Perfect Vision - Augenlasern in Prag

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Sechs effektive ÜbungenSo bleiben Ihre Augen fit  Wieder einmal stundenlang am Computer gesessen? Bis spät in die Nacht ...
26/06/2017

Sechs effektive Übungen
So bleiben Ihre Augen fit


Wieder einmal stundenlang am Computer gesessen? Bis spät in die Nacht ferngesehen? Zu lange auf das Handydisplay geschaut? Kein Wunder, dass die Augen rebellieren. Sie sind trocken, gerötet, jucken oder brennen. Schlimmstenfalls lässt die Sehkraft nach. Ob Erwachsener oder Kind, jeder kann mit einfachen Übungen einer Sehschwäche entgegenwirken und Erkrankungen vorbeugen.

Das Problem: Für langes Bildschirmstarren sind unsere Augen eigentlich nicht geeignet. Von Natur aus erweisen sie sich vielmehr als perfekte Konstruktion für das Erkennen von Bewegungen. "Sechs äußere und zwei innere Muskeln können das Auge schnell und präzise justieren", erklärt Sehtrainer Leo Angart. "Allerdings benutzen wir unsere Augen heute zumeist nur in einer Entfernung. Dies führt zu einer chronischen Spannung im Augenbereich." Konsequenz: Die Augenmuskeln verkrampfen und verkürzen sich. Dadurch entsteht Fehlsichtigkeit.
Schon einfaches Sehtraining hilft

Leo Angart, der weltweit Workshops zu Sehübungen veranstaltet, sagt: "Wird nun eine Brille angepasst, verschlechtert sich diese Situation oft noch." Durch gezielte Augengymnastik kann man jedoch Erkrankungen vorbeugen und einer Sehschwäche frühzeitig entgegenwirken. Das funktioniere in jedem Alter, behauptet zumindest Angart, dessen neues Buch "Kinder brauchen keine Brille" (Nymphenburger, 176 S., 17,99 €) gerade erschienen ist.

Schon einfaches Sehtraining hat den Effekt, dass sich die Augenmuskeln entspannen und erholen. Das Gute: Man kann es überall machen – und mal eben schnell zwischendurch. Der Sehtrainer verrät die besten Fitnessübungen für gestresste Augen:

1. Übung: Augenkreisen - Bei Müdigkeit und Trockenheit

Drehen Sie Ihre Augen, so weit Sie können, zuerst nach links, dann nach unten, weiter nach rechts und schließlich nach oben. Verharren Sie jeweils eine halbe Minute lang in der Augenstellung. Lassen Sie anschließend die Augäpfel langsam kreisen – zunächst in die rechte, danach in die linke Richtung. Zum Abschluss klimpern Sie noch ein paarmal mit den Augenlidern.

2. Hand-Übung - Bei Weitsichtigkeit

Decken Sie mit einer Hand ein Auge ab. Strecken Sie den anderen Arm aus, und führen Sie die Hand langsam näher ans Auge heran (siehe großes Foto links). Fixieren Sie die Fingerspitzen, bis Sie diese nicht mehr scharf sehen können. Dieser "Nahpunkt" sollte nicht weiter als 15 Zentimeter vom Auge entfernt sein.

3. Lese-Übung - Bei Alterssichtigkeit

Führen Sie einen sehr klein gedruckten Text so nah an Ihre Augen, bis Sie ihn im Abstand von 15 Zentimetern oder weniger erkennen können. Lesen Sie ihn mehrmals am Tag. Erst bei gutem Tageslicht, dann bei verschiedenen künstlichen Lichtquellen. Bringen Sie ihn immer näher an Ihre Augen heran.

4. Finger-Übung - Bei Gereiztheit

Halten Sie Ihren Zeigefinger etwa 30 Zentimeter von Ihrer Nasenspitze entfernt. Ihr Kopf verharrt in einer Position. Führen Sie Ihren Finger weit nach oben. Schauen Sie ihm nach. Führen Sie Ihren Finger weiter – so wie auf dem Zifferblatt einer Uhr zur Zeigerstellung auf 1, 3, 5, 7, 9 und 11 Uhr. Folgen Sie Ihrem Finger dabei mit den Augen.

