Shakti Spirit

Shakti Spirit www.shaktispirit.ch

Shakti Spirit
Ganzheitliche Praxis
Denise Rüttimann
Schwertgasse 21
9000 St. G

08/03/2026

Zum Internationalen Frauentag

Aho, Denise
internationalerfrauentag

05/03/2026

Mich beschäftigt eine spirituelle Sicht auf Entwicklung: die Vorstellung, dass alles Erscheinende Ausdruck von Energie ist. Nicht im esoterischen Sinn, sondern als lebendige Dynamik. Formen entstehen, halten eine Weile, lösen sich wieder auf. Nichts ist statisch.

Auf einer absoluten Ebene, im reinen Gewahrsein, gibt es keine lineare Zeit. Kein Vorher und Nachher. Nur Gegenwärtigkeit. Zeit entsteht erst dort, wo sich Erfahrung als Prozess zeigt, wo etwas Form annimmt.

Und doch erleben wir sehr reale Übergänge. Momente von Geburt. Eine Frühlingsknospe, die gestern noch nicht da war. Etwas tritt ins Sichtbare, das zuvor nicht greifbar war. Aber dieses Sichtbarwerden ist nur die Verdichtung eines längeren, unsichtbaren Geschehens.

In der Natur erscheint uns das selbstverständlich. Eine Pflanze zieht sich im Winter zurück. Ihre Energie verschwindet nicht, sie verändert lediglich ihre Form. Der Rückzug gehört genauso zur Lebendigkeit wie das Austreiben der Knospe. Ohne Sammlung keine Entfaltung.

Übertragen auf den Menschen heisst das: Auch Phasen von Leere, Erschöpfung oder innerem Zerfall sind nicht ausserhalb des Weges. Vielleicht lösen sich in solchen Zeiten lediglich Identitäten, die zu eng geworden sind. Vielleicht fällt eine Form auseinander, damit sich eine andere bilden kann.

Wenn dann neue Kraft spürbar wird, ist es selten eine Wiederherstellung des Alten. Es ist eher eine Neuformung. Die Energie organisiert sich anders. Klarer. Schlichter. Weniger festgehalten an einem Bild von sich selbst.

Geburt ist in diesem Sinn kein Neubeginn aus dem Nichts. Sie ist der Moment, in dem Unsichtbares Form annimmt. Und der Winter ist kein Gegensatz dazu, sondern eine notwendige Grundlage.

Spirituelle Reife bedeutet nicht, dauerhaft im Frühling zu sein.
Sie bedeutet, den ganzen Zyklus als Ausdruck derselben lebendigen Wirklichkeit zu erkennen.

Herzlich, Denise

05/03/2026

It's all about energy!
Love, Denise

04/03/2026

Ist körperlich erfahrbare Sensitivität automatisch spirituelle Sensitivität?

Jain!

Sie kann ein Rohmaterial sein.
Wenn du Sensitivität einfach als das nimmst, was sie ist, nämlich als Nervensystem oder als unmittelbare Erfahrung, dann ist sie bereits Teil des Weges.

Wenn du sie interpretierst, mystifizierst oder dich darüber definierst, wird sie eher ein Hindernis.

Denise

Die aktuelle Zeitqualität zeigt uns so sicht- und spürbare Möglichkeiten wie lange nicht mehr. Chancen und zugleich Gefa...
03/03/2026

Die aktuelle Zeitqualität zeigt uns so sicht- und spürbare Möglichkeiten wie lange nicht mehr. Chancen und zugleich Gefahren, mit dem Außen im Kleinen wie im Großen in Resonanz zu gehen, statt die Frequenz unserer wahren Natur zu halten und bewusst zu steuern.

Es geht um persönliches Energiemanagement.

Wie halte ich die höchste Frequenz? Wo bleibe ich am Steuer und wo rutsche ich in alte Muster und selbst erschaffene Illusionen?

Wo spüren wir Angst vor Krieg, vor dem Ungewissen?
Wo gehen wir energetisch in Resonanz mit der kritischen Chefin?
Wo fühlen wir uns kraftlos, weil Partner:innen sich anders verhalten, als es für uns gut wäre?

Der Verlust unserer Power geschieht meist unbewusst. Nicht geheilte Wunden springen sofort an. Sie warten regelrecht auf eine Einladung ins Drama. Das ist weltliche Dualität.

Was also tun, als Einzelne, als menschliche Seele?

Zuerst verstehen: Es geht nicht ums Tun. Es geht um einen Seinszustand.
Um das Eintunen in die höchste Frequenz. Um radikale und authentische Verkörperung unserer Wahrhaftigkeit.

Wir sind eingeladen, unsere befreite bzw. freie Frequenz bewusst zu steuern. Es beginnt in uns selbst. Im Erkennen, dass das, was im Außen erscheint, Spiegel unserer unbewussten Muster ist. Und dann geht es immer wieder darum, neu zu wählen. Unsere Energie aktiv zu lenken zu den Raketen oder dem Sonnenuntergang. Die höchste Schwingung zu verkörpern, genau dort, wo wir stehen. Mit den Menschen, die uns gerade umgeben. Unabhängig davon, ob sie bleiben, gehen oder anders reagieren. Unsere Frequenz hat immer einen Impact.

