17/03/2026
🎨✨ Was hat es mit der bunten Glaskunst am historischen F-Haus der Klinik Zugersee auf sich?
Wer an der Station Privé der Klinik Zugersee vorbeikommt, wird vom farbenfrohen Glasgemälde an der Nordseite empfangen – dem «ältesten» Trakt der Klinik, dessen Bau 1908 begann. 🏛️
Gemeinsam mit Daniel Portmann, Stationsleiter der Privé und Kenner der Klinikgeschichte, haben wir uns auf Spurensuche begeben. 🔍
Dort, wo heute das Glas in allen Farben des Lichts leuchtet, befand sich einst der Haupteingang des ehemaligen Franziskusheims, des 1909 eröffneten «Nervensanatoriums».
Initiiert wurde der Bau vom engagierten Kapuzinerpater Rufin Steimer, der sich früh für bessere Bedingungen für psychisch erkrankte Menschen in der Innerschweiz einsetzte. 🙏 Nach Einsprachen gegen einen ursprünglich geplanten Standort bei Gimmenen bei Oberwil erwarb man das Heimwesen Feldhof, wobei die Zuger Architekten Dagobert Keiser und Richard Bracher die Pläne für das Franziskusheim entwarfen. ✏️
🎨 Das Glasgemälde selbst zeigt den «Sonnengesang» – ein Gebet des heiligen Franziskus, des «Schutzpatrons» der Klinik, das die Natur mit ihren Elementen preist: Sonne, Mond, Wasser, Feuer, Wind und Erde. Geschaffen wurde es von der Zuger Künstlerin Veronica Indergand-Thurnheer, deren Arbeiten in verschiedenen Bauten der Schweiz zu finden sind. Ihre Interpretation erinnert daran, die Natur zu achten und zu bewahren. 🌿🍃 Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. 💚🌍
👉🕰️ Das F-Haus: Ein Stück Zuger Geschichte. Kennt ihr mehr Details zum Franziskusheim? Teilt in den Kommentaren! ✨