5. Domino-Übung - Bei Sehschwäche von Kindern

Bringen Sie eine Abbildung von Dominosteinen in Augenhöhe des Kindes an. Das Kind geht so weit weg, bis es die Punkte auf den Steinen nur noch etwas verschwommen sieht. Es lässt die Augen zunächst über die erste Dominoreihe dreimal hin- und hergleiten. Dann schließt es die Augen und lässt den Blick in Gedanken wieder dreimal über die Reihe schweifen. Dann macht es die Augen auf und blickt einen Dominostein an. Fragen Sie es, wie viele Punkte auf dem Stein sind. Danach tritt das Kind noch einen kleinen Schritt weiter weg und wiederholt die Übung.

6. Übung: Tibetisches Rad - Bei Hornhautverkrümmung

Halten Sie das "Tibetische Rad" 2,5 Zentimeter vor sich. Ihre Nasenspitze zeigt auf den weißen Kreis in der Mitte. Während Sie einatmen, hüpfen Ihre Augen die linken Stufen hinauf bis zur Kugel. Pausieren Sie zwei Sekunden. Wandern Sie danach mit den Augen beim Ausatmen so langsam wie möglich die rechten Stufen hinunter. Bewegen Sie die Augen zuerst im, dann gegen den Uhrzeigersinn um das ganze Rad. Dreimal täglich.

Natürlich ersetzt das Augentraining keine professionelle Hilfe. Bei nachlassender Sehkraft oder häufigen Beschwerden gehen Sie zum Augenarzt!

Autor: Anja Matthies HOERZU Artikel vom 10. November 2012

Der Laser macht fast jeden glücklich !!!!Weltweit haben etwa 16 Millionen Menschen ihre Sehschwäche mit LASIK behandeln ...
09/06/2017

Der Laser macht fast jeden glücklich !!!!

Weltweit haben etwa 16 Millionen Menschen ihre Sehschwäche mit LASIK behandeln lassen - und fast alle Patienten sind mit der Therapie zufrieden.

Ein kurzes Zischeln mit dem Laser unter lokaler Betäubung, und am Abend kann man die Brille in den Müll werfen und wieder normal sehen. So stellen sich viele Menschen mit Sehschwäche die Behandlung mit dem Laser vor. Augenärzte nennen die Operation Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK).

Weltweit ließen sich seit Einführung der Methode im Jahr 1989 etwa 16 Millionen Menschen mit LASIK behandeln - und fast alle Patienten sind mit der Therapie zufrieden. Dies zeigt eine Metaanalyse, die Augenärzte aus South Carolina kürzlich auf dem Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für Augen-Chirurgie vorgestellt haben.

Kerry Solomon und seine Kollegen hatten 19 Studien der vergangenen zehn Jahre mit insgesamt 2199 Patienten ausgewertet. Weltweit berichteten 95 Prozent der Patienten, dass sie mit dem Resultat ihrer LASIK-Behandlung zufrieden waren. Über 95 Prozent würden die Laseroperation einem Freund empfehlen oder sich noch einmal lasern lassen.

In den Studien wurden Patienten in den USA, Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Iran und verschiedenen europäischen Ländern befragt. Ob die Patienten nach der Operation zufrieden waren, ermittelten die Autoren mit Fragebögen. Die Rate der Zufriedenheit variierte zwischen 87,2 und 100 Prozent.
Langfristig zufrieden

"Auch in Deutschland sind heutzutage fast hundert Prozent der Patienten nach einer LASIK-Behandlung mit dem Ergebnis glücklich", sagt Thomas Kohnen, Laserspezialist. Pro Jahr werden laut Kohnen in Deutschland etwa 100.000 Menschen am Auge gelasert. Bisherige Daten weisen außerdem darauf hin, dass die Patienten auch lange zufrieden bleiben.

"Wir haben sehr gute Ergebnisse, auch noch zehn Jahre nach dem Eingriff", sagt Kohnen. "Wir sehen bei Patienten in der Nachbeobachtung nie Linsentrübungen oder Schäden an der inneren Schicht der Hornhaut. Warum sollte das nach 20 oder 30 Jahren anders sein?"