Das braucht Kultivierung, damit uns das Steuer nicht entgleitet.

Wir können Frieden und Liebe meditieren oder bewusst darin präsent sein. Wir können Mitgefühl kultivieren für alle fühlenden Wesen, ohne Unterscheidung von Täter und Opfer.

Und nein: Beten allein reicht nicht.

Herzlich, Denise

04/02/2026

Wenn die unsichtbare Welt plötzlich sichtbar wird.
Manche Begegnungen werden vorher angekündigt.

Seit einiger Zeit gehe ich jeden Tag in denselben mystischen Wald.
Seine sichtbaren und unsichtbaren Wesen sind mir vertraut geworden, seine Tiere, seine Stille, sein Atem.

Gestern sagte ich zu meinem Mann, dass zwei Rehe in meinem Feld sind, ohne sie gesehen zu haben, ohne äussere Hinweise. Ich hatte sie gespürt. Mit jener Wahrnehmung, die jenseits der Sinne liegt und der ich seit jeher vertraue.

Heute sass ich am gleichen Ort in Dzogchen-Meditation.
Offenes Gewahrsein, niemand, der sucht, nichts, das gefunden werden muss.

Dann traten sie aus dem Wald.
Zwei Rehe. Still. Wach. Gegenwärtig.
Sie blieben stehen, und für mehrere Minuten ruhten unsere Blicke ineinander.

Für einen Moment war ich nicht im Wald, ich war Teil seines Blicks.
Für einen Moment fiel der Schleier. Und alles war eins.

Verbunden,

Denise

01/01/2026

Neues Jahr, neue Vorsätze und der alte Versuch, die Zukunft zu erziehen.

Sie soll endlich liefern:
Klarheit. Wahrhaftigkeit. Geld. Heilung. Sinn.

Viele Vorsätze klingen nach Vertrauen, sind aber oft versteckt verpackte Forderungen.
Die Zukunft soll ich mir so manifestieren, dass ich mich endlich richtig fühle.

Vielleicht sollte das neue Jahr nicht länger wie ein Projekt behandelt werden.
Sondern als offener Raum. Ohne Garantie, ohne Versprechen.

Wünsche tauchen trotzdem auf. Logo!
Lass sie kommen und weigere dich, ihnen zu glauben.
Gedanken dürfen reden. Sie entscheiden hier nichts.

Was bleibt, ist Bereitschaft ohne Boden.
Ohne spirituelle Erklärungspflicht.

Ich begegne diesem Jahr wach und nüchtern.
Herz offen und Ansprüche abgemeldet.
Die regelmässige Praxis bleibt. Als Weg. Nicht mehr, nicht weniger.

Vielleicht ist das kein Vorsatz, sondern nur das Ende einer sehr beliebten Illusion:
Dass Erwachen planbar ist und die Zukunft kooperiert, sobald wir erleuchtet genug sind.

Alles Gute, Denise

Jahresrückblick: Zwischen Schein und SeinZum Jahresende machen viele Rückblick.Was war gut, was war schlecht, was nehme ...
27/12/2025

Jahresrückblick: Zwischen Schein und Sein

Zum Jahresende machen viele Rückblick.
Was war gut, was war schlecht, was nehme ich mir fürs nächste Jahr vor.
Ich merke: Diese Art zu schauen greift für mich gerade nicht.

Mein Jahr endete in einem inneren Scherbenhaufen. Ich schreibe das nicht, um es in den Mittelpunkt zu stellen, aber auch nicht, um es zu verstecken. Es ist der Punkt, von dem aus mir eine andere Art des Rückblicks möglich wird.

Nicht bewerten. Nicht abrechnen. Nicht reparieren.

Stattdessen einfach sehen, was war.
Wo es eng wurde.
Wo Anstrengung längst zur Gewohnheit geworden ist.
Wo ich weitergemacht habe, nicht aus Klarheit, sondern aus Angst, aus Druck, aus einem Bild davon, wie ich sein sollte.

Ohne mich dafür schuldig zu sprechen.
Ohne mich dafür zu entschuldigen.

Vielleicht geht es beim Rückblick nicht darum, etwas aus der Vergangenheit zu lernen, sondern ihr endlich nichts mehr aufzuzwingen. Keine Bedeutung. Keine Moral. Keine Verbesserung.

Enttäuschung fühlt sich dabei nicht wie ein Fehler an, sondern wie ein Aufwachen. Ein Moment, in dem etwas nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Nicht, weil es zu schwach war, sondern weil es nicht wahr war.

Ich übe mich gerade in einer stillen, präzisen Ehrlichkeit.
Nicht: Was habe ich falsch gemacht?
Sondern: Was ist tatsächlich geschehen?

