02/04/2026
🕷️ Zecken machen (fast) keine Pause: In unseren Breitengraden dauert die Zeckensaison meist von März bis November – bei milden Temperaturen können sie aber sogar im Winter aktiv sein. Erst unter etwa 7–8 °C fallen sie in eine Art Winterstarre. ❄️
Und noch etwas, das viele überrascht: Zecken lassen sich nicht einfach von Bäumen fallen. 🌲 Sie sitzen eher in hohem Gras, Büschen oder bodennaher Vegetation, klettern bis etwa 150 cm hoch und warten dort auf ihr nächstes Opfer.
Sie „riechen“ uns sogar: Über Kohlendioxid in unserer Atemluft können sie Menschen und Tiere aufspüren – teils auf erstaunliche Distanz. 💨
Auch in der Höhe ist man nicht automatisch sicher: Normalerweise kommen Zecken bis etwa 2’000 Meter über Meer vor. ⛰️
Besonders wichtig: In der Schweiz sind je nach Region und Gebiet etwa 5 bis 30 Prozent aller Zecken mit Borrelien infiziert. Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die Haut, Gelenke, das Nervensystem 🧠 und in seltenen Fällen auch das Herz ❤️ belasten kann. Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto besser.
Zecken können ausserdem das FSME-Virus übertragen. Dieses kann das Nervensystem angreifen und Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark auslösen. Gegen FSME gibt es eine Impfung 💉 – gegen Borreliose derzeit nicht.
Übrigens: Obwohl es insgesamt rund 850 Zeckenarten gibt, ist in der Schweiz vor allem der Gemeine Holzbock verbreitet.
🌿 Darum gilt: Nach Spaziergängen, Wanderungen und Zeit im Grünen den Körper gut absuchen, Zecken rasch entfernen und aufmerksam bleiben.
Speichere diesen Beitrag und teile ihn mit Menschen, die gern draussen unterwegs sind. 💚