Mit der LASIK-Operation können 90Prozent der Fehlsichtigkeiten behandelt werden. Bei der Operation schneidet der Augenarzt ein dünnes Scheibchen der Hornhaut ein und klappt sie wie einen Buchdeckel auf. Anschließend schleift er mit dem Laser das Innere der Hornhaut ab und klappt dann das Hornhautscheibchen wieder zurück. Es muss nicht angenäht werden, da es von selbst wieder anwächst.

Die neueste Technik ist die Femto-LASIK. Hierbei wird das Hornhautscheibchen mit einem Femtosekundenlaser statt mit einem Skalpell präpariert. Die Femto-LASIK ist präziser und sicherer als die herkömmliche LASIK. Doch auch die normale Behandlung führt nur in etwa zwei Prozent der Fälle zu Komplikationen. Die Augen können über- oder unterkorrigiert werden, sich entzünden oder die Patienten sehen nach dem Eingriff Lichthöfe um Lampen. Etwa 15 bis 20 Prozent der Behandelten leiden vorübergehend unter trockenen Augen.

Die Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Ob ein Patient nach der OP zufrieden ist, hängt auch davon ab, ob er dafür geeignet ist. "Die Fehlsichtigkeit sollte mindestens seit einem Jahr stabil sein und die Patienten sollten älter als 18 Jahre alt sein, damit die Augen ausgewachsen sind", sagt Thomas Neuhann, Direktor der ALZ Augenklinik München. "Außerdem dürfen die Kandidaten keine Krankheiten am Auge wie Grauer oder Grüner Star oder bestimmte Hornhauterkrankungen haben."

Zusätzlich könnten Leiden wie Rheuma oder Medikamente den Heilungsprozess gefährden und gegen eine Operation sprechen. Ein weiteres Hindernis ist das Ausmaß der Fehlsichtigkeit: "Mit LASIK können wir Kurzsichtigkeit bis minus zehn Dioptrie, Weitsichtigkeit bis plus drei Dioptrie und Hornhautverkrümmungen bis plus fünf Dioptrie behandeln", sagt Laser-Experte Thomas Kohnen. "In Ausnahmefällen kann man auch bis minus zehn bei Kurzsichtigen, bis plus vier bei Weitsichtigen und bis plus sechs bei Hornhautverkrümmung lasern."

Trotz der großen Zufriedenheit gibt es aber immer noch fünf Prozent der Patienten, die nach der OP nicht glücklich sind.

Um herauszufinden, woran das liegt, startet die US-Zulassungsbehörde FDA mit verschiedenen Gesellschaften für Augenheilkunde in Kürze eine Studie, die die den Einfluss von LASIK auf die Lebensqualität der Patienten untersuchen soll. "Je mehr wir darüber wissen, warum ein Patient nicht zufrieden ist, desto eher können wir den Eingriff verbessern", sagt Laserspezialist Solomon.

Mit großen Erwartungen lassen sich Fehlsichtige die Augen lasern, in der Hoffnung, nach dem Eingriff keine Brille oder Kontaktlinsen mehr zu benötigen. "Die operative Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist selbst unter optimalen Bedingungen nicht immer auf exakt Null Dioptrien möglich", sagt Kohnen. "Ob man nach LASIK noch eine Brille oder Kontaktlinsen braucht, hängt davon ab, welche Wünsche man an sein Sehvermögen stellt."

Fast alle Patienten könnten nach der LASIK-Operation so gut sehen, dass sie problemlos ohne Brille klarkommen. Etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten haben nach dem Eingriff eine Rest-Fehlsichtigkeit. "Diese beeinträchtigt den Patienten im täglichen Leben in der Regel nicht", sagt Thomas Kohnen, "man kann sie aber in einer Nachkorrektur beheben."

Für den Alltag reicht eine Sehkraft von 80 Prozent. Im Sehtest für den Führerschein wird eine Sehfähigkeit von 70Prozent verlangt. Manchmal müssen gelaserte Patienten eine Brille tragen, zum Beispiel wenn sie nachts bei Regen Autofahren.

"Um Enttäuschungen vorzubeugen, ist es wichtig, dem Arzt vor dem Eingriff genau zu sagen, was man erwartet", sagt Augenarzt Solomon. "Für Patienten, die nach der Behandlung in allen Situationen perfekt sehen wollen, ist LASIK wahrscheinlich nichts."