Nicht: Was lerne ich daraus?
Sondern: Was sehe ich jetzt klarer, ohne es festzuhalten?

Vielleicht beginnt Würde genau hier:
Nichts beschönigen.
Nichts verurteilen.
Und nichts mehr von sich verlangen.

So war es.
Und das darf genügen.

Herzlich, Denise

In der Stille spüre ich die natürliche Wärme des Herzens. Eine grundlose Freude, unabhängig von äusseren Umständen.Ich e...
16/12/2025

In der Stille spüre ich die natürliche Wärme des Herzens. Eine grundlose Freude, unabhängig von äusseren Umständen.

Ich erkenne, dass alles, was erscheint, sich wandelt. In dieser Vergänglichkeit liegt ein weiches, lebendiges Glück.

Ich lächle, auch wenn Dinge unvollkommen sind, weil im Kern alles Ausdruck derselben Lebendigkeit ist.

Wahre Freude ist keine Euphorie, sondern Offenheit. Sie erwacht, wenn ich Schmerz und Glück gleichermassen zulasse.

Wenn ich loslasse, beginnt das Herz zu atmen, frei, zärtlich, wach.

Dann wird Freude zu einer inneren Haltung:
Vertrauen in die Güte des Augenblicks, ein Lächeln aus der Stille.

Herzlich
Denise

Es gibt Menschen, deren Körper mehr sind als nur Hülle.Sie sind schwingende Instrumente des Lebens, feine Antennen,empfa...
12/11/2025

Es gibt Menschen, deren Körper mehr sind als nur Hülle.
Sie sind schwingende Instrumente des Lebens, feine Antennen,
empfangend, fühlend, wach.
Durch sie fliesst die Sprache der Welt,
nicht in Worten, sondern in Strömungen, Bildern, Ahnungen.

In Momenten erhöhter Wahrnehmung öffnet sich etwas:
ein Riss im Gewohnten,
durch den die Muster der Natur sichtbar werden.
Der Atem des Windes, die Erinnerung des Steins,
die zarte Intelligenz, die in allem pulsiert.

Wenn wir still werden,
kann der Körper wieder hören,
was die Erde seit Anbeginn erzählt.
Jede Zelle weiss,
dass sie Teil eines grösseren Tanzes ist,
eines Liedes, das nie verstummt hat.
Nur wir haben vergessen zuzuhören.

Die Rückkehr beginnt im Lauschen.
Im ehrlichen Fühlen.
Im Erinnern, dass Mythos nicht Vergangenheit ist,
sondern der Herzschlag der Welt in diesem Augenblick.

Herzlich, Denise

11/11/2025

Das Buch von meinem Mann Thomas Lempert «Von Ta**ra zu Ta**ra» ist da und kann in jeder Buchhandlung bestellt oder gekauft werden. Er teilt darin sein grosses Wissen über Ta**ra und Buddhismus. Möchtest du oder ihr als Paar eintauchen in die tantrische Praxis, welche innere Zufriedenheit und gelassene Ruhe bringt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich/euch! Das Buch richtet sich an Einzelpersonen und an Paare.

Margot Anand schreibt u.a. zum Buch: «Es wird Zeit, dass dieser grosse Reichtum des tibetischen Buddhismus, der massgeblich auch von Frauen geprägt wurde, in dieser umfassenden Form offen zugänglich ist. Das freut mich ausserordentlich und das Buch kann den Menschen ein authentischer Wegweiser sein…»

Jetzt bestellen! «Von Ta**ra zu Ta**ra» von Thomas Lempert.

Danke, mein Geliebter! Was für ein Geschenk an die Welt!

Denise

Unsere Körper sind fein gestimmte Instrumente.Sie hören, bevor der Verstand versteht.Sie spüren die Wahrheit zwischen de...
30/10/2025

Unsere Körper sind fein gestimmte Instrumente.
Sie hören, bevor der Verstand versteht.
Sie spüren die Wahrheit zwischen den Zeilen,
das Zittern der Welt unter dem Lärm.

Doch in einer Kultur,
die Schnelligkeit belohnt und Empfindsamkeit belächelt,
lernen wir, uns abzuschalten.
Wir verwechseln Taubheit mit Stärke,
Ruhelosigkeit mit Leben.

Aber der empfindsame Körper ist kein Fehler.
Er ist ein uraltes Werkzeug des Bewusstseins,
gebaut, um die verborgenen Schichten des Seins zu empfangen.
Er erinnert uns daran,
dass Wahrnehmung selbst eine heilige Praxis ist.

In einer Welt, die uns zum Konsumenten macht,
ist Fühlen ein Akt der Freiheit.
Inmitten von Maschinenrhythmen
wird jedes bewusste Einatmen zu Widerstand.
Jede Zärtlichkeit zu Rebellion.

Lass uns also weich bleiben.
Denn Weichheit ist kein Schwachsein.
Sie ist das Tor,
durch das die Welt wieder in uns hineinsingen kann.

Herzlich, Denise

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