkenblätter (beide harntreibend, entwässernd), in solchen Mengen, als würde die Natur uns regelrecht zur Entgiftung zwingen wollen.
In der Drogerie finden Sie bittere Leberpräparate, Darmbakterien, Urtinkturen, Schüssler Salze, Heilerde, Algen und Stoffwechseltees. Durch Sport und Saunieren bzw. durch «Schwitzen» wirken Sie den Mülldepots entgegen und bringen den Stoffwechsel wieder in Schwung. Eine mikronährstoffreiche Ernährung, genügend Wasserzufuhr oder auch kurmässiges Fasten runden das Programm ab.