Ein weiterer Hinderungsgrund für die Operation könnten die Kosten sein: Die Korrektur eines Auges mit LASIK kostet in dDutschland etwa 1500 bis 2500 Euro, hinzu kommen 200 bis 250 Euro für die Voruntersuchung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Die privaten Kassen entscheiden im Einzelfall, ob sie die Behandlung ganz oder teilweise erstatten.

Eine weitere wichtige Rolle, ob der Patient mit der Behandlung glücklich ist, spielt die Kompetenz des Arztes. Ob man in einer Laserklinik gut behandelt wird, zeigt zum Beispiel der LASIK-TÜV. Dieser beurteilt nicht nur die Qualität der Behandlung, sondern auch die Zufriedenheit der Patienten. "Die LASIK ist heute so sicher, dass man jedem Patienten mit einer Fehlsichtigkeit dazu raten kann, sich von einem erfahrenen Arzt beraten zu lassen", sagt Laserspezialist Kohnen. "Ob der Patient geeignet ist für eine LASIK, muss man aber immer individuell entscheiden."

Was ist Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)?Altersweitsichtigkeit, oder auch kurz Alterssichtigkeit,  (wissenschaftlich "...
04/06/2017

Was ist Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)?

Altersweitsichtigkeit, oder auch kurz Alterssichtigkeit, (wissenschaftlich "Presbyopie") ist eine altersbedingte, zunehmende Abschwächung der Sehschärfe. Wer altersweitsichtig ist, kann im Nahbereich nicht mehr scharf sehen. Ursache ist ein natürlicher Alterungsprozess. Genauer gesagt: die abnehmende Akkommodationsfähigkeit des Auges. Was das ist, wird im Folgenden beschrieben.

Weitsichtig Lesen (Typische Haltung)
Inhalt dieser Seite



Ursache der Altersweitsichtigkeit

Damit man überhaupt scharf sehen kann, muss das Bild durch den "optischen Apparat" (Hornhaut, Kammerwasser, Augenlinse) möglichst punktförmig auf die Netzhaut projiziert werden. Wenn das nicht optimal funktioniert, ist das Bild auf der Netzhaut zerstreut und damit unscharf. Die folgende Grafik kann das veranschaulichen:

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)
Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) - Querschnitt durch das Auge

Der Fokus des Lichts liegt nicht exakt auf der Netzhaut, sondern dahinter. Aber warum kann man eigentlich Dinge, die unterschiedlich weit vom Auge entfernt sind, jeweils "auf scharf stellen"? Wäre das Auge ein statischer optischer Apparat, würde man stets nur in einer Entfernung scharf sehen können. Die geniale Evolution hat dafür eine flexible Augenlinse entwickelt: Ihre Form kann sich verändern und dadurch ihre Brechkraft an unterschiedliche Entfernungen anpassen. Diese Fähigkeit wird Akkommodation genannt. Dank der Akkommodation kann man sowohl die Dinge scharf sehen, die sehr fern sind als auch solche, die sehr nah sind.

Die Ursache der Altersweitsichtigkeit ist eine alterungsbedingte Verhärtung der Augenlinse. Mangels Flexibilität kann der Brechungswinkel des Lichtes nicht mehr aktiv gesteuert werden. Dadurch wird das Bild hinter der Netzhaut abgebildet: der Seheindruck ist unscharf.
Unterschied zu Kurz- und Weitsichtigkeit

Auch bei der Kurzsichtigkeit und der Weitsichtigkeit wird das visuelle Bild nicht exakt auf der Netzhaut abgebildet: Bei kurzsichtigen Menschen ist die Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft des optischen Apparates zu lang (mehr über Kurzsichtigkeit). Bei weitsichtigen Menschen ist es genau anders herum: der Augapfel ist gemessen an der Brechkraft zu kurz, auch hier liegt das Bild nicht punktförmig auf der Netzhaut (mehr über Weitsichtigkeit).

Im Grunde ist es bei Altersweitsichtigkeit genauso wie bei der normalen Weitsichtigkeit. Allerdings ist die Ursache eine andere. Während bei normaler Weitsichtigkeit eine Verformung des Augapfels vorliegt, ist die Ursache von Weitsichtigkeit die nachlassende Akkommodationsfähigkeit des Auges.
Was ist Akkommodation?

Die Linse im Auge ist formbar, d.h. sie kann ihre Form durch äußere Einwirkung verändern. Im Normalzustand versucht sie sich kugelförmig auszudehnen. Dem steht jedoch der Augeninnendruck (Kammerwasser, Glaskörper) gegenüber. Die Augenlinse wird so im Normalzustand in eine relativ flache Linsenform gedrückt. Bei der Akkommodation spannt sich der Ziliarmuskel, der das Augeninnere ringförmig umschließt, an. Dadurch nimmt er weniger Raum ein, der Glaskörper kann sich ausdehnen - der Augeninnendruck sinkt. Dadurch aknn sich die Augenlinse ausdehnen. So wird die Brechkraft erhöht, und man kann im Nahbereich Dinge scharf erkennen. Entspannt sich der Ziliarmuskel wieder, so steigt wieder der Innendruck, die Linse wird flacher (gedrückt), und man kann in der Entfernung scharf sehen.

Das menschliche Auge kann so die Brechung der Lichtstrahlen aktiv so anpassen, bis das Bild punktförmig auf die Netzhaut projiziert wird. Die folgende Abbildung kann helfen, das zu verstehen. Beachten Sie die Verformung der Linse:

Akkommodation als Ursache Alterssichtigkeit
Akkommodation als Ursache einer Alterssichtigkeit (Presbyopie) - Querschnitt durch das Auge

Bei Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) haben die Ziliarmuskeln, an denen die Augenlinse angehaftet ist, nicht mehr ihre jugendliche Kraft. Außerdem verliert die Linse an Elastizität, sie verfestigt sich im Alter zunehmend. Dadurch kann sich die Linse im Nahbereich nicht mehr so verformen, dass das Bild (der Lichtstrahl) hinten auf der Netzhaut korrekt auftrifft. Stattdessen liegt der Fokus des Sehstrahls vor der Netzhaut. Die Projektion auf der Netzhaut (Retina) ist gestreut - wie oben beschrieben entsteht dadurch ein unscharfer Seheindruck.
Ab wann wird man altersweitsichtig?

Der Prozess der Altersweitsichtigkeit beginnt normalerweise etwa mit etwa 30 Jahren. Wie beschrieben lässt die Elastizität der Linse langsam nach. Langsam, sehr langsam. Dieser Prozess zieht sich über Jahre hin. Entsprechend lange dauert es, ehe man die Alterssichtigkeit bemerkt. Die folgende Kurve kann die Durchschnittswerte veranschaulichen:

Altersweitsichtigkeit Kurve: maximale Sehweite im Alter
Wann tritt eine Altersweitsichtigkeit ein? Kurve mit maximale Sehweite nach Jahren (Alter)
Altersweitsichtigkeit beheben

Es gibt heutzutage zwei prinzipielle Möglichkeiten, um mit einer Altersweitsichtigkeit gut leben zu können. Mit einer Brille (Lesebrille, Gleitsichtbrille) kann die Sehschwäche korrigieren, oder sie mit Hilfe einer Lasik-Augenoperation (Augenlasern) entfernen lassen.

Eigentlich sind die Augenlinsen kristallklar, doch bei manchen Menschen verfärben sie sich im Laufe der Zeit gräulich. D...
30/05/2017

Eigentlich sind die Augenlinsen kristallklar, doch bei manchen Menschen verfärben sie sich im Laufe der Zeit gräulich. Die Betroffenen leiden am Grauen Star, auch bekannt als Katarakt. Meist entwickelt sich das Augenleiden nach dem 60. Lebensjahr. Die Sehschärfe der Betroffenen lässt schleichend nach, weil sich die Augenlinse verhärtet und trübt.

"Zunächst zeigt sich die Sehstörung durch eine schlechtere Nachtsicht, eine erhöhte Blendempfindlichkeit und einen größeren Lichtbedarf beim Lesen", sagt Amir-Mobarez Parasta, Ärztlicher Leiter am Augenzentrum München. Später kann es zu verringertem Kontrastsehen, gestörtem Farbensehen und Doppelsehen von Konturen kommen. Mit der Zeit wird der Grauschleier immer dichter.

"Der verlangsamte Stoffwechsel im Alter und eine dadurch bedingte Veränderung der Linseneiweiße können zu einer verminderten Lichtdurchlässigkeit und einer Streuung statt Bündelung der einfallenden Lichtstrahlen führen", sagt Thomas Kohnen, Direktor der Klinik für Augenheilkunde der Universität Frankfurt. "Die Eintrübung der Linse verhindert schließlich eine punktgenaue Abbildung auf der Netzhaut."

Künstliche Linsen verschaffen wieder bessere Sicht

Medikamente, die diesen Prozess aufhalten, gibt es bislang nicht. Die einzige Therapieoption ist das Implantieren einer künstlichen Linse. Dabei handelt es sich um eine Routineoperation, rund 800.000 Mal im Jahr wird sie in Deutschland vorgenommen.

"Den Zeitpunkt der Operation machen wir in der Regel davon abhängig, wie sehr der Patient in seiner Sehstärke eingeschränkt ist, wobei die individuellen Ansprüche an die eigene Sehkraft von Patient zu Patient sehr verschieden sind", sagt Kaweh Schayan-Araghi vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Im Frühstadium ließen sich die Beschwerden häufig durch eine veränderte Brillenstärke vorübergehend verbessern. "Da Grauer Star in der Regel kein akuter Notfall ist, wird die Operation nicht risikoreicher, wenn man den Eingriff etwas verzögert, zumindest nicht innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre."

Mit speziellen Augentropfen werde bei der OP eine örtliche Betäubung erreicht, eine Spritze sei in der Regel nicht nötig", sagt Kohnen. Der Eingriff dauert pro Auge etwa 15 Minuten. Meist operieren die Ärzte etwa eine Woche nach dem ersten auch das zweite Auge. In der Regel halten die künstlichen Linsen ein Leben lang.

Meist werden sogenannte Monofokallinsen eingesetzt, dann zahlen auch die gesetzlichen Krankenkassen den Eingriff. "Sie stellen die Sicht nur auf einen Entfernungsbereich ein, so dass noch eine Brille in der Ferne oder Nähe notwendig bleibt", sagt Parasta.

Mit einer Multifokallinse kann es dagegen möglich sein, in Nähe und Ferne scharf zu sehen. Die Brille wird dann überflüssig. Allerdings listet die Seite gesundheitsinformation.de auch Nachteile dieses Linsentyps: Es komme häufiger zu Blendungen, etwa beim nächtlichen Autofahren, und die Sicht sei kontrastärmer. Zudem können demnach manche Sehbereiche verschwommen bleiben.

Schnell handeln, wenn sich das Augeninnere entzündet

Komplikationen bei der Operation sind selten. Es ist allerdings möglich, dass während des Eingriffs die Linsenkapsel, die Iris oder der Augapfel verletzt werden, berichtet gesundheitsinformation.de. Zudem kann die Netzhaut nach der OP anschwellen oder sich ablösen. Das Sehen kann dadurch zeitweise verschlechtert sein. Eine seltene, schwerere Komplikation ist die Entzündung des Augeninneren. Sie muss zeitnah behandelt werden, damit das Auge keinen bleibenden Schaden nimmt.

Seit wenigen Jahren setzten die Ärzte bei dem Eingriff vereinzelt Laser ein. "Der praktische Einsatz von Lasern bei Operationen des Grauen Stars befindet sich aber noch im Anfangsstadium. Deshalb ist auch nicht bewiesen, ob Laser für die Patienten tatsächlich einen messbaren Vorteil bringen", sagt Schayan-Araghi. Nachteile sind eine deutlich längere Operationszeit und höhere Kosten.

Schon einen Tag nach der OP sehen Patienten deutlich klarer, dann wird auch der Augenverband entfernt. "Selbst wenn der Eingriff schmerzlos war, sollten Patienten die Widerstandskraft ihres Auges nicht überschätzen, es nicht reiben oder drücken und Schwimmbäder wegen der Infektionsgefahr für etwa ein bis zwei Wochen meiden", rät Parasta.

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Lucerne
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